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Für ein paar Tagen sehr glücklich

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Bibi, 20. März 2003.

  1. Bibi

    Bibi Guest

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    Hallo Dawn,

    als erstes muß ich dir ein Lob aussprechen, meiner Meinung könntest du Buchautor werden, denn deine Schreibweise begeistert mich und auch warscheinlich andere jedes mal. Wie triffst jedesmal genau auf den Punkt.

    Laut deinem Schreiben: "Und irgendwie werden sich Eure Wege wieder kreuzen". Da habe ich eine Geschichte dazu.
    Letzten November flogen ich und meine Familie in den Urlaub.
    Als wir in der Dominikanischen Republick ankamen traute ich meinen Augen nicht! Ich stupfte meinen Freund und zeigte auf eine Person die mit uns im Flieger war. Sie hat mich mit dem Aussehen sorfort an meine Schwester erinnert. Die Ähnlichkeit war so verblüffend das es mich sehr hergenommen hat. Dann schenkte ich dem auch keinen weiteren Wert. Doch nach ein paar Tagen wie es der Zufall will saßen sie neben unserem Tisch am Abendessen. Sie fingen gleich mit uns an zu quatschen und die sympatie zwischen uns und der Frau war perfekt. So waren wir den Ganzen Urlaub zusammen und hatten jede menge Spaß!

    Aber die ganzen Kleinichkeiten wie zum Beispiel : Gesten, das Lachen, Aussehen, Gedanken, auch sie hat Bolemie wie meine Schwester, daß war so indentisch das es mir offt Angst gemacht hat.

    Aber ich gaube das es nicht per zufall passiert ist, jetzt bin ich schon fast überzeugt das es das Schicksal mit mir gutgemeint hat.
    Denn ich fühlte mich in Ihrer nähe sehr wohl und mußte kaum an meine Schwester denken.

    Aber irgenwie kann das ja nicht möglich sein, denn die Wiedergeburt beginnt mit einem neuen Leben????????????????
    Gruß Birgit
     
  2. Dawn

    Dawn Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2002
    Beiträge:
    387
    Ort:
    Niedersachsen
    Hi Bibi,

    danke für Deine freundlichen Worte:daisy:
    Ging mir runter wie Öl:daisy:
    Les ich gleich noch mal:daisy:

    Da gleiche ist auch mir passiert, als ein sehr guter Freund verstarb.
    Er war eine Mischung aus Clown, Komiker, Musiker, Professor und Freund. Ein einmaliger Mensch, mit dem ich über alles reden konnte, der aber ganz elendig an Krebs krepierte.
    Ich vermisste ihn ganz schrecklich.
    Überall sah ich ihn plötzlich. Immer wieder mußte ich mich zur Ordnung rufen und sagen, eh, er ist tot.

    Dann betrat ich eines Tages einen Fahrstuhl, sehr eng und klaustrophobisch, im 4. Stock stieg ein Mann zu, der aussah wie Gerd. Die blonden Haare wuselig, das Gesicht eines Schelms, sogar seine Brille war identisch. Die Tür ging zu, der Fahrstuhl ruckte an, fuhr und stoppte abrupt. Licht ging an und aus.
    Er meinte nur -Uups- und grinste. In mir stieg Panik auf.
    Lange Rede, kurze Erklärung: Wir steckten fast 2 Stunden fest.
    Doch Bernd, so hieß er, redete mit mir über Gott und die Welt, er machte mir die Zeit so kurz wie möglich, nahm mir alle Angst und gab mir Sicherheit. Nachdem wir endlich befreit wurden, irgendeine Sicherung war rausgesprungen, gab er mir die Hand und meinte, vielleicht sieht man sich mal wieder.
    Ich habe ihn nie wieder gesehen.
    Aber heute denke ich, es war Gerd, der wußte, dass ich Fahrstuhlangst habe und mir beistehen wollte. Gerd als Engel?
    Wer weiß:confused:

    Gruß Dawn:winken5:
     
  3. Bibi

    Bibi Guest

    Hallo Dawn,

    aber weißt du was mir immer wieder einen starken Stich ins Herz gibt? Warum genau die Personen mit denen man sich am besten versteht. Ich habe auch sehr viele Freunde, aber Patricia (meine Schwester) mit der konnte ich genau so wie du mit deinem Freund alles erleben und besprechen, auch wenn mal Probleme Angesagt sind. Darum tut es mir gut mit dir (euch) zu komuniezieren.

    Das ist genau wie das Lied von den Bösen Onkels : "Die besten sterben Jung."

    Gruß Bibi
     
  4. mason5681

    mason5681 Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2003
    Beiträge:
    259
    Ort:
    Berlin
    ich denke, das gerade weil diese Menschen so eng zu einem gehören, sterben Sie jung!

    Das zählt alles zu den Prüfungen die die Seele sich selber stellt bei einer Reeinkarnation...soweit sie existent ist!

    gruss Mason

    :winken5:
     
  5. Bibi

    Bibi Guest

    Das ist zum Beispiel auch ein Thema das mich sehr belastet.
    Jeder redet von Abschied nehmen oder das Begleiten von sterbenden.
    Ich habe das vor 2 Jahren schon mal mitmachen müßen. Meine Freundin hatte Krebs! Das verlief aber ganz anders, wenn ich mich recht zurückerinnere hat eigentlich immer sie mir Mut gemacht und ich konnte mich richtig bei Ihr verabschieden. Das Entgültige war da und ich hatte nicht so Probleme wie bei meiner Schwester, denn Sie lag 2 Wochen lang im Koma und als sie für Hirntot erklärt wurde, mußte wir uns bei einem lebendigem Leib verabschieden. Sie lag einfach da, ihr Herz schlug, ihr Körper war warm, aber keine Anzeichen für einen Tod.

    Laut Arzt waren wir verpflichtet bei Hirntod Organe zu spenden.

    Es ist sehr schwer zu begreifen das sie nicht wieder kommt. Des Öffteren ist es als wäre sie einfach im Urlaub und wird schon wieder zurückkommen.

    Das sind meine Erfahrungen mit Abschied, wenn man auch schreckliche Angst hat dem Tode ins Auge zu sehen wird man schwer zu leiden haben.

    Gruß Bibi
     
  6. Dawn

    Dawn Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2002
    Beiträge:
    387
    Ort:
    Niedersachsen
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    Hallo Bibi,

    es ist eine der schwersten Lektionen, die wir zu lernen haben:
    Los zu lassen.

    Und alles, was uns schwer fällt, ist umso schmerzlicher.

    Ich hatte wahnsinnige Angst vor dem Tod meiner Mutter. Dachte immer, sie ist immer für mich da, läßt mich nie allein. Ich war überzeugt, dass ich das nicht aushalten könne und selber vor Kummer sterben würde.
    Meine Mutter begann dann irgendwann mit mir über ihren Tod zu sprechen, wir diskutierten über das Leben danach, für sie und für mich.
    Als sie dann ihren 4. Schlaganfall hatte, wollte ich nicht wahrhaben, dass ihre Zeit gekommen war.
    Da sie wußte, dass ich sie nicht gehen lassen würde, schickte sie mich nach Hause und begann zu sterben. Eine Stunde später rief mich das Krankenhaus an und sagte es mir.
    Nun war es geschehen, unausweichlich, nicht rückgängig zu machen. Ich fuhr mit meinen Kindern hin, verabschiedete mich von ihr und wünschte ihr alles Liebe und dass sie sich um mich keine Sorgen machen soll. Ich ließ sie los und spürte, wie dankbar sie mir war.
    In einem Traum, den ich einige Wochen später hatte, stand sie auf der anderen Seite einer großen Weide und winkte mir mit ihrem Stock. Ich rief ihr zu, sie solle rüberkommen. Doch sie rief zurück, dass es nicht geht, sie müsse nun gehen. Drehte sich um und ging. Machs gut, rief ich ihr nach. Danach habe ich nie wieder von ihr geträumt.
    Das ist jetzt über 7 Jahre her und ich trauere immer noch, aber ich bin auch dankbar und glücklich, dass es ihr jetzt gut geht und sie mit ihren Lieben wieder zusammen ist.

    Abschied ist ein bischen wie sterben, aber es gibt auch ein Leben danach. Für jeden.

    Gruß Dawn
     
  7. Silence

    Silence Guest

    Hallo Dawn

    ich möchte Dir danken für diesen schönen Beitrag... Ich fühle mit Dir...

    Alles liebe Silence
     
  8. RoguS

    RoguS Guest

    stell dir vor, zeit verliefe nicht linear. stell dir nicht einen "zeitstrahl" vor, sondern einen einzigen punkt. keine vergangenheit, keine zukunft - nur das hier und jetzt.

    vielleicht hilft dir das, die antwort auf diese frage zu finden :)
     
  9. Silence

    Silence Guest

    Hallo Bibi

    du hast geschrieben:"Das ist genau wie das Lied von den Bösen Onkels : "Die besten sterben Jung."

    Ich denke, dass es bereits lange vo unserer menschlichen Existenz für jeden einzelnen festgelegt wurde wann wo und wie jeder diese Welt verlassen wird. Leider haben wir darauf keinen Einfluß, eventuell eine Ahnung, dass es passieren wird. Ich glaube fest an ein Leben nach dem Tod und habe auch Kontakt in meinen Träumen mit mir nahestehenden Verstorbenen gehabt. Seit ich die andere Seite gesehen habe, ist mir die Angst vorm Tod völlig unverständlich geworden. Ich bedaure es, dass nicht jeder meine Erfahrungen machen kann (oder soll) Ich würde es vielen Angehörigen wünschen......

    Alles liebe Silence
     
  10. Atanua

    Atanua Mitglied

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    22. März 2003
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    69
    Ort:
    Wolfsberg/Kärnten
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    Ich glaube, die meisten haben nicht angst vorm Tod selbst, sondern vor der Art zu sterben.

    Bei euren Erzählungen läuft es mir dauernd eiskalt über den Rücken, aber nicht unangenehm! Schön solche Beiträge zu lesen!

    Viel Licht
    Atanua:winken5:
     
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