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Frühling, Sommer, Herbst, Winter und ... Frühling

Dieses Thema im Forum "Filme/TV" wurde erstellt von lotus-light, 11. März 2005.

  1. lotus-light

    lotus-light Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Oktober 2003
    Beiträge:
    4.894
    Ort:
    ~ im kelch der blüte ~
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    Hi zusammen :)

    Ich habe den Film - Frühling, Sommer, Herbst, Winter ... und Frühling - vor 2 Wochen gesehen. Er hat mir außerordentlich gut gefallen.

    Mal kurz was zur Handlung:
    Ein Mönch lebt mit seinem Schüler in einem Tempel-Haus mitten in einem See in den Bergen. Er bringt ihm bei, das Leben zu ehren. Als eine kranke, junge Frau bei den beiden abgegeben wird, verliebt sich der Schüler in das Mädchen und verlässt den Tempel mit ihr, nur um wieder zurück zu kehren, als er nach dem Mord an seiner Frau Zuflucht sucht. Eine faszinierende, berührende und auch amüsante Geschichte eines Mönchs und seines Schülers erzählt der kreative, koreanische Filmemacher Kim Ki-Duk in ausgesucht schönen, meditativen Bildern. Der wunderbare Film wurde bereits auf etlichen Festivals begeistert aufgenommen und könnte ein Publikum jenseits von Asiakinofreaks und Arthouse ansprechen.

    Dieser Film überragt mit seinen Bildern und Darstellern. Dialoge treten in den Hintergrund. Faszinierend und andersartig. Still und ergreifend.

    Wenn ihn jemand kennt, wie fandet ihr das optionale Ende? (auf der DVD)
    Ich fand es besser als das eigentliche. Was meint ihr?

    *licht grüße*

    lotus - light
     
  2. mond

    mond Mitglied

    Registriert seit:
    28. Dezember 2004
    Beiträge:
    311
    Ort:
    Frankfurt am Main
    Ich habe den Film auch gesehen und fand ihn sehr gut.

    Besonders aufwühlend fand ich die schönen Natur-Bilder und dann die Grausamkeit der Menschen (z.B. wo der junge Mönch die Tiere quält).

    Gut gefallen hat mir die Szene, wo alle zusammen den Boden mit dem Gebet angemalt haben.

    mond
     
  3. lotus-light

    lotus-light Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Oktober 2003
    Beiträge:
    4.894
    Ort:
    ~ im kelch der blüte ~
    Hallo mond :)

    ich freue mich, dass es hier jemanden gibt, der den Film auch gesehen hat!!!

    Ja, die Szene, wo der kleine Junge die Tiere gequält hat mit den Steinen war sehr heftig, und auch wie er dann geweint hat ... weil er gelernt hatte, was er da anrichtete ...
    Deshalb fand ich auch das optionale Ende gut, wo sich alles wiederholt hat, wie in einem Kreislauf ...

    Irgendwie war der Film sehr strange, hat tief bewegt, mal was ganz anderes an Filmen, die man sonst so sieht.

    Welche Filme magst du sonst noch so, oder was kannst du empfehlen zu gucken?

    Lieber Gruß
    lotus-light
     
  4. mond

    mond Mitglied

    Registriert seit:
    28. Dezember 2004
    Beiträge:
    311
    Ort:
    Frankfurt am Main
    Schwer... es gibt wenig gute Filme, die einen lange in Erinnerung bleiben.

    Viele sind leider so vorhersehbar, daß man sie gar nicht mehr zuende sehen muß, weil es eh klar ist, wie sie ausgehen.

    Ich mag

    - Filme, die eine ganz spezielle Atmosphäre / ein Lebensgefühl rüberbringen (z.B. "Casablanca" oder ander Noir-Filme - oder auch der französische Film" Amelie")
    - Filme mit schönen Bildern / Naturaufnahmen wie z.B. dieser Film über das Leben in den Meeren (lief dieses Jahr im Kino, ich habe aber den Namen vergessen, der gleiche Regisseur hat auch einen Film über Zugvögel gedreht)

    Und Du?

    mond
     
  5. lotus-light

    lotus-light Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Oktober 2003
    Beiträge:
    4.894
    Ort:
    ~ im kelch der blüte ~
    Hallo mond,

    ich schaue mir gerne Filme an, die nicht gerade mainstream sind.

    Samsara hat mich sehr beindruckt. Kennst du den Film? Kann ich dir nur
    empfehlen.

    *mal kurz vorstell*

    Nach Khajuraho und Ayurveda - Art of Being legt der aus Indien stammende Regisseur Pan Nalin mit Samsara eine tiefgründige philosophische Meditation ebenso wie eine tief berührende Liebesgeschichte vor.

    Nachdem er drei Jahre lang in einer abgeschiedenen Felsenhöhle meditiert hat, kehrt der junge buddhistische Mönch Tashi mit seinem Lehrmeister Apo zurück in ihr Kloster. Doch die Rückkehr verläuft anders als geplant: Anstatt sich der geistigen Lehre zu widmen, wendet Tashi sich weltlichen Genüssen zu. Als er beim Segnen der Ernte in einem Dorf die hübsche Pema trifft und, angeregt durch die Kunst des Tantras, erste sexuelle Erfahrungen sammelt, verlässt er das Kloster. Er heiratet Pema, bekommt einen Sohn und genießt die Freuden eines weltlichen Daseins. Doch das Leben außerhalb der Klostermauern hat auch Schattenseiten. Tashi erliegt den Versuchungen einer Wanderarbeiterin und bringt das ganze Dorf in Schwierigkeiten, indem er die herkömmliche Lebensweise modernisiert. Erst ein gewaltiges Feuer, das sein Hab und Gut vernichtet, lässt Tashi seinen Lebensweg überdenken.

    Tashis Weg zur spirituellen Erleuchtung ist eine bildgewaltige Neuerzählung der Siddhartha-Legende. Wie Siddhartha gibt sich Tashi den weltlichen Genüssen hin, um schließlich Frau und Kind zu verlassen und seiner wahren Bestimmung zu folgen. Dieser spirituellen Lovestory verleiht Nalin durch opulente Bilder der Bergwelt und einer überwältigenden Farbenpracht eindrucksvoll Ausdruck. Der Franzose Cyril Morin liefert dazu den passenden Soundtrack: Mönchsgesänge entführen in andere Welten, und mit dem Stück "Bumblebee" ist sogar ein Gedicht des sechsten Dalai-Lamas vertreten.

    Viele Grüße

    lotus-light
     
  6. Alexis

    Alexis Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juni 2003
    Beiträge:
    214
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    Hallo!

    Ich habe mir den Film auf DVD gekauft. Er hat mich sehr beeindruckt.
    Man muss sagen, es wird wenig gesprochen und Leute die nichts mit Buddhismus am Hut - oder nicht ein wenig Hintergrundwissen über die Philosophien und das Leiden usw. haben, könnten sich sicher langweilen.
    Zumindest wenn man nur Mainstream gewöhnt ist.

    Aber mir hat er sehr gut gefallen. Besonders das alternative Ende das auch der DVD ja mit drauf ist fand ich gut. Schöne Bilder. Schöne Metaphern.

    Gruß

    Alexis
     
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