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Frage

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Serene, 12. April 2004.

  1. Serene

    Serene Guest

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    HI!

    Ich habe gelesen, dass sich während der Meditation der Stoffwechsel verlangsamt. Nun, was bringt das? Wenn man zum Beispiel gerade abnehmen will, wäre das nicht eher schlecht? Dafür muss man den Stoffwechsel doch eher beschleunigen?!
    Ich wüsste wirklich gerne die Antwort...
    Viele Grüße,
    Serene
    :danke:
     
  2. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2002
    Beiträge:
    3.338
    Hallo Serene

    Ich musste jetzt erst mal nachschauen, was genau eigentlich unter Stoffwechsel zu verstehen ist. Mir fiel nämlich spontan ein, dass z.B. Yogis während tiefer Meditation nicht atmen. Auch über längere Zeit nicht. (nachzulesen bei Yogananda) Die Atmung gehört wohl auch zum Stoffwechsel, ist aber nur ein Teil davon. (Aufnahme von Sauerstoff uber die Lunge in den Blutkreislauf)

    Mach dir nicht so viel Gedanken über deinen Stoffwechsel, sondern konzentriere dich auf die Meditation. Erwarte auch keine kurzfristigen Erfolge. Es dauert meistens etwas länger bis sich wirkiche Erfolge einstellen.

    Die Oshotimes hat sich in der Aprilausgabe 2004 auch einige Gedanken zur Ernährung gemacht. Und weil der Artikel leider im nächsten Monat wieder gelöscht wird (ich speichere sie mir meistens auf meinem Rechner) möchte ich den Artikel hier hineinkopieren:

    Diskurs von Osho
    Jeder Mensch ist unersetzlich
    Geliebter Meister,
    Ich bin versessen aufs Essen. Ich esse zuviel und habe enorm zugenommen. Kannst du mir helfen, Gewicht zu verlieren?

    Sangito, Wirklich seltsam: Da kommst du ganz aus Kalifornien zu mir, nur um Gewicht zu verlieren! Ín Kalifornien kannst du an jeder Straßenecke Möglichkeiten zum Abnehmen finden. Das weiß ich, weil ich Mulla Nasrudin nach Kalifornien schicken musste. Der hatte dasselbe Problem.

    Als Mulla Nasrudin nach Kalifornien kam, wurde ihm von den Sannyasins dort dieses ultimative Abnehm-Programm empfohlen. Es dauerte vier Tage und du bekamst dein Geld garantiert zurück, wenn du dann nicht fünfzig Pfund verloren hattest.
    Er betrat das Gebäude und man sagte ihm, er solle zur ersten Tür auf seiner Linken hineingehen und sich dort ausziehen. Das tat er, und dann trat aus einer zweiten Tür im Zimmer eine herrliche Blondine herein, nackt bis auf ein Schild um ihren Hals, auf dem stand: „Wenn du mich einfängst, darfst du mit mir schlafen!“
    Nasruddin fühlte die Leidenschaft in sich aufwallen. Das Zimmer war winzig, aber die Dame war sehr beweglich, und er brauchte zwanzig Minuten um sie zu fangen. Nach dem Beischlaf duschte sich Nasrudin, ging und kaum den nächsten Tag erwarten.
    Am nächsten Tag wurde er in ein anderes Zimmer geschickt, etwas größer als das erste. Dort begrüßte ihn eine schöne Rothaarige, nackt bis auf dasselbe Schild. Die Jagd dauerte fast vierzig Minuten.
    Am dritten Tag war es wiederum ein größeres Zimmer mit einer schönen Brunetten! Aber auch die kriegte er nach fast einer Stunde.
    Während aller drei Tage prüfte Nasrudin peinlich seinen Gewichtsverlust – bislang achtundzwanzig Pfund!
    Für den vierten Tag schwebte ihm bereits ein ganzer Schwarm Sexbomben vor. Man schickte ihn ins oberste Stockwerk. Er stieg die Treppen hoch, legte seine Kleider ab und wartete. Da machte es hinter ihm „Klick!” – man hatte die Tür abgeschlossen, und aus dem linken Augenwinkel erblickte er einen Gorilla auf sich zukommen mit einem Schild um den Hals, worauf stand: „Wenn ich dich fange, werde ich’s dir besorgen!“

    Sangito, du brauchst nicht erst von Kalifornien nach Pune zu fahren! Aber eines steht fest: Die Leute werden erst aufs Essen versessen, wenn sie ihre Liebesfähigkeit verlieren. Das ist ein Zeichen, dass du die Sprache der Liebe vergessen hast. Wer verliebt ist, wird nie aufs Essem versessen. Versessenheit aufs Essen ist ein Symptom dafür, dass du nicht zu lieben vermagst. Wie es dazu gekommen ist – das gilt es zu verstehen.

    Die erste Bekanntschaft mit der Welt macht das Kind an der Mutterbrust. Das ist seine erste Begegnung mit der Welt, sein Eintritt in die Welt – seine erste Beziehung ist die mit der Brust seiner Mutter. Und so wird die Brust für ihn zum Symbol für zweierlei: Nahrung und Liebe. Wenn sich die Mutter liebevoll fühlt, gibt sie dir ihre Brust, und wenn die Mutter nicht liebevoll ist, verweigert sie dir die Brust. So werden Nahrung und Liebe assoziiert, entsteht ein tiefer konditionierter Reflex. Er schlägt dermaßen tief in dir Wurzeln, dass er dein ganzes Leben beherrscht. Wenn das Kind weiß, dass die Mutter es liebt, wird es nicht zuviel trinken; denn es weiß Bescheid, es ist sich sicher: Wann immer es der Mutter bedarf, ist ihre Brust für es da.
    Wenn sich das Kind unsicher ist und das Gefühl hat, dass die Mutter das nächste Mal vielleicht nicht für es da ist, wird es anfangen zuviel zu trinken, zuviel zu essen.
    Jetzt kannst du den springenden Punkt erkennen: Wenn Liebe da ist, herrschen Sicherheit und eine Art von Erfüllung, und dann wird das Kind niemals versessen auf Nahrung. Wenn keine Liebe da ist, herrschen Unsicherheit, Angst, und eine gewisse Leere, und diese Leere stopft das Kind mit Essen aus.
    Im Westen wird Übergewicht immer mehr zum Problem, einfach weil die Mütter nicht mehr bereit sind, ihren Kindern die Brust zu geben. Natürlich verliert die Brust dann ihre Form; und so hat die Angst, dass die Brüste ihre Form verlieren könnten und die Frau dann alt aussähe, hat sich der Frauen des Westens so tief bemächtigt, dass sie lieber gar nicht erst ihren Kindern die Brust geben. Und damit erzeugen sie in ihrem Kind eine Ess-Sucht, freilich unwissentlich. Das Kind wird nur noch ans Essen denken, es wird zu viel essen. Das Essen wird zum Ersatz für Liebe werden.
    Sangito, du wirst die Liebe erlernen müssen. Es gibt keine andere Möglichkeit, dein Übergewicht loszuwerden. Alle anderen Programme mögen dir ein klein wenig helfen, aber früher oder später wirst du wieder zunehmen, weil das eigentliche Problem, die Wurzel, vorhanden bleibt. Du kannst Diät halten, du kannst joggen, schwimmen, dich trimmen, aber wie lange hältst du das durch? Früher oder später wird dir deine Diät zum Halse heraus hängen und werden deine Gedanken immer mehr ums Essen kreisen. Jetzt wirst du in deiner Fantasie essen, in deinen Träumen, und dein Verstand wird dir weismachen, dass das doch keine Lebensart ist. Du darfst dieses nicht essen, darfst jenes nicht essen, und irgendwie musst du, wenn du die Ärzte fragst, alles meiden, was gut schmeckt.

    Ein Junge sagt zu seiner Mutter: „Du sagst, Gott ist sehr weise. Ich glaub das nicht.“
    Die Mutter fragt: „Und warum glaubst du das nicht?“
    Er antwortet: „Wenn er weise wäre, hätte er mehr Vitamine ins Eis getan. Die Vitamine hat er nur in Sachen gesteckt, die nicht essbar sind. Und alle Sachen, die es sich wirklich zu essen lohnt, sind ungesund.“

    Wie lange kannst du auf Eis verzichten? Die Verführung wird so groß sein, dass du ihr erliegen wirst. Also kannst du ein paar Tage lang abnehmen, aber danach isst du wieder zu viel, entschädigst du dich dafür. Und aller Wahrscheinlichkeit nach wirst du mehr zunehmen, als du durch deine Diät abgenommen hast. Nach diesem Muster leben Millionen von Menschen, vor allem im Westen.
    Im Osten verhungern die Menschen. Ein paar Dicke bekommt man vielleicht in Bombay, in Delhi, in Kalkutta zu Gesicht, aber das ist auch alles. Fährt man in das wahre Indien, nagen achtzig Prozent der Bevölkerung am Hungertuch. Sie haben keine Probleme mit Übergewicht, sie haben nicht mal genug Gewicht. Sie leiden an Unterernährung. Wenn man manchmal auf Dorfbewohner mit großen Bäuchen und schmalen Körpern stößt, dann deshalb, weil sie sich falsch und unausgewogen ernähren, und nur dann essen,wenn es etwas zu essen gibt. Und dann schlingen sie sich voll.
    Es gibt Millionen von Indern, die nur einmal am Tag essen, weil sie sich keine zwei Mahlzeiten leisten können. Um sich also vierundzwanzig Stunden lang über Wasser zu halten, essen sie was immer ihnen unter die Finger kommt, manchmal müssen sie sogar Baumwurzeln essen.
    Das Problem kommt also nicht im Osten, sondern nur im Westen vor, wo es genug zu essen gibt und die Leute nichtmal wissen, dass ihre Nahrungsmittel auf Bäumen wachsen, wo Kinder wissen, dass Nahrungsmittel im Eisschrank wachsen: Du kannst jederzeit an den Eisschrank gehen und darin etwas zu essen finden.

    Ich habe einmal von einer Frau gehört mit demselben Leiden wie Sangito. Sie ging zu ihrem Psychoanalytiker und bat ihn um Rat – „Was soll ich nur tun?“ Er erwog das Problem und gab ihr ein Bild, das Foto einer nackten Frau, einer so hässlichen, dicken Frau, so abstoßend, übelmachend, krankmachend, dass ein Blick darauf reichte, um Angst vor dem Essen zu bekommen. Und er sagte zu der Frau: „Kleben Sie sich dieses Foto in Ihren Eisschrank, so dass Sie es jedesmal sehen, wenn Sie die Tür aufmachen. Das wird Ihnen eine Mahnung sein, was Ihnen blüht.“
    Also klebt sie das Bild hinein. Der Psychiater hat ihr aber noch ein Bild gegeben, das Foto einer wunderschönen jungen Frau mit tollen Proportionen, eine internationale Schönheit, und dazu gesagt: „Kleben Sie sich dieses Bild daneben, zum Vergleich. Wenn Sie nicht zu viel essen, dann werden Sie wie diese Frau werden. Essen Sie zu viel, dann wie die andere.“
    Schlagartig, vom nächsten Tag an, nimmt die Frau plötzlich ab. Aber oh Wunder: Ihr Mann nimmt gleichzeitig zu. Die Frau begreift nicht, fragt ihn: „Was ist nur los?“ Er antwortet: „Seit du das Bild von der tollen Frau in den Kühlschrank geklebt hast, muss ich immer wieder hingehen und es mir anschauen. Und wenn ich das Bild sehe, seh ich auch all die Leckerbissen, und die Sachen riechen so gut und verlockend … und ich sag mir: &Mac226;Der Kuchen da oder die Eiskrem kann ja nicht schaden?’ Ich esse zuviel wegen deiner Bilder.“

    Im Westen wächst ein Kind mit der Vorstellung auf, sein Essen werde auf wunderbare Weise vom Kühlschrank produziert und sei immer greifbar, rund um die Uhr – es kann jederzeit rangehen und etwas essen. Und die Mütter haben ihnen die Brust verweigert und lassen sich auch sonst nicht viel blicken. Die Väter gehen zur Arbeit und die Mütter haben in so vielen Vereinen zu tun, im Emanzipationsverein und im Verein zur Hebung des Bewusstseins, und dann noch all die Wohltätigkeitsvereine und Basare, für die sie Tickets verkaufen müssen und Geld locker machen müssen … Sie haben einfach keine Zeit. Der Vater ist weg, die Mutter ist weg, das Kind bleibt mit dem Kühlschrank allein und bekommt keine Liebe.
    Sangito, begreife das Problem von der Wurzel: in deinem Leben fehlt es an allen Ecken und Enden an Liebe. Ich begreife deine Versessenheit aufs Essen nicht als ein echtes Problem sondern als ein Symptom. Das eigentliche Problem heißt Liebe – liebe mehr. Und wenn du mehr liebst, wirst du mehr geliebt werden. Und es ist keineswegs zu spät; du kannst eine Frau finden. Und alle Frauen sind Mütter, und alle Männer sind immer wie Kinder. Jede Frau ist also recht, denn sie wird dich bemuttern. Und jeder Mann braucht sein ganzes Leben hindurch eine Mutter, muss bemuttert werden, und jede Frau braucht Kinder. Selbst ihr Ehemann ist nur ihr ältestes Kind, mehr nicht. Und wenn du keine finden kannst, dann kannst du zu mir kommen – ich hab immer stapelweise Bewerberbungen: Frauen, die einen Mann suchen, Männer, die eine Frau suchen. Und ich krieg sie alle unter die Haube! Ich halte nichts von Astrologie – ich setze nur auf den Zufall.

    Mulla Nasrudin erwacht eines Morgens und schaut auf die Uhr. Es ist fünf vor fünf. Da er nicht wieder einschlafen kann, steht er auf, geht zur Haustür und holt sich die Zeitung. Ein Blick aufs Datum: Es ist der fünfte Mai.
    „Sieh an, fünfter Tag, fünfter Monat, fünf vor fünf“, geht es ihm durch den Kopf. „Ich hab anscheinend heut meinen Glückstag!“
    Also beschließt er zum Pferderennen zu gehen, zieht sich an und geht zur Budhaltestelle. Der erste Bus ist – die Fünf! Im Bus zählt er alle Personen: Mit dem Fahrer und ihm selbst sind es fünf Leute!
    An der Rennbahn wartet er das fünfte Rennen ab, setzt fünfhundert Euro auf die Nummer fünf und wartet auf das Ergebnis. Sein Pferd geht als fünftes durchs Ziel!
    (Dies ist ein Auszug aus einem Diskurs von "The Dhamapada, The Way of the Buddha", Band IV, Frage 3)

    Weitere Auszüge von Diskursen von Osho zum Thema Ernährung/Nahrung in der Druckausgabe

    Alles Liebe. Gerrit
     

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