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Europa: Steinchen im Schuh

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Gabi0405, 24. Juni 2008.

  1. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2007
    Beiträge:
    11.057
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    Hallo Europa,

    es wurde ja bereits mehrmals darauf hingewiesen, das der Astrologismen-Thread ausschließlich diesem Thema gewidmet ist.
    Du scheinst ja ziemlich hartnäckig im ignorieren zu sein, denn immer wenn du hier hereinschneist, fängst du genau in diesem Thread Diskussionen an.
    Woran liegts?

    Ich sehe es auch so wie du. Hades / Pluto und alle anderen Götter sind in uns selbst und sich selbst verzeihen können beinhaltet ja, dass vorher die eigene "Schuld" anerkannt wurde.
    Siehst du das auch so?

    lg
    Gabi
     
  2. SpiderWoman

    SpiderWoman Guest


    Das, was uns angetan wurde und wir uns selbst antun, das zu verzeihen gelingt nicht über den Gedanken daran oder willentliche Absicht, sondern es geschieht ganz natürlich, wenn wir reif wie ein Apfel dafür sind, uns selbst in die allerbesten Hände zu fallen und aus Pech-Marie Gold-Marie wird.

    Und was die vermeintlichen Steinchen im Schuh betrifft, so ist es doch kein Problem, diese kinderleicht zu entfernen, damit sie nicht mehr störend und aufreibend wirken.
     
  3. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    Liebe Gabi!
    Was die Schuld anlangt, ist in dem Zusammenhang auch interessant, dass z.B. in der systemischen Arbeit Schuld neu gesehen wird (zurück zu verfolgen bis auf chassidische Wurzeln) - nämlich als Ausgleichsbedarf, bei dem auch Ausgleich möglich ist. "Schuld" heißt schlicht: Schulden. Und das halte ich für eine wesentlich aktivere, lösungsorientiertere Haltung als das bloße "Verzeihen". Vor allem glaube ich nicht an den Trick, dass Ausgleichsbedarf einfach dadurch verschwindet, dass ich mir verzeihe. Da müsste ich schon auch Ausgleich vornehmen - und das kann eine sehr kreative Herausforderung werden. Ohne Ausgleich bleibt die "Schuld", rutscht womöglich ins Verdrängte und wirkt dort unerkannt, aber machtvoll ... plutonisch halt.

    Astrologisch sehe ich das auch schön im polaren Achsenbezug zwischen Stier und Skorpion. Hier der Besitz, dort die Schulden. Womöglich spiegelt sich da auch ein bisschen der "Privatbesitz" wider, der ja vom lat. privare = berauben kommt. Eine Art ursozialistischer Ansatz: Was ich besitze, schulde ich auch irgendwem. Wo ich meine (Zugriffs)Rechte abgrenze, entziehe ich sie anderen. Wo ich egozentrisch (1. Quadrant) meinen Genuss suche, begründe ich Schulden gegenüber einem Gegenüber (3. Quadrant), was sich z.B. im Ausgleich des Genießens auflösen lässt (sind ja beide auch mit Sexualität verbunden...). Oder in der aktuellen Klimadebatte: Wo ich Raubbau betreibe an den Ressourcen (den plutonisch tief in der Erde geborgenen), ernte ich zwar einerseits u.U. Reichtum oder zumindest die Bequemlichkeit der fossil betriebenen Mobilität, werde aber andererseits mit Schulden und Ausgleichsnotwendigkeit konfrontiert, und zwar mit aller plutonischer Macht. In all diesen Ausgleichsprozessen auf allen Ebenen erscheint mir das "mir verzeihen" als ein bisserl wenig, als ein "den Kopf ind en Sand stecken" - es ist immer auch ein Gegenüber involviert. Und wenn der Ausgleich gelingt, kann ich erhobenen Hauptes dastehen und bin entschuldet - da braucht es dann auch kein Verzeihen mehr.

    Was die Götter und die Persönlichkeitsanteile anlangt - klar. Ich sehe in den von Dir zitierten Zeilen von Aischylos zum Beispiel auch den Ausdruck dafür, dass unausgeglichene Schuld(en) in den Hades des Unbewussten absinken und dort wirken. Interessantes Buch in dem Zusammenhang: "Götter und Planeten" von Ellynor Barz, Astrologin und Tiefenpsychologin nach C. G. Jung.

    Alles Liebe,
    Jake
     
  4. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2007
    Beiträge:
    11.057
    Hallo Jake,

    da kann nur zustimmen, so einfach ist es sicher nicht, dass ich mir schnell eben selbst verzeihe und ein Ausgleich ist hergestellt.
    Meine Gedanken zum Thema Schuld und verzeihen sind die, dass ich erstmal anerkennen muß, dass ich und jeder andere Mensch, schuldig ist, das belegt ja schon die Tatsache meiner irdischen Existenz. Es hilft nichts, ich muss erst in die Unterwelt, meine Schuld anschauen und annehmen, und wer glaube er käme daran vorbei, der hat noch nichts begriffen. Wir stecken doch alle in einer langen Kette von Schuld und Verstrickung. (Astrologisch sehe ich den AC als Brunnen in dem meine eigene persönliche Schuld vor sich hin modert.) Solange ich das nicht sehen kann / mag, wird die Außenwelt der Spiegel für meine Schuld bleiben müssen.



    Wie kann denn Ausgleich stattfinden? Meinst du damit sein "Karma" abarbeiten?
    Es gibt ja viele Arten der Schuld. Bin ich z.b. an einem anderen Menschen schuldig geworden und ich bereue aufrichtig und aus tiefstem Herzen, und dieser Mensch verzeiht mir - das kommt doch einer "Erlösung" gleich, nimmt diese Schuld von mir.
    Dein letzter Satz ist einfach nur wahr.


    Ja, seh ich auch so, die unausgeglichenen Schulden machen das zu tragende Päckchen aus aber jede neue Inkarnation bietet wieder die Möglichkeit, dieses Päckchen zu verkleinern, Ballast (Schulden) abzuwerfen.

    Danke für den Buchtip.:)

    Liebe Grüße
    Gabi
     
  5. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    Hallo Gabi!
    Voraussetzung ist - wie Du ja auch betonst -, dass zunächst einmal hingeschaut und quasi der Offenbarungseid in Hinblick auf die eigenen Schulden geleistet wird ... also nicht in die eigene Tasche lügen, keine esorhetorischen Tricks anwenden, dass es ja eigentlich doch eh keine Schuld gäbe etc. pp. ... einfach genau und achtsam hinschauen, und zwar konkret hinschauen: Wem gegenüber habe ich Schulden? Und welche? Da zeigt sich dann oft schon der erstaunliche Effekt, dass das real weniger ist als man insgeheim vermutet hatte, als man noch nicht den Mut hatte, sich das genau anzuschauen. Und es zeigt sich auch, dass "Gläubiger" geneigt sind, beim Ausgleich entgegenkommend zu sein, wenn sie wahrnehmen, dass ihre Schuldner die Schulden sehen und anerkennen. Der Ausgleich selbst ist dann ganz konkret... und oft de facto eh schon geschehen. Vielleicht wird das an Beispielen deutlicher:

    Ich erinnere mich an eine Frau, die ihren Mann wegen eines anderen verlassen hatte, und mit diesem anderen ging es dann auch nicht gut. Frei für neue Partnerschaft wurde sie, als sie ihrem Ex sagen konnte (zuerst in einer Aufstellung, dann auch real): "Es tut mir Leid, dass ich Dir weh getan habe. Ich sehe nun, dass ich Dich verletzt habe - und es ging mir auch selbst nicht gut damit." De facto hatte sie den Ausgleich ja unbewusst schon geleistet, indem sie ihre neue Beziehung der "alten Schuld" geopfert hatte. Das brauchte dann nur noch gesehen und geachtet zu werden, und damit waren die Schulden ausgeglichen. Wenn das nicht geschehen wäre, hätte es leicht sein können, dass sie in einer Endlos-Spirale immer wieder unbewusst (und ohne Entlastung) Buße geleistet hätte.

    Das Schöne daran ist, dass in Aufstellungen z.B. auch über Zeit und Generationen hinweg solcher Ausgleich möglich wird - wenn da etwa ein Urahn aus der Familie gedrängt oder missachtet wurde, dann bringt das in der Regel Ausgleichsbedarf für das gesamte Familiensystem, und irgendwer trägt dann diese "Schuld", ohne eine Idee, was da auf ihm lasten könnte. Im Feld einer Aufstellung wird das sichtbar, und da genügt es dann in der Regel, das Schicksal dieses Ahnen würdigend zu sehen und ihn quasi wieder hereinzuholen. Das wirkt dann oft wie ein kleines Wunder, was sich dadurch alles in der Gegenwart lösen kann.

    Ob das Karma ist, weiß ich nicht. Mir scheint, dass viele den Begriff in ganz unterschiedlichen Bedeutungen verwenden - und dass es oft auch gern als Sammelbegriff verwendet wird, um nicht wirklich genau auf die eigenen Verbindlichkeiten hinschauen zu müssen.

    Alles Liebe,
    Jake
     
  6. SpiderWoman

    SpiderWoman Guest

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    Wenn die Grossen sprechen, haben Kinder den Mund und sich fern zu halten?!

    Schuld kommt dadurch bei unschuldigem Geist zustande, dass sich Kinder, denen noch die Macht des Wortes fehlt, für die Denk- und Verhaltens-Fehler der Grossen verantwortlich fühlen und sich deswegen saturn-schwer an einer Verantwortung für eine Gesellschaftswelt übernehmen (worauf ja auch die Geschichte von Atlas hinweist), die sich an sich selbst versündigt und Selbst-Vernichtung die Atemfahne hält anstatt sich zu ihrem Heil oder Ganz- und Ungeteilt-Sein im engsten und weitesten Sinne zu bekennen. Und wenn Kinder ungespaltenen Geist-Gefühls sich mit dieser Verantwortung heil-los übernehmen, fühlen sich auch die Schwingen ihres Herzens gebrochen und sie sich nicht mehr zutiefst erhebend...

    Wer interessiert sich noch für sich selbst als kindliche Unschuld, die sich anderen opfert - so wie auch Azteken im verfehlten Bewusstsein oder Irr-Glauben meinten, Herzen - getrennt vom Grossen Ganzen - leibhaftig opfern zu müssen, und anstatt ihr geistiges Augenmerk bildschön oder seelenheil zu schärfen zu leibhaftigen Klingen griffen, die unschön tief ins Fleisch schneiden...

    Wenn ich ein Messer schärfe, wirkt sich das noch lange nicht geistig aus - werde ich mir der geistigen Parallelen nicht bewusst und fange mich nicht an zu wundern, warum unsere Gesellschaft weltweit meint, sich etwas leibhaftig in einem kranken Sinne vor Augen führen zu müssen und doch darüber nicht sich selber auf den Trichter oder das Eingetrichterte zu kommen und geistig für sich selber zur Starken Medizin zu werden...

    Jake - Vergebung und wieder sich selber würdig zu FÜHLEN, beruht auf keinen intellektuellen Überlegungen und auf keiner Affirmation, wenn es nicht aus den tiefsten Tiefen hervorquillt - die Vergebung. Wer keine Gnade im Auge des Herzens für sich selber findet, kennt sie auch nicht für andere.
     
  7. SpiderWoman

    SpiderWoman Guest

    So wie wir leiblich ganz unscheinbar anfangen, haben auch Schulden mal ganz klein angefangen und dann ist es wie mit Kristallzellen oder winzigsten Steinchen, wenn diese sich potenzieren. Scheinbar ur-plötzlich stehen wir vor einem Haufen zerschlagenem Porzellan, was doch dem Polter-Abend und einem freudigen Ereignis dienen soll, und einem Berg Arbeit, dem wir uns inzwischen geistig unterlegen und nicht mehr gewachsen und uns dahinter verborgen fühlen - so wie die Sonne, wenn sie nicht auf unserer, sondern der anderen Seite zur Milchstrasse scheint.

    Wie kommen wir also mit uns selber wieder über den Berg und geistig auf unsere eigene gesunde Höhe???

    Wenn ich die Sonne bin, sehe ich ja nur mit Gefühl oder Bewusstsein für mich.
    Wenn ich der Mond bin, sehe ich ja nur mit Gefühl oder Bewusstsein für mich.
    Und so wie Kartoffeln Nasen und Augen und Fuss-Wurzeln wie Hühner und Fische haben, sehen auch diese nur mit Gefühl weit voraus, anstatt zu nah oder dicht(!) sehr klar. Also ist doch die Distanz zu uns selber als Spielraum im Geiste sehr hilfreich, um sich nicht auf die Füsse, die keine sind, getreten fühlen zu müssen.

    Keins blickt irgendetwas genau oder messerscharf, steht es sich gegenüber zu nah oder zu fern. Wer will schon das Gefühl haben müssen, psychisch ersticken zu müssen, weil ihm jeglicher geistige Spielraum zur Selbst-Entfaltung genommen wird???

    Ich habe die Welt von innen gesehen und kann Auskunft geben, wie es sich auswirkt, wenn der Daumen auch geistig auf Zartbesaitetes so wie bei irdischen Lebenskeimen gehalten wird. Pluto wird Über-Macht zugeordnet, die sich sowohl destruktiv-herunterziehend als auch konstruktiv-erhebend verstehen lässt.

    Pluto ist nichts.
    Im November dreht sich der Mutter-Planet auf die andere Seite und wir steigen in die Tiefe ab - was sich anal-logisch auch geistig verstehen lässt.

    Warum soll Pluto jedoch zum Teufel gehen, wenn wir selber die Satansbraten sind, die sich geistig im eigenen Saft schmoren lassen und wir uns selber die Hölle heiß machen als auch verheizen lassen???

    Was hat ein mir gefühlsmässig fernstehender Planet mit mir selbst zu tun???

    Die geistige Macht der WeltNatur, die sich mir zu Füssen legt, ist mir doch gefühlsmässig sehr viel näher und sonnenklar anschaulich.

    Ein Planet, auf den Namen Pluto von UNSERER Spezie getauft, schenkt uns weder Pluto als Comicfigur und sprechender Hund noch als Plutonium mit grenzenloser Strahlkraft. All diese Erzeugnisse stammen aus dem Geist oder Bewusstsein oder Intuition von individuellem Geist, dem etwas schw-ahnt...

    Ich identifziere mich auch nicht mit einem vermeintlichen Gott namens Pluto.
    Jeglicher Planet ist eine geistige Wesenheit kosmischer Intelligenz, die für sich selber allumfassend und ungeteilt ist und nicht zu ihrer Ergänzung andere Wesenheiten und deren Qualitäten zum eigenen Seelen-Heil braucht.

    Weil im Kontext des eigenen Fern-Blickes mittels der techno-logischen Reich-Weite eines Teleskopes ein Gebilde in den Fokus rückte und zeitgleich in UNSERER Gesellschaftswelt bestimmte Geistes-Blitze als Eingebungen zum großen Thema wurden, liegt es nicht an einem lichtjahrefernen Muttergestein, sondern an einer Phase in unserer eigenen Geist-Welt oder (Un)Bewusst-Sein, in der wir uns leiblich vor Augen führen, was wir dann doch nicht als geistige Paralle zu uns selbst kapieren.

    Wenn wir Eingebungen haben, uns Gedanken kommen oder Worte einfallen, und diese in einer bereits vorgepolten üblen Gesinnung auf diesen kranken Grund fallen, zeitigen sie ebensolche Ergebnisse, obwohl sie nicht so vernichtend gemeint sind, würden wir uns wirklich wieder göttlich auf uns und unser Wort verstehen.

    Die stille Natur bleibt sich immer gleich als auch herzensgut und im Gemüt kind-licht.

    Deswegen schenkt sie Weisheit pur - unverfälscht durch des Menschen inzwischen zwie-spältiges und un-lichtes Bewusstsein für DAS WORT.

    Bewusstsein fängt mit dem Gefühl für die eigenen leiblichen Möglichkeiten und geistigen Fähigkeiten an - und wenn wir keine Nägel mit Köpfchen machen können, weil wir uns gegenüber uns selbst in Beziehungskisten unserer Gesellschaftswelt vernagelt fühlen, hauen wir als geistig einst vollwertig grüne Daumen oder Fingerzeig Gottes doch selber platt.

    Es heißt, dass der Finger zum Mond = Mund und damit auch Mondial und Anima Mundi zeigt...

    Wenn wir andere auf den Mond schicken und dahinter wünschen, brennt doch überall ein grosses Licht, weil es von unserer kleinen Hand nicht zu löschen ist.

    Wer also als Kind geglaubt hat, hinter dem Mond gäbe es kein Licht, hat sich noch nicht länger be-SONNEN.

    Und wie wir wissen nehmen kleine Kinder alles wortwörtlich und glauben alles, was ihnen vom Mond und Sand-Männchen erzählt wird. Denn in der Welt unserer Phantasie halten wir alles für möglich, was unmöglich erscheint.

    Nichts ist unmöglich - Toyota.

    Deswegen heißt es doch, dass wir unsere Burg nicht auf Schlaf- oder Treibsand aufbauen sollen, der uns den Boden unter den Füssen wegzieht oder den aufrichtenden Grund unter den Flossen, sondern uns auf uns selbst geistig aufbauen. Wenn dann gewusst wird, was das ist: Ganz-Sich-Selbst, also geistig ungeteilt anstatt nur halbherzig und einseitig als auch einäugig.

    Obwohl das geistige Auge als EINES doch beide Augen in sich vereint, so wie ein Kind oder Runderneuerung aus männlich und weiblich hervorgebracht wird.

    Jake, da es mir Deines Erachtens an geistiger Substanz fehlt, muss es mir ja dann auch an geistiger Dichte fehlen...

    Je geistig dichter, desto unlichter, wofür Saturn oder Mutter-Erde auch nicht verantwortlich zu machen ist, wenn wir uns in der Schattenwelt unseres eigenen Lichtes verlieren und dann für unauffindbar halten. Denn, wenn wir dicht sind, sind wir zu und nicht mehr für uns selber so wie der Himmel oder das Universum offen.

    Nun bin ich mein eigener Fundus und dann ist Findus als Fisch mit chinesischen Stäbchen und Kindergeschichte nordischen Geistes auch nicht mehr fern.

    Wer andere als leuchtendes Beispiel vorführen will, sollte bei sich selber als leuchtendem Beispiel im absolut gesunden Sinne ausgehen - anstatt von Spekulationen und Vermutungen über sich selber und anderer vermeintlichem Kleingeist.

    Wer sich selber geistig groß weiß, macht sich nicht selber klein - im negativen Sinne oder herunterziehendem Gefühl.

    Wer sich selber geistig mächtig weiß, macht sich nicht selber schwach - im negativen Sinne oder herunterziehendem Gefühl.

    Wer sich selber kosmisch weiß, traut es auch anderen zu.

    Pluto = Jupiter = OLYMP - die himmlische Fülle von geistiger Weltoffenheit.

    Eine Welt für alle Welten.
    Alle Welten für eine Welt.
     
  8. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

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    Graz
    Das ist das Postulat. Mich interessiert der Weg dorthin, ganz praktisch ... und ebenso praktisch hab ich's anhand der Beispiele beschrieben, das hat null mit intellektuellen Überlegungen zu tun, sondern einzig und allein mit gelebter Praxis des Schuldausgleichs. Und wo der gelingt, brauchen die vormals in Schuldigkeiten Verstrickten auch kein Vergeben mehr, das ja immer auch das Risiko von Machtspielchen in sich birgt. Kein Wunder, ist ja ein Pluto-Thema...

    Ich hab's nicht so sehr mit den großen Worten, ich finde es spannender und lösender, an Möglichkeiten zu arbeiten, die aus den destruktiven Mechanismen von Schuldigkeiten und Schuldgefühlen herausführen. Überzogene Allmachtsphantasien - auf mich selbst oder auf andere projiziert - stünden dabei nur im Wege.

    Alles Liebe,
    Jake
     
  9. SpiderWoman

    SpiderWoman Guest

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    Was Deine Aussage betrifft, dass Du es nicht groß mit Worten hast, so kann ich mich darüber nur wundern, weil Deine bisherige Flut an Worten eine andere Sprache spricht...

    Nun, dann wünsche ich Dir seelenvolles Erleben Deiner selbst und die Erkenntnis der geistigen Mehrdimensionalität.

    Deinen Gedankenwegen, die in Richtung überzogener Allmachtsphantasie und Schulden zielen, können nur ebensolche Ergebnisse zeitigen. Die Energie folgt immer dem geistigen Augenmerk und das, was Du im Fokus hast, potenziert sich dann. Hat Du Angst vor Deiner geistigen Potenz, verfehlst Du Dich selbst.

    Allmächtig ist nur die allerhöchste Präsenz kosmischer Intelligenz, wovon jegliches Kind dieses Geistes Zeugnis ablegen kann, so wie die individuelle Zellintelligenz Deiner Leibwelt um sich selbst und um das Grosse Ganze weiß.

    Wenn Du Pluto als eine Wesenheit, die nicht Du selber bist, aus dem Spiel lässt oder Dich gleich selber als Schrift-Rollen-Figur so taufst, weißt Du doch, dass Du selber es bist, der mit sich Verstecken spielt - und keine planetarische Wesenheit Dich geistig in den Schatten stellt.

    Schuldenausgleich für Rettung vor sich selbst und geistige Selbst-Befreiung wird niemals möglich sein, wenn Du nicht Dir selbst und aller Welt aus tiefstem Herzen vergeben und Dich wieder im unschuldigen Licht göttlicher Gnade neugeborener oder jungfräulicher geistigen Augen des Herzens Dich selbst und alle Welt sehen = verstehen kannst.

    See - Säe - Seh - Mann und Frau.

    Der Kleine Prinz schickt eine Fülle
    blumiger Grüsse aus der Ferne
    für leere Körbe.

     
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