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Es ist nicht alles wie es scheint

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Arphen, 5. September 2008.

  1. Arphen

    Arphen Mitglied

    Registriert seit:
    11. April 2008
    Beiträge:
    65
    Ort:
    Amstetten
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    Hier 2 kleine Geschichten zu dem Thema "gut und schlecht" bzw. "es ist nicht alles wie es scheint"

    1:
    Es war einmal ein armer Bauer der mit seinem kleinen Hof nahe eines Dorfes lebte und ein Pferd hatte. Eines Tages lief ihm das Pferd weg und die Dorfbewohner kamen zu ihn und sagten "oh du armer Bauer, was hast du nur für ein Pech, welch Unglück" Und der Bauer erwiederte "Gut oder schlecht, wer kann das schon sagen? Niemand weiss es." und verlor keine grossen Worte über das Pferd was die Menschen wunderte.
    Einen Monat später kam das Pferd zum Hof zurück und brachte 10 wilde Pferde mit mit denen es sich angefreundet hatte.
    Und wieder kamen die Dorfbewohner zum Bauern und bewunderten die vielen neuen Pferde und sprachen "Oh du glücklicher Bauer, was hast du nur für ein Glück." und der Bauer sagte "Gut oder schlecht, wer kann das schon sagen? Niemand weiss es."
    Sein Sohn inzwischen verbrachte die Wochen damit die wilden Pferde zuzureiten und nutzbar zu machen für den Hof. Eines Tages jedoch fiel er beim zureiten vom Pferd und brach sich gleich beide Beine.
    Wieder kamen die Dorfbewohner und sagten zum Bauern
    "Oh du armer Bauer, was hast du nur für ein Pech, welch Unglück, nun bist du allein mit der Arbeit." Und der Bauer sagte "Gut oder schlecht, wer kann das schon sagen? Niemand weiss es." Dem Sohn ging es zwar ansonsten gut aber bis die Beine wieder geheilt sein sollten sollte es ein paar Monate dauern. Nach einem Monat schon brach im Land ein Krieg aus und Soldaten kamen und nahmen alle Söhne des Dorfes mit sich. Nur nicht den Sohn des Bauern da dieser keinen Schritt tun konnte...

    Geschichte 2:

    Ein erfahrener Engel sollte mit einem jungen Engel die Erde bereisen in Menschengestalt und ihn lehren, damit der junge Engel die Menschen und die Welt und ihre Nöte kennen lerne.
    So gingen sie als Menschen auf die Erde und wanderten von Dorf zu Dorf. Als sie eines Abends obdach suchten, kamen sie zum Haus eines reichen Mannes. Er hatte ein grosses Haus, Gästezimmer und reichlich köstliche Speisen und so klopften sie an und fragten ob sie bei ihm die Nacht verbringen dürften. Der Mann knurrte und liess sie im kalten Keller schlafen, sahen sie doch aus wie Bettler. Auch gab er ihnen nur Brot und Wasser.
    Am Morgen erwachten sie früh und der erfahrene Engel sah ein Loch in der Wand und reparierte es. Der junge Engel wunderte sich und sagte "Er behandelt uns wie Dreck und du reparierst ihm dafür das Haus?" und der andere Sprach "Es ist nicht alles wie es scheint." und so verliessen sie den reichen Mann und gingen weiter.

    Eines Abends kamen sie zum Haus eines armen Bauern der nur eine Kuh und eine Holzhütte hatte. Seine Frau, seine Kinder und er lebten von Käse und Milch und dem was sie anbauen konnten.
    Da es schon spät war klopften sie an seine Tür und fragten ob sie über Nacht bei ihnen einkehren können.
    Der Bauer war erfreut dass er helfen durfte und räumte das Ehebett für die beiden und zog für die Nacht mit seiner Frau in den Stall. Auch bot er ihnen das Beste was er an Nahrung geben konnte und bewirtete sie freundlich.

    Als die Enel am Morgen erwachten hörten sie grossen Jammer, denn die einzige Kuh des Bauern war in der Nacht gestorben.
    Dem jungen Engel platzte der Kragen und fuhr den erfahrenen Engel an
    "Was soll das? Dem Reichen stopfst du die Löcher obwohl er uns schlecht behandelt und diesem gütigen Mann rettest du nichteinmal die Kuh? Soll das ein Engel sein?"
    der erfahrene Engel sprach "Es ist nicht alles so wie es scheint. Sieh:
    In dem Loch das ich reparierte war Gold versteckt vom Vorbesitzer des Hauses. Da der Mann seinen Reichum missbraucht stopfte ich das Loch damit er das viele Gold dahinter niemals finde.
    Der Bauer war gütig und hilfsbereit. Doch heute Nacht kam der Engel des Todes vorbei um seine Frau zu holen, ich jedoch überredete ihn und gab ihm stattdessen die Kuh. Es ist eben nicht alles, wie es scheint."
     
  2. cultbuster

    cultbuster Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Februar 2008
    Beiträge:
    5.503
    Ort:
    Villingen
    Auf diese Art von Geschichten kann man gut den Spruch anwenden:

    Alles hat seine zwei Seiten.
     
  3. Gefühle

    Gefühle Guest

    Das stimmt! Wahrscheinlich will Arphen uns damit sagen, dass wir nicht vorschnell urteilen sollen, weil hinter etwas das böse zu scheint doch etwas gutes sein kann... :)
     
  4. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
    Beiträge:
    44.000
    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    Nun ja und auch anders herum, hinter gutes, kann sich auch etwas böses verstecken
     
  5. sonne_im_herzen

    sonne_im_herzen Mitglied

    Registriert seit:
    3. Juni 2004
    Beiträge:
    97
    Gibt es da nicht sogar ein chinesisches Sprichwort welches besagt: Alles hat drei Seiten.

    Eine die Du siehst, eine die ich sehe und eine die keiner von uns beiden sieht. :)

    Alles Liebe
    Monique
     
  6. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
    Beiträge:
    44.000
    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
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    Sehr gutes Sprichwort
     
  7. Felice

    Felice Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2008
    Beiträge:
    7.536
    Ort:
    Wien
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    Die zweite Geschichte kannte ich schon, ich finde beide sehr schön. Dankeschön, dass du dir die Mühe gemacht hast und sie aufgeschrieben hast.

    ;)
     
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