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Eine Hommage an die Grenze

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Ahriman, 3. August 2013.

  1. Ahriman

    Ahriman Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. November 2004
    Beiträge:
    3.385
    Ort:
    Berlin
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    Wie gut, das wir Grenzen haben,
    so wissen wir immer,
    wer der Gute
    und wo das Böse ist.
    Schön,
    wenn man dabei das Böse gleich noch ausbeuten kann,
    zu Gunsten der Guten, versteht sich.
    Irgendwie muss ja alles geregelt werden,
    denn…………..
    nicht jedes Tier ist gleich viel wert.
    Nicht wahr?
    Man stelle sich mal vor,
    da wäre keine Grenze
    und es gäbe nur EINE Weltregierung,
    die wirklich im Sinne der Menschheit arbeitet.
    Sicherlich wären nur 99% der Weltbevölkerung dafür,
    aber die Grundbedürfnisse
    von Müttern und ihren Söhnen,
    Vätern und ihren Töchtern,
    Freunden sowie Feinden,
    sind ja
    ACHHHHHHHH,
    sooooooooo verschieden.
    Nicht wahr?
    Da sind Konflikte
    auf gaaaaaaaaanz natürliche Art,
    in den Genen verankert, wenn man so will,
    vorprogrammiert.
    Da kann man nichts tun.
    Und dem 1%,
    auch nicht ganz unwichtig,
    fehlte dann ja der Spielplatz.
    Wohin soll man beispielsweise seine Panzer verkaufen,
    wenn nichts verteidigt werden müsste,
    und wozu sollte man überhaupt Militär besitzen,
    wenn keine Panzer verkauft werden?
    Im Busch,
    ohne Strom und Wasser
    sind Panzer und Maschinengewehre
    sicherlich eine sehr effektive Waffe,
    und man bedenke doch zunächst
    wie viele Arbeitsplätze dadurch in den Industriestaaten geschaffen werden,
    in genau den Ländern, wo die Guten wohnen.
    Finanzielle Aspekte spielen dabei keine Rolle,
    es geht nicht um private Gewinnmaximierung, verschleiert im globalen Imperialismus.
    Es geht auch nicht um Rohstoffe oder andere private Interessen.
    Grenzen haben lediglich eine Schutzfunktion,
    für den unmündigen Menschen überall auf der Welt.
    Wie sollte denn sonst dauerhaft Frieden garantiert werden können,
    wenn kein Gegner dort ist, mit welchem man diesen vereinbaren kann.
    Humane Kriegsführung hat ja ihren Zweck.
    Ohne Grenzen scheitert der Kapitalismus,
    klare Abgrenzung ist also historisch begründet und muss nicht überdacht werden.
    Grenzen sind eine Tatsache und notwendig.
    Klar kostet es Menschenleben,
    AAAAber…
    Ja richtig! … die Arbeitsplätze.
    Ach ja, die verschiedenen Interessen,
    die verschiedenen Grundbedürfnisse überall,
    gerade die von essentieller Bedeutung,
    die am alllerallerverschiedenstenstenstensten sozusagen,
    die zeigen ja deutlich auf,
    wie wichtig Grenzen sind.
    Gott sei Dank fühlen wir uns alle so gut,
    liegt sicherlich daran, dass unsere Brüder nicht leiden.
    Also die innerhalb unserer Grenze, oder?
    Man verkauft Kriegsgerät,
    schick dann noch Soldaten hin,
    um gegen eigenes Kriegsgerät zu kämpfen
    und gleichzeitig tut man etwas gegen die Überbevölkerung.
    Man verdient doppelt und dreifach,
    und kann die sich verringernde Kaufkraft der Bösen ohne Nahrung und Unterschlupf
    dadurch gleichzeitig kompensieren.
    Eine Win-Win Situation also,
    gepriesen sind all unsere verschiedenen Götter.
    Findet es irgendjemand unnormal,
    das in der Realität
    ein Soldat wie im Blutrausch auf irgendwelche Zivilisten schießt
    und sich dabei freut,
    als würde er ein Videospiel spielen.
    Sicherlich,
    die Ausnahme,
    objektiv betrachtet,
    gibt es kaum Krieg,
    Verbrechen
    oder Gewalt.
    Und wenn,
    dann gab es dies ALLES schon immer,
    ist eben so.
    Kreuzzüge,
    Weltkriege,
    KZs
    Inquisition
    Atomkriege und -kraftwerke,
    Geschichte wird eben geschrieben.
    Hunger,
    Kinderleichen,
    Krebs
    und natürlich Aktienkurse.
    Verschiedene Sprachen
    ebenfalls eine Tatsache,
    sie trennen uns auf ganz natürliche Art und Weise voneinander.
    Auch die Religionen sind sinnvoll,
    dienen sie doch der klaren Abgrenzung untereinander.
    Zum Glück,
    oder besser, GOTT sei Dank
    dienen die Religionen dem Frieden,
    man stelle sich nur einen Gott vor,
    in dessen Namen Milliarden getötet werden
    und dies nur,
    weil alle ihren Nächsten lieben,
    könnte man zumindest von religiösen Menschen denken.
    Eines haben ja glücklicherweise fast alle Götter gemeinsam,
    sie vernichten die Andersgläubigen,
    scheint auf jeden Fall nicht von allen Menschen fehlinterpretiert zu werden,
    entspricht wohl eher dem,
    was die Allgemeinheit unter Gott versteht.
    Einen unendlich
    barmherzigen,
    verzeihenden
    Zerstörer.
    Ist plausibel,
    ein zweites Mal braucht man nicht darüber nachdenken.
    Nationale Grenzen sind auch unentbehrlich,
    machen doch auch sie den Unterschied deutlich.

    Wir sehen
    es läuft alles genau nach Plan.
    Im Interesse der Menschheit.
    Grenzen,
    Du
    Ich
    Er
    Sie
    Es
    Auf der Suche nach grenzenloser Liebe…



    Man muss den Ort an welchem man sucht, wohl besser Eingrenzen, sonst entgeht einem die Unbegrenztheit noch.
     
  2. Singularität

    Singularität Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2012
    Beiträge:
    1.922
    Ort:
    bei mir
    Na Prima,
    Ode an die Grenzen!
    So kann eine echte Demokrathie sich besser von einer Diktatur abgrenzen.;)





    LG
     
  3. winnetou

    winnetou Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2008
    Beiträge:
    2.551
    Ort:
    n.ö.
    nur wer seine eigenen grenzen kennt, kann sie überschreiten.
    ich sehe erst 1 % ohne grenzen und 99 % mit allen möglichen.

    lg winnetou:)
     
  4. Ahriman

    Ahriman Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. November 2004
    Beiträge:
    3.385
    Ort:
    Berlin
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    99,9% klar... und ja jeder in seinem tempo, jeder fuer sich... dennoch erscheint es mir so, als waere es im interesse der mehrheit ein system zu schaffen, welches einem dabei hilft, statt eines, welches einen genau da hineintreibt...
     
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