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Durch traumatisches Erlebnis (Verkehrsunfall) sich verändern?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von jerry006, 26. April 2005.

  1. jerry006

    jerry006 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    23. Februar 2005
    Beiträge:
    11
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    Hallo,

    ich hatte vor ca. 4,5 Jahren einen Verkehrsunfall.

    Daran war ich, so bin ich mir sicher, selbst Schuld. Keinem anderen ist dabei etwas zugestoßen. Ich kann mich an den Unfallhergang aber nicht erinnern!

    Ich hatte damals ein traumatisches Epiduralhämatom rechts, welches noch am Unfalltag durch eine osteoplastische Kraniotomie entfernt wurde.

    Später entwickelte sich noch eine traumatische Carotis-Sinus-Cavernosus-Fistel, die ca. acht Monate nach dem Unfall verschlossen wurde. In dieser Zeit hatte ich ein pulssynchrones Geräusch im linken Ohr und Exophthalmus und Chemosis beidseitig linksbetont. Darüber hinaus kann ich nach dem Unfall nicht mehr riechen.

    Darüber hinaus wurde einige Zeit spät festgestellt, dass ein Halswirbel und zwei Brustwirbel angebrochen waren! Um den angebrochenen Halswirbel ist der Spinalkanal seit dem verringert. Diese Brüche wurden nicht behandelt!

    Ich was damals nicht in psychologischer Betreuung, da ich dachte, dass ich das als junger Mann nicht benötige. Dies scheint aber ein falscher Gedanke zu sein!?

    Jetzt habe ich gehört, dass man sich durch ein traumatisches Erlebnis wie einen Unfall verändern kann. Besonders i. V. m. einer Carotis-Sinus-Cavernosus-Fistel!

    Wenn ich mich recht erinnere, bin ich seit dem Unfall anders geworden. Irgendwie unerträglicher, ich lasse die Meinungen anderer nicht zu, ich bin der Intelligenteste, ich lasse mir von niemanden etwas sagen, zumindest nicht gerne, ich interessiere mich nur für mich selbst, ich fühle mich manchmal wie Dr. Jekyll und dann wieder wie Mr. Hyde. Im einen Moment bin ich superfreundlich und im anderen bin ich unausstehlich.
    Dazu kommt, dass ich seit fast zwei Jahren arbeitslos bin. Zwischendurch zwar immer mal gejobbt habe, aber halt nichts Festes hatte.
    Ich mache mir sehr oftn Kopf, was mit meiner Gesundheit ist, was mal werden kann (bei meiner Vorgeschichte!), wieso bekomme ich bei den ganzen Bewerbungen keine Arbeit, ...

    Jetzt möchte ich nun gerne wissen:

    1.) Stimmt es, dass man sich durch ein traumatisches Erlebnis verändert/verändern kann?
    2.) Wie kann so etwas durch einen Psychologen oder sonstigem Arzt behandelt werden (suche einen guten im Raum 34... Kassel!)?
    3.) Kann man durch eine MRT-Aufnahme des Kopfes, des Hirns erkennen, ob etwas anders ist, als bei anderen?
    4.) Kann man sich hier in Deutschland selbst in eine Psychiatrie oder in eine ähnliche Einrichtung selbst einweisen?

    Bitte um eure Hilfe.

    Vielen Dank im Voraus.

    Gruß
     
  2. QIA S.O.L

    QIA S.O.L Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Februar 2005
    Beiträge:
    5.406
    Ort:
    Wien
    Hallo Jerry...

    zu 1) Ja, definitiv, man nennt sowas in der Psychologie "Enngramatische Prägung" ...das heißt, während des Unfalls stellt Dein Gehirn auf Speichern um, dieser Speichervorgang geht mit einer vollstänidgen oder teilweisen AMnäsie einher, was erklärt, aus welchem Grunde man sich selten an Unfallhergänge erinnert. Es ist der Schock der diese Umschaltung bewirkt. Enngramme können durch jede Form des Leides/Schmerzes entstehen, ganz abhängig davon wie stark die "Bewusstheit" eines Menschen ausgprägt ist...
    Bei einem Meditierenden ist ein Engramm schwieriger herzustellen als bei einem untrainierten.

    So ein Engramm kann dazu führen, dass man seine Lebensumstände nach dem Schock und entsprechend des Inhaltes Engrammes (alles was Du unbewusst aufgezeichnet hast), verändert. Das Enngramm schaltet sich zum Beispiel automatisch als unbewusste Handlungsabeeinflussung ein, um Dein Leben zu schützen. Es spult dann alle Infaormationen unbewusst ab, die Du in der Schocksituation aufgezeichnet hast...als da wären: Stimmen, Geräusche usw. Und Du verhältst Dich, als wären das DEINE Inhalte und Gedanken.

    Das würde das Jekyll and Hyde Phänomen durchaus erklären.

    2. Ich bin mir nicht sicher, wo du in Kassel einen guten Psychologen entdeckst, der mit diesem Inhalt kompetent arbeiten kann...
    Ich kann Dir nur raten, die einmal ein Buch von Ron Hubbard durchzulesen, "Dianetik"...

    Versteh mich nicht falsch bitte, ich bin keinesfalles ein Scientologe... Alles andere als das. Doch diese Technik der Dianetik, die man sich selber beibringenkann...auch weit abseits der Scientologie, hat durchaus einen für die Psychologie großartigen Wert.
    Ich betrachte die Technik abseits des Weltbildes der "Scientologen"...
    Die Technik ist gut, das Weltbild (es geht NUR um Überleben...reiner Quark)

    Diese Technik kann DIr hier durchaus helfen, wenn Du eine Partnerin oder einen Freund hast, der das mit Dir durchzieht. Du sparst dabei noch Geld. Lass Dich halt nicht von den Scientologen Fangen, die Ziehen Dir nur Geld aus der Tasche für Dinge die Du wo anders weit billiger bekommst.

    3. Ich weiß nicht, ob eine MRT-Aufnahme das leisten kann..aber ich gehe davon aus, dass DeinGehirn sich vermutlich selbst sauber regeneriert, wenn die Schockprägung ausgebaut ist.

    4. Klar kann man das...ich würde jedoch davon abraten, weil Du Dich damit selbst zu einem Medikamenten-Opfer machst.

    Ich rate Dir: Lerne Meditieren und praktiziere mit einem Freund ausschliesslich die Technik zur auflösung von Prägungen: Dianetik. die ist sehr Einfach zu erlernen.

    Bei der Meditation rate ich Dir, mach was ernsthaftes...nix da 20 Minuten bei Musik ein wenig dahin meditieren, sondern sucssesive von 30 Minuten auf mindestens durchschnittlich 60 Minuten im Sitzen in einem Meditationssitz (Lotus/Siddhasana, Halblotus...was eben geht) mit einem guten Mantra (OM, Agape; LUX, Om Nama Shivaja, Mantra heit unterbrechungsfreies internales wiederholen des Wortes oder Satzes zu fixierung des Fokus) oder vielleicht einer sich öffnenden Blüte (innerlich vorgestellt, gesteigert-trainiert auf die Qualität einer 3 Dimensionalen Fullcolorabbildung)) (Königstechnik).

    In der Meditation lösen sich sehr viele Prägungen von allein, solange Du wirklich bei dem Objekt Deiner Konzentration bleibst, weil Du den Prägungen die Erhaltungsenergie dadurch entziehst.
    Ist Arbeit...klar, aber das eigene Leben sollte das wert sein.

    Wu-Dang-Tai Chi würde Dir auch nicht schaden.

    Ich hoffe, ich konnte Dir anregungen geben...

    Liebe Grüße
    Qia :)
     
  3. virginity

    virginity Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. September 2009
    Beiträge:
    1
    Hallo,

    ich hatte im Laufe meines Lebens zahlreiche traumatische Erlebnisse,
    (Verkehrsunfälle,Konkurse,Schulden usw.).
    Ich denke es bringt gar nichts, sich von Psychologen beraten zu lassen was einem die Ausenwelt gerne empfiehlt!!! Man muß sich schon selber helfen bzw.
    Entscheidungen treffen wie man sein Leben gestaltet. Unfälle passieren, Konkurse auch.... das was ich gelernt habe ist auf mich selbst zu hören, auch wenn die von ausen es "so gut" mit einem meinen.
     
  4. Stormcrow

    Stormcrow Guest

    Hallo Jerry

    1) Ja natürlich. So ein Erlebnis bringt einem ja auch zum Nachdenken und unbewusst arbeitet auch einiges. Da kann es schon passieren, dass man seine Vorstellungen/Einstellungen/Verhaltensweisen ändert. Die Gründe dafür können in Angst, Selbstschutzmechanismen oder auch einfach nur Unverstehen oder ähnlichem liegen.

    2) Psychotherapie finde ich eine sehr gute Idee. Ich würde mich nicht an eine Psychologen sondern an einen Psychotherapeuten wenden. Der Therapeut arbeitet mit dir gezielt an der Verarbeitung und wenn du willst auch an den Verhaltensweisen und Techniken, diese zu ändern bzw besser zu kontrollieren. Hast du einen Hausarzt? Der könnte dir bestimmt jemand geeignetes emfpehlen bzw dich delegieren. ;)

    3) Ja. Veränderungen am Gehirn (physisch), lassen sich auf dem MRT erkennen. Sind deine Veränderungen allerdings rein seelischer Natur, d.h. nur in deinem Denken/deinen Gefühlen drin, sind sie nicht sichtbar. Das MRT zeigt nur, was auch tatsächlich auf dem physischen Gehirn erkennbar ist.

    4) Weiss nicht. Ich denke aber, dass eine ambulante (d.h. nciht in der Psychiatrie) Behandlung besser ist, weil du da mehr mit der Welt in Kontakt bleibst, und somit deine Therapieerfolge auch besser beobachten kannst.

    Wünsche dir ganz viel Kraft und Erfolg :umarmen:

    lg
     
  5. MorningSun

    MorningSun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. März 2006
    Beiträge:
    12.675
    Ort:
    wo die Wirren irren ...
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    Und ich sage, es gibt Situationen, wo es allein einfach nicht
    zu schaffen ist, und es ratsamer ist, sich hilfe zu holen.

    Traumatische Erlebnisse führen zwangsläufig zu Veränderungen,
    weil - es ist ja etwas anders geworden, was so vorher nicht wahr.
    Und was wäre der einzelne denn ohne Außenwelt, so ist das Leben
    nun mal, dass auch noch andere existieren.:rolleyes:

    Zuweilen ist man auch so in sich selbst verheddert, dass gar kein
    Land mehr sichtbar ist, auch in so einer Situation, ist es besser
    sich selbst Hilfe zu gönnen, ehe die Spirale noch weiter runter geht.

    Hatte selbst einen Verkehrsunfall, und war 30 Sec. klinisch tot.
    Wenn ich zu der Zeit keine Therapie gemacht hätte, um das
    Trauma zu verarbeiten, allein hätte ich das nicht geschafft.

    Man selbst tut sich etwas gutes, wenn es offensichtlich gefühlt
    wird, dass hier jetzt was nicht stimmt, loszugehen und sich Hilfe
    sucht.

    wichtig ist auch, trotzalledem nicht zu verbittern. :)
     
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