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Du bist Du

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Namo, 22. Juni 2005.

  1. Namo

    Namo Guest

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    Du bist Du

    Du bist Du
    Geboren an dem Tag der Mutter Niederkunft. Es ist gescheh'n.
    Unfrei in der Wahl der Stunde nach der Mutter Schmerz und Weh'n.
    Du bist Da.

    Angewiesen auf das Nähren
    Unfrei gleich zu Laufen früh
    Bedingt auch gleich Latein zu lehren
    Begabt in Dichtkunst ohne Müh'.
    Du bist Du.

    Kannst sehen nur, was Du auch siehst,
    kannst schrei'n Dich sehn wenn Mutter fort,
    Bist schüchtern wenn du Fremde siehst,
    bist nur zugleich an einem Ort.
    Du bist Da.

    Eingesperrt in einen Körper,
    der aus der Ahnen Reihe ist,
    wirst Du Dir dann Selbst bewusst,
    frei zu sehen wer Du bist.
    Du bist Du.

    Es ist gegeben,
    ohne daß es anders sei,
    mußt geduldig dies ertragen,
    Dies zu erkennen bist Du frei.
    Egal was Sterne dazu sagen.
    Du bist Da.

    Dann erkennst Du daß der And're
    wie ein Tag zum nächsten ist,
    eben gleich und doch verschieden,
    genau wie Du, doch anders ist.

    Wie das Versmaß eines Liedes,
    wie der helle Klang in Dur,
    ist ein jeder eingebettet,
    in die Ordnung der Natur.

    Du bist Du,
    ob Du's zagst, noch ob Du's dankest,
    Sterne Schwingung 'Klang' im Hier,
    zeigen gleiche Ordnung immer,
    Darum ist es sichtbar Dir.
    Du bist Da.

    Sternenordnung, Tag und Nacht,
    sind kein Zwang der Dich bestimmt,
    wenn Du sie als Freund betrachtest,
    niemand Dir das FreiSein nimmt.

    Kennst Du dann der Sterne Lieder,
    mitsamt allen Harmonien,
    find'st Du auch die Töne wieder,
    die zu Deíner Stunde spiel'n.

    [​IMG]


    Namo
     
    Sabsy gefällt das.
  2. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
    Beiträge:
    15.838
    Ort:
    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
    Lieber Namo,
    dieses gedicht ist wunderschön. Einige Verse mußte ich mehrmals lesen um sie zu verstehen.
    Vielleicht lerne ich es auswendig, um es ganz zu begreifen.

    Wer ist diese wunderschöne Frau?

    Liebe Grüße!
     
  3. Namo

    Namo Guest

    Ach East, :)
    erzählen Dir die Augen nicht mehr, als jede Biographie?

    Das Gedicht behandelt das Thema Determiniertheit vs Freiheit aus der Sicht der Astrologie.

    :danke:

    AL

    Namo
     
  4. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    das trifft es sehr schön
    in der Gita würde man es "die Gunas und Ihr Spiel" nennen

    ganz liebe Grüße!

    Regina
     
  5. Namo

    Namo Guest

    Danke für Deine klaren Gedanken zu dem, was Guna ist.

    Liebe Grüße zurück!

    Namo
     
  6. Goldklang)))

    Goldklang))) Guest

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    Hallo Namo,

    ist das eine Kohlezeichnung?

    Sehr interessant!

    Würde mich auch interessieren, wer sie ist.
     
  7. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Weil Dir meine Gedichte so gut gefallen, hier eines für Dich :kiss3:

    LG
     
  8. Namo

    Namo Guest

    Hallo Goldklang))),

    Ja.

    Seltsam

    Seltsam. Worten ohne Menschen-Bilder hörst Du oft nicht zu.
    Seltsam. Menschen-Bilder ohne Worte scheint ein trautes Du.
    Sprechen Bilder, sprechen Menschen, beide sind das Du.
    Hörst Du Dir zu, hörst Du dem zu, was das Du Dir spricht;
    Es sind Worte die in Dir sind, auch ein schweigendes Gesicht.
    Namo

    LG

    Namo
     
  9. Goldklang)))

    Goldklang))) Guest

    Hamlet:
    Sein oder nicht sein; das ist hier die Frage:
    Obs edler im Gemüt, die Pfeil und Schleudern
    Des wütenden Geschicks erdulden oder,
    Sich waffnend gegen eine See von Plagen,
    Durch Widerstand sie enden? Sterben - schlafen -
    Nichts weiter! Und zu wissen, daß ein Schlaf
    Das Herzweh und die tausend Stöße endet,
    Die unsers Fleisches Erbteil, 's ist ein Ziel,
    Aufs innigste zu wünschen. Sterben - schlafen -
    Schlafen! Vielleicht auch träumen! Ja, da liegts:
    Was in dem Schlaf für Träume kommen mögen,
    Wenn wir die irdische Verstrickung lösten,
    Das zwingt uns stillzustehn. Das ist die Rücksicht,
    Die Elend läßt zu hohen Jahren kommen.
    Denn wer ertrüg der Zeiten Spott und Geißel,
    Des Mächtigen Druck, des Stolzen Mißhandlungen,
    Verschmähter Liebe Pein, des Rechtes Aufschub,
    Den Übermut der Ämter und die Schmach,
    Die Unwert schweigendem Verdienst erweist,
    Wenn er sich selbst in Ruhstand setzen könnte
    Mit einer Nadel bloß? Wer trüge Lasten
    Und stöhnt' und schwitzte unter Lebensmüh?
    Nur daß die Furcht vor etwas nach dem Tod,
    Das unentdeckte Land, von des Bezirk
    Kein Wandrer wiederkehrt, den Willen irrt,
    Daß wir die Übel, die wir haben, lieber
    Ertragen als zu unbekannten fliehn.
    So macht Bewußtsein Feige aus uns allen;
    Der angebornen Farbe der Entschließung
    Wird des Gedankens Blässe angekränkelt;
    Und Unternehmen, hochgezielt und wertvoll,
    Durch diese Rücksicht aus der Bahn gelenkt,
    Verlieren so der Handlung Namen. - Still!
    Die reizende Ophelia! - Nymphe, schließ
    In dein Gebet all meine Sünden ein!

    Liebe Grüße von Goldklang)))
     
  10. Namo

    Namo Guest

    Werbung:
    Ja.

    Danke, Regina!

    Ein wahres Echo.

    :)

    :danke:

    AL

    Namo
     

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