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Dinge verarbeiten

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Lunatic2, 2. September 2017.

  1. Lunatic2

    Lunatic2 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2013
    Beiträge:
    305
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    Wie funktioniert das mit dem träumen genau? Im leben gibt es dinge die uns beschäftigen, manchmal sehr intensiv, manchmal nur tangential, mal mehrere mal wenigere. Im traum werden die dinge unterbewusst verarbeitet.
    Was bedeutet das genau? Ist es so daß wenn man von einer angelegenheit träumt die einen tagsüber sehr beschäftigt, man es nach dem aufwachen leichter hat diese distanzierter zu betrachten oder gar damit abzuschließen und sich anderen dingen zu widmen? Oder ist es umgekehrt, dass also quasi was uns in träumen beschäftigt auch tagsüber im kopf herumspukt?
     
  2. Arcturin

    Arcturin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Mai 2016
    Beiträge:
    8.661
    Ort:
    potentiell immer da; tendenziell fokussiert
    Alle möglichen Erlebnisse können gewisse Reaktionen, Traumata, in uns auslösen. Selbst wenn wir das oftmal bewusst gar nicht so mitbekommen.
    Diese werden mithilfe von Reflexion ins Gleichgewicht gebracht. Bewusst wahrgenommene Träume sind auch meist solche, in denen es um Dinge geht, die uns bewusst vereinnahmen.

    Es mag sein, dass nach einem intensiven Traum diese Erinnerungen auch tagsüber noch im Kopf herumspuken, aber nur noch in der ungefährlichen Metaphorik des traumartigen Erlebens und daher ohne ihre bedrohliche Intensität.
     
  3. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    7.868
    Ort:
    An den Ufern der Logana
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    Es gibt zu den Träumen sehr unterschiedliche Motivationen. Zunächst dienst der Schlaf zu Regeneration, in der auch Schadstoffen aus den neuronalen Prozessen aus dem Gehirn ausgespült werden. Dazu lösen sich nahezu alle neuronalen Verbindungen, werden optimiert und neu verknüpft.

    Dadurch entstehen die Träume des Tiefschlafes in denen lediglich fraktale Bildelemente aus dem scheinbaren Nichts auftauchen. Erst in einer größeren Nähe zur Schwelle des Bewusstseins werden diese zu epische Geschichten verwoben.

    Ein Kriterium dabei ist, dass zu dieser Erinnerung noch keine befriedigende Lösung gefunden wurde oder besonders nachhaltig ist. Entscheidend dabei ist aber weniger die rationale Wichtigkeit, sondern die Intensität der Gefühle, die mit einer Erinnerung verbunden ist. Die Seele setzt da also ihre ganz eigenen Prioritäten.

    Zur Optimierung werden in einer Art Was-wäre-wenn-Spiel alle Möglichkeiten durchgespielt, bis eine akzeptable Lösung gefunden wurde. Manche positive Erinnerung möchte auch einfach nur nochmals durchlebt werden, damit sie nicht vergessen werden können.

    Ein anderes Szenario sind die sogenannten prophetischen Träume, in denen subtile Wahrnehmungen aufgenommen werden, um damit mögliche Entwicklungen in der Zukunft entgegentreten zu können. Also eine Art Erfahrungsschatz, auf den man im Fall der Fälle bei der Suche nach einer Lösung zurückgreifen kann, um schneller reagieren zu können.

    Träume an die man sich erinnern kann sind auch Gedanken, zu denen es noch keine befriedigende Lösung gibt und somit auch den Geist nicht zur Ruhe kommen lässt. Deshalb ist es schon sinnvoll sich mit seinen Träumen zu beschäftigen und ihnen somit einen Abschluss geben kann. So wie Stimmungen in den Schlaf getragen werden, so werden auch Stimmungen aus den Träumen in den Alltag getragen. Etwas das sehr wichtig ist, denn damit wird auch unser ganzes Tun bestimmt.

    Mit dem Hintergrund des Optimierens wird auch klar, warum es sinnvoll ist, eine wichtige Entscheidung nochmals zu überschlafen. Die Träume spielen deshalb auch eine ganz große Rolle beim nachhaltigen Lernen, dazu gibt es interessante Studien. Ich habe auch schon oft erlebt, dass mir scheinbar wichtige Dinge, am anderen Morgen plötzlich nicht mehr so wichtig erschienen oder sich meine Haltung dazu verändert hatten.


    Merlin
     
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