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Die zunehmende Spaltung der deutschen Gesellschaft!

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Shimon1938, 20. Juli 2011.

  1. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.711
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
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    Die deutsche Gesellschaft spaltet sich zunehmend in Vermögende und (normale ) Arbeitnmehmer. Genau das wird durch die neuste Erhebungen des DIW (Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung) belegt.Seit 2000 sanken die Realllöhne um 2,5% und in der gleichen Zeit wuchs die deutsche Wirtschaft um 16,3%. Aus dieser Wirtschaftswachstum profitierten also nur Kapitalbesitzer.

    Die Einmbusse ist nocht gravierender bei Geringverdiener, Harz4 ewmpfäger, 400€ -Jobber oder Rentner mit einer geringe Rente unter 1000€. Sie alle erlitten ein Minus von etwa 22%. Das sund alarmierdende Zahlen!
    Solche Entwiclung ist höchst gefährlich für die Demokratie.(Nehmen wir mal an, dass wir in eine Demokrate leben...), wenn die Mehrheit ihre Interssen nicht gewahrt sieht.
    Die Politik müßte also schnelsten handerln, das macht aber die schwarz - gelbe Regierung nicht, sondern betreibt reine Lobby-Politik. Die Diskussion wird von zwei möglichen varianten ds handels bestimmt: Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt fordert einengesetzlichen Mindestlohn, der Wirtschaftsweise Peter Boffinger will die Sozialbeiträge aber nur für Arbeitnehmer (Rentner ausgenohmen?) senken und so erreichen, dass die Nettolöhner endlich steigen.

    Beide Vorschläge könnte man gleichzeitig verwirklichen und müßete nicht gegneinder ausspielen. Aber.. die abslolute Priorität müßte ein gesetzlicher Mindeslohn von mindestens 8 € habe, noch ebssr weäre 10 €. Nur so kann es verhindert werden, dass geingeverdiener nicht weitere Einbussen hinnehmen müßen.
    Veränderte Sozialbeiträge allein, würden sich tückisch erweisen. Wenn die Arbeitnehmer weniger Krankenkassenbeiträge zahlen müßten könnte das
    zur Folge haben, dass die zuzahlungen steigen (müßten). Die Gewinner wären die Betriebe. Reallöhne sinken, weil die Arbeitnehmer kaum noch Verhandlungsmacht habe. Ihre Macht könnte nur durch Mindestlohn bewahrt bleiben.


    Shimon
     
  2. Darkhorizon

    Darkhorizon Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    8.264
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    nieder-und oberbayern
    na die tendenz ist doch schon lange ersichtlich...und nichts und niemand wird daran etwas ändern...die politik, die die möglichkeit hätte wird einen teufeln tun..sie ist schon längst von der wirschaftsmacht unterwandert...
     
  3. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    16.711
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD


    shalom darkorizon,


    man könnte auch denken, dass es von dr politik gewollt ist, dass die gesllschaft spaltet? (ich will jetzt hier nicht eine neue "verschwörungstheorie" erfinden ... manchmal aber schuet es danach aus...



    shuimon
     
  4. patana

    patana Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juli 2011
    Beiträge:
    586

    hi Shimon

    Dieses System welches sich die Menschen ausgedacht haben , nennt sich soziale Marktwirtschaft.
    Einige wenige große Unternehmen beherrschen den Markt.
    Wenn man Glück hat ist man dabei oder man gehört zu den Verlieren in unserer Gesellschaft.
    Ich bin mir ziemlich sicher das der Euro dieses oder nächste Jahr spätestens fällt und bürgerkriegsähnliche Zustände in weiten Teilen Europas zustandekommen werden.

    Dieses System ist asozial und menschenverachtend .


    Leider.

    LG Pat
     
  5. Alice94

    Alice94 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2010
    Beiträge:
    3.103
    Hallo Shimon!

    Das ist ein interessanter Beitrag, den Du da verfasst hast. Allerdings musst Du wissen, dass sich ein flächendeckender, gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 10€ - wenn überhaupt - nur in Kombination mit massiven Steuersenkungen realisieren lässt. Denn wenn Du den Unternehmen auf einmal höhere Lohntarife anlastet, werden sie zwangsläufig kommerzielle Verluste machen, da die Ausgaben steigen, die unternehmerischen Einnahmen jedoch identisch bleiben. Es stellt sich ein monetäres Defizit auf Seiten der Arbeitgeber bei. Wie könnte dies kompensiert werden? Aus meinr Sicht mit erheblichen Reduktionen der Unternehmenssteuersätze. Dazu äußerte ich mich ja schon oft.

    Wichtig ist, sich anzuschauen, was die Wirtschaftsweisen, welche die gesamte ökonomische Lage beurteilen, zum Thema Mindestlohn mitzuteilen haben. Hierzu möchte ich gern den führenden Wirtschaftsweisen Prof Dr. Wolfgang Franz zitieren: "Also Mindestlohn ist völlig abwegig, muss wirklich abgelehnt werden. Ein Mindestlohn erfüllt überhaupt keinen Zweck, sondern ist völlig kontraproduktiv, wenn man insbesondere ein Kombilohnmodell einführen will. Ein Mindestlohn kostet nach aller Erfahrung Arbeitsplätze, und es ist nicht damit getan, was häufig gesagt wird, na ja, wir führen erstmal einen Mindestlohn von geringem Umfang, sagen wir, vier Euro ein. Dann ist mit tödlicher Sicherheit zu erwarten, dass spätestens im nächsten Wahlkampf dann den Forderungen der Gewerkschaften nachgegeben wird, die ja schon heute einen Mindestlohn von mindestens 7,50 Euro mit Fernziel auf 9 Euro fordern. Der wäre absolut beschäftigungsfeindlich, und ich kann der Bundesregierung nur sehr dringend davon abraten, den Gedanken eines Mindestlohnes weiterzuverfolgen. Andere Länder wie beispielsweise Frankreich haben mit einem Mindestlohn sehr schlechte Erfahrungen gemacht."

    Das ist leider eine wirtschaftliche Realität, so traurig sie auch sein mag. Du erkennst: Mit der Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn maximierst Du langfristig die Armut, indem Du Arbeitslosigkeit provozierst. Du magst ja soziale Intentionen haben, indem Du derart argumentierst. Aber die Konsquenzen Deiner Vorschläge sind leider konträre. Es tut mir leid, Shimon... Aber ich schätze Dein wirtschaftspolitisches Engagement.

    Übrigens, der franzözische Mindestlohn beweist empirisch, dass der Beschäftigungsverlust durch Mindestlohn entscheidend von der Höhe des Mindesttarifes abhängt.
     
  6. herzverstand

    herzverstand Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
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    zur abwechslung schlage ich den buchtipp vor: "über das fernsehen" von pierre bourdieu
     
  7. Alice94

    Alice94 Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    3.103
    Wohlstand für alle ist nur möglich, wenn der Staat seine Investitions- und Subventionspolitik rationalisiert, damit sowohl dem Einzelnen als auch den Unternehmen mehr Gelder verbleiben, die sie im Sinne der Menschen einsetzen können. Es herrscht kein Geldmangel in Deutschland. Die finanziellen Mittel sind bloß fehlinvestiert.
     
  8. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    16.711
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    ... bitte lass deine "lauwarme sauce"! es reicht, wenn ich das in fernesehen anhören muss!
    (und das ist ist keine ironie!)



    shimon
     
  9. patana

    patana Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juli 2011
    Beiträge:
    586

    Wenn die Unternehmen Gewinne einfahren,profitieren nur die Aktionäre davon.
    Nicht die Arbeiter die den Gewinn mit Ihrer Arbeitskraft erwirtschaftet haben.
    Was irgendwelche Wirtschaftsweisen erzählen hat uns bisher nichts genützt,
    weil die Tendenz wie Shimon treffend bemerkte,
    nur in eine Richtung führt.
    Und das seit Jahrzehnten.
    Die Armen werden ärmer und die Reichen werden reicher.

    Die Politik hat der mächtigen Finanzolligarchie nichts entgegenzusetzen.

    Gebt mir das Banksystem eines Landes und ich könnte die Politik so steuern wie ich das will, sagte der Gründer der ersten grossen Bank in den USA vor über hundert Jahren schon.

    lG pat
     
  10. jora

    jora Sehr aktives Mitglied

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    Bayern
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    das ist interessant, denn genau diesen gedanken hatte ich auch schon öfter...nur ergibt es keinen sinn....aber wer weiß, vielleicht doch....ich blicke da wirklich nicht mehr durch...
    ich bin ein europagegner...von der globalisierung ganz zu schweigen...das schafft nur ärger....dem kleinen arbeiter nützt es gar nicht....
    mir gefällt der ton nicht mehr, mit dem die regierungen untereinander umgehen....
    frau merkel wagt es zu sagen, das es nicht sein kann, das in anderen ländern die leute mit 60 in rente gehen...oder siesta halten....während die deutschen bis 67jahren arbeiten müssen....die hat doch ein rad ab!!!!
    aber das ist europa...jeder schreibt dem anderen vor was er zu tun hat....
    die siesta, das haben wir in der schule noch gelernt, wurde in heißen ländern gehalten, was sinnvoll war weil es die gesundheit der menschen gefährdet....
    heute ist es egal...heute mußt du schuften bis du umfällst aber das rauchen wird verboten, weil es gesundheitsschädlich ist.....wie verlogen ist das denn!!!!
    und dann die geschmacklose rede von den "alten" die immer älter werden....da stellen sich mir alle nackenhaare auf....was ist das denn für eine menschliche abwertung....schaut mal in die zeitung was für jahrgänge das heute in den sterbeanzeigen stehn...die meisten davon sind kurz vor der rente....und wenn die alten jahrgänge noch länger leben, dann ist es für mich eine erfreuliche tatsache....es bestätigt mir, das die art und weise wie wir heute arbeitsmäßig rangenommen werden, eben zu mehr herzinfakten und schlaganfällen führen...

    was müssen wir so hetzen und alles muß schnell sein...was eilt denn so auf dieser welt....warum können wir nicht in ruhe und mit bedacht unsere arbeit erledigen...was ist das ziel des immer schneller werden müssen´s???....

    für die wirtschaft, die an der globalisierung größtes interesse haben, haben wir menschlich gesehen keine bedeutung mehr...es geht alles nur noch in richtung ausbeuten, geld schäffeln....so das die reichen noch reicher werden....
    auf der eine seite jammern alle unternehmen wenn es darum geht die löhne zu erhöhen und auf der anderen seite fahren sie einen rekordgewinn nach dem andern rein....das ist alles so verlogen....
    diese verdammte gier, macht alles kaputt!!!...man hat nichts aus der vergangenheit gelernt....
     

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