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Die verdrossenheit in Politik hat Gründe: Demokratie? Das ist keine Kunst da

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Iakchus, 25. September 2009.

  1. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
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    Hallo

    Irgendwann werden sie über die Wahl 2009 berichten, in den letzten Stunden in Minutentakt, heuer schon fast stündlich irgendwo.


    Und dann sieht der Zuschauer einen Stoff, der letztlich ebenso wie die Ästhetik dabei immer auch der Umsetzung bedarf. Einen Stoff, der umgesetzt werden sollte. Politik. Was ist Politik? Da wird Demokratie umgesetzt.



    Auch in der Politik erkennen wir die Kunst, nämlich Politik zu sein. Man macht Umstände, und entscheidet für die Mehrheit. Stellvertretend. Es ist eine Kunst gute Gesetze zu machen, aber keine Kunst grosse Sprüche zu klopfen in Wahlkampfzeiten. In diesen sollte es die Kür guter Arbeit geben, nicht die Illusion von Versprechen. Richtungsweisende Entscheidungen in die TAT umzusetzen, das ist das einzige, was der Politiker für sich in Wahlkampfzeiten werben sollte!
    Alles andere an WERBEMATERIAL ist der Politik unwürdig. Weil es keine Kunst ist, so vorzugehen und Lügen hoffähig zu machen-



    Hui. Man kommt nun der Wirklichkeit immer mehr auf die Schliche und entdeckt Grausames, man entdeckt die harten Fakten, während man den Absichten eines Handelns auf die Schliche kommt, nämlich etwas bestimmtes zu tun.
    So auch in der Politik: Man erkennt, wieviele Dinge keine Kunst sind (zB Demokratie in Deutschland oder im Extrem auch natürlich in Irak oder Somalia), die etwas bezwecken, was dem eigentlichen Ziel (Zweck) entgegen steht. Es geht dabei natürlich auch darum, dass man in Somalia mehrheitsfähig keine Demokratie will. Die Mehrheit ist aber niemals eine Zahl, sondern dass sind die, die an der Macht sind. Da ist jemand fähig, die Mehrheit für sich in Anspruch zu nehmen. Hier wie dort.


    In Wahrheit ist vieles ein reines Theater der Illusionen, gerade in Wohlstandsländern - die scheinen genug Platz und Kultur zu haben, um diese Illusionen geschmeidig unterzubringen. Gerade in der Politik wird das gezeigt. Es geht nur noch vermehrt um die Kunst und auch Gunst der Illusionen. Viel eher eine Kunst der Illusionen. Denn das ist keine Kunst, die Demokratie so umzusetzen.

    Denn echte Erwartungen an die Politik einer Demokratie, weshalb sie ja eine solche Politik sein will oder ist, werden nicht mehr erfüllt.- Wenn sie es auch niemals taten, ist es keine Kunst darüber breiflächlig hinweg zu sehen, und es noch Demokratie zu nennen.

    Man kann es Theater nennen, aber keine Demokratie.


    Es wäre eine Kunst des Selbstverständnis als Demokrat, diesen Umstand sofort zu ändern oder die Bereitschaft dazu erkennen zu lassen. Wenn man nichts von Demokratie und Selbstbestimmung hält, ist das aber eine Kunst, es auf diese subtile und gleichzeitig doch immer mehr schleimige Weise, wie es geschieht, umzusetzen.


    Ob das Versprechen gehalten wird, in dessen Namen sie Kunst machen? Nicht wirklich.
    In einem Land, in denen Arbeiter die moderne Rolle als Sklaven übernehmen, die an einer Pyramide der Reichen basteln, dessen Versprechen nicht gehalten werden kann... dass es Wohlstand gäbe für alle. Das ist noch nicht mal eine gerechte Politik der Verteilung des Wohlstandes. Von der Vertretung meiner Interessen ganz zu schweigen. Da ist niemand, der meine Stimme hört. So können sich die Millionen nur gegenseitig zujubeln, vertreten durch die festgelegte Clique von Politikern, die alle aus einer Schicht kommen, nämlich zB ein Studium gemacht zu haben, reiche Eltern zu haben usw..



    Das sind die "Mehrheiten", die wir wählen können: Immer die gleichen, mit einem bestimmten und vor allem dort anerkannten Kanon eines Verständnis der demokratischen Rechts- und Gesellschaftsform.
    Sie sind eigentlich immer schon da, die wir wählen, sie ändern sich nur wenig. In ihrem Verständnis der Demokratie, ihrem gelebten Verständnis, ihrem Selbstverständnis.


    Viel Auswahl hat man da nicht, warum eigentlich noch wählen, weil jeder sowieso dasselbe immer wählt. Jedenfalls ändert sich selten was. Und die Linken? Die sind ja irgendwie verfemt. Die werden gehängt an jeder Strassenkreuzung. Deswegen haben die Linken Probleme, immer wieder, - aber es stört mich auch, dass sie zu wenig für die Kunst tun, meiner Ansicht nach ist die Kunst bei den Grünen besser aufgehoben. Die Grünen haben etwas mehr Verstand als viele anderen.



    P.S.: Ich wähle Grün. Aus dem Grund, weil ich opportun auf Ökologie setze, so opportun wie die Grünen sind, halte ich sie für eine Partei, die vielleicht ihre Ziele verliert, wenn die über 30 Prozent kriegen. Öh, ja, 2030 natürlich, wenn die so weiter machen mit dem Klimawandel und der Ödnis unserer "Heimat", unser Land, unser Ackerland nämlich.


    Fruchtbares Ackerland, das will ich haben. Aber keine Autobahnen.


    Grüß Gott
    Stefan
     
  2. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
    Hallo

    das ist keine Kunst, die da gemacht wird.

    Aber warum gehen die Leute bei Bundestagswahl zu 77% hin und bei Kommunalwahlen nur zu 50%?

    Zu Grossveranstaltungen wie dem Theater in der Hauptstadt, gehen tendenziell immer eine grössere Anzahl Menschen.
    :D:tomate:
    LG
    Stefan
     
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