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Die Sagenfigur Paris

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Jonas, 4. August 2008.

  1. Jonas

    Jonas Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2005
    Beiträge:
    3.199
    Ort:
    Köln
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    Hallo Forum.

    Ich würde gerne verstehen, wie sich diese Geschichte auf das Leben übertragen lässt? Welche Eigenschaften könnte ein Himmelskörper verleihen, der nach dieser Sagenfigur benannt ist?
    Welche Chancen liegen in dieser Geschichte? Was könnte man daraus lernen?
    Die Gefahren sind natürlich auch durch die Geschichte stark aufgezeigt. Aber ich bin mir auch sicher, das es auch eine reife Verwirklichungsform hätte geben können. Wie würde diese aussehen?


    Auf Wikipedia, auch wenn die Quelle wohl nicht immer sehr sicher ist gibt es eine ganz gute Zusammenfassung. Ich hoffe jetzt einfach mal, das sie stimmig ist. Ein wenig Vertrauen ist auch mal angesagt.

    Paris (Mythologie)

    Ich werde mal versuchen alles zusammenzufassen.


    Paris ist ein Königssohn, der allerdings nach seiner Geburt ausgesetzt wird, da seine Mutter während der Schwangerschaft einen Traum hatte, der dann von einen Traumdeuter so interpretiert wurde, das sie einen Sohn gebähren würde, der Trojas verderben herbeiführen würde.

    Paris wächst zunächst bei einer Bärin auf und danach bei den Hirten. (grobe Zusammenfassung).
    Als er Erwachsen wird heiratet er die Bergnymphe Oinone.


    Eines Tages erscheint Hermes und er bittet Paris, zu wählen welche die schönste der 3 Göttinen sei. Vorher kam es bei der Hochzeit bei den Göttern zu Streit nachdem Eris einen Apfel bei der Hochzeit in die Runde schmiss, der für die "Schönste" bestimmt war. Und weil Hera,Aphrodite und Athena alle die Schönste sein wollten, kam es zum Streit.

    Zeus entschied dann, das ein sterblicher die Entscheidung treffen sollte.
    Jede der Göttinen versuchten ihn mit tollen Belohnungen für sich zu gewinnen.

    Paris entschied sich für Aphrodite, die ihm versprach, das er die schönste Frau bekäme. Diese hieß Helena und wohnte allerdings schon verheiratet in Sparta.

    Kommt nach Troja, um einen Stier für sich zu gewinnen, da der Stier sein Lieblingstier ist. Er hält sich immer noch für einen einfach Hirten. Durch Zufall erfährt er dann, das er eigentlich ein Königssohn ist.

    Hecabe, die Mutter, ist sehr froh ihn wiederzusehen. Und auf Kassandra hört keiner, die auf die damalige Prophezeiung aufmerksam machen möchte.

    In Sparta begegnet er dann Helena. Paris entführt Helena, die allerdings in ihn verliebt ist. Dadurch bricht mythologisch betrachtet der trojanische Krieg aus.


    Am Ende der Geschiche taucht Oinone nochmals auf. Die eigentliche Frau von Paris. Anfangs dachte ja Paris er wäre ein einfacher Hirte. Doch in Troja erkannte er, das er ein todgeglaubter Königssohn war. Und wurde auch wieder in die trojanische Königsfamilie aufgenommen.

    Oinonen war nun alleine. Auch seinen Sohn Korythos erkennt Paris nicht und erschlägt ihn aus Eifersucht, weil dieser auch um Helena wirbt.

    In der Schlacht kam es dann irgendwann dazu, das Paris von einen Pfeil verwundet wurde. Dieser war mit einen Gift getränkt.

    Oinone hätte die Fähigkeit ihn zu heilen. Doch sie konnte ihn nicht verzeihen, das er sie verlassen hatte. Und so musste er dann sterben. Oinone bereute, das sie so hart gewesen war. Für ihn lies sie einen Scheiterhaufen schichten. In diesen sprang sie dann auch.



    Hätte Paris seine wahre Identität nicht wissen dürfen? Wie hätte er damit umgehen können?


    Viele Grüße

    Jonas
     
  2. Jonas

    Jonas Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2005
    Beiträge:
    3.199
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    Köln
    Hallo Forum.

    Ich werde mir noch in anderen Foren auch diesen Text noch hinkopieren. Ich hoffe, das ist o.k für euch. In anderen Foren sind auch wieder andere Menschen. Auch wenn natürlich viele und verschienden Foren sind. Nur damit ihr euch nicht irgendwie auf den Schlips getreten fühlt, wenn das Thema auch noch woanders auftaucht.


    Viele Grüße

    Jonas
     
  3. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
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    Graz
    Solche "Enttarnungen" erleben Menschen immer wieder - ich kenn's z.B. aus vielen Familienaufstellungen. Ein Kind erfährt, dass die Adoptiveltern nicht die leiblichen Eltern sind. Oder es herrscht Unklarheit, wer der wirkliche Vater ist. Oder die Großeltern "besetzen" das Kind. Oder das Mädchen hätte eigentlich ein Junge sein sollen. Oder umgekehrt. Rainer Maria Rilke wurde als Kind als Mädchen an- und aufgezogen. Dabei ist viel Leiden herausgekommen und wunderbare Lyrik.

    In Mythen sind solche Erfahrungen verdichtet - und zugleich wurden sie als Erklärungsmodelle konstruiert für historische Prozesse. Auch das geschieht heute: Wo der Irak offiziell die Welt mit Massenvernichtungswaffen bedrohte (was sich als Mythos herausgestellt hat, ebenso wie die "Achse des Bösen"), standen im Hintergrund völlig andere Motive. Als Dabbeljuh antrat, hatte er $ 123. Mio. Budgetüberschuss. Im Herbst werden es $ 482 Defizit sein. Rechtfertigung: Kriegskosten. Sprich: Umverteilung von öffentlichen Geldern in private Kassen - wer wenn nicht amerikanische Firmen hat Treibstoffe, Kriegsgerät, Munition geliefert, und selbst die Truppen werden inzwischen zu großen Teilen von privaten Sicherheitsdiensten gestellt. Um solche Prozesse zu verschleiern, werden auch heute Mythen erzeugt.

    Alles Liebe,
    Jake
     
  4. Sunna

    Sunna Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Januar 2007
    Beiträge:
    1.293
    Ort:
    Bayern
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    Mir kommen da Parallelen zu "venusischen" Eigenschaften in den Sinn - vielleicht eine Art männliche Form davon? Die Liebe zum Schönen, der Stier als Lieblingstier, das deutet darauf hin, daß es da eine Verbindung gibt. Der Schatten davon ist das Streben nach dem Schönen ohne Rücksicht auf Verluste.
    Auf der anderen Seite ist da aber auch noch ein anderes Thema - die Unkenntnis der eigenen Identität. Diese Thematik könnte bei Aspekten auf einen solchen Himmelskörper zum Tragen kommen.
     
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