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Die konzeptionelle Armut unseres Gesellschaftssystems

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von TommyCasagrande, 12. November 2012.

  1. TommyCasagrande

    TommyCasagrande Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juni 2012
    Beiträge:
    39
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    Um heraus zu finden, weshalb gesellschaftliche Probleme überhaupt existieren, weshalb sie sich im Laufe der Zeit oft verstärken und welche Gründe es sind, die diese Probleme entstehen lassen, braucht man sich nur in die österreichische Schule der Nationalökonomie einzulesen. Wichtig ist, dass man etwas liest und nicht versucht, sich die Informationen aus den Medien zu holen. Denn man wird nicht viele Medien finden, die das System dermaßen scharf analysieren können. Wäre dem so, würden viele Medien nicht jene Forderungen unterstützen, die noch mehr vom falschen fordern. Wenn Geldausweitung schlecht ist, kann ich nicht noch mehr Geldausweitung fordern. Wenn ich erkenne, dass der Sozialstaat zerstörerische Kräfte entfaltet, dann wäre es nicht klug, sich vor Alternativen zu verschließen und noch mehr Sozialstaat zu fordern. Im Grunde geht es bei jedem staatlichen Eingriff um einen Gewaltakt, weil es keinem erlaubt ist, eine alternative Idee anzubieten. Das ist sicher das Übel Nummer 1. Denn wenn jemand eine bessere Idee hätte, könnte man das System somit verlassen. Leider kennzeichnet es unser System, auf Gedeih oder Verderb darin zu hängen. Wann immer man einen staatlichen Eingriff fordert, so verlangt man nach einer Gewalt die friedliche, alternative Lösungen nicht duldet. Deshalb steuern wir alle Jahrzehnte in Richtung totalitär sich entwickelnder Systeme. Nach Zusammenbrüchen beginnt die Gesellschaft geläutert und es gibt Freiheiten. Nach und nach gibt es immer mehr Staat und immer mehr Nachwuchs der vom Staat überzeugt ist. Das System beginnt zu kriseln und man hat die gleichen Untergangserscheinungen wie es Jahrzehnte davor andere Generationen erlebt haben. Aufgrund einer geistigen Alternativlosigkeit wird noch mehr Staat gefordert um die Probleme zu lösen. Das System wird menschenfeindlicher, die Unzufriedenheit steigt und irgendwann kracht das System zusammen, immer und immer wieder. Das hat mit Markt oder Kapitalismus nichts zu tun, sondern damit, dass jedes mal die Methoden der staatlichen Gewalt gegenüber den unzähligen, unkontrollierbaren Ideen der Menschen, Vorrang gegeben wird. Die staatliche Gewalt, glauben viele, ließe sich kontrollieren. Dabei kontrolliert sie ab einem gewissen Punkt die Menschen. Die Unkontrollierbarkeit, freiwilliger und friedlicher Alternativmodelle der Menschen, scheint viele nicht greifbar genug zu sein. Womöglich fehlt das Gefühl, die Menschen seien zu kontrollieren, wenn alles unkontrolliert und frei wäre. Die Alternative dazu ist aber leider immer wieder das Modell, dass von sich aus, zur Alternativlosigkeit neigt, indem alle anderen Alternativen verboten werden. Dieses System fällt uns Menschen alle Jahrzehnte, auf allen Kontinenten, in allen Ländern dieser Erde, auf den Kopf und es wird auf Teufel komm raus reformiert oder revolutioniert, was bislang aber noch nirgendwo dazu geführt hat, ein komplett anderes Konzept menschlichen Zusammenlebens zu entwerfen, eines, dass auf Freiheit und Freiwilligkeit, denn auf Gewalt beruht. Letztlich lässt sich erkennen, dass unser gegenwärtiges System auf eine konzeptionelle Armut ausgerichtete ist. Konzepte gibt nur der Staat vor. Diese konzeptionelle Armut führt dazu, dass viele Menschen ihre Probleme nur innerhalb der erlaubten Grenzen der staatlichen Vormundschaft lösen dürfen. Lösungen die außerhalb staatlicher Akzeptanz sich befinden, sind nicht nur ein Tabu sondern auch ein Verstoß gegen das Gesetz. Nehmen wir beispielsweise die gesamte Bandbreite an Löhnen und Preisen. Wenn durch staatliche Eingriffe das Gut "Arbeit" einen Preis bekommt, der es nicht zulässt, dass gering qualifizierte oder Langzeitarbeitslose einen Job erhalten, dann ist es den Menschen verboten, den Preis für die Arbeit soweit zu senken, dass sie solche Menschen einstellen können. Der Staat sagt, wie die Menschen auf staatlich geschaffene Probleme reagieren dürfen. Die Menschen dürfen gar nichts. Sie dürfen tun was sie tun dürfen und wenn das nicht zu einem besseren Leben führt, so dürfen sie mittels eines Wahlkreuzes versuchen, eine Partei zu wählen, die ihnen widerum Privilegien auf Kosten anderer Gesellschaftsschichten verschafft, insofern sich diese durchsetzt. Aber die Menschen dürfen ihre Probleme nicht selbst lösen. Und oben drein ist davon auszugehen, dass sie die meisten Probleme, die sie Heute haben, nicht einmal hätten.
     
  2. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.280
    mach doch Abschnitte bei einem so langen Text, bin erstaunt wenn das jemand so zu Ende liest.
     
  3. winnetou

    winnetou Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2008
    Beiträge:
    2.551
    Ort:
    n.ö.
    zunächst einmal: wie sehr man mit den wölfen heult ist eine sache des bewusstseins.
    der gegenwärtige zustand des finanz- und wirtschaftssystems erfordert einerseits solidarität
    und andererseits neue modelle, wie sie z.b. attac und in ö chistian felber anbieten.
    die gesamte polistische landschaft muss auf kooperation und solidarität ausgerichtet werden.
    derzeit basiert sie noch auf den alten energien von wettbewerb und ausbeutung.

    lg winnetou:)
     
  4. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

    Staatliche Aktivitäten sollten auf ein Minimum reduziert werden. Ich bin für eine liberale Ökonomie voll Individualität.

    Arbeitslosigkeit stellt sicherlich eine gigantische Komplikation dar. Nachdem die psychologischen Ursachen der beruflichen Passivität bereits detailliert diskutiert wurden, müssten an dieser Stelle eventuell die wirtschaftlichen und politischen Gründe der Erwerbslosigkeit erörtert werden.

    Fakt ist meines Wissens, dass in vielen Branchen ein Defizit an Arbeitsplätzen herrscht. Wie man neue und sichere Arbeitsplätze generieren kann, lautet also die themenrelevante Frage. Wie gelingt dies? Indem man die Wirtschaftsproduktivität stimuliert, oder? Mit der Intensivierung der wirtschaftlichen Nachfrage der Bürger steigt auch der Bedarf an neuen Arbeitskräften und Produktionsmitteln. Es gilt also, die monetären Ressourcen der Unter- und Mittelschicht zu forcieren. Gleichzeitig sollte man darauf achten, dass man die Oberschicht nicht übermäßig steuerlich belastet, da deren finanziellen Investitionen notwendig sind, um eine stabile Konjunktur zu gewährleisten.

    Arbeitgeber müssen ein transparentes, einfach strukturiertes Steuer-System vorfinden, das sich vor allem durch Gleichheit auszeichnet. Warum ist das so wichtig? In der aktuellen Zeit schlagen nicht wenige Unternehmer innovative und wirtschaftlich wertvolle Ideen aus, weil sie keine steuerlichen Vorteile verschaffen oder sogar steuerliche Nachteile bergen. So werden Wirtschaftsproduktivität und Innovation durch ein abstruses Steuer-Modell blockiert, an dem sich unternehmerische Entscheidungen immer wieder orientieren. Hielte man die Unternehmensbesteuerung zudem auf einem moderaten Niveau, wären die Arbeitgeber auch imstande, das Kapital vermehrt in neue Arbeitsplätze zu investieren.
     
  5. Erdkröte

    Erdkröte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Dezember 2008
    Beiträge:
    1.461
    Ort:
    NRW
    @Duckfache,

    Das ist ja ganz nett was Du so fabulierst, nur den meisten Unternehmern ist überhaupt nicht an Arbeitsplätzen gelegen, sondern an automatisierter Produktion und Dienstleistung - DAS ! spart DEFINITIV Steuern. Du hast keine Antwort auf dieses Problem gegeben, sondern gibst liberale Parteiphrasen von dir, sorry.

    Plus Du hast keine Ahnung von Steuerrecht, viele Unternehmen drehen das schon so, dass sie fast keine Steuern zahlen.

    Oder sie sagen z.B. wie ein Herr Würth, der Steuern in seiner Gemeinde/Stadt nachzahlen musste, das könne er schon tun aber dann bestimme er auch wozu die verwendet würden. Die Gemeinde/Stadt hat sich das quer gestellt, da ist er einfach in die Schweiz ausgewandert !

    LG Siegmund
     
  6. SchattenElf

    SchattenElf Sehr aktives Mitglied

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    5.399
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    Jenseits von Gut&Böse
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    Zu Kaisers Zeiten hatte die Wahlstimme eines einzelnen soviel Gewicht wie er Steuern zahlte.
    Zahlte man viel Steuern hatte die Wahl-Stimme hohes Gewicht zahlte man wenig Steuern hatte sie wenig gewicht. (hab hier das letzte "gewicht" extra klein geschrieben:D)
    Das hat man heute wie wir wissen abgeschafft und ist durch die Abschaffung schon ein kleiner Sieg des diktatorischen Proletariats. ;)
     
  7. Tommy

    Tommy Sehr aktives Mitglied

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    31. Mai 2006
    Beiträge:
    12.511
    Liest doch keiner zuende, deshalb ists egal. Im Gegenteil. Ich finde, die Absatzlosigkeit passt zu dem Text.
     
  8. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.728
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    lieber tommy,

    schon dein 2er oder 3er satz ist so zewifelhaft für mich... das es mir nicht lohnt witerzulesne...waum soll gerade die "östrrerichische chule der nationalökonomie" die wahrheit gegnüber die medinlandschaft gepachtet haben?

    es ist zu mühsen bei dir weiterzulesen...und ich weiss es auch nicht ob es sich wirklich lohnt? :confused:


    shimon a.
     
  9. Dumm

    Dumm Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. August 2012
    Beiträge:
    3.256
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    Danke für Ihre Klare Meinung..........
    Nun ist mir KLAR, dass Ich doof BIN.
    Das gibt es doch nicht, dass das hier frei herumläuft.
     
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