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Die "Beschränkung" des Geistes

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Venus3, 23. November 2005.

  1. Venus3

    Venus3 Guest

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    Hallo,

    heute möchte ich euch etwas über die Beschränkung des Geistes erzählen.
    Der Geist "beschränk" sich selbst durch verurteilen. Alles was der Mensch
    verurteilt schränkt den Geist ein.
    Verurteile ich zB. "Massenmord", dann nur aus dem Grund weil ich es nicht
    verstehe. Wie aber kann ich so etwas verstehen. Es gibt nur ein einziges
    Mittel um "verstehen" zu lernen und dass heißt Liebe.
    Liebe ist der Schlüssel um zu verstehen. Und wenn ich verstehe, verurteile
    ich nicht mehr und beschränke somit nicht mehr meinen Geist.
    Das heißt, solange ich nicht in der Lage bin zu lieben, verstehe ich gar nichts.
    Erst durch die Liebe ist der Mensch in der Lage Verständnis für alles zu
    erlangen.
    Und wie wiederum lerne ich zu lieben, indem ich verstehe. Beide sind
    untrennbar miteinander verbunden. Keine Liebe, kein Verstehen. Kein
    Verstehen, keine Liebe. Ich hätte auch andersherum anfangen
    können.

    Und wie bekomme ich nun beides.
    Durch wahres Leben.
    Und damit meine ich "wahres" Leben.
    Ich meine damit nicht "Nachdenken" über das Leben, da lebe ich ja nicht
    selber. Ich meine auch nicht "lesen" über das Leben, da lebe ich auch nicht
    selber. Diese Dinge lassen zwar mein "Ego-Wissen" aufschwellen, bewirken
    im Grunde aber genau das Falsche. Je größer mein Ego desto kleiner mein
    Geist. Denn Geist ist nicht gleich Ego-Wissen. Durch Ego-Wissen bleibt mein
    Geist da stehen wo ich vorher schon war. Die innere Entwicklung kann keinen
    Schritt vorangehen. Im Gegenteil, durch dieses Ego-Wissen versucht das
    Ego noch die eigentliche Entwicklung aufzuhalten, weiß es doch sehr genau,
    dass es ihm hierbei an den Kragen geht.
    Je höher dieses Ego-Wissen, je schwieriger der Prozess sich davon wieder
    zu lösen.
    Dazu zwei Sätze die es schon sehr passend sagen:

    "Was nützt mir alles Wissen der Welt, nähme es doch Schaden an meiner
    Seele".

    "Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber
    die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke."

    "Wahres" Wissen erlangt man nur über das Leben selbst indem es das
    Ego "abschleift". Je einschneidendere Erlebnisse eine Seele erfährt, je mehr
    wird das Ego abgeschliffen. Alles was das Ego nicht will, ist somit "wahrer"
    Entwicklungsprozess. Jegliche Erlebnisse die mich das Leben besser verstehen
    lassen sind "wirkliches" Wissen. Nur jemand der zB. "wirklich" ein Kind verliert,
    "durchlebt" einschneidendes in seinem Leben. Dieses "lernen" kann man weder
    durch Bücher, noch über das philosophieren über das Leben jemals
    "erlernen".
    Diese Erlebnisse bringen einen "wirklich" an den Rand des Ego`s an den
    Rand des eigenen "Willens".
    Durch diese Prozesse "erlerne" ich "wahre" Demut und Liebe und somit
    "wahres" verstehen über das Leben.
    Deshalb sollte man vorsichtig sein über jegliches "verurteilen".
    Die schlimmsten Dinge die hier geschehen, wie zB. "Krieg", geben der Seele
    die Möglichkeit sich "wirklich" zu entwickeln und das Leben mit mehr Demut,
    Liebe und nicht zuletzt "Verständnis" zu betrachten.


    Liebe Grüße
    Venus3
     
  2. luzifer

    luzifer Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    3.418
    :)

    Jau gar nichts ablehnen ist rein geistig.
    Selöbst Mord ist an sich nichts schlimmes, doch bevor ich dasWort
    hier nun zerflücke ein Beispiel aus de Bibel, welches karmischer Art ist.

    Im At gibt es irgendwo eine Stelle mit einem Brunnen, einen Dieb
    und einem Mord. Da versteht nun normal Mensch überhaupt nicht
    warum nun auch noch ausgerechnet das bestohlene Opfer erschlagen wird.

    Nun dort ist nicht der bestohlene das Opfer des Diebes, sondern der
    im aussen als Dieb erkannte ist in Wirklichkeit ein bestohlener den er
    nahm lediglich seinen eigenen Geldbeutel der ihm gestohlen ward, und
    der wirklich Dieb dort vergaß wieder an sich. Und der davon erschlagene
    ward in Wirklichkeit ein echter Mörder der unerkannt blieb, der nun wiederum
    nur wieder von einem anderem in diesem Fall letztlich von Gott erschlagen
    gesühnt wurde weil er von der Welt nicht für seine Tat erkannt wurde.

    Was ersehen wir heraus ? Karma existiert tatsächlich, auch wenn keiner
    es zu sehen vermag. so brauchen wir auch nicht einen Mörder in unserer
    heutigen Welt zu verurteilen, schon gar nicht wenn dieser nie gefunden
    wird ... da das Karma sich um diesen ohnehin sehr wohl kümmern wird.

    So, daß war ein wenig Beitrag zum ersten Absatz bezüglich verurteilen
    und richten.

    Lieben Gruß - Luzifer -

    :baden:
     
  3. Venus3

    Venus3 Guest

    @Luzifer,

    Ja, also dass mit dem Karma ist auch so eine Sache.
    Zu leicht interpretiert der ein oder andere Karma
    als Strafe.
    Diese Betrachtungsweise ist mir zu "verurteilend".
    Dass würde ja voraussetzen, dass der Mörder
    schlecht gehandelt hat.
    Hat er aber nicht. Von Anfang an nicht.
    Er bringt mit seiner Tat den anderen an seine Ego-Grenze.
    Diese Tat ist reine Liebe. Es ist viel schwieriger "böse" zu
    sein als "lieb". Sich so etwas als "Lernprozess" auszusuchen
    zeugt von ungeheuerem Vertrauen.
    Es bringt den Täter auch an seine Grenze heran. Denn er
    "verurteilt" sich dafür selber.
    Oft suchen sich zwei Seelen diesen "Lernprozess" gemeinsam
    aus. Erst der eine, dann der andere.
    Opfer ist Täter, Täter ist Opfer.
    Oder wie ich es in einem meiner Gedichte ausdrücke:


    Ich konnte nicht verstehen
    warum er schlug ihn tot
    ich hab ihn verurteilt
    in all meiner Not

    Ich konnte nicht begreifen
    was ihn brachte ins Grab
    ich wollte ihn richten
    mit meinem eigenen Stab

    Du konntest mich hindern
    dass ich handel ganz schnell
    sonst wär er jetzt tot
    und ich wäre hell


    Liebe Grüße
    Venus3
     
  4. luzifer

    luzifer Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    3.418
    :)

    Karma hat aus geistiger Sicht nichts mit so etwas wie einer Bestrafung an sich zu tun,
    auf solch eine Beurteilung kann es auch nur aus im raumzeitlichen eingeschränkter
    sicht kommen. Letztlich lasst sich Karma auch in Form von etwas wie Ausgleich Energien im
    gesamten Sytem des Universums wie innen so aussen und aussen wie innen verstanden werden.
    Und da gibt es auch kein gut und kein schlecht ... zumal ermordete nicht wirklich tot
    sondern nur in anderer Form weiter existent. Daher wird sich ein vermeintlicher Täter
    im raumzeitlichen mit seinem tun, viel eher sein leben damit rumplagen, als das vermeintliche Opfer,
    welches unter umständen gar evt. in nächster Inkarnation dessen vermeintlichen
    Täters sein Kind werden mag, und viel Liebe von diesem empfangen mag.

    Lieben Gruß - Luzifer -

    :baden:
     
  5. Venus3

    Venus3 Guest

    @Luzifer,

    ja es ist wirklich wichtig zu erwähnen, dass dieser Akt
    des "lernens" wirklich Liebe ist.
    1. Die Hinterbliebenen werden an ihre eigene Willensgrenze
    gebracht, wobei sich gleichzeitig die Demut und Liebe vermehrt.
    2. Der Täter hat den Lernprozess des "verurteilens" zu lernen.
    Also niemanden, also somit auch sich selbst deshalb nicht
    zu verurteilen. Dies zieht sich jedoch über mehrere Leben
    hinweg.
    3. Die Täter Opfer Rollen wechseln.
    Wie, als durch so einen Akt könnte man besser "erlernen", dass
    alles Liebe ist.
    Außerdem wird durch jeden tot eines geliebten Menschen die
    Aufmerksamkeit auf die Wirklichkeit gelenkt.
    Oder wie ich es in einem meiner Gedichte ausdrücke:

    Sehr oftmals im Leben
    Dinge müssen geschehen
    die in dem Augenblicke
    keiner kann verstehen

    Denn wenn der Schmerz sehr groß ist
    viel Zeit muss gehen ins Land
    bis dann erst kann die Seele
    erkennen was geplant

    So ist es auch wenn gehen muss
    in großer Trauer ein Licht
    welches einen hat begleitet
    auf des Lebenspflicht

    Es ging in großer Liebe
    das Herz einfach voraus
    zu bauen eine Brücke
    zwischen hier und dem Zuhaus

    Liebe Grüße
    Venus3
     
  6. Venus3

    Venus3 Guest

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    Im übrigen sei noch erwähnt, dass in dem Moment
    wo ich jemanden als Opfer sehe sich dieser vom
    Schicksal noch als bestraft vorkommt und deshalb
    noch mehr leidet.

    Liebe Grüße
    Venus3
     
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