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Der Tanz mit dem Schicksal

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von TomFloow, 5. November 2009.

  1. TomFloow

    TomFloow Guest

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    Dies ist ein Auszug aus einem Manuskript von mir. Muss dazu sagen, dass der Text nicht überarbeitet ist. Also bitte nicht auf die Rechtschreibfehler u. Grammatik achten.

    Viel Spaß beim Lesen.

    Die Arbeit im Warenlager war für diese Woche zu Ende. Es war Freitag und das Wochenende stand bevor. Für Oliver der vor einigen Tagen seinen vierzigsten Geburtstag feierte, hatte diese Tatsache nichts Erfreuliches an sich. Seit sich seine Frau vor zwei Jahren von Ihm scheiden ließ und seine Firma in die Pleite ging, konnte Ihm dieser Tag keine Freude mehr schenken. Er fürchtete das Wochenende, da er nicht wusste, was er mit seiner freien Zeit anfangen sollte.
    Er schlenderte in langsamen Schritten zum Busbahnhof. Früher hetzte er nach der Arbeit nach Hause zu seiner Familie, doch jetzt hatte er es nicht mehr eilig, da niemand zu Hause auf Ihn wartete. Sollte er diesen Bus versäumen, konnte er noch den nächsten nehmen. Es war ein wunderschöner Frühlingstag in Leoben der zweit größten Stadt der Steiermark im Bergland Österreich gelegen. Der Sonnenschein streichelte sanft über die Stadt.
    Oliver war in Gedanken des Schmerzes versunken. Auch wenn es Ihm gerichtlich verboten war, seine Kinder zu sehen, so konnte es Ihm kein Gericht der Welt verbieten an sie zu denken. Er trug sie immer im Gedanken und in Herzen mit sich und fragte sich, was sie wohl gerade tun. Die Gedanken an seine Kinder und die Hoffnung die Kinder jemals wieder zu sehen, hielten ihn am Leben.
    Der Bushahnhof lag unmittelbar neben einem Einkaufszentrum. Als er am Busbahnhof ankam, kaufte er sich wie jeden Tag eine Kleinigkeit im Einkaufszentrum zu essen. Der Busbahnhof hatte sich in den letzten Jahren verändert. Das Gefängnis, das für Angst und Gewalt stand, hatte einem modernen Einkaufszentrum Platz gemacht das die Bezeichnung Freude und Glück ausdrückte. Dieser Ort erinnerte ihn an sein Leben, auch dieses hatte zwei Gesichter. Ein lachendes und ein weinendes. Er setzte sich auf eine freie Bank und begann zu essen. Auch der Obdachlose ältere Mann war zu gegen, der trotz seiner Offensichtlichen Armut einen fröhlichen Eindruck machte und ein Lied vor sich her sang.
    Zur gleichen Zeit war auch die 35 jährige Melissa. Ihres Zeichens erfolgreiche Rechtsanwältin auf dem Weg zum Busbahnhof. Sie wollte sich noch einen kleinen Snack am Busbahnhof kaufen, bevor der nächste Gerichtstermin anstand. Melissa stand ständig unter Zeitdruck. Als Ihr Handy läutete nahm sie es aus der Tasche und begann zu telefonieren.
    Oliver war ein sehr umsichtiger Mensch, der gerne Menschen beobachtete. Ihm viel die Frau ins Auge, die ohne nach rechts oder links zusehen die Straße überquerte. Die Entfernung zu der Frau war an die 15 Meter und er bemerkte, dass ein Bus auf zu zufuhr, den sie vermeintlich nicht sah. Oliver sprang auf und lief so schnell er nur konnte zu der jungen Frau. Mit einem Sprung konnte er sie gerade noch aus dem Gefahrenbereich katapultieren. Der Bus hatte ihn jedoch frontal erwischt, sodass er mit seinem ganzen Körper auf die Windschutzscheibe aufschlug und dann hart auf dem Asphalt aufprallte. Er verlor Augenblicklich das Bewusstsein und blutete stark aus einer Wunde am Kopf.
    Der Buschoffeur der offensichtlich den Mann und die Frau übersehen hatte, sprang aus dem angehaltenen Bus und schrie lautstark, er habe Oliver nicht gesehen. Ihm war der Schock des Unfalls sichtlich ins Gesicht geschrieben. Ein Passant hatte bereits der Notarzt verständigt und ein anwesender Medizinstudent, begann mit der Wiederbelebung des schwer verletzten Oliver. Der Asphalt um Olivers Körper hatte sich mit dem Blut das aus seinem Kopf trat rot verfärbt und es lag panisches Schweigen in der Luft.
    Melissa die sich an der Hand verletzt hatte stand auf und ging in einem Zustand der Apartheit in Richtung des verletzten Oliver. <Er hat mir das Leben gerettet, er hat mir das Leben gerettet>, sprach sie in stotterten Tonfall. Wie ein Tonbandgerät, das fortlaufend die gleiche Stelle abspielt. Eine ältere Frau nahm sich ihrer an und versuchte sie zu beruhigen und ihre verletzte Hand liebevoll zu versorgen
    <Wird er überleben?> fragte der Buschoffeur sorgenvoll den Medizinstudenten, der ihm mit einem ratlosen Blick antwortete.
    Mittlerweile hatten sich viele Schaulustige um die Unfallstelle herum versammelt, was die Zufahrt zur Unfallstelle für den Notarztwagen erheblich erschwerte. Oliver wurde unverzüglich Wehnenleitungen gelegt und auf eine Trage gelegt.
    Melissa vernahm, dass er Notarzt sagte: <Er muss sofort ins Krankenhaus und operiert werden. Wir dürfen keine Zeit verlieren>! Nachdem Oliver in den Notarztwagen eingeladen war, raste dieser mit lautem Sirenengeheul los. Oliver wurde ins Landeskrankenhaus Leoben gebracht.
    Jetzt traf auch der Rettungswagen ein, der für Melissa bestimmt war. Die Rettungssanitäter legten der Frau eine Armbinde an und fuhren mit ihr ins Krankenhaus. Melissa die unter starken Schock stand, war nicht fähig zu sprechen. Die Schmerzen in Ihrer Hand nahm sie nur sehr schwach war. Ihr wurde ein Beruhigungsmittel verabreicht. Als sie das Krankenhaus erreichten Übergaben sie die verletzte Frau dem diensthabenden Oberarzt.
    Während dessen wurde der Operationssaal für den schwer verletzten Oliver vorbereitet. Der unterdessen den Kampf um sein Leben aufgenommen hatte. Der Mann wurde in den Operationssaal geführt, damit die Operation beginnen konnte. Oliver hatte einen Schädelbasisbruch, Schädelhirntrauma, Nasenbein-Jochbeinbruch, innere Blutungen und einen komplizierten Bruch der rechten Schulter. Als die Ärzte mit der Operation begannen bemerkte Oliver, dass er sich nicht mehr in seinem Körper befand, sonder ca 2 Meter über diesen. Er sah, wie sein lebloser Körper auf dem Operationstisch lag und die Ärzte operierten. Des weiterem konnte er auch hören, was sie sprachen. Er sah ein Art Licht, dass ihn hell erleuchtete, ein Licht zu dem er sich hingezogen fühlte. Plötzlich sah er sein Leben in schellen auf einander folgenden Bildern vor sich ablaufen. Vom Erlebnis seiner Geburt, über seine Kindheit zu seiner Jugend über seine Partnerschaft, bis hin zu dem folgenschweren Unfall. Jetzt verstummte der Film und er konnte das helle Licht wieder sehen, das ihn wie magnetisch anzog. Oliver fühlte ein warmes Gefühl des Beschützseins in dem alle Angst und jeglicher Schmerz verschwant. Doch das Licht verschwand wieder und er kehrte in seinen Körper zurück.
    Melissa wurde ein Gipsverband an der Hand angelegt. Der Zustand des Schocks war immer noch gegenwärtig. Während der Gipser den Gips anlegte, starrte sie eine weiße Wand an. Ohne den geringsten Impuls zu verspüren zu sprechen. Der Gips ist fertig, der Arzt wird gleich kommen <sagte der Gipser>.
    Der Diensthabende Operarzt betrat den Gipsraum. Die verstörte Melissa, die ein Greidebleiches Gesicht hatte, nahm ihn zuerst gar nicht war, erst als er zu ihr sprach, warf sie ihm ihren Blick zu ihm. <Frau Dr. Wallner wir müssen sie für diese Nacht stationär aufnehmen, damit wir ihren Zustand des Schocks weiter beobachten können>. <Die Schwester wird sie auf ihr Zimmer begleiten>. <Herr Doktor>? Sagte Melissa. <JA> antwortete der Arzt. <Wie geht es dem Mann, der mir das Leben gerettet hat>? Der Mann heißt: Oliver Stein. Er ist im OP und wird noch operiert, die nächsten 72 Stunden werden zeigen ob er überlebt>! Die Antwort schockierte Melissa zu tiefst und eine Tiefe Trauer gebart mit Angst kam wie ein Flut über sie.
    Die Krankenschwester betrat dem Raum und sagte zu Melissa: <Wenn sie mir bitte folgen, ich werde sie auf ihr Zimmer begleiten>.
    In müden Schritten folgte Melissa der Krankenschwester. Im Krankenzimmer angekommen, zeige diese Melissa das Bett und gab ihr ein Nachthemd zum anziehen. <Soll ich jemanden über ihren Unfall in Kenntnis setzen>? Frage die Schwester in besorgten Tonfall. <Nein danke, ich rufe dann meine Mutter an>sagte Melissa. > <Der Oberarzt wird noch mal bei Ihnen vorbei sehen und ihnen ein Beruhgungsmittel spritzen. Sollte sie etwas benötigen, drücken sie einfach die Glocke, die sich ober dem Bett befindet> Dann verlies die Krankenschwester den Raum.
    Melissa ging ins Bad um sich zu waschen und sich das Nachthemd anzuziehen. Jetzt nahm sie die Schmerzen in ihrer Hand deutlich wahr. Die auf Schönheit bedacht Frau sah in den Spiegel und erkannte sich selbst kaum wieder. Ihr Gesicht war bleich und Ihre Augen leicht Blutunterlaufen. Dieser Anblick schockierte sie. Dann ging sie zum Bett und legte sich in dieses. Sie suchte ihr Handy aus der Tasche und rief ihre Mutter an. Diese wollte gleich zu ihr kommen, aber Melissa sagte zu ihr, dass es nicht nötig wäre und sie sehr müde sei. Sie würde sich freuen, wenn sie abholen kommt, wenn sie entlassen wird.
    Melissa hatte auf Grund ihrer privaten Krankenversicherung ein Einzelzimmer, das sie heute zum ersten Mal in Anspruch nahm.
    Sie mochte keine Krankenhäuser und hatte die Versicherung damals für den Fall der Fälle abgeschlossen. Die Frau legte sich mit dem Kopf auf denn Kopfpolster und deckte sich mit der weißen Decke zu. In diesem Moment wurde ihr erst so richtig bewusst, welches Glück sie hatte. Wenn der Mann, Oliver Stein nicht gewesen wäre, wäre sie es, die jetzt im OP liegen würde. Doch dieser Gedanke brachte ihr keine Erleichterung, ganz im Gegenteil. Dieser Gedanke bereitete ihr starke Schuldgefühle. In gewisser Weise trug sie die Verantwortung dafür, dass Oliver im OP lag.
    Vom einen Spatz der auf der Fensterbank vor dem Zimmer Platz nahm wurde sie aus ihren Gedanken entführt. Sie blickte zu dem Spatz und hatte das Gefühl, er würde ihr in ihre Seele blicken. Dann flog er mit einem mächtigen Flügelschlag davon.
    Melissa lies ihren Blick durch das Zimmer schweifen. Es war ein kahler weißer Raum, mit einem Bett, einem Fernseher, zwei Stühlen, einem Tisch, einem Kasten und einem Kreuz an der Wand. Bei diesem Kreuz hielt sie Inne.
    Das Kreuz das als Symbol für die Verbindung zwischen Himmel und Erde steht. Sie hatte sich mit Religion oder Glauben das letzte Mal in der Schulzeit beschäftigt und auch nur aus dem Grunde, dass es zur Schulausbildung gehörte.
    In diesem Moment begann sie sich Gedanken über Gott zu machen. Sie stellte sich die Frage, ob es einen Gott wirklich gibt oder ob er nur eine Art Wunschvorstellung der Menschen ist. Jesus hat es gegeben, daran glaubte sie, aber Gott. Ihre Gedanken, wurden durch das eintreten dem Oberarzt in den Raum unterbrochen.
    Fortsetzung folgt

    TomFloow
     

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