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Der Spiegel des Selbst

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Marjul, 12. Mai 2012.

  1. Marjul

    Marjul Guest

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    Der Spiegel ist wirklich.
    Das Bild ist wirklich.
    Der Spiegel ist das Bild.
    Das Bild bist du.


    1

    Du bleibst in mir durch alle Zeit,
    das helle Licht scheint nicht.
    Bis dein Erscheinen sich begibt,
    weilst still du in des Dunkels Weite.

    Für deinen Blick sind Zeit und Raum
    noch ganz und gar verschlossen.
    Ich ruhe dort, wo du nicht bist,
    in ungesagten Worten.

    Der Schein des Seins,
    er hat noch nicht begonnen.
    Das Feine und das Grobe
    gibt es nicht.

    Du bist aus nichts,
    aus nirgendwo, aus niemals.
    Dein Sein ist still,
    verborgen und verhüllt.

    Wenn deine Stunde kommt,
    erscheinst du in der Fülle
    der Herrlichkeit
    der Güte und des Lichts.

    Du gehst hervor
    aus Freiheit und aus Liebe.
    Dein Selbst erscheint,
    ein Lichtreflex von mir.

    Du bist der Schein,
    der leuchtet aus der Tiefe
    des Raumes, der in mir ist
    und das Sein in sich enthält.

    2

    Wer du bist,
    das ist dir selbst verborgen.
    Im Lauf der Zeit
    wird es dir offenbar.

    Du bist der Lichtstrahl,
    der im Raume schwingt.
    Du bist das Photon,
    das durchs Universum fliegt.

    Du bist das Quantum,
    das mit allem eines ist.
    Du bist Wahrscheinlichkeit
    im Feld der Möglichkeiten.

    Du bist das Feste,
    das Flüssige, das Leichte,
    das Feurige auch
    und das, was es gebiert.

    Du bist das Große
    und das Kleine,
    das Obere, das Untere
    und jenes in der Mitte.

    Du bist das Weite
    und das Enge,
    das Frühe und das Späte,
    die Raumzeit und das darin.

    Du bist das Ganze
    und die Teile,
    das Dauernde
    und der Trug.

    Du bist die Leere
    und die Fülle,
    du bist du selbst.
    Das ist genug.

    3

    In deinem Sein
    entsteht, was ist,
    die Fülle
    des Erschaffens.

    Du wirst
    zu dem,
    was immer war
    und ist.

    Dein Weg
    führt
    vom Kristall
    zur Zelle,

    zur Amöbe,
    zur Pflanze
    und
    zum Tier.

    Als Mensch
    erscheinst du,
    mit deiner Welt
    als Spiegel.

    Du hörst
    und siehst,
    was du
    in dir geschaut.

    4

    Du bist
    mein Bild,
    in Zeit
    und Raum erschienen.

    Dein Weg
    ist vorgezeichnet
    von
    der Güte Macht.

    Das Herz
    dir sagt,
    was recht für dich,
    was unrecht.

    Dein Sein
    begibt sich
    in der Liebe
    Kraft.

    5

    Das Leben
    in der Welt
    neigt sich
    dem Ende.

    Der Tod
    nimmt mit sich,
    was die Zeit
    gebar.

    Der Körper
    Hülle
    wird von dir
    genommen.

    Das Feine
    und das Grobe
    löst sich
    auf.

    6

    Der Zeiten Lauf
    ist nun für dich vollendet.
    Du kehrst zurück
    dorthin, woher du kamst.

    Das Bild der Welt,
    das du in dir erschaffen,
    löst sich mit dir
    in Freude und in Licht.

    Der Weg, den du genommen,
    bleibt erhalten,
    der Staub von deinen Füßen
    dauert nicht.
     
  2. alkabe

    alkabe Mitglied

    Registriert seit:
    27. Mai 2010
    Beiträge:
    618
    Ort:
    bei freiburg
    das ist ja echt super und wahr
    toll meine liebe katja
     
  3. gottlieben

    gottlieben Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. November 2011
    Beiträge:
    74
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    da könnt ich nei'liega.
     

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