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Der kleine Himmel

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Teigabid, 12. Mai 2008.

  1. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
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    eignet sich auch bestimmt recht gut als titel für ein buch.

    nostradamus hat einmal in die zukunft geschrieben:

    ~ auf dem gebiet der weltweiten trabanten,
    die vom welthandel beherrscht werden:
    auf den hervortretenden hochländischen inseln bildet sich ein licht,
    das ländliches heroisches engelhaftes zur nebensächlichkeit werden lässt ~

    während sich paulus einmal diese confiture etwas anders aus der vergangenheit gegriffen hatte:

    also immer getreu der führenden leitidee:

    ober meiner, unter meiner,
    links, rechts, gilt nicht,
    vorne und hinten, sehe ich nichts.

    und ein :weihna2
     
  2. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    3. November 2006
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    6.047
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    burgenland.at
    nun will ich einmal versuchen all die beiträge die ich hier von nostradamus angeführt habe zu einem gemeinsam zusammenzuführen, angefangen von der geschicht, wie judas wirklich ums leben gekömmt ist:

    hin über jene darstellungen, wo er andere und seine seelenkunde zu erklären versucht,
    was als so etwas wie "der schlüssel" glaubhaft zu machen wäre:

    um sich danach "das schloss" im eigentlichen sinn und abschliessend vorzunehmen:

    was hier aussehen mag wie V2, ist doch nur als 5/2 zu verstehen,
    das kapitel der centurien betreffend und den jeweiligen vers.

    in diesem "schloss" gibt es viele gänge und gemächer,
    höfe und stiegengänge, türme und fenster.

    die ausmasse von 7 und 3 fallen als erstes ins auge,
    als äussere masse, und der sinn von 3 zu 1 wird beim flüchtigen lesen just übersehen.
    erst mit der seelenorientierten zuordnung kommt man auf den wahren inneren gehalt.
    in diesen äusseren zahlen 7 und 3 ist das potential der einfachen darstellung,
    hier können wir ohne viel zutun einfach 37 und 73 erkennen.

    ich habe mich hier für das jahr 37 entschieden, aufgrund eines persönlichen versuches,
    wo ich mir 3 volle verschiedene rotweinflaschen hergenommen habe
    und die aufteilung durch 7 achtelgläser erfolgen liess,
    in der weise, dass die gläschen nicht ganz voll gemacht wurden.
    es waren 2 boutaillen, und eine etwas grössere bauchige flasche,
    eben so wie man sich einen grossen fisch vorstellt.

    so bin ich dann auf die 37 gläschen gekommen und kann mit recht und fug behaupten,
    ich habe einen beweis für die sagenhafte jahreszahl 37 parat!

    so vorgegangen bin ich dann wohl mittlerweile im besagten "rittersaal" gelandet,
    und muss eigentlich ganz nebenbei auch etwas vom "heiligen gral" abbekommen haben.

    zusammenfassend, langer rede kurzer sinn,
    kann ich also nur vorschlagend dazu äussern,
    sich genau so oder ähnlich zu verhalten,
    um ein etwa gleiches score anzuvisieren.

    besonders dann, wenn es sich bei der bezeichnung "schlangebrut"
    nur um eine bennenung von aufständischen rebellen seitens der römer gehandelt hat,
    die später von der apostelbruderschaft gegen die von ihnen aus gesehen ähnlich empfundenen pharisäer verwendung gefunden hatte - und gar nichts, rein gar nichts mit horoskopischen betrachtungen zu tun hat, oder in diesem bereich befindlichem mosaischen gedankengutes, was etwa an der nichteroberung jerichos durch mo-ses sehr schön zu erkennen ist, in dessen späteren jahren.

    du wirst schon noch daraufkommen!

    zur vergleichenden betrachtung sei hier noch abgerundet der teil einer sure aus dem koran angeführt, von mohammed:

    "im namen gottes, des erbarmers, des barmherzigen,
    der erbarmer hat den koran gelehrt. er hat den menschen erschaffen.
    er hat die deutliche rede gelehrt.
    die sonne und der mond laufen nach berechnungen.
    der stern und die bäume werfen sich nieder. ...

    welche der wohltaten eures herrn
    wollt ihr beide für lüge erklären?!


    wie schon gesagt,
    diesen könig führe ich auch in meinem blatt.


    und ein :sekt:
     
  3. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.047
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    burgenland.at
    In meinen beiden Beiträgen zu diesem Thema „Der kleine Himmel“,
    da wird es bestimmt auffällig sein, dass die Nostradamusverse durchwegs „Null-Verse“ sind, ohne Angaben von genauen Namen, Orten oder Zeiten.

    Also so um den Beginn unserer Zeitrechnung,
    in einer ganz bestimmten Gegend,
    in einer ganz bestimmten Angelegenheit.

    Das bedeutet, mit der Nichtnennung der Zeit wird die Zeit angegeben,
    und mit der Zeitangabe sind Name und Ort festgelegt.

    Während in dem zuletzt angeführten Text von Mohammed dessen Weltbild Darstellung findet,
    wie man die Welt mit dem menschlichen Auge wahrnehmen kann,
    und dabei betrachtet er kritisch seine Kritik an der Lehre des Christentums.
    Oder er beansprucht die gleiche Berechtigung in Glaubensfragen,
    und ist sich dabei gewiss, dass auch er einer solchen Kritik unterliegen werde,
    wie er sie selbst an eben diesem Christentum geübt hatte.


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    GEBEN IST SELIGER DENN NEHMEN (Apg 20, 35 – von „Lukas“/Philippus)

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


    Diese Welt und das Jenseits sind zwei grundverschiedene Bereiche.

    Den materiellen Teil glauben wir zu verstehen, wir sprechen von Wissen, wie es sich verhält, in der Materie vollzieht das Leben eine Anreicherung und hier findet die Fortpflanzung statt, neues und weiteres Leben in einzelnen Elementen entsteht, in jeder Art und so auch beim Menschen.

    Gehen wir nun von einer einfachen Grundbedingung aus, dann muss eine weitere und jenseitige Entwicklung von allen Lebensformen erreichbar sein. Hier dürfen wir daher mit gutem Gewissen von einer Verknüpfung sprechen. Eine Anbindung an bekannte und gewohnte materielle Verhältnisse, die in der materiellen körperlichen Form den bisher verwendeten eigenen Körper ersetzt und die „Lebensbedingungen“ für Seele/Geist bereitstellt. Ein Ablauf der sich nach dem Gesetz der Gewohnheit vollzieht. Auf der Basis von Signalwirkungen wird die nächste beste Gelegenheit dazu benutzt.


    Ein Naturgesetz.
    Der Mensch in der Natur.
    Ein „kleiner Himmel“.

    Mit den üblichen Gefahren der Produktion, dem Ausschuss.
    Davor könnte man sich vorbeugend und übend beschützen?
    Verhaltensweisen, Umgangformen, die dazu dienen sollten,
    zuerst einmal diese Status nach dem Übergang zu erlangen.

    Schön und gut. Damit ist es aber nicht getan, sondern danach gilt es den Bereich dieses „kleinen Himmels“ zu verlassen, und genau so ungewohnt wie die Aufnahme in diesen ist, so verhält es sich auch mit dem Ausstieg oder Aufstieg.
    Immer noch gewohnt und praktizierend nimmt man jene Werte aus dem Leben auf, die in üppiger Form für das Entwickeln von neuem Leben bestimmt wären. Nun nicht mehr aus dem eigenen Körper, sondern indirekt von einem anderen, aber der Vorgang ist noch der gleiche.

    Das Wesen im Verlassen vom „kleinen Himmel“ besteht darin, dass man bereit ist nicht wie bisher aufzunehmen, sondern abzugeben. Es beginnt also bei 2, davon wird ein Stück behalten und das andere abgegeben, oder bei 5, davon wird ein Stück behalten und 4 abgegeben, oder bei 100, davon wird ein Stück behalten und 99 abgegeben, usw.

    Es erfolgt also nicht wirklich eine Ablehnung der lebensspendenden menschlichen körperlichen Energie, sondern es wird zuerst eine Verteilung durchgeführt.
    Daraus entsteht ein Werden aus sich selbst.
    Eine Verhaltensweise die uns hier und heute fremd erscheinen mag.

    Wenn wir das bildliche Prinzip der Aufopferung aus dem Christentum dazu heranziehen, dass sich eine Person für eine Gemeinschaft aufopfert, damit die anderen weiter bestehen können.
    Dann dürfen wir davon ausgehen, dieses Schema findet im Jenseits nicht nur in der Ausnahmesituation statt, sondern ist ein Vorgang der sich ständig wiederholt. Abgekehrt von der Population in der Materie ohne direkte Fortpflanzung durch Anreicherung, wird ein Dasein im ständigen Verteilen und Bereitstellen von Leben spendenden Voraussetzungen an Andere betrieben.

    Das Prinzip funktioniert auf der Basis, der eine gibt und der andere der bekommt, der gibt ebenso, und dadurch bekommt man wieder den erforderlichen notwendigen eigenen Anteil „zurück“ und wenn da zuerst noch eine Anbindung an die Grundlage erforderlich ist als Ausgangsbasis, dann wird es in „höheren Lagen“ ein Geben aus dem Eigenen, und wird immer die Möglichkeit beinhalten in einen Moment der Leere zu kommen.

    Je größer die jenseitige Gemeinschaft dabei ist, und je umfangreicher die weltliche Ausgangsbasis, umso beständiger und erfolgreicher wird ein solches Dasein nach dem Übergang, jenseits vom „kleinen Himmel“.

    Ich hoffe damit habe ich mich diesmal verständlich genug ausgedrückt.

    In Erwartung einer baldigen Antwort verbleibe ich, bla bla bla …


    Hochachtungsvoll


    Unterschrift




    1 Original, 10 Kopien






    und ein :weihna1
     
  4. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Der kleine Himmel?

    Das kann auch ein weißer Anzug, mit weißem Hemd,
    und einer schwarzen Krawatte sein.



    und ein :)
     
  5. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Also so wie

    DER weiße Anzug,
    DAS weiße Hemd,
    und DIE schwarze Krawatte.

    Starb das Kind, der Knabe, in der Nähe des Mannes,
    dann ist eine direkte Verknüpfung gegeben.
    Während die Frau bereits wieder in den Schoß der ursprünglichen Familie zurückkehrte,
    und hier ist das Nahverhältnis gegeben, was man von einer Verknüpfung nicht behauten kann.

    Anderseits befand sich die Eine wohl im Zeichen des Steinbockes,
    während die länger Zurückliegende im Wassermann zu finden gewesen ist.

    … gib des Bandl aus die Hoa …


    und ein :weihna1
     
  6. DiaBowLow

    DiaBowLow Aktives Mitglied

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    Wenn das Kind im Manne verstorben und sein Bewusstsein für Zukunft erloschen ist, transformieren sich auch keine Nacktfrösche mehr zu königlichem Sein.

    DIE Eine befand sich wohl im Zeichen des Steinbockes, während die länger Zurückliegende im Wassermann zu finden ist? Was meinst Du jetzt damit? Das, was wir geistig kultiviert und uns bis heute doch nicht zivilisiert haben?

    Was bedeutet: gib des Bandl aus die Hoa?
    Das Wort Hoa sagt mir nichts, mit dem Du Dich verbandelst...
     
  7. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Aber, aber, DiaBowLow.

    Das ist doch keine persönliche Befindlichkeit,
    eher schon eine übliche literarische Gattung.

    Jedoch Deinen ersten Satz habe ich auch schon gefunden,
    und nehme ihn daher gerne als Bestätigung.

    Der Link zum Thema geht so in Richtung Fürstenfeld, Judenburg.
    Der lautet:






    und ein :weihna1
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 31. Dezember 2014
  8. DiaBowLow

    DiaBowLow Aktives Mitglied

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    Ich verstehe Deine vagen Andeutungen nicht.
    Was ist keine persönliche Befindlichkeit, sondern eher schon eine literarische Gattung?



    Für was :confused:



    Was ja auch sehr aufschlussreich ist - sexuelle Stellungen. Als noch MISSIONARE bevorzugt wurden, war der Mann OBEN und Frauen unterlegen...:rolleyes: Deswegen ist jetzt spirituelles Tantra / tantrischer Spirit groß im Kommen, was keinem von beiden den Vorzug oder eine Übermachtstellung gibt. :D


    http://www.youtube.com/watch?v=zCBB8jODWl8
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 31. Dezember 2014
  9. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Ja weißt Du DiaBowLow, die wirklichen sexuellen Stellungen handeln nicht davon ob ich lebe und in ein Jenseits komme,
    ob Du lebst und in ein Jenseits kommst, sondern ob wir leben und in ein Jenseits kommen
    – oder um genauer zu sein, ob sie leben und in ein Jenseits kommen.

    Um hier objektiv zu sein muss man ehrlich genug sein und zugeben, dass etwa in Vogelschwärmen oder Viehherden die besten Übergangsmöglichkeiten gegeben sind, während vereinzelt lebende Exemplare geringere Chancen haben und nur verdünnt eine weitere Existenz in Angriff nehmen können.

    Übertragen auf den Menschen bedeutet das, der Stadtmensch ist dabei bevorzugt,
    und der Landmensch in der allgemeinen Natur hat es da entsprechend schwieriger.

    Die Kenntnis dieses Phänomens ist nicht neu.
    Egal ob wir an Walhalla denken, oder den Gewohnheiten der alten Griechen folgen, oder anderen Völkern, stets war man der Ansicht, wenn ein Krieger im Kampf sein Leben beendet, dann hat er die besten Voraussetzungen um in ein „gutes“ Jenseits zu gelangen – war er doch unter Gleichgesinnten, nämlich Soldaten, und alle sollten nun doch nicht das Leben auf dem Schlachtfeld lassen.
    Da ist schon eine Portion Wahrheit enthalten.

    Selbst ein Indianer meinte gelegentlich, heute sei ein guter Tag zu sterben.
    Seine Interessen auf der anderen Seite der Erdkugel lagen also auf der gleichen Linie.

    Egoistisch geht man also zum Sterben an einen Ort mit vielen Gleichgesinnten,
    dann so meint man, sind die Möglichkeiten der Verknüpfung am besten.
    Oder man schafft sich eine Umgebung von Menschen der gleichen Richtung.

    Anderseits, wenn man sich nur in ein Ballungsgebiet von Menschen begibt,
    kann man gar nicht sicher sein, dass man darunter womöglich einen Gleichgesinnten treffen werde.

    Erfolgt also eine solche Entwicklung in ein Jenseits nur nach dem Prinzip der Ansammlung,
    dann geht jede Phase davon in einem sehr langsamen Tempo vor sich,
    sollte sich dabei tatsächlich eine gleiche Linie entwickeln,
    oder es kommt gar nicht zu einem solchen Werdegang.

    Das wäre so ein grundsätzlicher Gedanke am Anfang des Jenseits der Menschen,
    noch bevor sich dieses von seiner Wiege entfern und nichts mehr von ihr wissen will.


    und ein :weihna2
     
  10. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Vor einiger Zeit – es ist nun genau ein Jahr her – da habe ich eines der Bücher gelesen, in dem Hartmut Stegermann über die Essener und die Rollen von Qumran geschrieben hat. Neben all den Aufzeichnungen der Fundorte und der Bewertung der Schriften, da macht er sich zusammenfassend auch so seine Gedanken ob darin Anzeichen des entstehenden Christentums zu finden sind. Genau genommen suchte er nach Spuren, die mit dem Neuen Testament direkt in Verbindung gebracht werden könnten. Er war also bestrebt in den Aufzeichnungen die Ansätze der neuen Lehre zu finden.

    Dumm gelaufen – umgekehrt wäre mehr Erfolg zu verzeichnen gewesen.

    Als inhaltlich bemerkenswert nennt er jedoch die Betonung eines Himmelreiches oder Reich Gottes, und darin wären sehr wohl Parallelen zwischen diesen beiden Geistesrichtungen an Hand der Funde in Qumran festzustellen. Das ist eine reine wissenschaftliche Darstellung und beschränkt sich auf die materiellen Werte vor Ort.

    Es gibt da auch noch das Friedensevangelium der Essener das Dr. Edmond Bordeaux Székely unter anderem aus dem Geh-heim-Archiev des Vatikans ausgegraben und aus dem Aramäischen übersetz hat. Aber das ist eine andere Geschichte …

    Jetzt mache ich einen Sprung und begebe mich in die Gefilde des Paulus, der sich mit dem „Rest“ beschäftigt hatte, also mit dem vorhandenen Material das nach den Ereignissen in Jerusalem im Jahre 37 übrig geblieben war.

    Konkret betrifft das die Person des Petrus und des Philippus. Während noch bei Petrus mit seiner angesagten Vision alles klar war, warum hier ein Interesse bestanden hat, so darf man sich interessiert fragen warum in der Person des Philippus genau so viel wenn nicht sogar noch mehr davon vorhanden gewesen ist?

    Betrachten wir das partnerschaftliche Verhältnis in der Zweiergruppierung der Apostel von Philippus und Judas wertfrei. Auch die Beteiligung an den Vorbereitungen zur Zusammenkunft auf Probe im Tempel dürfte hier beide betroffen haben. Dann kommen wir nicht umhin, dass der getötete Judas sozusagen nahe liegend eine Verknüpfung mit seinem Partner als Seele allein eingegangen war. Das wurde sehr mystisch als Vereinigung im Brautgemach bezeichnet in diesem Kreis. Oder wir können das auch so wie hier im Thema als „kleiner Himmel“ benennen.

    Eine Formulierung die wir sehr gut kennen, wenn davon die Rede ist:

    „Ich bin im Vater und der Vater ist in mir“ – sollte sich das auf den Ziehvater Josef beziehen, in einer Auslegung. Mit einer wechselnden Verwendung, die in der Regel eher allein und einseitig Verwendung findet.

    Gewiss, es gibt hier auch noch den Aspekt in Richtung ASW, aber das würde hier in diesen Rahmen zu weit führen.

    Jedoch in den Rangstreitigkeiten, da standen sich nun eine Vision gegenüber, die von Petrus, als Auferstehung deklariert, die sich immer mehr als eine „persönliche Gotteserfahrung“ herausstellen sollte und lebenserhaltende Funktionen zum Inhalt hatte, bezogen auf eine weltliche Bezugsperson. Daneben der nach Jakobus älteste Teilnehmer der geistigen Seite, Philippus, mit der wahrscheinlichen Andockung der Seele vom verstorbenen Ältesten.

    Aber, das damalige Verhalten und so wie uns die Geschichte berichtet worden ist, die stellt allein Judas ins Abseits. Entgegen allen Gepflogenheiten wird das Verlangen der Nächstenliebe und der Feindesliebe im engsten Kreise gebrochen. Plötzlich keine Rede davon, dass „der Alte“ in ein Jenseits mitgenommen werde.

    Es stimmt schon, mit einer hauchdünnen ASW im engen familiären Kreise, oder mit einer mystischen Darstellung gleich einem Brautgemach, damit konnte man kein Land gewinnen. Skurriler konnte die Situation gar nicht sein, meine ich, denn die eine Vision und ihre Auslegung, die passte mit dem anderen Verhaltensmuster überhaupt nicht zusammen. Entweder ging das Eine, oder das Andere war möglich.

    Warum sind die Erzählungen aber doch so gestaltet wie wir sie vor uns haben?

    Die Erklärung dazu ist relativ einfach. Petrus hatte die Fähigkeit zu leiten, eine Gruppe oder Gemeinschaft, oder wie man so sagt, er konnte über Leichen gehen, und davon gab es genug. Er war also in der Lage auf „stur“ zu schalten, und genau das ist in dieser Situation passiert. Er hatte also Recht, seine Sache war die richtige. Da machte es nichts aus, dass sein Bruder notgedrungen 3 Wachen abgemurkst hatte. Und Jakobus der hatte am Ende ohnehin seine Bestrafung und Hinrichtung erhalten.

    Aus der Sicht von Philippus war es nur eine Frage der Zeit, bis sich seine Version über die Dinge durchsetzen werde. Als dann die Gelegenheit gekommen war seine Trümpfe auszuspielen, da spielte das aber keine Rolle mehr. Außerdem fehlte ihm logischerweise das entsprechende Publikum, und eine erforderliche Umgestaltung war nicht wirklich sein Ding.

    Dazu kommt, dass in beiden vorgetragenen Varianten der Wiederholungsfaktor vermisst wird, was zu einer sachlichen Nachhaltigkeit beitragen könnte.

    Es ist also fast so zu benennen, zu solchen erfahrbaren und empfindbaren Begebenheiten, da handelt es sich um Gelegenheitsgesellschaften, die aufeinander abgestimmt einen sachlichen Inhalt vermitteln, der im Aufbau und in der Zeit festgelegt ist und einmalig abläuft. Durch Zukunftswerte wesentlich beeinflusst wird und daher unwiederholbar gelten muss.

    Wovon wir Menschen in unserem willkürlichen und unwillkürlichen Denken befreit sind – eigentlich.

    Oder wie ein anderes geflügeltes Wort zu sagen weiß:

    „Wahnsinniger rottet sich und seine Familie aus.“




    und ein :weihna1
     
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