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darf ich um den rat der karten bitten

Dieses Thema im Forum "Lenormand" wurde erstellt von sternentanz, 18. Juni 2010.

  1. sternentanz

    sternentanz Mitglied

    Registriert seit:
    3. März 2009
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    hallo ihr lieben,

    möchte euch bitten mal für mich (meine tochter die karten zu schlagen )
    situation : meine tochter hat von der realschule aufs gymnasium gewechselt. doch so richtig fuss fassen kann sie nicht. mit der versetzung ist es ein fragezeichen. wir rechnen stark damit, das sie sitzenbleibt oder die schule verlassen muss (erprobungsstufe) würde nun bei einer versetzung in die 7 gehen. die kapazitäten hat sie, nur sie hat immer noch nicht begriffen das man auf dem gym. was tun muss. wir sind total verunsichert ob sie nicht doch auf der realschule besser aufgehoben ist.doch ein weitererer schulwechsel ist auch nicht leicht zu schaffen . mit den mädels in der klasse ist auch immer zickenkrieg. könntet ihr die situation mal etwas durchleuchten? weiss momentan echt nicht was für die ,, kleine ,,am besten ist und wie es weiter geht.

    herzlichen dank sternentanz.

    kann selber keine karten einstellen, da bei meinem alten eine karte fehlt und das neue noch nicht eingetroffen ist.
     
  2. Ivonne

    Ivonne Sehr aktives Mitglied

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    23. März 2008
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    Guten Morgen Sternentanz,

    Was denkt deine Tochter denn, was für sie am Besten ist? Die Kinder haben oft schon ein Gespür dafür, was für sie gut und richtig ist. Das Alter hat sie auf jeden Fall.

    Es ist nicht immer das, was wir Eltern für das Beste halten. Ich hab da auch oft meine Problemchen mit. Meine Tochter zeigt mir aber jedes Mal, dass sie stärker und zäher ist, als ich es von ihr denke. Und vor allem kriegt sie vieles sehr gut hin, auch ohne dass ich mich da zu sehr einmische.

    Ich würde dir raten, sprich in aller Ruhe mit deiner Tochter. Bezieh sie mit ein. Was möchte sie? Fühlt sie sich wohl auf der Schule? Was denkt sie über einen Wechsel? Wie fänd sie es, die Klasse zu wiederholen? etc.

    Unsere Kinder müssen ihre eigenen Erfahrungen machen. Sie brauchen das, um ihren Weg gehen zu können. Die Grenze zwischen Fürsorge und Einmischen ist, wie ich finde, sehr schmal. Manchmal nicht zu erkennen. Wir meinen es oft gut, aber helfen unseren Kindern nicht.

    Unsere Kinder brauchen einerseits Vorgaben, aber andererseits eben auch Raum, sich entwickeln zu können und Erfahrungen zu machen.

    Wenn du deiner Tochter zuhörst, wirst du schnell feststellen, was ihre Meinung dazu ist und vielleicht gelingt es dir auch, mit ihr zusammen eine Lösung zu finden.

    Alles Liebe für dich und deine Tochter :umarmen:
     
  3. sternentanz

    sternentanz Mitglied

    Registriert seit:
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    n.r.w.
    danke,

    wir haben mir ihr schon desöfternen geredet und ihre wünsche akzeptieren wir.
    sie möchte auf der schule bleiben, die frage war ja eigentlich auch ob sie es darf, oder langfristig mit ihrer einstellung schafft. gestern abend flossen wegen den anderen damen in der klasse wie schön öfter einige tränen.
    es kommt mir vor wie eine never ending storry. glaube mir , wir nehmen unsere tochter sehr ernst und fangen sie auch auf. wollte halt nur wissen, wie im blatt die tendenzen liegen ...

    sternentanz
     
  4. joburg

    joburg Mitglied

    Registriert seit:
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    Ort:
    Deutschland

    hallo sternentanz,

    ich habe deinen Bericht gelesen und das Gefühl gehabt, du erzählst unsere Geschichte.

    Ich glaube, auf Kinder kann man nicht legen, aber ich erzähl dir einfach mal, was ich mit meiner Tochter erlebe:

    Sie hat die Intelligenz für mehr, für viel mehr, als sie derzeit rausholt und nutzt. Sie durchschaut die Lehrer und nimmt viele von ihnen nicht ernst. Sie möchte in der Klasse nicht auffallen und nutzt daher ihre mathematischen Kapazitäten nur sehr begrenzt, schreibt schlechte Noten in der Klassenarbeit und verblüfft in der Freizeit nebenher mit Wissen, das nicht "gefordert" wird. Für sie ist es am wichtigsten derzeit, Freunde zu haben. Daraus nimmt sie ihr Selbstbewußtsein. Ich habe die Hoffnung, dass dieses später dazu führt, dass sie sich selbst bewußt wird, dass sie ihre Fähigkeiten annehmen kann und sie auch nutzt. Im Moment bleibt liebevolles Begleiten von meiner Seite.

    Die Schule in klassischem Sinne ist nicht der richtige Ort für heutige Kinder, finde ich. Sie müssen dahin und wir können zuhause dafür sorgen, dass es ihnen dort gutgeht und sie aufgefangen werden. So verstehe ich meine Aufgabe im Moment.

    Ich habe für mich verstanden, dass es im Moment egal ist, auf welche Schule sie gehen würde. Es gibt hier keine wirkliche Alternative. Also freue ich mich, dass sie tatsächlich dort guten sozialen Anschluss hat und übe mich im Vertrauen, dass sie den Rest später packen will und wird.

    Dein Dilemma kann ich richtig gut verstehen. Ich finde die Vorschläge von Ivonne gut, deine Tochter zu fragen und dabei hinzufühlen, was sie sagen will. Wohin will sie? Wie will sie es erreichen? Was würde sie selbst dazu beitragen? Was kann sie schaffen? Was kann sie nicht schaffen? Wie kann sie lernen, mit Zicken umzugehen? (die gibt's überall)

    Ganz liebe Grüße
    jo
    :)
     
  5. joburg

    joburg Mitglied

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    Beiträge:
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    Ort:
    Deutschland
    hi, da hab ich wohl zu lang an meinem text geschrieben :rolleyes:
     
  6. sternentanz

    sternentanz Mitglied

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    schon o.k. joburg,
    e ist halt nur so, das man hilflos zuschauen muss , nur die arme und das herz offen halten kann. meine tochter meint sie schafft die versetzung,........ bin mir da halt nicht so sicher, habe angst das sie nocheinmal die schule wechseln muss. dachte das man in den karten evt. die blockaden usw. sehen kann und so dagegen arbeiten kann.

    lieber gruss sternentanz
     
  7. Ivonne

    Ivonne Sehr aktives Mitglied

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    Deutschland, NRW
    hallo Sternentanz,

    ich verstehe dich sehr gut. Du siehst, deine Tochter leidet, möchtest nur das Beste für sie und dass sie glücklich ist. Aber es ist auch so, dass wir unseren Kindern nicht alles abnehmen können.

    Ich erfahre das durch meine Tochter jeden Tag. Ich gebe Joburg recht, die aktuellen Schulen passen einfach nicht zu unseren Kindern. Das können wir kurzfristig nicht ändern. Also bleibt uns nichts anderes übrig, als unsere Kinder zu lieben und ihnen im privaten Bereich das zukommen zu lassen, was für sie gut ist. So können sie sich erholen von den Strapazen der Schule und sind gestärkt.

    Unsere Kinder machen in dem System ihre eigenen Erfahrungen und das brauchen sie auch. Ihre Seele ist freiwillig inkarniert, daran erinnere ich mich immer wieder, dass ich es nicht vergesse in dem ganzen Theater.

    Und wie man mit Zicken umgeht, das können wir unseren Kindern schon beibringen. Sie finden dadurch auch ihre eigene Art.

    Deine Tochter möchte auf der Schule bleiben und dann ist es ok so. Selbst wenn sie die Klasse wiederholen muss, ist es nicht schlimm. Es ist "nur" ein System, was eben veraltet ist. Es ist nicht auf die Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet.

    :umarmen:
     
  8. sternentanz

    sternentanz Mitglied

    Registriert seit:
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    n.r.w.
    ja ivonne,
    ihr habt ja alle recht und im grunde meines herzen sehe ich es genauso.
    wollte ja nur wissen, wohin die tendenzen laufen, ob das wirklich die richtige schule für sie ist. eine elfjährige kann zwar wissen was sie möchte, aber den ,,weitblick,, der fehlt dann doch noch. und sie mit aller gewalt dort halten weiss nicht ob das sinn macht. wollte doch nur wissen ,ob sie sich dort irgendwann einmal fängt oder ob es ihr woanders besser geht.
    gruss sternentanz
     
  9. Jessey

    Jessey Sehr aktives Mitglied

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    hallo sternentanz
    auch mein sohn hatte solch ähnliche situation. nach 2 jahre faulenzen auf n gymnasium fing er ende 7. klasse an gas zu geben. leider hatte er seine ziele knapp verpaßt, er hatte zu spät angefangen. ich fragte ihn wo er in der 8. klasse weiter machen möchte, was seine ziele sind und er war sich sicer das er weiter sein ehrgeiz entwickeln möchte. ich war sehr skeptisch weil ich es ja jahre lang anders kannte.

    er sagte...mama, vertraue mir doch einfach mal. das hab ich getan und ihn in jeder hinsicht untertützt. fragte ihn, ob es ihm mehr sicherheit oder ansporn geben würde wenn ich ihn abhöre oder wir gemeinsam etwas ausarbeiten. er hate die wahl und er nahm es zu meinem erstaunen an.

    ich besorgte nachhilfe um sein selbstvertrauen zu stärken. er ist klug, setzt sich teilweise aber selbst unter druck. das resultat: er hatt sich verbessert und das erste mal richtige ausdauer bewiesen.

    er hatte probleme in der 7. mit den jungs aus seiner klasse die neu zusammengestellt wurde. jede der jungs wollte seine position verteidigen, rangordnung. mitlerweile seit der 8. klasse sind sie fast ein dreamteam. er hatte ne schwere kriese, aber er wollte dort bleiben, ha sich selbst behauptet, es hat sich gelohnt und ich bin stolz auf ihn das er diese herausforderung angenommen hat statt aufzugeben.

    er wirkt jetzt viel selbstbewußter, glaubt mehr an seine fähigkeiten und hat jetzt erkannt das ausdauer sich lohnt und er ist sich selbst treu geblieben.

    hab vertrauen und seid da. ich habe auch gelernt, das anerkennung ein ganz wichtiges thema ist.

    lg jessey
     
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