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Dieses Thema im Forum "Der Heilkreis" wurde erstellt von sassi, 27. April 2009.

  1. sassi

    sassi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Juni 2008
    Beiträge:
    14
    Ort:
    Oberösterreich
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    Ich weiss auch nicht wie ich mein Leben beschreiben soll!Eigentlich gehts mir gut hab ein Haus -Mann-2 liebe Kinder aber meistens bin ich traurig ich kann das Gefühl nicht richtig zu ortnen oder beschreiben es ist soo ja ich weiss auch nicht und es kommt von einer Minute auf die andere und ist auch schnell wieder weg dann bin ich wieder Glücklich und ich war auch schon beim Arzt der sagte natürlich das sind Depressionen!Na ja vieleicht hat er ja recht aber irgentwie glaub ich es hat was anderes nur weiss ich nicht was?Mah bitte ich kann diese traurigen Gefühle nicht mehr aushalten was ist nur los mit mir?LG
     
  2. mongol

    mongol Mitglied

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Beiträge:
    204
    Ort:
    Steiermark
    Hallo!

    Warst du schon einmal bei einem Psychotherapeuten oder Lebens- und Sozialberater? Oder es kann dir bestimmt auch ein Energetiker weiterhelfen.
    Ich denke, es ist besser dein Problem vorort abzuklären. Dahinter können viele Dinge stecken.

    Liebe Grüße :trost:
     
  3. Eisfee62

    Eisfee62 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2008
    Beiträge:
    14.667
    Wie alt bist du denn,wen ich es Fragen darf?
    LG
    Eisfe62
     
  4. sassi

    sassi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Juni 2008
    Beiträge:
    14
    Ort:
    Oberösterreich
    Hallo!Nein eine Therapie hab ich noch keine gemacht !Und ich bin 32 Danke Euch
     
  5. Eisfee62

    Eisfee62 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2008
    Beiträge:
    14.667
    Du bist 32 und deine beschreibung sei mir nicht böse,hört sich Traurig an,habe Mann,Kinder und Häuschen...BITTE gehe nicht zum Psychologen,du kannst dir sehr gut alleine helfen,wie Alt sind deine Kinder? Ich habe das Gefühl,das du dir die Frage stellst WARST ES DENN ALLES? NEIN war es nicht,machst du etwa für DICH? NUR für dich? NEIN?,dann fange doch mal damit an.Es könnte natürlich auch sein das du irgendwelche Art von Fähigkeiten hast,die du spürst oder durch diese fühlst? Bei Traurigkeit hilft auch die Natur,ein Haustier und diverse Kräuter und Aufgaben..und..und....
    LG
    Eisfee62
     
  6. milchmaedchen

    milchmaedchen Mitglied

    Registriert seit:
    8. November 2008
    Beiträge:
    62
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    Liebe sassi,

    das, was du schreibst, hätte auch von mir stammen können, als ich ungefähr so alt war wie du.

    Zwei gesunde Kinder, ein wunderbarer, liebevoller Mann, ein wunderschönes Haus, kleiner Garten, keine größeren finanziellen Sorgen - aber dann immer wieder dieses Gefühl der unendlichen Traurigkeit und dass ich das alles gar nicht verdient hätte.

    Ich habe das zunächst auch weggeschoben, aber irgendwie stimmt das schon mit der Abwärtsspirale, denn es wurde immer schlimmer.

    Irgendwann habe ich Panikattacken bekommen und dann MUSSTE etwas passieren.

    Ich bin zuerst zur Erziehungs- und Lebensberatung des kirchlichen Sozialdienstes hier vor Ort gegangen.

    Zum Arzt wollte ich nicht und auf die Idee mit einem Psychologen bin ich gar nicht gekommen.

    Nach vier, fünf Gesprächen mit der Beraterin dort hat sie mir erklärt, dass sie mit ein paar weiteren Gesprächen mir nicht weiter helfen kann und dass ich mich um eine Psychotherapie bemühen soll.

    Sie gab mir dann auch direkt die Adresse einer Psychologin, von der sie glaubte, dass sie perfekt passen würde und dorthin ging ich dann auch zu den Erstgesprächen.

    Aber schon nach zwei Gesprächen war mir klar, dass ich mit dieser Frau, mit ihrer Art an das Problem heranzugehen, nicht klar kam.

    Sie wollte mit mir nur über die Probleme meiner Eltern, meiner Großeltern, meiner Urgroßeltern, die ich größtenteils gar nicht gekannt hatte sprechen - ich kam mir vor, als sei ich da die totale Nebensächlichkeit.

    Darüber wurde ich noch unglücklicher, aber zum Glück habe ich nicht einfach komplett auf die Psychologie gescholten, sondern mich noch mal an meine Beraterin gewandt und meine Probleme mit der Therapeutin geschildert und sie gab mir dann auch eine andere Adresse.

    Diese Psychologin war ein ganz anderer Typ, sehr mütterlich und einfühlsam, und sie hat sich total darauf eingelassen, wie ich bin und nicht stur irgendein Patentrezept auf mich angewandt.

    Nach Beendigung der Psychotherapie hatte ich dann eineinhalb Jahre später noch mal einen Rückfall, im Rückblick betrachtet war das auch zu erwarten, so große und tiefsitzende Probleme, die ich mit mir mitschleppte, die waren in 12 Monaten einfach nicht zu beheben gewesen.

    Ich bin dann wieder zu "meiner" Therapeutin und danach ging es mir sehr, sehr viel besser.

    Allerdings waren die Therapien zwischendurch schon recht unangenehm. Man muss da ja auch Facetten von sich selbst betrachten, die nicht so nett sind, muss auch wirklich an sich arbeiten, was sehr erschöpfend sein kann...

    Wieder einige Zeit nach der zweiten Therapie bekam ich auch wieder mal "schwarze Löcher" weil es meinem jüngsten Sohn gesundheitlich so schlecht ging, aber jenes Mal ging ich einfach zu meinem Hausarzt, den ich über die Verordnungen der Psychotherapien auch viel besser kennengelernt hatte und ließ mir von ihm Psychopharmaka verschreiben, und die halfen dann auch ganz wunderbar durch diese akute Krise hindurch, ich habe nicht mal die ganze Packung aufgebraucht.

    Momentan bin ich auch in einer seelisch sehr belastenden Situation, steht im Strang nebenan einiges darüber, und noch vor ein paar Jahren, vor Psychotherapien und Medikation, wäre ich wieder einmal die tiefe schwarze Wendeltreppe hinuntergefallen.

    Aber jetzt kann ich sehr gut mit meinen Gefühlen umgehen.

    Ich bin traurig darüber, wie es meinem Katerchen geht.

    Aber die Trauer bleibt sozusagen in ihrem Zimmer und überschwemmt nicht all mein Denken und Handeln.

    Ich bin auch wütend über den Tierarzt, bei dem wir waren, und der die Krankheit verschleppt, fehldiagnostiziert und -behandelt hat.

    Aber diese Wut ist in irgendeinem Hinterzimmer und überfällt mich nicht wie eine Tsunamie-Welle. Ich werde einfach nicht mehr zu ihm gehen.

    Habe sogar mit ihm telefoniert - der Depp hat doch echt angerufen, um sich zu erkundigen - und habe ihn einfach abgewimmelt, denn auf solche schlechten, schwarzen Gedanken und Gefühle lasse ich mich gar nicht mehr ein.

    Ich hätte auch nicht gedacht, dass man mit Anfang, Mitte dreißig noch so viel lernen, um-lernen kann, gerade in Sachen Gefühle, die kamen mir immer so festgefügt vor, dass ich gar nichts an ihnen ändern könnte, ihnen ausgeliefert war - aber mit der RICHTIGEN Psychologin, mit der PASSENDEN Psychotherapie und mit dem WILLEN, auch wirklich etwas zu ändern, da kann man unheimlich viel bewegen.

    Ausgehend von meinen eigenen Erfahrungen möchte ich dir Mut machen, dir auch Hilfe von geschulten Psychologen zu holen, und schließe mich dem Rat von mongol uneingeschränkt an.

    Es ist gewiss kein leichter Schritt, auch der Weg der Therapie kann lang und steinig sein - aber es lohnt sich!

    Ich wünsche dir, dass du genau dies in ein paar Jahren auch sagen kannst.

    Und dass du dann vor allem deine entzückenden Kinder, deinen lieben Mann, dein gemütliches Zuhause auch völlig unbelastet von dunklen Wolken auf deiner Seele genießen kannst.

    Ich umarme dich!

    Alles Liebe...
     
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