1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Bewusstsein - Gottes -

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von RitaMaria, 27. Februar 2006.

  1. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
    Werbung:
    Hi, Kinnaree ( hoffentlich richtig geschrieben )

    Auf das von dir da oben Gesagte würde ich gerne noch mal näher eingehen...

    Wessen sollte man sich, deines Erachtens nach, bewusst sein??

    Dass alles Zufall aus dem Chaos ist, bedingungslose Liebe ein geistiger Wahn, Leben ein rein biologischer Prozess?

    Eine Überzeung der Gott-losigkeit?

    Um das nur mal ganz kurz anzureißen, mir fällt auf Anhieb keine Kultur in der menschlichen Geschichte ein, in der nicht intuitiv das Wissen um etwas Göttliches immanent war.
    Das ist im Einzelnen verankert, das ist im Menschheitsbewusstsein. Und man kann es nicht einmal auf Angst reduzieren, da re-ligere [ Zurückbindung ] eine Sache von Versuch und Irrtum, These und Antithese und letztlich Verifikation ist.

    welche Hinweise meinst du??

    es gibt da unendlich viele Varianten, aber meinereine weiß nicht wirklich was von einer Heilslehre, da ich auch nicht weiß, was da heil werden sollte..
    Unheil(ig) gibts ja nur im Relativen.

    Das mit dem Halt finden hat natürlich was - ist in mancherlei Beziehung ein Regulativ.
    Wenn ich nicht nur glaube, sondern durch Erfahrung weiß, dass da mehr ist, als meine 5 Sinne erfassen und mein Hirn erklären kann, dann liegt mir als Konsequenz der Erfahrung natürlich auch daran, dass diese Welt ein Ort sein sollte, in der man gerne lebt.

    Auf was ich also heraus will, ist folgendes:

    Man kann Gott niemals ( für andere ), das ist nicht im Sinne des Erfinders. Aber man kann erfahren. Oder man kann es auch lassen. Das liegt im Belieben des Einzelnen und eines ist nicht besser oder schlechter als das andere.

    Nur erscheint mir, dass die Erfahrenden die Welt ein wenig reicher machen,
    [ Und mit den Erfahrenden meine ich nicht fanatische Fundamentalisten, die andere mit ihren einzig richtigen Wahrheiten den Schädel einhauen, sondern Leute wie beispielsweise Ghandi und Millionen unbekannter HEILiger ] -

    während ich bei den fast verzeifelten Kämpfern für mehr Bewusstsein des Nihilismus doch sehr oft viel wütende Verzweiflung, wahllose Angriffe auf allen und jeden mit allen entsprechenden Folgen im mitmenschlichen Umgang erlebe.

    Welches Bewusstsein soll also bitte erreicht werden??

    Dass Kraft und Stärke im Menschen mobilisiert werden, was ja auch nur geht, wenn es bereits in ihnen liegt - oder dass sie sich im Wahn der Sinnlosigkeit ihres Daseins gegenseitig die Köpfe einkloppen?
    Letzteres wäre sinnig und gegeben, wenn alles nur zufällige Ordnung aus einem zufälligen Chaos wäre....und Angst vor Strafe hat sich immer schon als untaugliches Mittel erwiesen.

    Letztlich findet aber das Gegenteil statt. Die Menschheit entwickelt sich mehr und mehr zu einem neuen Bewusstsein, das auf Verstehen gegründet ist und nicht auf notgedrungene Triebbeherrschung.

    Lieben Gruß,
    RitaMaria
     
  2. Zauberin

    Zauberin Guest

    Hallo!

    An Gott ( = Wesen voller Liebe, Verständnis, Güte ?) nicht zu glauben, bedeutet nicht zwangsläufig dem Materialismus, Chaos und Sinnlosigkeit zu verfallen.

    Wenn man bestimmtes Bewusstsein erreicht hat, ist es nicht mehr notwendig
    an so ein Wesen zu glauben. Dann weißt man, dass es nichts als Leben,
    Liebe, Vollkommenheit (Worte können es eigentlich nicht richtig beschrei-
    ben) gibt. Alles Andere ist nur eine vergängliche Illusion.

    Aber ich finde es für viele Menschen sehr hilfreich und wichtig an Gott (wie ich ihn am Anfang beschrieben habe) zu glauben. Sie können zu ihm beten, ihn um Hilfe bitten und diese auch bekommen. Das ist unwichtig, dass diese Hilfe nicht in Wirklichkeit von so einem Wesen kommt, wie sie sich es vorstellen. In der Illusion befinden sich genug Wesen von vollkommener Bewusstheit und von solcher Liebe, dass wir uns das als Menschen schwer vorstellen können. Und diese Wesen treten liebevoll an die Stelle des erträumten Gottes an. Sie werden auch nie den Menschen dieses Glauben an
    Gott der bedingungslosen Liebe nehmen, weil sie genau wissen, dass es manchmal der einzige Halt ist, der den Menschen - verlorenen im Kreislauf der Wiedergeburt - bleibt und ihnen helfen kann.
    (Wir alle waren einmal solche Wesen, bevor wir uns in der Unbewusstheit
    verloren haben. :D)

    Das ist meine Sicht. *g*

    Alles Gute :)
    P.
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen