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Aus dem Rhytmus gekommen - Wie wieder rein??

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von WayneStock, 19. April 2006.

  1. WayneStock

    WayneStock Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. April 2006
    Beiträge:
    9
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    Hallo liebes Forum,

    normalerweise versuche ich meinen Rhytmus im Leben einzuhalten, früh aufstehen (zwischen 5 und 6), meditieren, gegen 12.30 Mittagsschlaf oder Meditation, abens zwischen 22 und 23 Uhr Meditation und dann schlafen.

    Dann geht es mir in der Regel gut. Jetzt kommt es aber hin und wieder mal vor, dass dieser Rhytmus so nicht einzuhalten ist, z.B. wenn man Abends mal eingeladen ist und erst sehr spät ins Bett kommt (und morgens dann lange schläft). Wenn ich z.B. auf einer Party war, und dann morgens aufstehe, habe ich einen "Kater", in Anführungsstrichen deshalb, weil ich gar keinen Alkohol trinke. Ich habe Kopfschmerzen und fühle mich schlapp. Das passiert auch, wenn nicht geraucht wurde und es eine ruhige Party, z.B. ein Spieleabend war.

    Kennt jemand von Euch Übungen (evtl. Yoga), die mir helfen, hier wieder ins Gleichgewicht zu kommen? Eine Chakren-Meditation ist schon gut, aber nicht optimal wie mir scheint...

    Wahrscheinlich wäre es das beste, trotzdem um halb sechs aufzustehen, oder?

    Alles Liebe
    André
     
  2. ElaMiNaTo

    ElaMiNaTo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. April 2004
    Beiträge:
    4.582
    Ort:
    NRW
    Hallo André,

    Du willst also ins Gleichgewicht kommen ? Ok.


    1 Behauptung: Du sagst, dieser von dir bestimmte Tagesablauf würde dich in Harmonie bringen.
    2 Behauptung: Der Tagesablauf wird durch unvorhergesehene Dinge oder vorhergesehende Dinge durcheinander gebracht. Dadurch erreichst du deine Harmonie nicht mehr.

    Wenn du dein Leben in ein System, wie du es hier machst, einbettest, dann frage ich mich ernsthaft, wie du mit dem Leben in Harmonie leben willst. Das Leben ist kein System. Zum leben gehören unvorhergesehene Dinge, wie die Einladung zu einer Party zu später stund. Das ist dann auch der Beweis dafür, dass du niemals ein gedanklich erschaffenes System zu JEDER zeit einhalten kannst. Ich würde an deiner Stelle dieses System wegschmeissen. Ich würde mir mehr Spontanität erlauben. Das System das du verwendest, je nach Dauer, macht dich immer toter und toter (es scheint wohl keinen komparativ zu tot zu geben? macht auch irgendwie sinn! haha). Dieses System ist etwas totes, es ist nicht lebendig, es macht dich kaputt und trennt dich vom Leben.
     
  3. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    4.608
    Ort:
    Nähe Stuttgart
    Oder machte dich nicht doch die Party toter? :party02:

    Die Fragestellung hinter deiner Fragestellung finde ich sehr interessant:
    Macht es Sinn in einem beständigen Rhythmus zu leben?

    Ich meine Ausnahmen bestätigen die Regel und es gilt zu erspüren, was dir gut tut. Wenn Partys und nächtliche Gelage nicht dein Ding sind, brauchst du sie nicht zu besuchen. Wenn es aber aus bestimmten sozialen Gründen wichtig ist, dann gib dir doch einfach die nötige Zeit, wieder ins Lot zu finden. Natürlich ist dann ausschlafen auch mal dran. Spaziergang finde ich übergänglich harmonisierend.
    Ich kann dir zustimmen, dass ein regelmäßiger Tagesablauf- wenigstens im Grundrhythmus- eine starke innere Unterstützung sein kann. Meine intensivsten Studienzeiten habe ich mit dieser Art der Disziplin erlebt und sobald ich aus dem Rhythmus kam, ließ auch die Arbeitsmoral beträchtlich nach... Das hat, nehme ich an, mit Wille und Gewohnheit zu tun. Regelmäßigkeit schafft Gewohnheit. Was ich gewöhnt bin, muss ich nicht mit dem Willen durchsetzen. Der Wille erfordert Entscheidung und eine extra Portion Anstrengung. Außerdem ist der Mensch ein rhythmisches Wesen, als Teil der Natur- mit dem Jahres-, Monats-, Tagesrhythmus verbunden. Passt er sich an, funktionniert auch der Organismus ausgeglichener.
    Es gehört zur menschlichen Entwicklung bestimmt auch dazu, sich zeitweise aus dem natürlichen Rhythmus auszuklinken, um sich als unabhängiges Wesen zu erfahren. Auch die Fähigkeit sich treiben zu lassen halte ich für zeitweise wichtig, da das synchronistische Leben erst durch eine gewisse Offenheit für das Unvorhergesehene möglich wird...
    So bin ich erfahrungsgemäß für einen einigermaßen geregelten Rahmen, der aber in sich Raum für spontanes Reagieren lässt. Sich völlig und auf Dauer treiben zu lassen bringt viel Leerlauf mit sich und unterstützt Trägheit...
    Die Zeiten, in denen Gewohnheit durcheinander gebracht wird, brauchen ein behutsames Zurückführen im Einklang mit den Signalen des Inneren, dann sollte daraus kein größeres Problem entstehen...

    lg Kalihan
     
  4. WayneStock

    WayneStock Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. April 2006
    Beiträge:
    9
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    WOW!

    Vielen Dank für Eure Antworten! Ihr habt eindeutig recht! Ich bin tatsächlich dem Wahn verfallen, ich müsste ein bestimmtes System im Leben einhalten! Das klappt natürlich hinten und vorne nicht... und dann programmiere ich mir bei Ausnahmen, den Kater wahrscheinlich schon vor!

    Unglaublich, wie oft man auf seine Galubenssätze reinfällt!

    Vielen Dank und alles Liebe
    André
     

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