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Armut am Beispiel Bremen.

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Shimon1938, 17. Juni 2009.

  1. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.711
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
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    Das wichtigste an dem jetzt vorgestellten Armutsbericht für Bremen ist der Umstand, dass es ihn überhaupt gibt. Von ganz offizieller Seite, erstellt im Auftrag der rot-grünen Landesregierung. Die Große Koalition hat es nicht nötig gehalten, so etwas für Deutschland oder für besondere Regionen zu veröffentlichen. Also haben Andere das Jahr für Jahr gemacht vor allem die Arbeitnehmerkammer. Die zahlen also sind nicht neu....

    Es ist nun ofiziell: In Bremen gibt es Armut und das nicht knapp. Je nach Rechenart besteht fpr 129.000 (oder sogar 179.000) der 663.000 BremerInnen ein "Armutsrisiko". Das ist jede fünfte. Zugleich ist heute fast ein Drittel der Kinder im Lande von Tranferleistungen abhängig und lebt an der Armutsschwelle.(Die Statistik zeigt auch, dass nirgendwo in der Republik sind so viele Menschen ohne einen allgemeinen Schulabschluss, nirgendwo leben mehr Menschen ohne Berufsausbildung, nirgendwo gibt es so viele Überschuldete als in Bremen ---und ich wage die Aussage zu treffen, das diese Armut der Menschen mitverantwortlich dafür ist, dass sie kein Schulabschluss/Berufsausbildung haben.)

    Die Folgen sind vielfältig: Große Säuglingssterblichkeit, (doppelt so hoch wie Bundesdurchschnitt), oder geringere Lebenserwartung.

    Für die 18.000 Langzeitarbeitslose in Bremen gibt es keine Chance auf Wiedereingliederung in den regulären Arberitsmarkt (egal wie oft hier schreibende "schlau Köpfe" vom "faulen Arbeistlosen" trällern" werden!)Ohnehin, sagt Sozialstadtrat Schuster, könne man in Bremen politisch "nur sehr begrenzt" etwas unternehmen -- denn Bremen ist sehr arm und es gibt kaum Arbeit.


    Shimon1938
     
  2. Telas

    Telas Mitglied

    Registriert seit:
    14. Dezember 2008
    Beiträge:
    137
    Ach wat NEUIGKEIT.

    Little Manhattan auch geannnt Osterholz Tenever, Kattenturm, auch genannt "Kattenghetto" und Gröpelingen, Walle, neue Vahr Nord und Süd.....

    Das sind ganze Stadteile die fast nur aus Sozialbauten bestehen und die teils heftigst heruntergekommen sind. Bandenkriege all inclusive.

    Dazu braucht man keine "Berichte" da reicht eine halbe Stunde Fahrt mit dem Auto durch Bremen. Da ja durch Lobbyarbeit seitens u.A. Mercedes auch andere Großunternehmen weggeekelt wurden, mit dem GVZ und zuletzt der Hafenzerstörung auch nur Mist gebaut wurde, die Georg-Bitter-Trasse nie zuende gebaut wurde, das Spacepark-Debakel auch nur Geld verbrannt hat wundert man sich heute, wie schlecht es in Bremen seit 1980 schon aussieht?

    Ist das eine "Meldung", die jemand aus Versehen aus dem Altpapiercontaienr exhumiert hat?


    Nichts gegen Dich, Shimon, aber "tagenbaren" Bremern und ihren Gästen und Bekannten ist das nun wirklich seit Jahrzehnten bekannt.

    Schön das nun auch die Politik mal offiziell Kenntnis nimmt. Schuldenberichte und Einkommensstatistiken waren offenbar der falsche Weg.
     
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