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Angeborene Intelligenz

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von thesophia, 28. April 2007.

  1. thesophia

    thesophia Mitglied

    Registriert seit:
    27. Oktober 2006
    Beiträge:
    226
    Ort:
    Linz
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    Was genau ist für euch Intelligenz?
    für mich gibt es die "angelernte" also solche die fachlich ist, die man z.B durch ein Studium erwirbt, die intelektuelle.
    dann gibt es noch die andere: die angeborene.

    und diese würde ich gerne in diesem Thema diskutieren.

    was stellt für euch die angeborene Intelligenz dar?

    ich denke, dass es in erster Linie die Gehirnareale betrifft die mit Assoziationen zu tun haben, die sogenannten Assoziationsbahnen.

    wenn ich bspw. sage Intelligenz, dann beginnt das Gehirn des Hörers alles zu diesem Thema aus dem Archiv anzuzapfen. was fällt ihm dazu ein?
    dann beginnt man zu kombinieren, zu analysieren und schließlich kommt es zu Schlußfolgerungen.

    Wird anhand der Schnelligkeit diese Intelligenz gemessen? kann man diese angeborene Intelligenz schulen oder bleibt die sobald das Gehirn vollentwickelt ist und wird dann von der "angelernten" nur unterstützt?

    Angenommen, ein Mensch ist überdurchschnittlich intelligent - ich verbinde das mit der Schnelligkeit der Auffassungsgabe und weiters mit diversen Kombinationen durch Assoziationsbahnen - wird aber nicht gefordert, meine übt diese nicht aus weil er ein Fabriksarbeiter ist und seine Handlungen sich auf ein Paar beschränken wo er dann in Routine verfällt und nicht seine Gehirnwindungen anstrengen muß, sodass diese mehr oder weniger nicht benutzt werden. was passiert? verkümmert seine Intelligenz? oder sucht sich sein unterfordertes Gehirn andere Wege sich zu beschäftigen indem er bspw. anfängt sich über alles mögliche Gedanken zu machen, indem er sich Szenen ausdenkt wie wenn er sich einen Film ausleihen würde? oder kann er gar verrückt werden weil er dann zuviel über "Belangloses" nachdenkt.

    hätte er sich einer Wissenschaft/Forschung gewidmet wäre sein Gehirn in dem Fall richtig beschäftigt..

    was haltet ihr davon?

    lieben gruß
     
  2. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.864
    Ort:
    An der Nordsee
    Liebe/r Thesohia,

    Das ist für mich Wissen, das sich jeder halbwegs intelligente und entsprechend geförderte Mensch aneignen kann. In meinen Augen hat das also so nicht unbedingt etwas mit einem hohen IQ, dafür aber mit sehr viel Fleiß, zu tun.
    Meine laienhafte Definition von Intelligenz ist vielleicht so was wie Auffassungsgabe, oder das Erkennen größerer Zusammenhänge.
    Ja, aus meiner Sicht schon. Wie gesagt, ich denke der Mensch bringt einen bestimmten Grad an Intelligenz mit, der gefördert werden kann und sollte. Beim einen ist er etwas mehr ausgeprägt, beim anderen weniger.
    Förderung ist allerdings grundsätzlich wichtig, damit ein Wesen seine intellektuellen Möglichkeiten voll ausschöpfen kann.

    Einen wirklich intelligenten Menschen wird man aber trotzdem immer erkennen, wenn man ihm genau zuhört. Er wird u. U. kein Wissenschaftler sein, aber er wird auf einer anderen Ebene unter Beweis stellen, dass er fähig ist übergeordnete Zusammenhänge zu sehen.
    Siehe oben! Der „unterforderte“ Fabrikarbeiter wird dann evtl. in der Freizeit Schach spielen, oder er plant sein Häuschen vollkommen neu, liest Bücher über Atomphysik, oder sonst irgendwas. Er wird, meiner Ansicht nach, immer etwas weiter und etwas tiefer schauen, als jemand, dessen IQ vielleicht nicht so hoch ist, auch wenn sein beruflicher Werdegang nicht unbedingt seinen Anlagen entspricht.

    Liebe Grüße
    Ruhepol
     
  3. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
    Ich bin mittelmäßig intelligenter Fabriksarbeiter gewesen und darf meine Gedanken dazu schreiben.

    Es ist schon mit einer durchschnittlichen Intelligenz schwer genug. Selbst der durchschnittlich Intelligente kann an einem Fließband durchknallen, wenn ihm nichts gscheites einfällt, weil er getragen ist von Selbstzweifel. Selbszzweifel hat nix mit intelligent oder nicht intelligent zu tun. Wenn einer an sich selbst zweifelt, heißt das noch lang nicht, dass er voll daneben is. Da läuft nur ein falsches Progi.

    Oder wenn sich die Intelligenzkanäle erst mit der Zeit öffnen, bedingt durch seine Art zu denken. Veränderungen gehen in und mit ihm vor, die er selbst erst begreifen und verarbeiten muss. Vielleicht war einer mal völlig un_intelligent, sonst hätt er ja einen anderen Beruf gewählt - sofern er die Chance gehabt hätte - und hat nach und nach - auch zum Teil auf unbewusstem Weg - Kanäle geöffnet, (Es hat ihn wohin geführt) die ihm eine ganz andere Sicht auf die Dinge ermöglichten als zu Beginn seiner Reise.

    Und wenn der Öffnungsprozess dann nicht innehält und die gehen immer weiter auf, die Kanäle, weil es heißt ja, der Mensch entwickelt sich weiter. Zwischendurch klappen sie wieder mal zu und gehen wieder auf. Immer ein Stück weiter. Und er steht aber noch immer an dem Fließband weil er eben auf dieser Hacklerschiene festgefroren ist. Ein-ge-eist. Weil ihn noch immer der Selbstzweifel plagt. Er zweifelt vielleicht an sich und seiner Intelligenz, weil er instinktiv spürt, dass er sie "nicht besitzt", sondern bestenfalls "Anteil hat". Er spürt, dass Intelligenz etwas ist, dass man nicht "besitzen" kann wie ein Auto oder eine Perlenkette. Er kann sich dieses Gefühl noch nicht erklären und sucht in sich nach Worten, redet viel mit sich selber und wird verrückt und glaubt irgendwann, dass Intelligenz etwas Schöpferisches ist, eine schöpferische Kraft im All und er nur einen geringen Anteil daran haben kann, sie aber nie besitzen wird. Das Umfeld aber behandelt Intelligenz meist als feste, starre Größe zwischen 90 und 140 +/- in einem Menschen, das bringt ihn in einen Zwiespalt, weil für ihn ist es eine fließende Energie.

    Er lebt im Hader mit seinem Job, aber vielleicht lernt er irgendwann aus sich heraus, dass sein Wert als Mensch nicht in seiner Arbeit liegt. Er ist nicht sein Job und auch nicht der Ramsch, den er da am Fließband zusammenschraubt, sondern das Ergebnis seiner Gefühle und Gedanken. Seine Bestimmung ist es weder Fabriksarbeiter zu sein noch Wissenschafter. Seine Bestimmung ist es Gefangener zu sein in einer inneren Welt um hier zu lernen, dass Intelligenz ein Geschenk ist und kein Verdienst oder Indikator, an dem Menschen-Wert bemessen wird. Dann erst wird ihm die Fluch aus Alcatraz gelingen. Und am Ende wird er verrückt, weil er vielleicht mit einem Wackelkontakt im Kopf leben muss.

    Der Mensch ist grundsätzlich offen für alles. Für das Übel genau so sowie für die Intelligenz. Leer ist der Mensch. Aber die Kanäle können verstopft sein. Hirnschaden von Geburt an, ein Unfall, seelische Verletzung .... was weiß ich und manches ist reversibel, anderes vielleicht nicht.

    Das sind meine Gedanken dazu.

    L.G.W.
     
  4. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
    Intelligenzmessungen dienen dem Menschen dazu, den Menschen einzuteilen in fähig bis unfähig, in brauchbar bis unbrauchbar, in stark und schwach. So ist`s der Mensch selbst, der der Intelligenz die Liebe entzieht, sie teilt. Im Ursprung gehören sie für mich zusammen. Untrennbar. Ich nenn das die Einheit von Liebe und Sinn und beides ist im Fluss, sofern man es nicht blockiert. Intelligenz, der Liebe beraubt bewirkt nur Zerstörung, so seh ich es. Und Liebe der die Intelligenz entzogen wurde, darf leidend zusehen.

    So kommts mir manchmal vor. Beides abstrakte Begriffe, die man nicht sehen kann, nur an ihrem Wirken erkennt. Wie Strom.

    L.G.W
     
  5. JoyeuX

    JoyeuX Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2005
    Beiträge:
    9.100
    Ort:
    daheim

    Ich finde dass deine Unterscheidung zwischen den beiden Intelligenzen es nicht sooo ganz trifft.
    Eine "angeborene" Intelligent, darunter kann ich mir so nichts vorstellen.
    Denn um zu kombinieren und assozieren muss ja schon was da sein, mit dem man kombinieren und assozieren kann, folglich ist es nicht angeboren sondern einfach mit den Sinnen aufgenommen worden.


    Ich meine man kann grob unterscheiden zwischen der Intelligenz die beinhaltet dass man eben kombiniert und analysiert, und somit dann Neues aufnimmt.
    Denn auch bei einem Studium gibts Sachen die man hört oder liest, und sie dann lernt, indem man sie ebenfalls mit schon vorhandenem Wissen kombiniert, ergo man knüpft einfach am schon vorhandenen Wissen an, und erweitert es. So ähnlich wie die alltäglichen Dinge die man von Baby auf lernt, indem man kombiniert, blos einen Schritt weiter.
    Eben ist auch hier Auffassungsgabe gefragt.


    Und das Zweite wäre dann die "angelernte Intelligenz", die Dinge die man ohne Kombination gelernt hat, also mit normalem auswendig-Lernen. Das Wissen...

    Ein Studium besteht aus beiden...


    Ich denke nicht, dass die Auffassungsgabe verloren geht, wenn jemand einen Fabriksjob ausübt. Und nicht nur Fabrikjobs sind stumpfsinnige Jobs. Auch im Büro oder dergleichen wird das Hirn icht sonderlich angestrengt, auch wenn man da trotzdem etwas mehr zu tun hat, als eine Schraube mal links und dann wieder mal rechts reinzudrehen, oder dergleichen...
     
  6. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
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    19.299
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    Hallo Thesophia!

    Interessante Frage. Meiner Meinung nach ist Intelligenz eine Fähigkeit, Wissen "zuzulassen". Intelligenz kann nur dort sein, wo Wissen wertfrei behandelt wird und nur dann ist es Wissen. Wissen mit persönlichen Bezug, also Identifikation, ist Überzeugung und daher Glaube. Überall wo Glaube ist, wird das Gegenteil ausgeschlossen und eine Blockade geschaffen, die wahre Intelligenz verhindert, denn Glaube ist eher der Wille, aus persönlichen Gründen, etwas als wahr anzusehen. Deshalb ist Wahrnehmung ja auch Glaube, denn aus dem Ganzen, was Wissen wäre, wird ein Ausschnitt wahr-(an)genommen und der Rest ausgeschlossen. Intelligenz ist für mich daher vielleicht sogar gleichbedeutend mit Kreativität. Sie ist weniger ein Willensakt, als ein natürliches Geschehen-lassen, aus der Sicherheit heraus zu wissen. Die kann aber nur dann sein, wenn Identifikation keine, oder kaum eine Rolle spielt. Denn wo Identifikation ist, ist Angst, und wo Angst ist, ist Glaube und Blockade. Wahre Intelligenz behandelt Wissen wertfrei und ohne damit identifiziert zu sein, was dazu führt, dass das, was gedanklich wahrgenommen wird, nichts anderes ausschließt. Nichts wissen und Alles wissen, ist im Extrem gesehen daher synonym, und Intelligenz ist die Fähigkeit, Wissen unpersönlich wahrzunehmen.

    Meiner Ansicht nach ist Intelligenz nicht angeboren. Wir sind keine geschlossenen Systeme. Was es so erscheinen läßt, sind lediglich Begrenzungen. Man könnte daher sogar fast sagen: Je mehr Persönlichkeit, desto weniger Intelligenz, da Persönlichkeit innerhalb der Grenzen der Blockaden existiert, die Überzeugungen/Glauben sind. Das Potential ist daher nicht begrenzt, für niemanden, und die Intelligenz erreicht ihren Höhepunkt, wenn tatsächlich "niemand" mehr da ist, die Blockaden aufgelöst worden sind. Der Weg des Lernens, wie es in der Regel verstanden wird, hat meiner Meinung nach, wenig mit Intelligenz zu tun, sondern oft eher mit dem Sammeln von Überzeugungen, die wieder zu Blockaden werden. Wirklich intelligentes Lernen löst Blockaden auf, wodurch sozusagen Platz geschaffen wird, Wissen zuzulassen. Dieses Wissen ist dann spontan zugänglich, passt absolut zu dem jeweiligen Moment, legt sich aber gleichzeitig nicht fest, denn objektiv gesehen ist wohl kein Wissen wirklich absolut.

    VG,
    C.
     
  7. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
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    10.922
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    Wien
    Es gibt durchaus auch was Positives, was meditatives an diesen einfachen Tätigkeiten. Die Monotonie der Tätigkeit kann sein wie das stundenlange Drehen einer Gebetsmühle während man innen leise Matras spricht oder singt. Nur wenn man dann mal bemerkt, dass man was produziert oder Aufträge bekommt, die mit der eigenen Entwicklung in groben Widerspruch stehen, muss man spätestens die Firma wechseln.

    L.G.W.
     
  8. Roksenia

    Roksenia Guest

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    Hi liebe Theosophia,

    ich würde noch einen Begriff gerne hinzufügen, den ich mal vor Jahren nur einmal gehört habe. „Intuitive Intelligenz“. Diesen Begriff, der mir damals nicht definiert wurde, hat ein junger intelligenter Mann einem wunderschönen (seelisch und körperlich) Mädchen gegeben. Sie hat, so sagte er, intuitive Intelligenz. Das Mädchen kannte ich – eine Schönheit mit wunderbaren seelischen Qualitäten und eben dieser „intuitiven Intelligenz“. Sie arbeitete zusammen mit mir im Büro (Fotomodell war (ist) ihr zweiter Job). Bei solchen Frauen will ich immer gerne den Ausdruck des russischen Schriftstellers Dostojewski verwenden: „Schönheit wird die Welt retten“.

    Dieser Ausdruck war so was von ungewöhnlich, dass ich mich noch heute daran erinnere. Ja, was ist denn da anders?

    Wie IQ gemessen wird, kennen wir ja alle. Die Tests gibt es genug. Mathematische, sprachliche, Bild-Tests… Ich habe festgestellt, dass wenn man sich mit diesen Tests beschäftigt, wird man immer besser. IQ wächst sogar. Wirklich witzig.:) Je häufiger ich einen IQ-Test mache, desto mehr IQ habe ich beim nächsten Test. Ob diese Gesetzmäßigkeit wohl tatsächlich meine Intelligenz messen kann? Umgekehrt mache ich über zeitlang keine IQ-Tests, bin ich miserabel bei den Versuchen. Also brachte mich das entsprechend auf den Gedanken, dass diese Art von Intelligenz, Aufgaben zu lösen, durchaus trainiert werden kann.

    Zurück zur intuitiven Intelligenz. Dieser Ausdruck ist schon mal recht reich an Facetten. Es geht hier um mehr, als nur um das Lösen der „leblosen“ technischen Aufgaben. Mit dieser Art von Intelligenz kann ich offensichtlich mein Innerstes abfragen. Meine Vermutung wäre, dass ich mit dieser Art von Intelligenz spirituellen Weg meistern kann.

    Das Hauptcharakteristika dieser intuitiven Intelligenz, denke ich, wäre die Fokussierung auf eigene Seele und seelische Qualitäten. Die Antworten, die man mit Hilfe dieser Intelligenz bekommt, sind dann das, was wir „menschlich“ nennen würden. Denn die Fokussierung bei der gewohnten Definition von IQ ist das Lösen fremder Aufgaben. Und die Antworten, die wir mit Hilfe dieser durchaus trainierbaren Intelligenz bekommen, gehören zur Kategorie, wo man sich über eine technische Lösung eines Konstrukts der Atombombe freuen würde, sprich schlicht unmenschlich.

    Liebe Grüße:liebe1:
    Roksenia

    PS Ob Intelligenz angeboren ist oder nicht, kann ich nicht sagen. Denn die Entstehung von Intelligenz wäre für mich erstens bei einer Fokussierung auf fremde Aufgaben trainierbar. Und beim Fokussieren auf eine spirituelle Entwicklung kann ich beim starken Wunsch durchaus eine Art von intuitiver Intelligenz aktivieren.
     
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