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8facher Yogapfad - Teil 2

Dieses Thema im Forum "Yoga" wurde erstellt von journey, 3. Januar 2011.

  1. journey

    journey Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Februar 2010
    Beiträge:
    12
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    Teil 2 deshalb, weil es hier vor einem halben Jahr etwa einen regen Austausch zum "6-fachen" Yogapfad gab,


    Der So-Seins-LebensBaum (ein Banyan Tree)
    ein Arbeitsblatt: Mögliche neue Perspektiven auf den 8gliedrige Yogapfad ? Eine Anregung zum eintägigen Yogaworkshop
    von Sascha Tscherni

    „Hinter dem Schleier unserer gewöhnlichen Gedanken und Gefühle liegt die ewige Quelle des natürlichen Glücks, der Intelligenz, der Liebe und Güte…Deshalb ist die Beruhigung des Geistes so wichtig. Alles ist da, alles ist wahr, alles ist eins.“ Pantanjali


    Folgendes Modell soll keine Neuerfindung des Rades, sondern nur eine Möglichkeit einer anderen Sichtweise auf den 8fachen Pfad des Yoga sein. Enstanden ist diese Perspektive über die Inspiration durch dem Yoga impliziten relativen Gefahren/Missverständnissen und durch die Betrachtung des indischen Banyan Baumes. Eines Baumes, der seine Äste und Zweige wieder in den Boden wachsen und wurzeln lässt und so einen Kreislauf ohne Ende entstehen lässt. (folgendes Modell ist auf meiner HP mit einem schönen Bild versehen, das sich hier aber grafisch nicht darstellen lässt)





    Wurzeln (Dharana, Dhyana, Samadhi) -


    Stamm (Asana, Pranayama, Pratyahara) –


    Äste und Zweige (Yama, Niyama), die wieder neu in den Boden wurzeln
    Banyan Tree





    Für die Bedeutung der einzelnen fettgedruckten Gliedernamen bitte weiter unten nachlesen.



    Zentrale Unterscheidung zwischen dieser Anregung und dem traditionellen 8 fachen Pfad:

    Wir klettern in diesem Modell keine Stufenleiter hoch, bei der die unteren fünf (Yama, Niyama, Asana, Pranayam, Pratyahara) oder zwei Stufen(Yama, Niyama) Voraussetzung für das Erlangen der höheren Stufen sind, sondern wir schöpfen von vornherein von den Wurzeln – von welchem wir wenn auch nur teil-bewusst ständig genährt und gelenkt sind. Die neuen sichtbaren Formen, hier nämlich die Zweige und Äste (Yama, Niyama), also die äußerlichen Ergebnisse werden dadurch mannigfaltig, variantenreich hervorgebracht. Manchmal gerät sogar der ursprüngliche Stamm eines Banyan Baumes in den Hintergrund. Yama und Niyama sind also die in diesem Konzept die äußeren, zahlreichen und ver-zweigt-en sichtbaren Früchte der Bewusstseinsarbeit, nicht die fundamentale Voraussetzung der Bewusstseinsarbeit.

    Sowohl Yoga Asanas, die sich in den letzten 10-15 Jahren im Westen als Mainstream durchgesetzt haben, als auch moralische Ideale (Yama, Niyama) können, so glaube ich, nur langfristig von Nutzen sein und sinnhaft erscheinen, wenn sie sich der Einbettung und der Nahrung von den Wurzeln dieses oben skizzierten„so-sein Banyan Trees“ bewusst sind. Die ursprünglich höheren Stadien der Entwicklung werden hier als Wurzeln und Basis von allem dargestellt. Ich glaube nämlich, dass heute immer mehr Menschen sich dieser klare Bewusstseins-Wurzeln jeglicher Kreation bewusst werden unabhängig davon, ob sie einen äußeren Lehrer (Guru) haben oder nicht.

    Aus kultur- und machtpolitischen Gründen einer Zeit, in der die Menschen einerseits viel konkreter mit der Nahrungskette, dem Ackerboden/der Natur verbunden waren und sich andererseits monotheistischen Hauptreligionen (manchmal mehr dem Papst, manchmal mehr dem Fürsten und Kaiser als Gottesarm) schuldig bzw. unterjocht fühlten, ergab sich die herkömmliche, sozial vertretbare Weisheit des traditionellen Konzepts von „Ashtanga“ (8gliedriger Yoga Pfad).


    Warum aber die Tradition anders betrachten wollen?

    Warum der so hilfreiche achtfache Pfad hier auf neue Art und Weise dargestellt wird ? Der Zeitgeist des Energieanstiegs (jegliche Polaritäten verstärken sich zurzeit und der Mensch wird zu seinen Wurzeln zurückgeworfen) lässt es zu, die leicht vermeidbaren und unnötigen Gefahren, die unerwünschten hartnäckigen Nebenwirkungen des alten Yoga-Übungssystem zu erkennen. Dabei könnte diese hier vorgestellte Idee das Yoga-Üben erleichtern und Abhängigkeit und Polarität fördenden Formen des Yogas vermeiden.

    Persönlich bin ich inspiriert von

    1) jahrelangem Üben im traditionelle Sinn/mit der traditionellen Philosophie des hinduistischen Yogas und der buddhistischen Einsichtsmeditation,

    2)den Verwirrungen des rein geistigen Aufstiegs (inkl. aller hierarchischer religiöser Konzepte verschiedener sich als „beyond religion“ oder „transreligiös“ – bezeichnender Schulen),

    3)durch Verwechslung von Dissoziation und Meditation (Dhayna)

    4)und dem sogenannten „Abstiegs“weg (aus Wilber Ken, Kosmos-Eros-Logos 1995)




    Drei schlagwortartige Vorschläge zur Diskussion in Bezug auf Yoga :

    - westliches Leistungsdenken: Intention und Ego,

    - von der Nahrungskette und Muladhara entfremdete, moderne, vergeistigte Mensch:
    die eigenen Gefühle und Bedürfnisse kennen
    im Körper sein, den Körper spüren, das Triune Brain Modell

    -Moral, Sicherheit und Kontrolle:
    Kluft zw. innerem und äußerem Guru







    Hier eine ausführliche Begriffserklärung der einzelnen acht Glieder des Pfades . Im traditionellen Sinn als hierarchischer Aufbau beschrieben. Sprich jede Stufe wird als Voraussetzung für die nächst höhere betrachtet. Yama und Niyama sind das Fundament für Asanas und Pranayama. Dies wird im traditionellen Modell wiederum als Voraussetzung für die weiterführende Meditation gesehen

    Nach dem stilistisch angenehmeren englischen Teil folgt , eine deutsche, etwas kürzere Begriffserklärung.

    Aus: yogamovement.com

    Yama
    Yama is social behavior, how you treat others and the world around you. These are moral principles. Sometimes they are called the don'ts or the thou shalt nots. There are five yamas:
    Nonviolence (ahimsa). Do no harm to any creature in thought or deed. In his book Autobiography of a Yogi, Paramahansa Yogananda asks Mahatma Gandhi the definition of ahimsa. Gandhi said, "The avoidance of harm to any living creature in thought or deed." Yogananda asked if one could kill a cobra to protect a child. Gandhi maintained he would still hold to his vow of ahimsa, but added, "I must confess that I could not serenely carry on this conversation were I faced by a cobra."*
    Truth and honesty (satya). Tell no lies. Cheating on your income taxes falls into this category.**
    Nonstealing (asteya). Do not steal material objects (a car) or intangibles such as the center of attention or your child's chance to learn responsibility or independence by doing something on his own.
    Nonlust (brahmacharya). Don't worry; this is not a call to celibacy. Many yogis of old were married and had families of their own. The person who practices brahmacharya avoids meaningless sexual encounters and, as the well-known teacher B.K.S. Iyengar puts it, "sees divinity in all."
    Nonpossessiveness (aparigraha). Free yourself from greed, hoarding, and collecting. Do you really need more shoes, another car, or to hog the conversation every time you see your friends? Make your life as simple as possible.
    Niyama
    Niyama is inner discipline and responsibility, how we treat ourselves. These are sometimes called observances, the do's, or the thou shalts. There are five niyamas:
    Purity (shauca). Purity is achieved through the practice of the five yamas, which help clear away the negative physical and mental states of being. Keep yourself, your clothing, and your surroundings clean. Eat fresh and healthy food. The next time you joke about treating your body like a temple, think of this niyama.*
    Contentment (santosha). Cultivate contentment and tranquility by finding happiness with what you have and who you are. Seek happiness in the moment, take responsibility for where you are, and choose to grow from there.*
    Austerity (tapas). Show discipline in body, speech, and mind. The purpose of developing self-discipline is not to become ascetic, but to control and direct the mind and body for higher spiritual aims or purposes.
    Study of the sacred text (svadhyaya). Study sacred texts, which are whatever books are relevant to you and inspire and teach you. Education changes a person's outlook on life. As Iyengar says, a person starts "to realize that all creation is meant for bhakti (adoration) rather than for bhoga (enjoyment), that all creation is divine, that there is divinity within himself and that the energy which moves him is the same that moves the entire universe."
    Living with an awareness of the Divine (ishvara-pranidhana). Be devoted to God, Buddha, or whatever you consider divine.
    Asana
    "The posture of yoga is steady and easy," Patanjali says. Patanjali compares this to resting like the cosmic serpent on the waters of infinity. Although Westerners often consider the practice of asana or postures as an exercise regimen or a way to stay fit, Patanjali and other ancient yogis used asana to prepare the body for meditation. To sit for a lengthy time in contemplation required a supple and cooperative body. If you are free of physical distractions — such as your foot going to sleep — and can control the body, you can also control the mind. Patanjali said, "Posture is mastered by freeing the body and mind from tension and restlessness and meditating on the infinite." **
    Pranayama
    Prana is the life force or energy that exists everywhere and flows through each of us through the breath. Pranayama is the control of breath. The basic movements of pranayama are inhalation, retention of breath, and exhalation. "The yogi's life is not measured by the number of days but by the number of his breaths," says Iyengar. "Therefore, he follows the proper rhythmic patterns of slow, deep breathing." The practice of pranayama purifies and removes distractions from the mind making it easier to concentrate and meditate.*
    Pratyahara
    Pratyahara is withdrawal of the senses. Pratyahara occurs during meditation, breathing exercises, or the practice of yoga postures — any time when you are directing your attention inward. Concentration, in the yoga room or the boardroom, is a battle with distracting senses. When you master pratyahara, you are able to focus because you no longer feel the itch on your big toe or hear the mosquito buzzing by your ear or smell the popcorn popping in the microwave.**
    Dharana
    Concentration or dharana involves teaching the mind to focus on one point or image. "Concentration is binding thought in one place," says Patanjali. The goal is to still the mind — gently pushing away superfluous thoughts — by fixing your mind on some object such as a candle flame, a flower, or a mantra. In dharana, concentration is effortless. You know the mind is concentrating when there is no sense of time passing.**
    Dhyana
    Uninterrupted meditation without an object is called dhyana. Concentration (dharana) leads to the state of meditation. The goal of meditation is not unconsciousness or nothingness. It is heightened awareness and oneness with the universe. How do you tell the difference between concentration and meditation? If there is awareness of distraction, you are only concentrating and not meditating. The calm achieved in meditation spills over into all aspects of your life — during a hectic day at work, shopping for groceries, coordinating the Halloween party at your child's school.***
    Samadhi
    The ultimate goal of the eightfold path to yoga is samadhi or absolute bliss. This is pure contemplation, superconsciousness, in which you and the universe are one. Those who have achieved samadhi are enlightened. Paramahansa Yoganananda called it the state of God-Union.*
    The eight limbs work together: The first five steps — yama, niyama asana, pranayama, and pratyahara — are the preliminaries of yoga and build the foundation for spiritual life. They are concerned with the body and the brain. The last three, which would not be possible without the previous steps, are concerned with reconditioning the mind. They help the yogi to attain enlightenment or the full realization of oneness with Spirit. Enlightenment lasts forever, while a flat tummy can disappear with a week of binging.


    hier die kürzere deutsche Version
    Der 8-fache Yogapfad
    (aus: yogabiel.ch)
    1.Yamas: allgemeine ethische Gebote
    Es gibt deren 5: Gewaltlosigkeit, Wahrheit, Nichtstehlen, Mässigung und Besitzlosigkeit
    2.Niyamas: Verhaltensregeln, die sich auf die persönliche Situation und Einstellung beziehen
    Auch hier gibt es 5: Reinheit, Zufriedenheit, Selbstdisziplin, Selbststudium und Gotteshingabe
    3.Asanas: Körperstellungen zur Überprüfung der Übereinstimmung innerer und äusserer Ausrichtung
    4.Pranayama: Durch rythmische Atembeherrschung lernt man, den Fluss des Prana (Atmung, Lebensenergie) im Körper zu lenken und zu kontrollieren und diesen Lebens-Atem mit dem Geist zu vereinigen.
    5.Pratyahara: Das Zurückziehen und Befreien der Gedanken von der Herrschaft der Sinne und der äusseren Gegenstände.
    6.Dharana: Konzentrationsschulung
    7.Dhyana: Wenn der Strom der Konzentration nicht unterbrochen wird, kann der Zustand der Meditation erwachen. Wesentliche Merkmale der Meditation sind Wachheit und Ruhe. Alle grossen Religionen kennen die Meditation als Möglichkeit, die eigene Mitte zu finden.
    8.Samadhi: Die Selbstverwirklichung wird als Erlebnis der Einheit, der vollkommenen Transparenz und der Erhellung beschrieben. Sie ist letztlich das Ziel des Yoga. In diesem Zustand ruhen Körper und Sinne und der Geist ist entspannt und gelassen, aber völlig bewusst und lebendig.
     
  2. alleins

    alleins Mitglied

    Registriert seit:
    28. Dezember 2010
    Beiträge:
    142
    Ort:
    Harz
    Hallo auch! Habe den Austausch vor einem halben Jahr nicht mitbekommen, da ich ganz neu hier bin. Doch möchte ich eine noch einfachere Variante dazu steuern:

    1.Richtige Meinung oder Anschauung
    2.Richtiges Urteilen oder Denken
    3.Richtiges Wort
    4.Richtige Handlungsweise
    5.Richtiger Standort bzw. der richtige Lebensberuf
    6.Richtige Gewohnheit
    7.Richtiges Gedächtnis oder auch richtige Achtsamkeit.
    8.Richtige Beschaulichkeit oder Versenkung (Meditation).

    Der achtfache Pfad ist vielfach sehr kompliziert beschrieben worden, leider doch es gibt auch Ausführungen die einfacher sind. Hat jemand Interesse?
    Dann erläutere ich sie gern.
     
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