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  1. Jetzt möchte ich ein ganz besonderes Thema ansprechen, das nicht so ganz

    einfach zu erklären sein wird.



    Ich meine den Verräter als Archetyp, gewissermaßen als eine Kraft, die in

    unserem Leben auch ihre Aufgabe und wichtige Bedeutung hat.

    Der Verräter ist ja eigentlich sehr ungeliebt. Er schleicht sich ein, biedert

    sich vielleicht an (so mag es wenigstens erscheinen), und öffnet von innen

    her die Tür nach außen, das was man eigentlich gar nicht wollte.



    Dieses ist ihm möglich, gerade weil er sich vollkommen anpassen und

    einfügen kann. Er wirkt dann wie einer von uns, ist es vielleicht auch, aber

    in seiner Freundschaft zu uns, ist er zugleich auch den vermeintlichen

    Feinden gegenüber offen. So fühlt man sich schließlich verraten und

    verkauft, und versteht am Ende vielleicht die Welt nicht mehr.



    Aber was macht er denn eigentlich in Wirklichkeit, dieser Verräter?



    Er öffnet Türen, die wir selbst niemals öffnen würden. Er lädt ein, was wir

    selbst niemals einladen würden. Und somit schafft er ungeahnte Möglich-

    keiten für das Neue, Möglichkeiten für Verbindungen und Verschmelzungen

    der ganz besonderen Art. Und er kann dadurch auch uralte Verkrustungen

    erlösen und heilen.

    Er schafft Kanäle in dicken Mauern, und öffnet alte verrostete Türen und

    Tore, die wir selbst gar nicht mehr sehen konnten.



    Weil man sich aber vor so etwas fürchtet, und sich daher lieber in seinen

    altgewohnten Bereichen aufhält, erscheint einem dieses alles als höchster

    Verrat. Und das Neue, gegen das man sehr großen Widerstand leistet, kann

    tatsächlich zunächst sehr unangenehm wirken.

    So schützt uns der vermeintliche Verräter also letztendlich davor, auf ewig

    in alten verkrusteten, aber aus Angst liebgewordenen selbstgebauten

    Gefängnissen zu verharren, nur weil wir es vielleicht nicht mehr anders

    wissen.



    Und darum bringt er, der Verräter, uns am Ende doch wieder ein Stück

    weiter nach Hause.



    Genaugenommen ist es ein Teil in uns selbst, der das so will. Denn ganz

    tief in uns drängt es auf ewig zur Wahrheit. Und dann kommt also er, …….

    der Ungebetene; ………gehört zu uns, durchdringt unser Leben und unsere

    Welt, ist eins mit uns und in nichts von uns zu unterscheiden. Mit dem

    einzigen Unterschied, dass er irgendwann einfach hingeht und die Tür

    aufmacht. Eine Tür, die wir selbst vielleicht bis dahin noch nicht einmal

    gesehen haben.





    Und somit kann man bei diesem Thema natürlich nicht anders, als schließlich

    auch über den Verrat an Jesu zu sprechen, über Judas, den Verräter schlecht-

    hin.

    Man kann eigentlich davon ausgehen, dass Jesus selbst seinen Weg so

    gewählt hatte, wenn es auch ein furchtbarer Weg gewesen war. Und er alleine

    hätte es wohl niemals fertiggebracht, einfach so zu den Römern zu laufen,

    und sich selbst zu stellen (und wenn, dann hätten ihn wahrscheinlich seine

    Jünger einfach festgehalten und es nicht zugelassen).

    Judas war es also, der diese furchtbare Tür für ihn öffnete, sie sozusagen

    aufstieß.

    Und von dieser Sicht her gesehen, war auch sein Kuss, der sogenannte

    Judaskuss, im Grunde ehrlich gemeint.



    Hoffentlich versteht ihr, was ich meine. Dieses war natürlich ein Extremfall,

    aber ein Verräter wird allgemein nicht gemocht, und er kann meistens nicht

    besonders auf Gegenliebe hoffen.

    Die Aufgabe die er übernimmt, ist darum nicht gerade leicht.

    Und im Fall von Judas, denke ich, dass es sich hier um eine große Seele

    gehandelt haben muss. Gerade weil die Menschen wegen ihrer großen

    Schuldgefühle jemanden brauchten, auf den sie diese riesengroße Schuld

    laden konnten.



    Bedenkt einmal, es wird immer behauptet, Jesus sei für unsere Schuld

    gestorben. Aber wer hat denn nun wirklich diese riesengroße Schuld auf seine

    Schultern genommen ???



    So, nun habe ich euch eine wichtige Kraft im Leben beschrieben, ohne die

    manchmal nichts mehr in Bewegung wäre, der man bestimmt nicht so gerne

    begegnet, die aber durchaus ihre Berechtigung und Bedeutung hat.



    Und nun will ich euch noch sagen, wo der tiefste Ursprung jeden Verrats

    liegt. Dieser Ort ist nämlich unser eigenes Herz. Das klingt jetzt für euch

    vielleicht eigenartig, aber im Herzen liegt die Verbindung zu allem was ist.

    Und das Herz macht wirklich alle Türen auf, es hat eigentlich gar keine

    Türen, keine Trennung, kein Auseinandernehmen. Und darum ist das Herz

    letztendlich unser größter Verräter.

    Denn es macht keine „Spielchen“ mit , und seine Liebe fließt ohne Grenzen

    und Unterschiede überall hin, ob du das nun willst oder nicht. Aber glaube

    mir, genaugenommen willst du es eigentlich auch !


    -
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  2. Ja, wenn ich diesen alten Text lese, denke ich, naja, Isabella dachte es damals so.
    Nicht dass ich es heute anders sehen würde, ich würde es nur vielleicht anders ausdrücken.
    Isabella war es nicht gewohnt, sich mit anderen intensiver zu unterhalten.
    Und auch über solche Dinge zu schreiben, war sowieso wie eine Art Ausbrechen aus bis
    dahin gültigen Gepflogenheiten. :)
    So schrieb sie einfach von der Leber weg, was ihr in den Sinn kam.

    Es war damals der Beginn tiefer Veränderungen ihres Lebens.



    Der Körper und die Unschuld
    (Isabella)



    Liebe Freunde, jetzt muss ich hier etwas loswerden, das vielleicht Vielen

    dabei helfen kann, kommende Ereignisse besser zu verstehen und

    annehmen zu können.


    Erst einmal geht es mir um unseren Körper und um die Körperlichkeit ganz

    im Allgemeinen. Ihr müsst da etwas ganz Wichtiges verstehen. Wenn

    nämlich in der Esoterik so viel über die sogenannte Auflösung der Materie

    gesprochen wird, muss man hier einen wichtigen Unterschied begreifen.


    Das alles hat nämlich mit unserer Körperlichkeit nichts zu tun. Auflösung

    der Materie bedeutet in Wirklichkeit nur, dass es keine „tote“ Materie

    mehr geben wird. Alles lebt, und alles kommt aus unserer eigenen Mitte, hat

    seinen Ausgangspunkt in uns selbst. Du wirst immer körperlich bleiben,

    nur wird diese Körperlichkeit frei sein von „Schwere“ und von

    Bewegungslosigkeit.


    Sie wird immer der wunderschöne Ausdruck bleiben, der du bist. In

    welcher Welt du auch immer dich gerade befinden wirst.

    Also lass dir keine Angst machen, wenn so viel von Geist gesprochen wird.

    Denn es gibt keinen Unterschied zwischen Geist und Körper.



    Und nun zur Unschuld, von der ich anfangs sprach. Was auch immer du

    glaubst, getan zu haben, du hast es nicht getan. Wenigstens nicht im

    „bösen“ Sinne.

    Du bist Wahrheit und Kraft in jedem Augenblick und das Herz deiner

    eigenen Welt.

    Vergangenheit und Zukunft sind genauso beweglich wie du, nichts liegt

    wirklich jemals fest. Also lass dich nicht länger gefangen halten in

    Vorstellungen von Schuld und Missvergehen. Weder bei dir selbst noch bei

    Anderen.


    Blühe auf und sei endlich du selbst.
    Leopold o7 gefällt das.
  3. -


    Ich bin der Strand


    Ich trenne das Meer und das Land


    Ich bin die Grenze


    Ich bin der Übergang


    Aber ich bin auch das Tor




    trenne und heile den Schlamm


    und das Moor


    Aber gebt fein acht


    in den Tiefen des Meeres


    halt ich die Wacht

    Und das Meer durchdringt das Land


    mit Gefühl und kristallenem Sand




    Isabella, am 21.02.05




    Die Nacht senkt sich über das Tal

    hab ich noch eine Wahl?


    Den Berg hinauf muß ich gehen


    alles mit großem Abstand ansehen


    wofür dient es?


    wofür ist es gut?


    Und in mir fließt Gefühl


    Liebe, Herzkraft, Wut


    Ich fliege über den Berg


    Ich tue in allem mein eigenes Werk





    Mai 2007
    Leopold o7 gefällt das.
  4. Eine alte Homepage, die ich Isabella nannte:

    B e g r ü ß u n g

    Ich bin meine erste Besucherin und grüße alle, die den Weg

    bis hierher gefunden haben. Meine Homepage ist meine

    Tochter, mein Baby, das ich nun in die Welt gesetzt habe.

    In meinem eigenen Computer entstand und entwickelte sie

    sich in aller Stille und in einer Weise, wie ich selbst es nicht

    erwartet hätte.

    Und so wie jedes Kind seine Eltern, so brachte auch sie mich

    dazu, mit ihr gemeinsam ein Stück Entwicklung zu gehen.

    Am heutigen Tag nun erblickt sie endlich das Licht der Welt,

    sichtbar für jeden, der bereit ist, sich ihr zu öffnen;


    und für jeden, der den Willen und den Mut hat, auch mal

    etwas genauer hinzusehen,

    und dabei auch die Tiefen nicht außer Acht zu lassen.


    Viele liebe Grüße, Isabella



    Ich fand die alten Einträge in meinem Computer,
    und werde hier mal versuchen, das eine oder andere Thema,
    bzw. Geschriebene von damals unterzubringen.
    Es war der Anfang, in dem ich versuchte, Gedanken und Einstellungen
    mehr oder weniger esoterischer Natur,
    in Worte zu bringen, zu formulieren.
    Alles um die Zeit 2005 herum. :)





    Die andere Seite des Spiegels





    Der Spiegel hat in unserem Leben eine wichtige Bedeutung.



    Es ist schon richtig, dass alles was uns in unserem Leben geschieht, und alles

    was sich ereignet, sowie auch jede Person, die uns begegnet, einen Teil in uns

    widerspiegelt, den wir anders nicht wahrnehmen könnten.



    Stellt euch vor, ihr steht an einem unruhigen See. Er schlägt Wellen, ständig

    kräuselt der Wind die Oberfläche auf, und das Wasser plätschert hin und her.

    In diesem See spiegelst du dich nun. Du stehst davor und schaust in dein Gesicht.

    Aber dein Gesicht sieht sehr verzerrt aus, ständig in Bewegung, ungenau und

    sogar manchmal hässlich.



    Aber in Wirklichkeit weißt du doch genau, dass dein Gesicht eigentlich gar

    nicht so verzerrt ist, und dass es niemals so unklar und in ständiger Bewegung

    erscheint.

    Du weißt genau, es ist in Wahrheit der See, der Wind, die Wellen, die dein

    Gesicht so erscheinen lassen. Und du weißt das aber nur, weil du den See und

    seine Natur genau kennst, weil du weißt, wie er auf Wind und Wellen reagiert;

    weil du genau weißt, wie du ihn, den See, einschätzen kannst.



    Und durch dieses Wissen weißt du nun auch, wie du dein eigenes Gesicht im

    Spiegel des Sees wirklich erkennen kannst. Weil du den See und seine Unruhe

    richtig einschätzt, kannst du auch dein eigenes Gesicht wirklich in ihm erkennen,

    richtig einschätzen und abschätzen, wer du wirklich bist, in diesen ganzen

    Wellen, in dieser ganzen Unruhe und in dieser ganzen Hektik.



    Mit dem Wellengang hast du nichts zu tun, aber trotzdem kannst du nun

    mithilfe des Sees, der hier bereitwillig vor dir liegt, dich selbst erkennen.



    Und jetzt stell dir einmal vor, du bist nicht der Mensch, der davor steht, sondern

    du selbst bist dieser unruhige plätschernde See.



    Als See bist du glücklich, denn du bist ganz und gar in deinem Element. Du

    genießt Wind und Wellen, die Luft und alles was dich umgibt.



    Sieh nun, dass du umgeben bist von Menschen, die alle einen großen Kreis

    um dich bilden.

    Diese Menschen spiegeln sich alle in dir. Und genauso wie sie sich in dir spiegeln,

    so nimmst du sie auch wahr. Du siehst sie verzerrt, teilweise hässlich, ungenau

    und ständig in Unruhe und Bewegung.

    Jetzt ist alles umgekehrt. Denn um sie wirklich erkennen und sehen zu können,

    musst du in dich gehen und dich selbst erkennen. Du musst erst einmal wissen,

    wer du eigentlich bist als wunderschöner See an diesem wunderschönen Ort.



    Und erst wenn du dich selbst kennst mit deinen ganzen Bewegungen, mit deinen

    Wellen, deinen Reaktionen auf Wind, Luft und Temperaturen, erst dann wirst

    du auch fähig, alles andere um dich herum richtig einzuschätzen, zu erkennen

    und wirklich zu verstehen.



    Und in diesem Moment bist du ein guter Spiegel.





    Isabella, 16.03.2005


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