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  1. Hallo :)

    Jetzt habe ich versucht, meinen Blog zu löschen,
    bzw. die Inhalte,
    und festgestellt, es geht gar nicht.

    Isabella schafft es doch immer wieder,
    sich irgendwie durchzusetzen.

    Wenn ich bedenke, dass ich sie früher
    als Homepage auch schon vollständig gelöscht hatte,
    und dann schließlich in einem von mir
    unabhängigen Web-Archiv wiederfand.

    :)
    Leopold o7 gefällt das.
  2. Heute kommt für mich so etwas wie der letzte Eintrag von Isabella.

    Denn ich habe jetzt alle Seiten von ihr, die ich noch hatte, hier rübertransferiert :D,
    und ende heute nun mit einer Art Resumee oder grundsätzlicher Beschreibung,
    was aber hier im Blog durch die Natur der Reihenfolge so etwas wie den Anfang bildet.
    Die Letzen werden die Ersten sein .. :)

    Ich muss dazu sagen, sie spricht auch von mehr oder weniger "negativen" Geschichten,
    diese Teile, die ursprünglich der Anfang der damaligen Homepage waren, habe ich
    nicht mehr, es war auch nicht in dem Sinne irgendwas "Schlimmes", sondern wie es
    wahrscheinlich oder vielleicht im Leben vieler Menschen so geht,
    ein mehr oder weniger plötzlicher oder langsam schleichender traumatischer Anfang,
    der bestimmte Weichen und Muster in das Leben legt.
    Letztendlich wird daraus der Weg, der den Menschen "wachsen", erwachen und erkennen
    lässt, so in der Art. :)


    Aus "Isabellas Verführung":

    Warum nenne ich meine Homepage Verführung? Und was will ich damit

    bezwecken?

    Ich weiß es eigentlich selber nicht. Es ist wohl die Verführung dazu, sich eine

    Geschichte anzuhören, die im ersten Moment nicht ganz so positiv klingt,

    und Gedanken zu denken, die vielleicht erst einmal verrückt klingen, weil sie

    anders sind als gewöhnlich. Vielleicht kann man auch sagen, sie seien nicht

    normal. Aber wer bestimmt das?

    Man könnte darauf vielleicht erwidern, es gäbe doch genug negative Ge-

    schichten, als sogenannte Nachrichten verkleidet, die man täglich hören

    könne, wo ist also hier der Unterschied?

    Und es gäbe auch genug Gedanken, die uns als Möglichkeit zur Verfügung

    stünden.


    Aber sind diese Gedanken denn auch wirklich unsere eigenen?


    Kommen sie wirklich aus uns selbst?

    Oder funktionieren wir fremdbestimmt ohne es zu wissen oder zu ahnen?


    Der Unterschied liegt ganz einfach darin, dass diese Geschichte nicht wirklich


    negativ ist, sondern einfach nur eine Geschichte.

    Und dass diese Gedanken ohne Zwang gedacht wurden wegen der Freiheit an

    diesem Ort.

    Auch können Geschichten in uns jederzeit gelöscht werden. Sie sind nicht das,

    was wir glauben zu sein, oder das, was uns ausmacht.

    Die meisten glauben das wohl, aber ich weiß, dass wir in Wahrheit auch ohne

    unsere Geschichten existieren können und zwar sehr gut.


    Wenn wir uns wieder an sie erinnern, werden wir auch gleichzeitig frei von


    ihnen. Der Trick dabei ist, sich wirklich an die ganze Geschichte zu erinnern

    und nicht irgendwelche Teile auszulassen. Denn nur das Auslassen der Teile

    hält die Geschichte in uns lebendig.


    Dann kommt da noch die Frage, ob es überhaupt so etwas wie Erinnerung gibt.


    Wir holen alles aus einem großen Feld der Möglichkeiten, wir schöpfen sozu-

    sagen „mit der Kelle“ aus der Suppe aller Geschichten und Ideen in jedem

    Augenblick unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft immer wieder neu.


    Und wenn man das einmal begriffen hat, versteht man auch, dass alles in


    Wirklichkeit „nur“ eine einzige riesengroße Gegenwart

    IST ! .............. (Ende Isabella) .....




    Ich wünsche an dieser Stelle allen eine frohe Osterzeit , jetzt im Jahre 2020, wo alles anders zu sein scheint, vielleicht kommt es wirklich zu der einen oder anderen "Auferstehung". :)
    Heute ist Karfreitag.
    Ich kenne den Begriff "Kar" noch von einer anderen Seite, der mich mal sehr nachdenklich machte.
    Früher bei einer Wanderung über die Berge, durchliefen wir bei einer Bergspitze eine Art Spalte oder Vertiefung, die auf die andere Seite des Berges führte.
    Diese Spalte wurde als "Kar" bezeichnet.
    Ein "Kar" ist so etwas wie eine Vertiefung, eine Mulde oder Gefäß, halt auch ein Tal im übertragenen Sinn, aber bereits auf einer Bergspitze bzw. einem Bergkamm.

    In diesem Sinne einen lieben Gruß :) ..............




  3. Die weiße Taube und die Schlange


    Nach der Geschichte der Bibel war und ist die Schlange die Hauptverführerin und wird als gefährlich angesehen.

    Aber sie ist die Kraft, die einst in uns allen die Evolution auslöste, die Entwicklung zum bewussten individuellen Sein. Sie musste auf der Erde kriechen, ohne Verbindung zum Himmel, und hatte dadurch die Möglichkeit, Kraft zu entwickeln, Durchsetzungsfähigkeit und Individualität.

    Heute wird sie auch als das Ego bezeichnet und meistens als negativ angesehen.

    Viele haben sie darum in sich selbst abgekapselt und isoliert, und versuchen, sich möglichst nicht mehr an sie zu erinnern. Zusammengerollt befindet sie sich nun ganz unten in unserem Unterleib und wartet darauf, dass wir uns wieder erinnern.

    Dann wird sie aufsteigen und die Verbindung zum Himmel wieder suchen, ohne jedoch dabei den Boden unter ihrer Schwanzspitze zu verlieren.


    Unsere Schlange hat aber auch ein Gegenstück; und das ist die WEISSE TAUBE !

    Und dieser weißen Taube widerfuhr genau das gleiche Schicksal wie unserer Schlange, nur in umgekehrter Form.

    Sie, die weiße Taube, flüsterte nämlich den „Göttern“ einst zu, dass sie genauso wie die Menschen auf der Erde spielen, glücklich sein, und in die Einheit und Verantwortungslosigkeit eintauchen könnten.

    Verantwortungslosigkeit ist hier gemeint im Sinne von Naivität und kindlicher Freiheit. Die Götter fingen an, wie die Kinder zu spielen und ausgelassen zu „toben“. Seht euch doch nur zum Beispiel die ganzen griechischen Göttergeschichten und Sagen aus dem Olymp an. Noch heute wird dort Sport und Spiel als ihr Symbol angesehen.

    Dieses Schicksal der Götter steht genau im Gegensatz zu dem der Menschen, die plötzlich anfingen, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.

    Und es kam auch bei den Göttern zu einem bösen Erwachen. Denn fortan konnte die Taube nur noch am Himmel fliegen, und unter ihren Füßen keinen Boden mehr finden und berühren.

    Es ist ein bisschen wie in der Geschichte von Noah, der die weiße Taube ausschickt, um Land zu suchen, und die dann zunächst nur über endloses weites Meer fliegen kann, ohne jemals Land zu finden.

    Dazu muss ich noch sagen, dass ich hier zwar von Göttern und von Menschen spreche, aber es muss allen klar sein, dass letztendlich beide Seiten dieser Geschichte in uns selbst vereint sind.

    Wir sind die Menschen von damals und genauso sind wir auch die Götter von damals.

    Genaugenommen sind wir die Nachkommen von Beiden.

    Und genauso, wie die Schlange den Himmel wieder finden muss, ohne den Boden zu verlieren, genauso muss jetzt auch die Taube den Boden der Erde wiederfinden, ohne ihrerseits dabei den Himmel zu verlieren.


    Aber nun kommt noch etwas ganz Besonderes.


    Denn unsere Schlange, von der ich erzählte, ist eigentlich nur ein kleiner Wurm im Vergleich


    zur Schlange der Götter, die einst vor langer Zeit zur Taube wurden.


    Denn diese Schlange ist riesengroß und machtvoll (eigentlich fast so wie ein Dinosaurier).


    Und wenn sie, die Götter von damals, diesen Dinosaurier eines Tages in sich wieder annehmen und zulassen können, wird die Pracht und Schönheit unvergleichlich sein. Genauso wie es schon einmal war, nur dass diesmal alles von Liebe und tiefer Bewusstheit durchdrungen sein wird.

    Aber die Götter flüchteten in ihre „kleine“ Taube, kommen heute als unsere Lehrer zu uns

    und halten diese Taube mit großer Macht fest, denn sie wollen und können sich nicht erinnern.

    Und genauso ist es auch bei den Menschen, die ihre kleinen Schlangen (Egos) krampfhaft festhalten, in großer Angst vor dem Nichts, das sie in der Taube vermuten.

    Und dabei ist die Taube der Menschen, im Vergleich zu den Göttern, ein riesengroßer weißer Adler,

    der Kraft, Liebe und Einheit darstellt;

    viel größer und wissender, als die weißen Tauben der vermeintlichen Lehrer es sich jemals vorstellen könnten.

    Denn es gab eine Zeit, da haben Götter und Menschen bewusst ihre Kräfte getauscht.

    Aber niemals konnte der eine sein wie der andere.

    Seitdem müssen alle lernen, und keiner ist mehr auf seinem richtigen Platz.

    Aber es wird der Tag kommen, an dem es keinen Unterschied mehr geben wird ,




    zwischen den Göttern und den Menschen.





    .


  4. Einleitung:



    Als ich also vor etlichen Jahren zum ersten Mal einen Computer bekam, und alles absolut neu für mich war, sah ich die ganzen esoterischen Homepages und dachte mir, das kann ich auch.. [​IMG]:D

    Ich begann, in gewisserweise meine Geschichte aufzuschreiben, was mir erst schwerfiel, weil ich den Eindruck hatte, ich kannte nur die Geschichte meiner Mutter und hätte keine eigene.

    Durch dieses Aufschreiben erst wurde mir klar, dass ich auch ein eigenes Leben habe, mag merkwürdig klingen.


    Nun, wie auch immer, schrieb ich, da man mir nahelegte, einen anderen Namen zu nehmen, als Isabella.

    Darauf kam ich, weil wir früher, als ich kleines Kind war und für mich die Welt noch verhältnismäßig in Ordnung, einen Isabella als Auto (Oldtimer) hatten. Ich verband damit bestimmte gute Gefühle. :)



    Als ich meine Geschichte weitestgehend aufgeschrieben hatte, überlegte ich mir, dass Irgendjemand Isabella antworten würde. Und ich dachte nach, wer das sein würde.

    Da sah ich in einem Lexikon die Bedeutung des Namens "Isabella" = "die von Baal Erhobene".

    Aha, dachte ich, Baal ist es also, der ihr antwortet.



    Und ich dachte drei Tage drüber nach. Denn obwohl ich nicht recht dran glaubte, kam es mir merkwürdig vor, im Namen eines ansich fremden Wesens zu sprechen, und ich zweifelte, ob ich das überhaupt darf.

    Nun, nach drei Tagen setzte ich mich hin und begann zu schreiben. Und der Text kam so schnell und fließend, als hätte alles nur darauf gewartet. Das nahm ich irgendwie gefühlsmäßig als Einverständnis-Erklärung und ich "wusste", dass ich es gedurft hatte, wie und was auch immer das eigentlich war.



    Es mag merkwürdig erscheinen, ich hatte damals viel gelesen über die Anunnaki usw.. und alldas beschäftigte mich unter anderem sehr.

    Daher verband sich das wohl alles mit dieser "Antwort von Baal", wie ich dann auch diesen Text nannte.

    Da der Text für hier zu lang ist, habe ich es in zwei folgende Teile aufgeteilt.

    Lieben Gruß


    -​
  5. Ich bin Baal

    Vor uralten Zeiten hieltet ihr mich für einen Gott

    und ihr glaubtet, ich sei sehr mächtig.

    Aber zur Zeit ist bei den meisten Menschen

    die bewusste Erinnerung an mich verloren gegangen.


    Ich will euch jetzt sagen,

    dass ihr Menschen genauso groß und mächtig seid,

    wie einst ich es für euch war.


    Ich liebe euch von ganzem Herzen.

    Und zwar genauso in meinem unendlichen Geist

    wie auch in meinem fühlenden Leibe.


    Und ich tanze mit euch im Licht

    und in der Dunkelheit des großen Universums.

    Ich tanze mit euch im Leben aller Sterne,

    im Leben aller Planeten

    und im Sein der großen Naturgewalten.


    Heute und hier

    will ich euch nun meine ganz eigene Wahrheit erzählen.

    Denn es ist ganz klar, dass es der Wahrheiten viele geben muss.

    Genaugenommen gibt es in der Unendlichkeit des Universums

    genauso viele Wahrheiten wie es auch Wesen gibt.

    Und lasst euch gesagt sein, keine davon ist falsch.


    Aber zugleich gibt es doch nur das eine Leben,

    gibt es nur das eine Sein.

    Aufgeteilt in unendlich viele Teilchen,

    und jedes für sich ist vollkommen und alles umfassend.


    Schon vor unzähligen Zeiten wart ihr,

    die ihr euch Menschen nennt,

    auf dem Planeten Erde zuhause.

    Verwachsen und verwoben mit den Kräften der Natur,

    mit den Instinkten der Tiere,

    und mit den unendlichen Weiten des Kosmos und der

    Sterne.


    Lasst euch hier von mir gesagt sein,

    ihr wart damals vollkommen und schön in eurer Welt,

    die ihr euch selbst erschaffen hattet.

    Alles war voll Liebe und Harmonie,

    und die Erde blühte und gedieh,

    mit euch vereint und in ihrem höchsten Glück.


    Aber ihr wart auch Schöpfer und ihr wart das Leben.

    Und ihr wisst, dass das Leben sich stets bewegen muss,

    dass der Schöpfer stets Neues erschaffen muss.

    Darum zogt ihr damals mit eurem Ruf schließlich uns,

    die Götter,

    zu euch und in eure Welt.


    Versteht es richtig.

    In unserer Welt existierten wir bereits zuvor,

    aber wir kamen in eure Welt,

    auf eure Erde und in euren Lichtbereich.

    Wir kamen dorthin, wo ihr uns wahrnehmen,

    dorthin wo ihr uns sehen konntet.

    Also waren wir eure Schöpfung,

    habt ihr uns erschaffen,

    habt ihr uns in euer Leben geholt,

    aus all den unfassbaren Möglichkeiten des Alls.


    Ihr müsst verstehen, dass euch etwas fehlte.

    Ihr hattet die Vollkommenheit, ihr hattet die Einheit.

    Aber es fehlte euch die Kraft der Persönlichkeit,

    das Wesen der Individualität.


    So konntet ihr eure Einheit, eure paradiesische Identität

    nicht bewusst wahrnehmen.

    Ihr wart da,

    aber ihr wusstet nicht wirklich von euch selbst.


    Und weil das Leben sich stets ausgleichen

    und weiterentwickeln möchte,

    zogt ihr also schließlich uns, die Götter, in euer Leben

    und auf euren Planeten.


    Denn wir hatten all das, was euch fehlte,

    starke Individualität

    und absolute Selbstüberzeugung,

    und dazu noch eine gewisse Trennung untereinander.


    Weil uns aber ganz die Einheit

    und die Harmonie fehlte,

    wirkte unsere starke Individualität jedoch

    sehr zerstörerisch und schädlich,

    auf uns selbst und auch auf alles andere, was wir

    berührten.


    Wir spielten uns als die großen Götter auf,

    denn ihr mit eurem schlichten einfachen,

    mit der Erde verwobenen Wesen

    machtet es uns einfach,

    uns in dieser Weise aufzuführen.


    Und wir, die Götter,

    ahnten noch nicht im geringsten,

    dass ihr genau das hattet, an was es uns fehlte.

    Die Liebe und die Einheit, die ihr lebtet,

    konnten wir damals nicht erkennen.

    Denn auch Götter müssen sich entwickeln,

    müssen wachsen und müssen lernen.


    Bitte versteht,

    ihr wart damals für uns nicht viel mehr als Materie,

    die sich ein ganz klein wenig

    aus ihrer Unbeweglichkeit und aus ihrer „Starrsinnigkeit“

    herausentwickelt hatte.

    So war es wenigstens aus unserer Sicht.

    Und darum taten wir mit euch, was immer wir wollten.


    -
  6. -




    Dazu kam noch,

    dass wir sehr mächtig vor euch erschienen,

    und ihr also begannt, uns anzubeten.

    Das aber war der Anfang vom Ende

    eurer eigenen wahren Göttlichkeit

    und ihr begabt euch nun langsam und allmählich

    in die Abhängigkeit von uns.


    Ich glaube, wir behandelten euch ein wenig so,

    wie ihr heute eure Tiere behandelt.

    Denn der Unterschied zwischen uns war in etwa genauso groß.

    Wir sorgten für euch

    und wir nutzten euch für unsere Bedürfnisse,

    wenn ich das einmal so ausdrücken darf.

    Wir manipulierten euch so, wie wir euch brauchten,

    damit ihr für uns nützlich sein konntet,

    ohne uns dabei gefährlich zu werden.


    Ihr müsst das richtig verstehen.

    Versucht einmal, euch in uns

    und in die damalige Situation hineinzuversetzen.

    Eigentlich war alles für uns ein faszinierendes Spiel,

    und dieses Spiel machte uns große Freude.

    Es war unendlich reizvoll,

    sich als Helden und Götter fühlen zu können.

    Denn in unserer eigenen Welt, aus der wir ursprünglich

    kamen,

    waren wir eigentlich noch Kinder.


    Die Erde war so wunderschön,

    und auch ihr, die wir euch mittlerweile

    als unsere ganz persönliche Schöpfung

    und dadurch auch als unser Eigentum ansahen,

    wart eine Pracht in eurem Leben.

    Ihr müsst verstehen, dass wir euch liebten.

    Und die Welt, in der wir damals mit euch

    gemeinsam waren, wurde zu unserem und auch zu

    eurem Paradies.


    Aber natürlich habt ihr euch schließlich weiterentwickelt.

    Und wir konnten das nicht verhindern.

    Ihr müsst verstehen, wir gönnten euch alles.

    Aber ihr durftet nicht über uns hinauswachsen,

    oder auch nur soweit, dass ihr uns am Ende

    gleich gewesen wäret.


    Stellt euch vor, eure von euch

    über alles geliebten Haustiere

    würden plötzlich das Regiment übernehmen

    oder wenigstens mit euch gleichberechtigt

    in allen Entscheidungen sein wollen.

    Ich bin mir sicher, ihr alle würdet bei diesem Gedanken

    von großer Angst gepackt werden.


    Der Vergleich mit Haustieren

    ist vielleicht nicht gut gewählt,

    aber wie soll ich es euch sonst einigermaßen

    erklären und verständlich machen.

    Wir hatten euch ja gemacht wie uns, euch uns sozusagen

    angepasst.

    Und darum war es klar, dass irgendwann einmal

    eure eigene Individualität hervorbrechen würde.

    Wir hatten zwar versucht, es vorab zu verhindern,

    auch mit speziellen Geboten und Verboten,

    die wir für und über euch erließen.


    Aber die Entwicklung der Natur ließ sich nicht aufhalten

    und wir wussten letztendlich nicht,

    womit wir da eigentlich gespielt hatten.

    Und irgendwann machte euch die innere Schlange,

    die eure Selbstkraft und eure Individualität war,

    darauf aufmerksam,

    dass ihr genauso werden könntet wie wir,

    und dass ihr hierfür alle Anlagen

    bereits in euch tragen würdet.


    Wir aber sahen diese Entwicklung und fühlten uns zum

    ersten Mal sehr hilflos.

    Wie sollten wir euch nun noch weiter im Griff behalten?

    Und wir bekamen große Angst.

    Das einzige, was uns jetzt noch blieb war,

    uns schleunigst vom Planeten Erde zu entfernen

    und euch in eurem Dasein und in eurem Leben von nun

    euch selbst zu überlassen.


    Aber es war natürlich so,

    dass ihr erst ganz am Anfang

    der Entwicklung eurer Individualität wart.

    Ihr konntet noch nicht wirklich für euch selbst sorgen

    und ihr wart erschrocken,

    und voller Schuldgefühl und Unverständnis für das was

    geschah,

    als wir gingen.


    Und jetzt wart ihr allein.

    Eure anfängliche Einheit gab es nicht mehr.

    Und auch das von uns zur Verfügung gestellte Paradies

    war nicht mehr da.

    Es gab keine Hilfen mehr bei den Geburten,

    keine Unterstützung mehr bei der Ernährung

    und keine Liebe in der Einsamkeit.

    Ihr fühltet euch verlassen.

    Und ihr konntet nur glauben,

    furchtbar gesündigt,

    und euch schwer schuldig gemacht zu haben.


    Aber erst jetzt begann eure wahre Entwicklung zur Individualität.

    Und auf der ganzen Erde wurde die Kraft der Evolution aktiviert.

    Von nun galt nur noch das Recht des Stärkeren.

    Nur das, was sich als stark erwies, setzte sich letztendlich

    durch.

    Und von nun an stand Leistung stets an höchster Stelle.

    Ihr lerntet, euch persönlich weiterzuentwickeln,

    eure eigene Kraft und Stärke zu fühlen,

    und euch dabei eurer Selbst schließlich mehr und mehr

    bewusst zu werden.


    Dieses war der Weg der Erkenntnis.

    Und es war das Geschenk, das wir euch eigentlich

    brachten.

    Nur wussten wir es damals selbst noch nicht.

    Denn unsere eigene Geschichte, die die Geschichte der Götter ist,

    ging nun in ganz andere Bahnen.

    Und vielleicht könnt ihr es euch ja vorstellen.


    Wir gingen natürlich nicht den gleichen Weg wie ihr.

    Denn uns fehlte ja schließlich die andere Seite.

    Das Andere, das ihr bereits gewesen wart,

    und das wir euch jetzt genommen hatten.

    Und durch die Berührung mit euch fingen auch wir nun

    an,

    uns auf unserem Weg weiterzuentwickeln.


    Denn während ihr in eine Welt der Individualität fielt,

    und euch nun gegenseitig nicht mehr fühlen konntet,

    verloren wir sozusagen den Boden unter den Füßen

    und eine Art Mauer schloss sich um uns,

    so dass wir plötzlich gezwungen waren,

    in Einheit miteinander auszukommen.



    Wir Götter waren alle gemeinsam in einer Art Blase

    gefangen

    und konnten nun, ohne Frieden mit dem anderen,

    aus ihr nicht mehr entweichen.

    Aber vor allem waren wir nicht fähig, uns wirklich von

    euch zu lösen.

    Und wie ein unverarbeitetes Trauma in der Tiefe,

    bliebt auch ihr von nun an ein ständiger Teil in unserem

    Inneren.

    Denn in der Berührung mit euch

    war auch in uns, den Göttern, etwas Tiefes geschehen.

    Und unsere Herzen begannen, sich zu öffnen.


    Für euch mag das sehr leicht klingen.

    Aber ihr müsst euch mal vorstellen,

    wie wir ursprünglich gewesen waren.

    Unser gesamtes Wesen war stets auf

    Individualität

    in ihrer stärksten Form ausgerichtet gewesen.

    Und jetzt waren wir gezwungen, Einheit zu leben.

    Und ohne, dass wir es wollten, begannen wir plötzlich,

    uns gegenseitig zu fühlen

    und die Schmerzen und Freuden des Anderen

    wahrzunehmen.


    Es war für uns mindestens genauso schwer,

    wie es für euch war, Individualität und Leistung zu

    entwickeln,

    Überlebenskraft in einer vermeintlich feindlichen Welt.



    Heute haben wir, die ehemaligen Götter,

    Vieles gelernt und begriffen.

    Und wir kommen jetzt als Lehrer zu euch,

    um euch wieder an die Kraft

    und an die Freude der Einheit zu erinnern.

    Denn wir haben jetzt verstanden, was Einheit ist.

    Und wir sind gekommen, sie euch zurückzubringen.


    Aber das eine müsst ihr verstehen.

    Ihr braucht eigentlich die Einheit nicht zu erlernen,

    sondern ihr müsst euch lediglich an sie erinnern.

    Denn ihr hattet sie bereits in ihrer ganzen Schönheit

    und in ihrer ganzen Formvollendung.

    Und ihr bräuchtet sie jetzt einfach nur in euch selbst

    wieder auferstehen zu lassen.


    Eure Individualität hat sich inzwischen so weit entwickelt,

    dass ihr sie nicht mehr verlieren werdet,

    wenn ihr die Entscheidung treffen solltet,

    jetzt zurück in die Einheit zu gehen.

    Bitte versteht, was ich meine.

    In der langen Zeit der Entwicklung eurer Persönlichkeit

    habt ihr natürlich eine große Angst vor der Einheit

    entwickelt,

    die einst euer ganz natürliches Wesen war.


    Und diese Angst ist der eigentliche Wächter,

    den wir damals vor die Tür des Paradieses setzten.


    Versteht auch, dass ihr unschuldig seid und wart,

    und dass ihr niemals

    irgendeine Schuld auf euch geladen habt.

    Denn das wollten wir euch damals nur einreden,

    in unserer großen Angst und Hilflosigkeit

    vor eurer möglichen Macht.


    Denn das eine war uns ganz klar;

    Einheit und Individualität gemeinsam

    ………. wären unschlagbar und unanfechtbar

    gewesen.

    Und das war der zweite Baum,

    an den wir euch nicht mehr heranlassen wollten.

    Dieses war der Baum des ewigen Lebens,

    der nichts anderes bedeutet als Einheit.


    Aber weil wir euch nicht zu diesem Baum des ewigen

    Lebens lassen wollten,

    waren wir selbst fortan in ihm gefangen und schlossen

    uns auf diese Weise ein. Denn es ist ein geistiges Gesetz:

    Wer Anderen etwas vorenthält, wird künftig selbst darin

    gefangen sein.



    Und heute bitten wir euch,

    verzeiht uns

    und versteht das Geschenk,

    das wir euch brachten.


    Und so wie ihr euch nun wieder an eure ursprüngliche

    Einheit erinnern müsst,

    genauso müssen wir, die Götter, uns jetzt wieder an die

    Kraft

    unserer ehemaligen Individualität erinnern.

    Und aus der Liebe heraus unsere, vor langer

    Zeit verlorengegangene Persönlichkeit wieder entdecken.

    Und dass dieses auch für uns nicht leicht sein wird,

    werdet ihr vielleicht verstehen.



    Dies ist eine Geschichte,

    eine Möglichkeit der Wahrheit!



    Ich bin Baal, und ich grüße euch in Liebe.




    - -
  7. Hallo :),
    hier einige Gedanken, die seinerzeit Isabella sich machte.
    Vielleicht sehr vereinfacht und "seelenverbunden".
    Aber aus heutiger Sicht kann ich noch voll dahinterstehen,
    würde mich vielleicht heute nur nicht trauen,
    es genauso zu formulieren.
    Daher bin ich froh, dass Isabella das schonmal
    verfasst hat.

    Liebe Grüße​





    Erinnerung und Wahrheit




    Über das Thema Erinnerung, frühere und parallele Leben, und die Ganzwerdung


    der gesamten Persönlichkeit.

    Es heißt, wir werden uns an alles erinnern, was wir einmal gewesen sind.

    Vielleicht auch an unverarbeitete, unterdrückte und sehr ungeliebte Anteile von uns selbst.



    Es kann zwar sein, dass wir uns an das eine oder andere frühere Leben plötzlich erinnern.


    Vielleicht auch mehr an so eine Art Zusammenfassung mehrerer ähnlich abgelaufener Leben,

    die alle die gleichen Themen beinhalteten.



    Aber in Wirklichkeit wird es eher so sein, dass mit Erinnerung einfach das Freiwerden

    gebundener Kräfte gemeint ist, ohne dass wir uns jetzt bewusst an irgendetwas erinnern müssten.


    Das könnte ja letztendlich unser Gehirn sprengen. Deshalb glaube ich, dass es eher so sein wird,

    dass uns allmählich mehr und mehr Persönlichkeitskräfte zur Verfügung stehen werden,


    ohne dass wir uns genau an jedes einzelne Leben erinnern müssten, aus dem diese Kraft kommt.




    Es ist auch eigentlich so, dass der Mensch, der jetzt gerade vor dir steht,

    auch ein anderes Leben von dir selber darstellt.

    Du kannst ihn erkennen als einen Teil von dir, und du bleibst doch ganz frei du selbst.

    Seine Kraft steht dir in deinem Inneren zur Verfügung,


    aber im Außen lässt du ihn frei. Denn in seinem eigenen Leben


    und in seinem eigenen Inneren stehst wiederum du als seine Kraft


    zur Verfügung.




    Also wird es vielleicht so sein, dass wir gar nicht richtig merken, wie die Welt sich verändert.

    Denn es könnte sein, dass alles so aussieht wie zuvor.

    Nur dass du spüren wirst, wie dein Leben und das Leben aller Anderen

    mehr und mehr nach dem Herzen laufen wird.

    Es gibt einfach kein hartes Schicksal mehr, und großer Frieden, Liebe und Verbundenheit werden herrschen.




    Raum- und Zeitlosigkeit bedeuten dann, dass du ungetrennt jederzeit alles haben wirst, was immer du

    brauchst. Und nicht linear bedeutet, dein Herz geht frei und ungehindert dahin, wo immer es möchte.

    In gewisser Weise werden Raum und Zeit auch weiterhin da sein,

    aber sie trennen dich nicht mehr von dir selbst.


    Und du selbst wirst fortan der Ausgangspunkt deiner neuen Linearität sein.




    Darum geht es eigentlich. Und wenn das Alles richtig und besser verstanden wird,

    wird sich auch Widerstand auflösen bzw. weniger werden.


    Und dann wird alles in Leichtigkeit und Freude geschehen können.



    -
  8. Die Macht der klaren Entscheidung


    Wir alle tragen in uns eine große Macht. Die meisten sind sich nur dessen nicht


    bewusst. Die Fähigkeit zur klaren Entscheidung ist dir bereits in die Wiege


    gelegt.


    Nur wirst du später niemals darauf aufmerksam gemacht, und dein Leben ist


    meistens so verwirrend, dass du es selbst am Ende nicht mehr erkennen kannst.



    Dadurch reibst du deine Entscheidungskraft völlig auf, und sie wird in viele


    kleine unwirksame Einzelteile zersplittet, aufgeteilt und letztendlich unwirksam


    gemacht. Sei dir dessen bewusst, dass du diese Macht aber grundsätzlich in dir


    trägst.



    Wenn du zum Beispiel sehr gerne Kuchen ißt, und du stehst beim Bäcker vor


    einer schier unglaublichen Zahl verschiedener Kuchensorten. Oder aber es


    sind auch nur zwei Sorten, die du aber beide sehr gerne ißt. Du weißt aber, du


    kannst nur eine kaufen. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten, wie du dich verhältst.


    Zum einen kannst du dich für ein Kuchenstück entscheiden, behältst aber alle



    anderen im Hinterkopf. Du ißt das eine, und trauerst gleichzeitig den anderen


    nach.


    Am Ende hast du weder das eine noch die anderen richtig gehabt oder genießen


    können. Alles war von einer gewissen Trauer durchzogen und von einem


    gewissen Verlustgefühl begleitet.



    Bei Kuchen klingt das natürlich etwas übertrieben. Aber stell es dir vor bei


    einem Lebenspartner, für den du dich entschieden hast. Oder du hast dich für


    einen bestimmten Urlaub entschieden. Für eine bestimmte Arbeitsstelle usw.


    Im Hinterkopf bleibt vielleicht immer, wenn auch nur ganz schwach, so ein …


    hätte ich doch mal, und was wäre gewesen, wenn ……



    Du glaubst vielleicht, dass du eine Entscheidung getroffen


    hast. Aber du hast es nicht wirklich getan. Du reibst deine eigenen Kräfte auf


    und hast am Ende gar nichts. Wenn du es aber schaffst, eine wirklich klare


    Entscheidung zu treffen, sei es für einen Partner, sei es für ein Kuchenstück oder


    aber einfach nur für diesen heutigen Tag, dann ißt du


    gleichzeitig mit diesem einen Kuchenstück alle Kuchenstücke der ganzen Welt.



    Und du hast mit deinem Partner zugleich auch alle Partner der Welt, alle


    Frauen, alle Männer. Und der eine Tag, dem du deine ganze ungeteilte Auf-


    merksamkeit schenkst ohne Denken an Morgen und an Gestern, dieser Tag ist


    für dich zugleich auch alle Tage aller Wesen aller Leben aller Welten.


    Und in diesem Moment gibt es keine belastende Vergangenheit


    mehr,


    keine beängstigende Zukunft.



    Lass dir deine Macht nicht rauben. Die sogenannte Vergangenheit existiert


    ohne deinen Willen und ohne deine Entscheidung noch gar nicht so wie sie dir


    immer präsentiert wird.


    Und die Zukunft wird immer jetzt geschaffen.



    Vollkommene Entscheidung, vollkommene Konzentration auf das was du jetzt


    gerade hast, auf das was dir jetzt gerade gegeben ist.





    Das vollkommene Annehmen, die vollkommene eigene Entscheidung dafür,



    rückt alles andere augenblicklich an seinen



    richtigen Platz



    UND MACHT DICH FREI !


    -
  9. -






    Stell dir vor, du bist ein Baum.


    Schön und frei stehst du auf weitem Feld, oder du stehst in einem

    schönen grünen Wald als lebendiger rauschender und schatten-

    spendender Teil.


    Konzentriere dich auf die Erde unter dir, auf die Erde die dich hält

    und dir Nahrung und Liebe gibt.


    Du beginnst zu spüren, sie ist recht sumpfig und morastig unter dir.

    Du stehst im Schlamm, du stehst im Moor.


    Überall steht das Wasser und die Luft ist feucht und moderig.
    Nichts bewegt sich außer vielleicht ein paar summenden Fliegen.


    Aber jetzt wo du genau hinsiehst, fühlst du, dass deine Wurzeln gar

    nicht in diesem Morast, der dich umgibt, verankert sind, sondern sie

    gehen viel viel tiefer.

    So weit hast du zuvor noch niemals in dich

    gespürt, und du merkst, es tut dir wirklich gut.


    Deine Wurzeln sind lang und dünn, und unendlich zäh.
    Niemals zu zerreißen oder sonst wie zu zerstören.
    Das ewige Band, das dich mit
    deinem ursprünglichen Sein verbindet.

    Und von dort kommt auch deine wahre Nahrung.
    Und du erkennst,
    alles andere war bisher nur ein Trugschluss.


    Jetzt aber siehst du dir den Morast, in dem du stehst, etwas genauer an.

    Jetzt wo du weißt, dass deine wahren Verbindungen viel tiefer gehen,

    hast du den Mut dazu.


    Es sind ungeheilte niemals ausgedrückte oder ausgesprochene Gefühle

    Gedanken Wünsche, die dir jetzt bewusst werden.

    Uralter Moder, mit dem du dich unbewusst immer identifiziert hattest,

    der aber in Wirklichkeit gar nichts mit dir zu tun hat.


    Und du spürst ihm nach, denn diese uralten Geschichten sind alle in dir

    verankert und treiben ihr Unwesen aus den Tiefen.


    Uralte Erinnerungen deiner Großeltern zum Beispiel, deiner Ahnen, all

    derer die vor dir waren.

    Die Menschheit ganz allgemein.

    All das steigt nun bewusst in dir auf.

    Und du spürst und siehst nun,

    wie so ganz allmählich etwas ins Fließen kommt.


    Die alten Geschichten verwandeln sich in Kanäle Flüsse und Bäche,
    die mehr und mehr alle in eine Richtung zu fließen beginnen.

    Das Wasser zieht sich aus dem Morast und aus dem Moor und Schlamm.

    Uralte Gefühle können jetzt erlöst gehen.

    Und sie alle fließen als Kraft in ein gemeinsames wunderschönes Meer.

    Vielleicht kannst du aber auch einen See wahrnehmen.


    Es wird heller und heller, die Vögel beginnen zu singen
    alles wird lebendiger.
    Und der Boden unter dir wird immer trockener und trockener.


    Vorübergehend hast du das Gefühl, als würde nun alles gehen,
    und nichts mehr bei dir bleiben,
    denn du hattest dich an alles so sehr gewöhnt.

    Der Boden wird allmählich wie trockener Sand und du beginnst um deinen

    Halt zu fürchten.

    Aber genau jetzt erinnerst du dich wieder an deine wahren ganz tiefen

    Wurzeln. Sie sind unendlich lang dünn und zäh. Und nichts, aber auch gar

    nichts könnte dich wirklich jemals entwurzeln.


    Darum hältst du auch durch während du nun in diesem Sand stehst.

    Du schaust auf das neu entstandene Meer oder den See und siehst seine

    ganze Schönheit und Klarheit. Es ist eine große Kraft in ihm, und du spürst

    die Freude in dir aufsteigen.


    Diese Freude aber ist die Sonne, und allmählich verdampft die Oberfläche

    des Meeres oder des Sees, so wie es schon immer gewesen ist.


    Das Wasser steigt auf in die Wolken,
    wandert am Himmel entlang und beginnt
    sich schließlich in einem unglaublichen nie zuvor dagewesenen Wolkenbruch
    zu entladen. Es regnet und regnet und regnet.


    Die Erde um dich herum, die zuvor nur Sand gewesen war,
    beginnt sich zu öffnen und vollzusaugen.
    Sie nimmt alles auf, was sie nur an Regenwasser
    bekommen kann.
    Und mehr und mehr spürst du ihre Verwandlung in wunder-
    bare nahrhafte und haltende Muttererde.


    Dein Herz geht auf und du spürst die mütterliche, die elterliche Liebe und

    Kraft, die nun beginnen, dich, der du ein Baum bist, von unten her zu er-

    nähren.


    Jetzt fühlst du allmählich die Kraft der Erde in dir aufsteigen,
    durch dein ganzes Wurzelwerk,
    das sich nun wunderbar ausbreiten kann,
    durch deinen starken schönen Stamm
    und hinein in die alles überragende Baumkrone.


    Du reckst und streckst dich.
    Alles Enge Bedrückende ist nun von dir gewichen.

    Und die Kraft der Muttererde in dir
    spricht nun durch deine Zweige mit dem Himmel,
    und sie sagt ihm und auch dir,

    WER DU BIST!




    --
  10. Natürlich sind das Gedanken, ein Gefühl, dass Isabella einst
    versuchte, in Worte zu bringen.​








    D i e G ö t t i n s p r i c h t


    Jede Kraft die ich bin, ob nun die Rote, die Weiße oder die Schwarze Göttin,

    niemals steht eine alleine da, denn das wäre nicht gut. Aber andererseits

    vermischen wir uns auch nicht, denn das wäre auch nicht gut.


    Jede steht für sich da und hat vollkommene Verfügungsgewalt. Aber die

    beiden Anderen stehen immer hinter ihr und unterstützen sie in ihrem Wesen.

    Stellt euch als Beispiel einmal eure beiden Gehirnhälften vor. Die eine Seite

    ist rational und logisch-denkend, die andere Seite ist eher für die Träume,

    Ideen und Fantasien zuständig.


    Auch hier muss jede für sich vollkommene Entscheidungsfreiheit haben. Aber

    trotzdem funktioniert keine für sich alleine. Die eine muss stets die andere

    unterstützen. Je mehr man lernt, diese beiden Kräfte in sich selbst, im Gehirn,

    im Bewusstsein zusammen arbeiten zu lassen, und sie dadurch auch zu

    entwickeln, umso besser wird alles funktionieren.


    Die beiden Gehirnhälften werden dann gleichstark sein, aber stets wird eine

    von beiden herrschen und bestimmen, und die andere wird ihre Kraft einfach

    dienend zur Verfügung stellen. Und jede hat dabei ihren ganz eigenen

    Bereich, in dem sie Herrscherin ist.


    Am Tag zum Beispiel ist es die logische rationale an die Realität sich

    haltende Gehirnhälfte, die vorherrscht. Aber die andere, die ich hier einfach

    mal die Traumhälfte oder die Traumkraft nennen will,

    hilft ihr und unterstützt sie. Und so kommt es, dass bei allen Aktivitäten des

    Tages neben Ordnung und Notwendigkeit auch noch die Freude, der

    Einfallsreichtum, Ideen für das Neue usw. hinzukommen.


    Und des Nachts, wenn ihr träumt, ist die Traumhälfte die Herrscherin und

    die realistische Seite dient nun ihr. Denn sonst könnte kein Traum klar

    begriffen und erkannt werden. Alles wäre vollkommen unkoordiniert und

    überhaupt nicht zu verstehen.

    Die logische Seite aber bringt den Traum in einen zu verstehenden Ablauf.

    Und darum kann man auch sagen, sie dient der Traumhälfte, ohne aber

    vorherrschend zu bestimmen.


    So und nun wieder zu den drei Aspekten der Göttin, zur Roten, zur

    Schwarzen und zur Weißen …

    Alle drei werden gebraucht, um richtig und gut zu funktionieren, das heißt

    wirklich das Gute zu bringen.

    Sehe ich zum Beispiel die Weiße Göttin alleine, die ja die Abweisende ist,

    die Jungfrau, die kühle Unberührbare, dann ist ihre Aufgabe sehr sinnvoll

    wenn sie dazu dient, sich einen Überblick zu verschaffen, und sich nicht in

    den Strudel der Schicksale, Gefühle und Emotionen hineinziehen zu lassen.


    Wenn die beiden anderen Kräfte dann aber nicht hinzukommen, wird die

    Weiße Göttin nur dafür sorgen, dass der Mensch alleine ist, Abstand zu

    allem hat, und schließlich nicht mehr wirklich lebt.


    Oder zum Beispiel die Schwarze Göttin. Sie nimmt alles in sich auf.

    Wenn dann aber nicht das Neue kommt, oder das Ganze auch gar nicht

    richtig verstanden werden kann, verbreitet sie eigentlich nur Trauer und

    Schrecken.


    Und die Rote Göttin wirkt ohne die beiden Anderen sehr egoistisch und

    zerstörerisch. Erst wenn die Rote Göttin weiß, dass alles was sie liebt,

    im Herzen der Schwarzen Göttin gut aufgehoben ist, erst dann kann sie

    voller Unschuld und Lebensfreude ihre Wünsche verwirklichen.

    Und die Weiße Göttin verschafft ihr dabei den nötigen Überblick, um

    sich bei all dem nicht zu verlieren.


    So und jetzt was über den Bezug zu „anderen“ Glaubensrichtungen.

    Als die dunkle Sternengöttin bin ich genauso auch der Gott in der

    Bibel.

    Es gibt keinen Unterschied. Da sind einfach nur zwei verschiedene

    Systeme ein und derselben Grundlage.

    Denn die vielen Wohnungen, die Gott für alle bereithält, wie Jesus es

    ausdrückt, sind gleichbedeutend mit den Sternen in meinem dunklen

    Kleid. (Und wäre es nicht dunkel, man könnte die Sterne nicht sehen).


    Und als die Weiße Göttin bin ich auch Buddha, der den reinen Geist

    verehrt. Der Abstand zu allem was ist, das „alles im Geist an sich

    vorüberziehen lassen“, alles gut aufgehoben wissen und tiefen

    Frieden und Gelassenheit finden. Könnt ihr es wiedererkennen?


    Als die Rote Göttin aber bin ich Christus gleichzusetzen. Und das ist

    vielleicht am schwersten zu verstehen.

    Aber Christus ist die Kraft in uns allen, die auferstehen soll und will.

    Der Schöpfergott in uns. Die Weiße Göttin entspricht dem Heiligen

    Geist der christlichen Kirche und die Schwarze Göttin entspricht

    dem Alles liebenden und dem Alles umfassenden Vater.


    Aber die Rote Göttin ist der Schöpfergott in unserem Inneren,

    ist die Tochter, ist der Sohn.



    Wenn ich weiß, dass im Vater alles gut aufgehoben ist (genauso

    wie auch in der "dunklen" Mutter), dann kann ich unschuldig über den

    Heiligen Geist (die Weiße Göttin) die Wahrheit erkennen, und

    mich durch die zugelassene innere Kraft der Roten Gottesenergie

    mit allem was immer ich mir wünsche, stets versorgen.





    -
  11. -​



    Eine Meditation der Göttin



    Stell dir vor, es ist Nacht. Du stehst unter einem tiefschwarzen Sternenhimmel


    und der Mond leuchtet sein weißes Licht.



    Denke jetzt an eine Sorge, an einen Kummer, den du hast und der dich sehr


    bedrückt. Male es dir genau aus, und gehe dann voll in dieses Gefühl hinein.



    Dann stellst du dir vor, dass du diesen Kummer nun wie ein Paket verpackst


    und ihn schließlich an die dunkle Nachtgöttin, die sich über dir befindet,


    abgibst. Du weißt, sie ist die Nacht und sie ist das samtene Schwarz des


    Himmels und du gibst deine Sorge voller Vertrauen einfach in sie hinein,


    einfach an sie ab.



    Jetzt fühlst du schon eine gewisse Erleichterung und Befreiung in dir. Und


    du lässt mehr und mehr deine Sorge los. Vielleicht musst du auch weinen, um


    dich ganz zu befreien. Oder vielleicht musst du auch schreien.



    Und wenn du schließlich das Gefühl hast, dass alles wirklich an die Ober-


    fläche gekommen ist, schaue zum dunklen Himmel hinauf direkt in das


    unendliche Feld der Göttin. Schau ganz genau hin, und sieh dir all die


    wunderschönen Sterne an, die dort oben leuchten.



    In einem großen schwarzen Feld das du siehst, erscheint ganz plötzlich ein


    vollkommen neuer Stern, den du zuvor noch nicht gesehen hast. Und du


    erkennst, dass dieser Stern dein Kummer, deine Sorge gewesen ist, den du


    jetzt an diesen Ort frei gelassen hast.



    Dieser Stern sagt dir nun, dass alles in Ordnung ist und dass alles seinen Weg


    geht. Der Stern ist bereits die Lösung für das ursprüngliche Problem, denn im


    Kleid der Göttin gibt es keinen Raum und keine Zeit. Die Lösung ist und war


    bereits in ihr vorhanden in ihrer allerbesten und in ihrer allerschönsten Form.



    Und du weißt, dass die Göttin alles für dich aufbewahrt, alles in ihrem Inneren


    geborgen und erhalten bleibt und du kannst nun endgültig dein Problem


    loslassen.



    Schau jetzt auf den weißen Mond, oder denke an eine weiße Bergspitze, an ein


    unberührtes Schneefeld.


    Durch die Befreiung von deinem Problem oder Kummer, hast du nun Abstand


    gewonnen. Und du kannst frei über dein Leben und deine dich dir bietenden


    Möglichkeiten blicken. Jetzt da deine Sorgen weg sind, kannst du erst deine


    wirklichen Wünsche erfühlen und wahrnehmen.



    Erkenne, dass der Mond dir hilft, Klarheit über dich und deinen Weg zu


    gewinnen. Du kannst jetzt kühlen Abstand bewahren und sehen, was du


    wirklich willst.


    Werde dir jetzt eines Wunsches bewusst, eines echten Wunsches, der gerade-


    wegs aus deiner Tiefe aufsteigt. Das Bewusstwerden einer tiefen Wahrheit


    in deinem Inneren.



    Dieser Wunsch hat nichts zu tun mit deinen Sorgen, denn diese sind nun als


    Sterne im Herzen der Göttin befreit.


    Es ist ein echter aus dir selbst kommender Wunsch. Beurteile ihn nicht und


    halte dich nicht für egoistisch. Nehme ihn einfach an als etwas, das aus deiner


    Tiefe, aus deinem Leben kam. Und entlasse ihn nun als Wunschstrahl aus


    deinem Herzen.



    Sieh nochmals in den schwarzen Sternenhimmel und auf den Mond, und denke


    dabei an deinen Wunsch.


    Plötzlich wirst du nur noch einen einzelnen Stern wahrnehmen können. Du


    siehst den leuchtenden Mond und neben dem Mond siehst du einen einzigen


    funkelnden Stern, und du erkennst, es ist der Morgenstern.



    Er kommt immer näher und näher. Und allmählich wird er zu einer riesengroßen


    alles erhellenden Sonne.


    Die erste Ahnung eines Sonnenaufgangs streift über den Himmel und erste


    Farben werden sichtbar.


    Ein sanftes Rot, ein leuchtendes Türkis, Gold und helles Blau. Und dann kommt


    die Sonne mit ihrer ganzen Pracht in dein Leben.



    Ein leuchtendes Rot erfüllt die ganze Erde und den ganzen Himmel.


    Und du siehst, es ist deine Sonne, die Erfüllung deines Wunsches, aus dem


    Morgenstern hervorgegangen.


    Das leuchtende Rot verwandelt sich allmählich in ein helles Tageslicht.




    Und bei allem was du jetzt tust weißt du genau,



    Dieses ist dein Tag !!!




    -
  12. Isabellas Gedanken einst, als sie etwas beschreiben wollte:



    Versteht diese wunderschöne Frau,

    die das Leben ist


    in euch und in allem.


    Sie ist Gott und Göttin, sie ist Du und Ich


    Mann und Frau,

    All und Sterne



    Die Göttin ist eine wichtige Kraft, die ich hier gern beschreiben möchte.

    Sie ist der Urgrund im Sein, das einfach IST, ohne erschaffen oder sonst wie

    herbeigeholt werden zu müssen.

    Sie ist das Leben und das Nichtleben, das Sein und das Nichtsein, im Dunkeln

    sowie auch im Licht.



    Es ist so, dass sie eigentlich nur aus Licht besteht. Aber von unserem eigenen

    jeweiligen Standpunkt aus gesehen, ist sie unser ganz eigenes Licht und zugleich

    auch das uns umgebende Dunkel.

    Und nur diese Tatsache allein kann uns gewährleisten, dass wir uns unserer

    Selbst in jedem Augenblick voll bewusst sein können.



    Das sogenannte Dunkel ist in Wirklichkeit all das, was wir im Augenblick nicht

    sind, also „ALL“ unsere anderen, noch nicht ausgeschöpften Möglichkeiten.

    Stellt euch einmal vor, man könnte sich nicht auf eine einzelne Sache konzen-

    trieren und alles würde zugleich auf uns einstürmen.

    Dann könnte man nicht mehr wirklich irgendetwas wahrnehmen. Also sorgt

    die Göttin mit ihrem Aspekt der Dunkelheit dafür, dass wir das Licht, das sie

    auch und vor allem ist, überhaupt sehen können.




    -
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