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Hallo... servus...... guten Tag!

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:welle::welle::welle:


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  1. Aurobindo markant.jpg
    Sri Aurobindo


    Der, wer herabbringen will die Himmel,
    muss selber kneten den Lehm,
    die Lasten tragen der Erdnatur,
    und beschreiten den schmerzvollen Weg.

    Meine Gottheit beschränkend kam ich herab,
    hier auf die armselige Erde,
    unwissend, mich mühend, menschlich geworden,
    zwischen die Tore von Tod und Geburt.
    [...]
    Tief und lange hab ich gegraben
    in schrecklichem Schmutz, und Dreck und Schlamm
    ein Bett für das Lied des goldenen Flusses,
    ein Heim für das ewige, unsterbliche Feuer.
    [...]
    Ich sah eine Falschheit zutiefst gepflanzt,
    an der Dinge Wurzelstock,
    wo die graue Sphinx bewacht des Gottes Rätselschlaf
    auf des Drachen Flügelgespreiz.


    Ich ließ die oberflächlichen Götter des Denkens,
    die durst’gen unzufriedenen Meere des Lebens
    und tauchte durch die blinden Gänge des Leibes
    zu dessen Geheimnissen tief.

    Ich grub durch der stummen Erde finsteres Herz
    und hörte ihrer Schwarzmesse Gong.
    Ich hab’ ihrer Qualen Ursprung geseh’n
    und der Hölle inneren Grund.

    Über mir Raunen, Drachengemurmel
    und Geflüster der Geisterstimmen.
    Die Leere, wo die Gedanken geboren,
    den bodenlosen Abgrund hab' ich durchdrungen.

    Auf eine gefährliche Treppe sind meine Füße gestiegen,
    gepanzert mit grenzenlosem Frieden,
    um die Feuer der Herrlichkeit Gottes zu bringen
    in den menschlichen Abgrund.

    ER, der ICH BIN, war immer mit mir;
    zerreißen werden alle Schleier nun.
    Ich hörte SEINE Stimme und trug SEINEN Willen
    auf meiner weiten Stirne der Ruh'.
    ...

    Sri Aurobindos ganzes "Gedicht": "Eines Gottes Arbeit" ("A God’s Labour")
    (das quasi komprimiert seinem Lebenswerk entspricht)

    findet man HIER.


    ***
    Der Begriff "Die große Kette des Seins" stammt von dem großen integralen Denker Ken Wilber und meint,
    dass die ganze Welt
    aus hierarchisch angeordneten Teilsystemen (aus Sub- und Metasystemen oder aus
    „Holonen“ (Junior- und Seniorholone)) besteht.
    hierarchisch angeordnete Teilsysteme 200.jpg

    Danach kann man davon ausgehen, dass sich das menschliche Bewusstsein entwickelt über mehrere Ebenen,
    mit jeweils mehreren Unterebenen: vom Unbewussten (prä-rational) zum (Selbst-)Bewusstsein (rational)
    zum Über-Bewusstsein (trans-rational).
    Auf jeder Ebene hat der Mensch spezielle Formen und "Instrumente", die Umwelt wahrzunehmen und kognitiv
    zu verarbeiten.
    Menschen auf prä-rationalen Bewusstseinsebenen haben die rationalen Fähigkeiten noch nicht entwickelt
    (z.B. rationales Denken, Fähigkeit zur Dezentrierung, soziale Funktionsfähigkeit, soziale Verantwortung, etc.).
    Da aber auch sie zu der Seele (noch!) Zugang haben, können sie bedingt trans-rationale Sachverhalte wahrnehmen,
    allerdings durch ihre geringe Bewusstseinsentwicklung nur verzerrt.

    Außerdem stehen ihnen noch keine ausreichend rationalen Fähigkeiten für eine angemessene Interpretation
    zur Verfügung!
    Wenn die psychische Entwicklung bzw. die Bewusstseinsentwicklung normal verläuft, übernimmt das
    rationale ICH immer mehr die Führung, und die anfängliche bruchstückhafte Verbindung zum
    HÖHEREN SELBST wird in den Hintergrund gedrängt und unbewusst – sie wird erst wieder wichtiger,
    wenn der Mensch trans-rationale Entwicklungsebenen erreicht.

    Die Frage ist, was mit der Bewusst-Seins-Entwicklung nach der Identifizierung mit dem „Zeugen“ ist?
    Stellt sie den Endpunkt der individuellen Bewusstseinsentwicklung dar?

    Ja, gut... ich glaube nicht, dass an dieser Stelle der Endpunkt der individuellen Bewusstseinsentwicklung
    erreicht ist - denn ein Planet, ein Sonnensystem, ein Zentralsonnen-System usw. sind ja nicht nur
    Mengen von Materie-Anhäufungen, sondern sie sind Ausdruckskörper von hohen bewussten Entitäten!

    ... u. zwar eingeordnet in der Welt der hierarchisch angeordneten Teilsysteme innerhalb der "großen Kette
    des Seins"!

    Für meine Betrachtung will ich die Verfolgung der Bewusst-Seins-Entwicklung der "großen Kette des Seins"
    begrenzen nur bis hinauf zur Entwicklung eines Sonnensystems (bzw. eines Sonnenlogos, der die evolvierende
    Entität dieses Ausdruckskörpers ist).

    Eigentlich will ich dieses Schaubild nur dazu benutzen, um dem Leser aufzuzeigen, wir riesig weit doch die
    Bewusstseinsentwicklung eines Sonnenlogos über der unsrigen liegt - denn die VII. Ebene dort
    (die kosmisch-physische Ebene) sind die 7 Ebenen unseres Sonnensystem, in denen sich die menschliche
    Bewusstseins-Evolution abspielt! (siehe oben den Link für das Diagramm der Ich-Entwicklungsstufen)




    Stern-indigo 0.5.jpg




    Ich will noch ein weiteres Schaubild vorstellen, aus dem deutlicher der Rahmen der menschlichen Bewusstseins-
    Evolution sichtbar wird, u. zw. aus dem Buch "Initiation. Menschlich und solare Einweihung, S. 48/49

    Solare und planetare Hierachien.jpg
    Diese menschliche Bewusstseins-Evolution, als Teil der planetarischen Bewusstseinsentwicklung
    (siehe die Schaubilder in meinem 7. Blogeintrag: „Der Aufstieg des Menschen“), führt unvermeidlich zur menschlichen Vervollkommnung.


    Diese Diagramme zeigen den geplanten langsamen, stetig evolutionären Wachstumsprozess,
    der unter dem Gesetz der Natur Zyklus um Zyklus vorangebracht wird, bis allmählich der verborgene Gott
    im Menschen und im Universum sichtbar wird.

    Oder diese angestrebte Vollkommenheit kann – beschleunigt – das Resultat der Anwendung einer
    systematischen Methodik und Disziplin seitens Jüngerschaftsanwärter (Aspiranten) sein
    (unter Beobachtung und Unterstützung der geistigen Hierarchie),

    die eine raschere Entfaltung der Kraft und des Lebens der Seele verursacht.

    Dieses nennt man eine "Initiation" (Einweihung).
    Mit der 5. Einweihung hat der Mensch den Meistergrad erreicht und ist damit vollwertiges Mitglied
    der geistigen planetarischen Hierarchie, die - kurz gefasst - sich in vier besonderen Aufgabenbereichen betätigt.

    1. Das Selbst-Bewusstsein in allen Wesen zu entwickeln.
    (durch Anwendung hochentwickelter Intelligenz und unterscheidender Liebe)


    2. das Bewusstsein in in den drei niederen Naturreichen zu entwickeln.
    (Mineralreich, Pflanzenreich, Tierreich)


    3. Den Willen des planetarischen Logos zu den Menschen und zu den Devas bzw. Engeln zu übermitteln,
    und dadurch Übermittler des Willen des Solaren Logos zu sein.
    [jedes Planetensystem in unserem Sonnensystem ist - gemäß der großen Kette des Seins - ein Teil (genauer: ein Energiezentrum) im Körper des Sonnen-Logos]


    4. Der Menschheit ein Beispiel zu geben.
    (denn die Hierarchie setzt sich aus denen zusammen, die die Schwierigkeiten des materiellen Lebens überwunden haben, und die das Ziel trotz gleicher

    Schwierigkeiten erreicht haben, mit denen wir in unserer Zeit zu kämpfen haben.)


    Nach der menschlichen Bewusstseins-Vervollkommnung geht aber natürlich die Bewusstseins-Evolution noch
    weiter, da die 'Große Kette des Seins' mit unserem Sonnensystem nicht einfach endet...

    Der Eingeweihte 5. Grades (Meister) kann sich danach dann auf sieben Pfaden auf bestimmte kosmische
    Einweihungen (und damit Dienstbereiche) vorbereiten, wozu auch diejenigen gehören, die auf der
    Sonne Sirius stattfinden.
    Aber jeder dieser Pfade führt am Ende zur einen oder anderen der sechs Konstellationen, die zusammen
    mit der unsrigen die sieben Zentren im Körper des EINEN bilden, VON DEM SICH NICHTS SAGEN LÄSST.


    Diese 7 kosmischen Pfade sind:

    Pfad 1: Der Pfad des Erdendienstes
    Pfad 2: Der Pfad der Magnetischen Betätigung.
    Pfad 3: Der Pfad des Planetarischen Logos.
    Pfad 4: Der Pfad zum Sirius.
    Pfad 5: Der Strahlenpfad.
    Pfad 6: Der Pfad des Sonnenlogos.
    Pfad 7: Der Pfad der absoluten Sohneswürde.
    (aus BAILEY, Alice A./Khul, Djwhal: Eine Abhandlung über kosmisches Feuer, ab S. 1393)


    ***
    Sri Aurobindo und Mutter werden ja als den besonderen Fall eines zwei-einigen Avatars angesehen,
    (das Ishwara-Shakti-Gespann... die Zwei-in-Einem)
    die als göttliche Gesandte (vermutlich vom Sonnenlogos) einen Rückstand in der Erdbewusstseins-Evolution

    wettmachen sollten.


    In meinem 6. Blogeintrag 'Evolutionsbeschleuniger' zitierte ich Sri Aurobindo dazu ja schon:

    "Der Avatar wird gebraucht, wenn eine spezielle Arbeit zu tun ist,
    und in Krisen der Evolution.
    Der Avatar ist eine besondere Manifestation,
    während in der übrigen Zeit das Göttliche
    innerhalb der gewöhnlichen menschlichen Grenzen als Vibhuti wirkt."

    (aus dem Buch: Sri Aurobindo. Über sich selbst. Verlag: Hinder + Deelmann)
    --> Vibhuti = verkörperte Weltkräfte in menschlichen Führern, wie z.B.: Napoleon oder
    Alexander der Große

    Zu dem Rückstand in der Erdbewusstseins-Evolution mal einige Zitate aus dem schon oben genannten Buch.
    (BAILEY, Alice A./Khul, Djwhal: Eine Abhandlung über kosmisches Feuer S. 491 - 493)

    (zur Info: die Bailey-Bücher sind ihr von dem Meister Djwhal Khul telepathisch übermittel worden --> Meister D. K. im Schaubild 'Solare und planetarische Hierarchien')


    "Die Mondkette war eine Kette, in der ein systemischer Fehlschlag zutage trat.
    ...
    Die Mondevolution wurde durch rechtzeitiges Einschreiten des Sonnenlogos gestört und zum Stillstand gebracht.
    Das Geheimnis des Leidens in der Erdkette (der jetzigen --> siehe Schaubild im Blogeintrag 'Der Aufstieg des Menschen'),
    mit dem sie sich die Bezeichnung als Sphäre des Leidens wohl verdient hat ...
    ...sind auf die Ereignisse zurückzuführen, die der Mondkette ein schreckliches Ende brachten.
    Zustände der Qual und des Elends, wie sie auf unserem Planeten anzutreffen sind, gibt es in diesem Umfang in keinem anderen Grundplan.

    Der Missbrauch der Schwingungskraft eines bestimmten Zentrums, und der widernatürliche Gebrauch oder die Ablenkung
    dieser Kraft zu irrigen und der Evolution zuwiderlaufenden Zwecken, erklären zum großen Teil das Geheimnis des Mondfehlschlages.

    Gewisse Resultate, wie z.B. die Auffindung ihres Gegenpols, wurden auf der Mondkette ungebührlich beschleunigt, und die Folge davon
    war eine ungleiche Entwicklung und eine Verzögerung in der Evolution einer bestimmten Anzahl von Deva- und Menschengruppen.

    Der Ursprung der Fehde zwischen den Herren des dunklen Antlitzes und der Bruderschaft des Lichts, der Fehde, die zu Zeiten
    von Atlantis und in der gegenwärtigen Stammrasse ein weites Betätigungsfeld fand, lässt sich bis zur Mondkette zurück verfolgen.

    Damit ist alles gesagt worden, was sich zurzeit sagen lässt, und vieles, was bislang nicht zur Veröffentlichung zugelassen war.

    [...]

    Die Mondkette ist im Verschwinden begriffen, und nur ein verwesender Körper ist übriggeblieben;
    das Leben des zweiten und des ersten Logos ist daraus zurückgezogen worden, und nur das in der Materie latente Leben verbleibt."



    "Es ist eine interessante okkulte Tatsache, dass sich unsere Erde jetzt in ihrer fünften Runde (Hervorhebung von mir!)
    ( --> siehe Schaubild im Blogeintrag 'Der Aufstieg des Menschen') , und parallel zum Venusplan,
    befinden sollte, aber die Mondkette unseres Grundplanes brachte eine vorübergehende Verlangsamung der Evolution
    unseres Himmlischen Menschen; sie bewirkte vorübergehend ein Nachlassen seiner Aktivität und verursachte eine
    gewisse «Zeitvergeudung», wenn man in aller Ehrfurcht so sagen darf.
    Die Herren des Dunklen Antlitzes, oder die der Materie innewohnenden Kräfte errangen einen zeitweiligen Sieg,
    und sie werden erst in der fünften Runde unserer Kette ihre endgültige Niederlage erleiden."
    (BAILEY, Alice A./Khul, Djwhal: Eine Abhandlung über kosmisches Feuer S. 466)



    Nochmals die Frage also:
    Wurde Sri Aurobindo - zusammen mit seinem geistigen weiblichen Komplementär-Pol Mira Alfassa ('Die Mutter') -
    gesandt, um diesen Rückstand wettzumachen???

    Hier noch einmal eine passende Passage aus Sri Aurobindos "Gedicht": "Eines Gottes Arbeit" ("A God’s Labour")

    (siehe oben)
    ER, der ICH BIN, war immer mit mir;
    ...
    Ich hörte SEINE Stimme und trug SEINEN Willen
    auf meiner weiten Stirne der Ruh'.
    Und hier eine Passage aus dem Buch: Sri Aurobindo. Über sich selbst.

    "Eine höhere Wahrheit suche ich; ob sie die Menschen größer macht oder nicht, ist nicht die Frage,
    sondern ob sie ihnen Wahrheit und Frieden und Licht geben wird, um darin zu leben und das Leben
    zu etwas Besserem zu machen als dem Kampf mit Unwissenheit, Falschheit, Schmerz und Streit.

    Dann wird mein Zweck erfüllt sein...

    Für mich können mentale Konzepte nicht das Ende aller Dinge sein.
    Ich weiß, dass das Supramental eine Wahrheit ist.

    Nicht im Hinblick auf persönliche Größe suche ich das Supramental herabzuholen.
    Ich schere mich nicht um Größe oder Kleinheit im menschlichen Sinne.
    Ich ringe darum, ein Prinzip der inneren Wahrheit, des Lichts, der Harmonie, des Friedens in das
    Erdbewusstseins herabzubringen; ich sehe es oben und weiß, was es ist - ich fühle, wie es ständig von oben
    auf mein Bewusstsein herabstrahlt, und suche es ihm zu ermöglichen, das ganze Wesen in seine ureigene
    Kraft aufzunehmen...


    Ich glaube, es ist der letztliche Sinn der Erdevolution, dass die Herabkunft dieser Wahrheit den Weg
    einer Entwicklung von göttlichem Bewusstsein hier öffnet.
    ...
    Wenn die menschliche Vernunft mich für einen Narren hält, weil ich versuche, was Krishna nicht versuchte,
    so kümmert mich das nicht im Geringsten.
    ...
    Es ist eine Frage zwischen dem Göttlichen und mir - ob es der Göttliche Wille ist oder nicht,
    ob ich gesandt bin, jenes herabzubringen oder den Weg für seine Herabkunft zu öffnen oder
    es wenigstens möglich zu machen.

    Sollen alle Menschen mich wegen meiner Anmaßung verspotten, wenn sie das wollen, soll die Hölle
    über mich kommen, wenn sie das will - ich mache weiter, bis ich den Kampf gewinne oder untergehe.
    10-2-1935 (Hervorhebung von mir!)

    (Sri Aurobindo: Warum das Supramental angestrebt wird. Aus dem Buch: Sri Aurobindo. Über sich selbst. S. 147/148, Verlag: Hinder + Deelmann)


    Und... ich liebe den Anfangs- und den Schlussvers von Sri Aurobindo "Gedicht"!!! :)

    Ich hab' in silbernem Äther meine Träume gesammelt
    zwischen dem Gold und dem Blau;
    ich verhüllte sie zart und ließ sie dort,
    meine Juwelenträume von dir.


    O

    oooOooo

    O

    oooOooo

    O

    oooOooo

    O

    Ich werde meine Träume in ihrem silbernen Äther belassen,
    denn in einem neuen Gewand aus Gold und Blau
    soll gehen über diese Erde, leiblich und schön,
    die lebendige Wahrheit von dir.

    Sri Aurobindos ganzes "Gedicht": "Eines Gottes Arbeit" ("A God’s Labour")
    (das quasi komprimiert seinem Lebenswerk entspricht)
    findet man HIER.

    Symbol Aurobindo Gold 0,5.jpg



    Gischgimmasch gefällt das.

  2. Symbol Aurobindo + Mutter gelb-grün 0,2.jpg

    Dies ist in uns die Gottheit, klein und entstellt;
    in diesen menschlichen Teil des Göttlichen
    setzt sie die Größe der Seele in der Zeit,
    um sie emporzuheben von Licht zu Licht, von Macht zu Macht,
    bis sie auf himmlischem Gipfel steht, ein König.

    Sri Aurobindo: Savitri. Buch VII Canto 5, Das Finden der Seele

    ***


    Die wahre Seele brennt … im Tempel des innersten Herzens

    hinter dem dichten Schirm eines unwissenden Mentals, Lebens und Körpers
    – diese verhüllte, seelische Wesenheit ist die Flamme der Gottheit,
    die immer in uns brennt, nicht zu löschen … ist.

    Sie ist nicht das ungeborene Selbst oder der Atman,
    denn das Selbst, während es über das Dasein des Individuums wacht,
    ist sich immer seiner Universalität und Transzendenz bewusst…

    …während sie in die Formen der Natur ausgesandt ist,
    die individuelle Seele, caitya purusa, die Mental, Leben und Körper stützt,
    und hinter dem mentalen, vitalen und feinstofflichen Wesen in uns steht
    und beobachtet und von deren Entwicklung und Erfahrung profitiert.

    Gesandt, um den Menschen in der Unwissenheit
    zum Licht des Göttlichen Bewusstseins zu führen,
    formt sie aus der Essenz all der Erfahrung in der Unwissenheit
    einen Kern des Seelenwachstums in der Natur;

    das Übrige wandelt sie in Stoff für künftiges Wachstum der Instrumente
    [Mental, Vital, Körper],
    die sie gebrauchen muss, bis sie bereit sind,
    eine leuchtende Instrumentation des Göttlichen zu sein.

    Es ist diese geheime, seelische Wesenheit, ...
    die seelische Personalität in uns, die als der Heilige, der Weise, der Seher blüht;

    wenn sie ihre volle Stärke erreicht hat,
    wendet sie das Wesen zur Erkenntnis des Selbstes und des Göttlichen,
    zur höchsten Wahrheit, dem höchsten Guten,
    der höchsten Schönheit, Liebe und Seligkeit,
    den göttlichen Höhen und Weiten,
    und öffnet uns der Berührung spiritueller Zuneigung
    und Universalität und spirituellen Einsseins.
    Sri Aurobindo: Die Natur des Seelischen Wesens, aus: „Das Seelische Wesen“, S. 27/28

    ***

    Von nun an geht's bergauf:
    In der Bewusstseinsentwicklung des Planetarischen Logos

    - innerhalb dessen Körper die Bewusstseinsentwicklung des Menschen stattfindet -
    ist jetzt der tiefste und materiellste Punkt überschritten (Kali-Yuga).
    (siehe nachfolgende Diagramme, Erdkeislauf, 4. Runde (Buchstabe D)
    Danach geht's weiter im Erdkreislauf, 5. Runde (Buchstabe E)


    Diagramm Entw. Weltall und Mensch_obere Teil 0.5.jpg

    Die Erdrunde_0001.gif


    Krishna Ausschnitt gelber Hintgr. 0,3 mit Lichtreflexe.jpg


    Krishna vollbrachte große Dinge und war sehr deutlich
    eine Manifestation des Göttlichen.
    Die Traditionen der Vergangenheit sind sehr bedeutend
    an ihrem Ort, in der Vergangenheit,
    aber ich sehe nicht ein, warum wir sie bloß wiederholen
    und nicht weiter vorangehen sollten.
    In der spirituellen Entwicklung des Bewusstseins auf Erden
    sollte sich an die große Vergangenheit eine
    größere Zukunft anschließen.
    <>
    Mir geht es um die Erde,
    nicht um jenseitige Welten um ihrer selbst willen;
    eine irdische Verwirklichung suche ich und nicht
    ein Entfliehen auf ferne Gipfel.
    Alle anderen Yogas betrachten dieses Leben als eine Illusion
    oder als vorübergehende Phase;
    der supramentale Yoga allein betrachtet es als etwas,
    das vom Göttlichen für eine fortschreitende Offenbarung geschaffen ist,
    und setzt sich die Erfüllung von Leben und Körper als Ziel.
    <>
    Das Supramental ist schlicht das Wahrheitsbewusstsein,
    und was es in seiner Herabkunft bringt,
    ist die volle Wahrheit des Lebens,
    die volle Wahrheit von Bewusstsein in Materie.
    <>
    Ohne Zweifel müssen Leben und Körper nicht die unwissenden,
    unvollkommenen, unfähigen Dinge bleiben, die sie jetzt sind;
    aber warum sollte ein Wandel zu vollerer Lebenskraft,
    vollerer Körperkraft als etwas Abgehobenes, Kühles und
    Nicht-Wünschenswertes betrachtet werden?
    <>
    Der äußerste Ananda, dessen der Körper und das Leben
    jetzt fähig ist, ist eine kurze Erregung des vitalen Mentals
    oder der Nerven der Zellen, die begrenzt, unvollkommen ist,
    und bald schwindet:
    Mit dem supramentalen Wandel können alle Zellen, Nerven, vitalen Kräfte,
    verkörperten mentalen Kräfte
    mit einem tausendfältigen Ananda erfüllt werden,
    fähig zu einer Intensität der Wonne,
    die jenseits aller Beschreibung ist und die nicht verblassen muss.
    <>
    Die supramentale Liebe bedeutet eine intensive Einheit
    von Seele mit Seele, Mental mit Mental, Leben mit Leben
    und ein vollständiges Überfluten des Körperbewusstseins mit der
    physischen Erfahrung der Einheit, der Gegenwart des
    Angebeteten in jedem Teil, in jeder Zelle des Körpers.

    Sri Aurobindo: Traditionelle Pfade und supramentale Transformation.
    (aus dem Buch: Sri Aurobindo. Über sich selbst. Verlag: Hinder + Deelmann)





    AdlerkopfKontur gekippt 0,2.jpg AdlerkopfKontur gekippt 0,3.jpg AdlerkopfKontur gekippt 0,2.jpg


    Das große Erwachen (Video)


    Das große Erwachen_Rahmen magenta.jpg


    ***



    Alfa-Alfa gefällt das.

  3. Symbol Aurobindo + Mutter gelb-grün 0,2.jpg

    Wenn zunehmende Finsternis [Falschheit und Lüge]* das Leben der Erde Brust erstickt
    und das Körperbewusstsein des Menschen die einzige Orientierung ist,
    dann wird EINER eindringen in sein Haus… heimlich…
    wie der Schritt eines Diebes in der Nacht…

    Dann wird sprechen eine Stimme leis’, die Seele willfahrn,
    eine Macht sich stehlen in des Bewusstseins inneres Gemach,
    Liebreiz und Süße öffnen des Lebens verschlossene Tore,
    Schönheit die widerstrebende Welt bezwingen,
    Wahrheits-Licht erobern die überraschte Natur.

    Dieser verstohlene Schritt Gottes wird das Herz zur Seligkeit beflügeln,
    und unverhofft die Erde göttlich machen.
    In der Materie wird entbrennen das Feuer des Geistes,
    in Körper über Körper entflammen die heilige Geburt.
    ...
    Ein paar werden sehen, was jetzt sonst noch keiner versteht.
    Das Göttliche Bewusstsein wächst heran, während die Weisen schwatzen und schlafen;
    [das Bewusstsein des 'Neuen Menschen' ist auf der Erde schon aktiv,

    dieses 'Supramentale Bewusstsein', dieses 'Wahrheitsbewusstsein', ist dabei
    sich im Physischen zu verwirklichen]*
    doch vor der Zeit soll der Mensch das Kommende nicht wissen
    und es wird keinen Glauben geben, bis das Werk getan.

    aus Sri Aurobindo: Savitri, Buch 1 Canto 4: Das geheime Wissen
    *Einfügungen von mir


    Eine neue Phase der Evolution ist im Gange,
    mitten im Zusammenbruch der alten Welt.



    Der große Umbruch.jpg


    Das große Ziel wird sein, ein neues Erdbewusstsein nebst seinem Ausdruck
    eines neuen supramentalen Zukunftsmenschen zu ermöglichen.


    Und das hat der vor kurzem manifestierte
    zwei-einige Avatar Sri Aurobindo und Mutter,
    (das Ishwara-Shakti-Gespann... die Zwei-in-Einem)
    so weit vorangebracht, dass ein erster Übermensch im Sinne einer neuen Spezies
    jetzt in Erscheinung treten könnte!
    (Die Entscheidung des richtigen Zeitpunktes liegt bei dem neuen Bewusstsein selbst!)


    "Der Avatar wird gebraucht, wenn eine spezielle Arbeit zu tun ist,
    und in Krisen der Evolution.
    Der Avatar ist eine besondere Manifestation,
    während in der übrigen Zeit das Göttliche
    innerhalb der gewöhnlichen menschlichen Grenzen als Vibhuti wirkt."

    aus dem Buch: Sri Aurobindo. Über sich selbst
    <>
    "Im Avatar geschieht aber eine besondere Manifestation,
    die göttliche Geburt von oben her.
    Die ewige universale Gottheit
    ist in eine Gestalt individuellen Menschseins herabgekommen…
    und wirkt bewusst nun nicht nur hinter dem Vorhang,
    sondern auch in der äußeren Natur."

    Sri Aurobindo: Essays über die Gita. Erste Folge. Kapitel XVI. Der Werdegang der Avatarschaft, S. 160


    Symbol Aurobindo + Mutter gelb-grün 0,1.jpg





    Hier ein interessanter Erfahrungsbericht einer Ashram-Besucherin
    (Rhoda Le Cocq) beim Darshan am 24. November 1950:
    aus Georges Van Vrekhem: Über den Menschen hinaus. Leben und Werk von Sri Aurobindo und Mutter

    „Als Westlerin fand ich die Vorstellung etwas albern, an den beiden
    [Sri Aurobindo und Mutter] einfach so vorbeizugehen, ohne dass dabei
    gesprochen wurde. Ich war noch nicht vertraut mit den Bräuchen der
    Hindus, bei denen eine solch schweigende Begegnung einen intensiven
    spirituellen Sturm entfachen kann. Ich passte gut auf, während ich mit
    der Reihe vorrückte und bemerkte, dass das Vorgehen darin bestand,
    einige Augenblicke still vor den beiden stehenzubleiben, um dann auf
    eine Geste von Sri Aurobindo hin weiterzugehen. Was als Nächstes
    geschah, kam für mich völlig unerwartet.
    Bei einem Abstand von ungefähr eineinhalb Metern hatte ich das
    Gefühl, in eine Art Kraftfeld zu treten. Intuitiv wusste ich, es war die
    Kraft der Liebe - aber nicht das, was die Menschen üblicherweise unter
    diesem Wort verstehen ...
    Dann hörte alles Denken auf, ich war mir vollkommen bewusst, wo
    ich mich befand; das war keine Hypnose, wie ein Freund aus Stanford
    später nahelegte. Es war ganz einfach so, dass während dieser wenigen
    Minuten mein mentales Bewusstsein vollkommen still wurde. Es schien
    mir so, als stände ich sehr lange dort, eine unbemessene Zeit, denn es
    gab keine Zeit. Nach Jahren habe ich dieses Erlebnis beschrieben als
    die Erfahrung des Zeitlosen in der Zeit. Während des Darshans war
    in meinem Geist nicht der geringste Zweifel, hier begegnete ich zwei
    Personen, die das, worauf sie sich beriefen, selbst erfahren hatten. Sie
    waren gnostische Wesen. Sie hatten das neue Bewusstsein verwirklicht,
    das Sri Aurobindo das Supramental nannte."



    Symbol Aurobindo + Mutter gelb-grün 0,1.jpg


    Nachfolgend eine sehr gute Web-Site über den Zukunftsmenschen
    nach Sri Aurobindo und Mira Alfassa...
    und der Möglichkeit an dieser Transformation praktisch mitzuarbeiten!

    (von Helge Langguth, dem Sohn der bekannten Atemtherapeutin Ilse Middendorf)



    Screenshot helge Langguth 0,5.jpg








  4. ooooOOOOOOOOOOOoooo

    "Die Mutter und ich stehen für dieselbe Kraft in zwei Formen -
    Ishwara-Shakti, Purusha-Prakriti sind nur die beiden Seiten
    des einen Göttlichen (Brahman)."
    <>
    "Das Bewusstsein der Mutter ist das göttliche Bewusstsein,
    und das Licht, das von ihm herabkommt, ist das Licht
    der göttlichen Wahrheit."
    <>
    "Das Bewusstsein der Mutter und mein Bewusstsein sind dasselbe,
    das eine Göttliche Bewusstsein in Zweien,
    weil dies für das Spiel notwendig ist.
    Nichts lässt sich vollbringen ohne ihr Wissen und ihre Kraft,
    ohne ihr Bewusstsein.
    Wenn jemand wirklich ihr Bewusstsein spürt,
    sollte er wissen,
    dass ich dahinter stehe, und wenn er mich fühlt,
    gilt dasselbe für ihres.
    Aus der Sicht der Wahrheit gibt es keine solche Trennung."
    <>
    "Es gibt nur eine Kraft, jene der Mutter - oder wenn Du so willst,
    die Mutter ist Sri Aurobindos Kraft."
    <>
    "Es gibt keinen Unterschied zwischen dem Pfad der Mutter und dem meinen;
    wir haben und hatten stets denselben Pfad, den Pfad,
    der zur supramentalen Wandlung und göttlicher Verwirklichung führt;
    nicht nur am Ende,
    sondern von Anfang an waren sie derselbe."
    <>
    "Was getan wird, soll die Manifestation des Supramentals
    im Erdbewusstsein bis zur Erde herab vorbereiten,
    daher kann es nicht allein für das Physische meiner selbst
    oder der Mutter geschehen.
    Wenn das Supramental in unser Physisches herabkommt,
    so würde das bedeuten, dass es in die Materie herabgekommen ist,
    und daher gibt es keinen Grund,
    warum es sich nicht in den Sadhaks manifestieren sollte."

    aus dem Buch: Sri Aurobindo. Über sich selbst.


    Übrigens war Mira Alfassa in einer ihrer früheren Inkarnationen Jeanne d’Arc („die Jungfrau von Orléans“)

    Jeanne_d'Arc - Mira Alfassa_Die Mutter_Selbstbildnis.jpg
    .......................................Jeanne d’Arc............................................Mira Alfassa - "Die Mutter", Selbstbildnis 1935................Die Mutter im Ashram auf dem Balkon 1959.............


    Blissy gefällt das.

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    1950 erkannte Sri Aurobindo, dass es für den Erfolg der Verwirklichung einer Neuen Erde, einschließlich
    eines Neuen Menschen, notwendig sein würde, die Transformationsarbeit zusätzlich auch von den
    feinstofflichen Ebenen aus voranzutreiben.
    Mira … die Mutter… war sofort bereit die physische Erde zu verlassen, um das zu übernehmen.
    Doch Sri Aurobindo übernahm dieses selbst, mit der Begründung, dass ihr Körper besser imstande sei,
    die Transformation zu ertragen, als der seine!
    Dass Sri Aurobindo 1950 die physische Ebene verließ, war also eine technische, praktische und okkulte
    Notwendigkeit, um die Manifestation des Supramentals auf Erden und die supramentale Transformation
    der Erde zu beschleunigen.


    Noch 23 Jahre lang arbeitete die Mutter - gegen alle Widerstände der Dunkelmächte - die diese Vergöttlichung
    mit aller Macht verhindern wollten - an dieser Verwirklichung… unter größten Leiden und Schmerzen…
    und größter Aufopferung, bedingungslose Hingabe und Überantwortung an den „Höchsten Herrn“!


    3 besonders wichtige Etappensiege sollen hier mal aufgezeigt werden:

    1. Die supramentale Manifestation
    Es geschah während dieser allabendlichen Meditation des 29. Februar im Schaltjahr 1956.


    „Heute Abend war die göttliche Präsenz konkret und materiell unter euch anwesend. Ich hatte eine Gestalt
    aus lebendigem Gold", schrieb Mutter zwei Monate später.
    „Größer als das Universum, und ich stand vor einem ungeheuren Tor aus massivem Gold, das die Welt
    vom Göttlichen scheidet. Als ich auf dieses Tor blickte, wusste ich und wollte ich, in einer einzigen
    Bewusstseinsregung: DIE ZEIT IST GEKOMMEN - the time has come - und ich hob mit beiden Händen
    einen riesigen goldenen Hammer und versetzte dem Tor einen Schlag, nur einen einzigen, und das Tor
    zerfiel in Trümmer.
    Da verbreitete sich das Licht, die Kraft und das Bewusstsein des Supramentals in ununterbrochenen
    Wogen über die Erde."
    ...
    „Herr, was Du mir auftrugst zu tun, habe ich getan. Die Pforten des Supramentals sind aufgesprungen,
    und Bewusstsein, Licht und Kraft des Supramentals flutenkt über die Erde.“

    (zitiert nach Georges Van Vrekhem: Über den Menschen hinaus. Leben und Werk von Sri Aurobindo und Mutter S.351/352)

    Dieser Tag wurde später als „Der goldene Tag“ bezeichnet.

    2. Die Zustimmung der Mutter Natur zu dieser neuen Schöpfung
    Lange Zeit widerstrebte der Mutter Natur diese neue anvisierte Schöpfung – sie liebte es, ihren kreativen
    Geist in einem Überfluss ohne Eile zum Ausdruck zu bringen… sie hatte Spaß daran zu experimentieren…
    die zahllosen winzigen, unwesentlichen Elemente immer wieder neu zu kombinieren, immer wieder in den
    großen Kessel zu werfen, dort umzurühren und dadurch eine große Vielfalt… und immer wieder Neues zu
    produzieren.

    Mira… die Repräsentantin der Großen Mutter (Mahashakti), sagte dazu:
    „Sie [die Natur] liebt ihre Zickzackwege. Sie liebt ihre aufeinanderfolgenden Versuche, ihre Fehler, ihre
    Neuanfänge, ihre Erfindungen. Sie liebt die Verspieltheit auf dem Weg, das unerwartete Resultat eines
    Experiments.
    Man könnte fast sagen, für sie ist es umso vergnüglicher, je länger es dauert.

    An jenem Abend, als ich euch diese Dinge sagte [ihr Unbehagen über die Zickzackwege der Natur]
    habe ich mich mit der Natur identifiziert, vollkommen, ich bin in ihr Spiel mit eingestiegen.
    Und diese Identifikation bewirkte eine Reaktion, eine Art neue Intimität zwischen der Natur und mir,
    ein langer Weg der Annäherung, der seinen Höhepunkt in einer Erfahrung am 8. November (1957) erreichte.
    Ganz plötzlich hat die Natur begriffen. Sie hat begriffen, dass dieses neue Bewusstsein, das geboren wird,
    nicht die Absicht hat, sie auszuschließen, sondern sie voll einzuschließen.

    Sie hat begriffen, dass diese neue Spiritualität sich nicht vom Leben distanziert, vor dem gewaltigen

    Umfang ihrer Bewegungen nicht ängstlich zurückschreckt, sondern im Gegenteil all ihre Elemente
    integrieren will.
    Sie hat begriffen, dass das supramentale Bewusstsein nicht etwas ist, das sie kleiner macht, sondern das
    sie vervollständigt.
    Dann kam von der höchsten Realität folgende Weisung: 'Erwache, o Natur, zur Freude der Zusammenarbeit!'
    Und die ganze Natur stürzte in einem Impuls maßloser Freude heran, um zu antworten:
    ,Ich bin einverstanden, ich arbeite mit!' ...
    Sie akzeptierte. Sie sah - mit der ganzen Ewigkeit vor sich - ,dass das supramentale Bewusstsein sie auf
    eine vollkommenere Art vervollständigen würde, dass es ihrer Arbeit mehr Kraft, mehr Weite, mehr
    Möglichkeiten für ihr Spiel geben würde.
    Und plötzlich hörte ich gleichsam von allen vier Ecken der Erde die großen musikalischen Klänge, die man
    manchmal im Subtilphysischen hört, ähnlich Beethovens Violin-Konzert in D-moll, so als ob fünfzig
    Orchester gleichzeitig einsetzten, ohne einen einzigen falschen Ton, um der Freude über die neue
    Vereinigung der Natur mit dem Geist Ausdruck zu geben - die Begegnung von zwei alten Freunden, die
    sich nach langer Trennung wiederfinden."

    (zitiert nach Georges Van Vrekhem: Über den Menschen hinaus. Leben und Werk von Sri Aurobindo und Mutter S.364/365)



    3. Der neue Körper/ der Archetypus des supramentalen Körpers
    Am 24. März 1972 sprach Mutter mit Satprem, der ja das Privileg hatte, mit ihr regelmäßig Gespräche zu
    führen und die mit einem Tonband aufzunehmen, über ihre innere Schau des neuen Körpers:

    „Zum ersten Mal, früh am Morgen, sah ich mich selbst, meinen Körper. Ich weiß nicht, ob es der
    supramentale Körper ist oder - wie soll ich sagen - ein Übergangskörper.
    Aber ich hatte einen völlig neuen Körper, in dem Sinn, dass er geschlechtslos war, er war weder Frau noch
    Mann. Er war sehr hell. Aber ich glaube, das kommt daher, weil meine Haut hell ist, ich weiß es nicht.
    Er war sehr schlank - das war schön. Wirklich eine harmonische Gestalt.
    Das war also das erste Mal. Ich wusste überhaupt nichts, ich hatte keine Vorstellung, wie es sein würde
    oder sonstwas, und ich sah ... ich war es, ich war so geworden."

    Am nächsten Tag bat Satprem um eine nähere Erklärung.

    Mutter sagte: „Ich war so. Das war ich. Ich sah mich nicht in einem Spiegel, ich sah mich so (Mutter neigte
    ihren Kopf, um an sich hinunter zu sehen). Ich war so.
    Das war das erste Mal; es war morgens gegen vier Uhr, glaube ich. Es war etwas völlig Natürliches.
    Ich weiß nur, was ich gesehen habe [vom Brustkasten bis zur Hüfte].
    Ich hatte nichts an, darum sah ich ... Was ganz anders aussah, war der Rumpf.
    Von der Brust bis hinunter zur Taille: weder Mann noch Frau.

    Und es war schön. Ich hatte eine sehr schlanke Figur, sehr dünn - sehr dünn, aber nicht mager.
    Und die Haut war weiß. Die Haut war wie meine Haut. Aber eine sehr hübsche Form.
    Kein Geschlecht, man konnte nicht sagen ... weder Mann noch Frau. Das Geschlecht war verschwunden.
    Auch hier [Mutter zeigt auf ihre Brust] nichts mehr von alldem. Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll.
    Es war wie ein Überbleibsel, hatte aber keine Form mehr, nicht einmal so viel wie bei Männern.
    Eine sehr weiße Haut, ganz gleichmäßig. Kaum einen Bauch. Der Magen ... kein Magen.
    Da war alles ganz dünn.
    Weißt du, ich habe dem keine große Beachtung geschenkt, dass es so war. Es war alles ganz natürlich.

    Es war auch klar, dass es kein kompliziertes Verdauungssystem mehr gibt wie jetzt, keine Ausscheidung,
    wie sie jetzt ist ... Aber wie der [physische] Körper selbst sich ändern wird?
    Ich weiß es nicht."

    Die Frage war nur, wie der supramentale „Archetypus", den sie gebildet hatte, sich in der grobstofflichen
    Materie manifestieren würde.
    Es war unerlässlich, dass die grobstoffliche Materie durch den Prozess der „Permeation", der mehr und mehr
    allgegenwärtigen Durchdringung, in immer größerem Maße transformiert werden musste.
    Der supramentale Körper mit seinen göttlichen Eigenschaften kann logischerweise nur in einer verfeinerten,
    supramentalisierten Materie Gestalt annehmen.


    Wie viel Zeit würde es noch brauchen - das Wunder der sichtbaren Präsenz der supramentalen Spezies auf
    der Erde? Mutter rechnete noch 1956 mit einigen Millionen von Jahren.
    „Ich habe euch gesagt, dass, bevor das Ergebnis der supramentalen Manifestation sichtbar und spürbar sein wird,
    von einem jeden wahrgenommen, noch Millionen von Jahren vergehen mögen."

    Später war ihre Schätzung im Bereich von Tausenden von Jahren und noch später von etwa dreihundert
    Jahren - eine Zeitspanne, die von Sri Aurobindo vorgesehen war, und ihr nun aufgrund ihres eigenen
    Fortschritts annehmbar erschien.
    Ihre fortdauernde Anwesenheit auf der Erde und ihre Arbeit nach 1956 und dann wieder nach 1962 haben
    zweifellos den Prozess um Tausende von Jahren verkürzt.
    (zitiert nach Georges Van Vrekhem: Über den Menschen hinaus. Leben und Werk von Sri Aurobindo und Mutter S.509/510)



    Kommen wir jetzt zu Mutters letztem Weg.
    Am 19. Mai 1973 fand das letzte Gespräch zwischen der Mutter und Satprem statt.
    Danach verschloss man ihm ihre Tür: Einer der Leibwächter verlor die Geduld - er explodierte förmlich.
    30 Jahre Druck über die von außen nicht sichtbare Transformation fanden plötzlich ihr Ventil!
    Seine Stimme des Zornes tönte: "Seit dreißig Jahren habe ich genug von diesem Humburg gehört."
    (zitiert nach Satprem: Mutter oder die Mutation des Todes, S.247)

    Von da ab gab es keine Verbindung mehr zur Außenwelt - sie war allein mit der Verneinung.
    Am 17. November wurde Satprem dann von ihrem Tod unterrichtet: Was war in diesen sechs Monaten
    geschehen?
    Er konnte es nicht verstehen... so lange stand er an Mutters Seite und glaubte fest an den Erfolg ihrer
    Transformationsarbeit.
    Trost gab ihm die Erinnerung der folgenden Zeilen aus Sri Aurobindos Werk Savitri:


    Ein Tag wird kommen, an dem sie ohne irgendeine Hilfe dastehen muss
    am gefahrvollen Rande des Untergangs der Welt und dem ihrigen,
    tragend auf ihrer einsamen Brust die Zukunft der Welt,
    tragend in allein gelassenem Herzen die Hoffnung der Menschen,
    um zu siegen oder um zu scheitern auf dem Rande der Verzweiflung,
    allein mit dem Tod und nahe an der Grenze der Vernichtung.
    In dieser letzten schauerlichen Szene muss ihre einzigartige Größe
    alleine eine gefahrvolle Brücke in der Zeit überqueren
    und den höchsten Gipfel der Welt-Bestimmung erreichen,
    wo für den Menschen alles gewonnen oder verloren ist.
    Allein und verloren in jenem ungeheuren Schweigen
    einer Stunde der Entscheidung im Schicksal der Welt,
    im Anstieg ihrer Seele jenseits sterblicher Zeit,
    wenn sie einsam dasteht mit Tod oder einsam mit Gott
    abseits auf dem schweigenden ausweglosen Rande,
    allein mit ihrem Selbst und Tod und Geschick,
    wie auf einem Grat zwischen Zeit und Zeitlosigkeit,
    wo Dasein enden oder Leben seine Basis erneuern muss,
    muss allein sie siegen oder einsam fallen.
    Keine menschliche Hilfe kann sie erreichen in jener Stunde,
    Kein gewappneter Gott steht strahlend ihr zur Seite.
    Schrei nicht zum Himmel, denn retten kann nur einzig sie.
    Denn mit dieser Sendung kam die schweigende Kraft hernieder;
    der bewusste Wille nahm in ihr eine menschliche Form an:
    sie allein vermag sich zu retten und retten die Welt.

    aus Sri Aurobindo: Savitri, Buch VI Canto 2: Der Weg des Schicksals und das Problem des Leidens


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    Mutters Mantra



    Seine Erlebnisse während der Totenwache beschrieb Satprem folgendermaßen:
    (zitiert nach Satprem: Mutter oder die Mutation des Todes, S.258/259)

    "Inmitten dieser unglaublichen Farce, am 18. November, während ich mich noch in der Meute befand und im Dröhnen der
    Ventilatoren unentwegt diese kleine weiße Gestalt betrachtete, ohne zu verstehen, hatte ich die machtvollste Erfahrung meines Lebens.
    ...ich saß da wie ein abgestumpfter Stein mit Kopfschmerzen zum Schädelspalten.
    Ich sah einfach zu, selbst ohne ein Gebet im Herzen, ohne überhaupt irgend etwas. Daß sie aufstehen würde, um diesem ganzen
    unwahrscheinlichen Quatsch zu entgehen, erschien mir als das einzig Vernünftige.
    Sie stand nicht auf, doch plötzlich ergriff mich etwas, das mich wörtlich über die Kopfschmerzen und diese traumschwere Menge
    hinaushob, und dann… kam eine alles einnehmende Flut.
    Ich kannte die Macht, schließlich hatte mich Mutter nicht umsonst bei der Hand genommen, um mich an der Erfahrung teilhaben zu
    lassen.
    Hier aber gab es keine Person, die “eine Erfahrung” hatte, es geschah wie außerhalb von mir. Ich war niemand, ich wohnte einfach
    einer Tatsache bei.
    Ich fand mich in eine ungeheure Flut von Macht getaucht, die wie aus Heiterkeit zu bestehen schien – vielleicht aus Liebe, aber dann
    war es eine Liebe, die Heiterkeit war – eine Heiterkeit gleich einer Sturzflut, ununterbrochen, lückenlos, und es schallte:
    es schallte wie ein ungeheures Glockenspiel von höchster Stärke durch das Universum.
    Alle Schleusen der Welt standen offen.
    Es sprach und schallte in meinen Ohren und wie durch die ganze Welt, eine ungeheure, jedoch wie stimmlose Stimme:
    KEIN HINDERNIS… NICHTS STEHT IM WEG… KEIN HINDERNIS… NICHTS STEHT IM WEG…
    Das wiederholte sich immer wieder, jedes Wort, als läuteten alle Glocken der Welt zugleich in einem einzigen ungeheuren Rollen aus
    Bronze.
    KEIN HINDERNIS… NICHTS STEHT IM WEG… KEIN HINDERNIS…
    Eine solche Freude lag darin, ein Triumph, etwas, das so herrlich und so ungeheuerlich lachte und das alles mit forttrug, die Mauern
    einriß, die Schleusen öffnete.
    Nichts steht im Weg… kein Hindernis.
    Erhaben wie das jüngste Gericht. Ein Kataklysmus der Freude.

    Eine Viertelstunde hielt ich das aus, dann konnte ich mich nicht mehr beherrschen und ging auf die Straße.
    Und es schallte noch immer.
    Ich ging zum Meer, am ganzen Leibe zitternd. Dann beruhigte es sich.
    Es gab keine “Mutter” mehr in all dem, kein “ich”, nicht einmal mehr eine Erfahrung – oder die ganze Welt machte diese Erfahrung.
    Ja, es war wie eine erste Manifestation von “Etwas” auf der Welt. Man kann dem ein Etikett verpassen, aber es dreht allen Etiketten
    eine lange Nase.
    Es war eine ungeheure Tatsache. An jenem 18. November war etwas geschehen.

    Vielleicht die erste irdische Brandung der Freude der neuen Welt."

    ***

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    Des Himmels Ruf ist selten, seltener noch das Herz, das darauf achtet.

    Sri Aurobindo: Savitri, Buch XI. Canto 1, Der Ewige Tag: Der Seele Wahl und die Höchste Vollendung





    "Von den zahllosen Geschöpfen der Erde, die sich in ihrem Bewusstsein entwickeln,
    haben nur einige eine Ebene erreicht,
    auf der sie für einen Übergang vom menschlichen zum göttlichen Zustand vorbereitet sind.
    Die wahrnehmende Intelligenz des Göttlichen in der Manifestation erkennt sie,
    und es ergeht ein Ruf an sie, sich Gott zuzuwenden.
    Dieser Ruf kann vielerlei Formen annehmen
    – von innen, von außen –
    durch jedes Mittel, das zur Hand ist.
    Aber nicht alle, die so gerufen werden, hören den Ruf in den Turbulenzen ihres Lebens;
    und sogar von denen, die ihn vernehmen, beachten ihn nicht alle.
    Viele sind noch in ihre Fesseln verliebt,
    immer noch von den Interessen des niederen Lebens angezogen.
    Nur sehr wenige antworten auf den Ruf
    und ändern ihre Lebensrichtung."

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    FelsenAmazone und Alfa-Alfa gefällt das.



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    Symbol Aurobindo Messing 2 gelb. Hint. 0.35.jpg Symbol Aurobindo Messing 2 gelb. Hint. 0.5.jpg Aurobindo3-1,3.jpg Symbol Aurobindo Messing 2 gelb. Hint. 0.5.jpg Symbol Aurobindo Messing 2 gelb. Hint. 0.35.jpg

    Das Symbol von Sri Aurobindo:
    Das absteigende Dreieck repräsentiert Sat-Chit-Ananda.
    (Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit)
    Das aufsteigende Dreieck repräsentiert die aufstrebende, sehnende
    Antwort der Materie in der Form von Leben, Licht (Erkenntnissuche) und Liebe.
    Die Verbindung beider im Quadrat - der zentrale Platz - ist die vollkommene Manifestation,
    die ihr Zentrum im Lotus, dem göttlichen Avatar hat.
    Das Wasser - innerhalb des Quadrats - repräsentiert die Vielfalt, die Schöpfung, sowie die sieben Bewusstseinsebenen.



    Als ich mit Sri Aurobindo zum ersten Mal in Berührung kam - vor ca. 50 Jahren über das Buch
    "Auroville. Stadt des Zukunftsmenschen" - ging ich sofort in starke Resonanz mit ihm!
    Etliche weitere Bücher und Schriften folgten: es war lange Zeit für mich unfassbar,
    was ich dort zu lesen bekam:
    eine mögliche Transformation des jetzigen Menschen
    in einen “Übermenschen” mit einem “göttlichen” Körper!


    Der Begriff „Übermensch“ wird ja von verschiedenen Seiten mit unterschiedlichem Bedeutungsgehalt benutzt.
    Am bekanntesten ist wohl der Typus nach Nietzsche als „Idealbild des Menschenmöglichen“,
    und zwar durch einen höheren Grad derselben Eigenart: durch eine ausgeweitete Persönlichkeit,
    ein vergrößertes und übertriebenes Ich, vermehrte Macht des Denkens und erhöhte Vitalkraft –
    gewissermaßen ein ichhaftes Übermenschentum, das sich durch mentale
    und vitale Herrschaft über die normale Menschheit durchsetzt.

    Oder der „Herrenmensch“ in der Ideologie des Nationalsozialismus, der das Gegenstück zu dem
    „Untermenschen“ darstellte (dessen angebliche Unterlegenheit nicht mehr soziologisch,
    sondern biologisch begründet wurde)... und der als Angehöriger einer angeblich geistig,
    politisch und kulturell überlegene „Herrenrasse“ nordischer Abstammung das Recht hätte,
    über andere zu herrschen und sie zu unterdrücken... oder sogar auszurotten.

    Aurobindos „Übermensch“ (superman) meint aber etwas total anders!
    Er meint damit eine noch ausstehende Evolution, die eine neue Spezies Mensch hervorbringen würde,
    quasi ein Wesen mit der Souveränität des Göttlichen Geistes bis hinunter zu seinen eigenen
    Ausdrucks-„Werkzeugen“... ein Wesen, das also sein Göttliches Selbst bis hinein
    in seine Verkörperung ... bis hinein in die Körperzellen - verwirklicht hat.

    Das bedeutet aber, dass die Göttliche Kraft, die er auch die „Wahrheits- Kraft des Göttlichen Lichts“,
    die „schöpferische Bewusstseins-Kraft“ oder das „Supramental“ nennt,
    auf die Erde herabkommen muss und als eine lebendige Kraft dann
    im gesamten Erdbewusstsein „verankert“ sein muss,
    so wie das Denkmental und das höhere Mental bereits da sind.

    Aber , meint Aurobindo, so wie ein Tier aus der Gegenwart der denkenden Mentalkraft keinen Vorteil
    ziehen kann... und ein unentwickelter Mensch nicht aus der Gegenwart der höheren mentalen Kraft,
    so wird auch nicht jeder beliebige Mensch in der Lage sein können,
    von der Gegenwart der supramentalen Kraft zu profitieren.
    Man müsste bereit sein, die Bedingungen und Entwicklungsstufen Stück für Stück auf sich zu nehmen,
    die für die Verwirklichung und Transformation erforderlich sind.

    Er war aber kein Theoretiker oder Philosoph, sondern er arbeitet sehr konkret an dieser seiner Mission:
    Er hat die Verankerung dieser Supramentalen Kraft und seines Wahrheitsbewusstseins
    im Erdbewusstsein – zusammen mit seinem geistigen weiblichen Komplementär-Pol Mira Alfassa
    (in seinem Ashram ‘Mutter’ genannt) schon geschaffen und ...
    (dieser transformativen Höllenarbeit verlieh Aurobindo in ergreifender poetischer Form hier Ausdruck)
    ... darüber hinaus eine Umprogrammierung der Zellen so weit vorangebracht,
    dass ein erster Übermensch im Sinne einer neuen Spezies jetzt in Erscheinung treten könnte!
    (Das war quasi ihr Auftrag!)



    In einer früheren Inkarnation war Aurobindo übrigens Leonardo da Vinci.
    Leonardo_da_Vinci_Aurobindo .7.jpg



    Nachfolgend ein schönes Video (zumindest mal für einen Überblick!) über die angestrebte Verwirklichung
    des WAHRHEITSBEWUSSTSEINS hier auf Erden
    bzw. über die supramentale Transformation des Erdbewusstseins
    bzw. von der Verheißung der “Errichtung des Reiches Gottes auf Erden”.


    (englisch, aber mit sehr guten deutschen Untertiteln -->Einstellungen!!)

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