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Isabellas Gedanken 2005

Eintrag von Terrageist im Blog Terrageist's blog. Ansichten: 1571

Die weiße Taube und die Schlange


Nach der Geschichte der Bibel war und ist die Schlange die Hauptverführerin und wird als gefährlich angesehen.

Aber sie ist die Kraft, die einst in uns allen die Evolution auslöste, die Entwicklung zum bewussten individuellen Sein. Sie musste auf der Erde kriechen, ohne Verbindung zum Himmel, und hatte dadurch die Möglichkeit, Kraft zu entwickeln, Durchsetzungsfähigkeit und Individualität.

Heute wird sie auch als das Ego bezeichnet und meistens als negativ angesehen.

Viele haben sie darum in sich selbst abgekapselt und isoliert, und versuchen, sich möglichst nicht mehr an sie zu erinnern. Zusammengerollt befindet sie sich nun ganz unten in unserem Unterleib und wartet darauf, dass wir uns wieder erinnern.

Dann wird sie aufsteigen und die Verbindung zum Himmel wieder suchen, ohne jedoch dabei den Boden unter ihrer Schwanzspitze zu verlieren.


Unsere Schlange hat aber auch ein Gegenstück; und das ist die WEISSE TAUBE !

Und dieser weißen Taube widerfuhr genau das gleiche Schicksal wie unserer Schlange, nur in umgekehrter Form.

Sie, die weiße Taube, flüsterte nämlich den „Göttern“ einst zu, dass sie genauso wie die Menschen auf der Erde spielen, glücklich sein, und in die Einheit und Verantwortungslosigkeit eintauchen könnten.

Verantwortungslosigkeit ist hier gemeint im Sinne von Naivität und kindlicher Freiheit. Die Götter fingen an, wie die Kinder zu spielen und ausgelassen zu „toben“. Seht euch doch nur zum Beispiel die ganzen griechischen Göttergeschichten und Sagen aus dem Olymp an. Noch heute wird dort Sport und Spiel als ihr Symbol angesehen.

Dieses Schicksal der Götter steht genau im Gegensatz zu dem der Menschen, die plötzlich anfingen, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.

Und es kam auch bei den Göttern zu einem bösen Erwachen. Denn fortan konnte die Taube nur noch am Himmel fliegen, und unter ihren Füßen keinen Boden mehr finden und berühren.

Es ist ein bisschen wie in der Geschichte von Noah, der die weiße Taube ausschickt, um Land zu suchen, und die dann zunächst nur über endloses weites Meer fliegen kann, ohne jemals Land zu finden.

Dazu muss ich noch sagen, dass ich hier zwar von Göttern und von Menschen spreche, aber es muss allen klar sein, dass letztendlich beide Seiten dieser Geschichte in uns selbst vereint sind.

Wir sind die Menschen von damals und genauso sind wir auch die Götter von damals.

Genaugenommen sind wir die Nachkommen von Beiden.

Und genauso, wie die Schlange den Himmel wieder finden muss, ohne den Boden zu verlieren, genauso muss jetzt auch die Taube den Boden der Erde wiederfinden, ohne ihrerseits dabei den Himmel zu verlieren.


Aber nun kommt noch etwas ganz Besonderes.


Denn unsere Schlange, von der ich erzählte, ist eigentlich nur ein kleiner Wurm im Vergleich


zur Schlange der Götter, die einst vor langer Zeit zur Taube wurden.


Denn diese Schlange ist riesengroß und machtvoll (eigentlich fast so wie ein Dinosaurier).


Und wenn sie, die Götter von damals, diesen Dinosaurier eines Tages in sich wieder annehmen und zulassen können, wird die Pracht und Schönheit unvergleichlich sein. Genauso wie es schon einmal war, nur dass diesmal alles von Liebe und tiefer Bewusstheit durchdrungen sein wird.

Aber die Götter flüchteten in ihre „kleine“ Taube, kommen heute als unsere Lehrer zu uns

und halten diese Taube mit großer Macht fest, denn sie wollen und können sich nicht erinnern.

Und genauso ist es auch bei den Menschen, die ihre kleinen Schlangen (Egos) krampfhaft festhalten, in großer Angst vor dem Nichts, das sie in der Taube vermuten.

Und dabei ist die Taube der Menschen, im Vergleich zu den Göttern, ein riesengroßer weißer Adler,

der Kraft, Liebe und Einheit darstellt;

viel größer und wissender, als die weißen Tauben der vermeintlichen Lehrer es sich jemals vorstellen könnten.

Denn es gab eine Zeit, da haben Götter und Menschen bewusst ihre Kräfte getauscht.

Aber niemals konnte der eine sein wie der andere.

Seitdem müssen alle lernen, und keiner ist mehr auf seinem richtigen Platz.

Aber es wird der Tag kommen, an dem es keinen Unterschied mehr geben wird ,




zwischen den Göttern und den Menschen.





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