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Isabella . . . Das Finden der Wurzeln ..

Eintrag von Terrageist im Blog Terrageist's blog. Ansichten: 173



In den Geschichten unserer Ahnen liegt alle urtümliche Kraft und Wahrheit, wenn


wir nur den Mut haben, genau hinzusehen.

Das ist natürlich schwer zu verstehen, wenn die alten Geschichten scheinbar so

negativ aussehen. Aber es geht gar nicht wirklich um den Inhalt dieser Geschichten,

sondern nur um die Blutlinie, aus der wir kommen. Und wenn wir nicht hinsehen

können, schaffen wir Lücken, und unsere Verbindung zu uns selbst ist unterbrochen.



Als ich mich jetzt noch einmal geöffnet hatte für die Geschichte meiner Mutter,

wurde mir etwas klar. Die Wurzeln der Vergangenheit geben uns den Boden unter

den Füßen zurück, egal wie sie aussehen mögen. Und wenn wir nicht hinsehen,

schweben wir fortan nur noch in der Luft, ohne jeden Halt und ohne jede Sicherheit.



Aber durch dieses Hinsehen und innere Annehmen wurde mir noch etwas klar. Die

Wurzeln liegen schlussendlich nicht wirklich in den Ahnen, sondern eigentlich direkt

in uns selbst. Aber erst durch das Hinsehen und Annehmen kann man beginnen, es

wirklich zu verstehen.



Also sehe ich mir die alten Geschichten an, ohne Urteil, lasse sie einfach an mir

vorüberziehen, und erkenne darin meine eigenen Kräfte.

In Wahrheit bin ich wie ein Stern. Ich selbst bin der Mittelpunkt, und von diesem

Mittelpunkt aus bilden sich die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft.

Die Wurzel ist in mir selbst und auch die Baumkrone. Und dazwischen liegt der

Stamm, gerade und stark, um Krone und Wurzel zu verbinden.



Und je höher wir nach oben wachsen wollen, umso tiefer müssen wir uns nach unten

in der Erde verankern, um bei all dem den Halt nicht zu verlieren. Aber dafür

müssen wir unsere sogenannte Vergangenheit ansehen können. Denn in all dem

liegt unsere wahre Kraft, egal wie sie im Moment aussehen mag. (Sie sieht eigent-

lich nur hässlich aus durch das Wegsehen), denn alles was wirklich angesehen wird,

muss sich schließlich in Schönheit verwandeln.



Ich weiß, dass dieses vielleicht schwer zu verstehen ist. Aber genau das glaube ich.

Erst nach dem Hinsehen kann sich alles verwandeln. Denn wie soll ich ein altes Haus

umbauen, wenn ich es nicht einmal ansehen mag. Wenn ich es aber ansehe, und

zwar wirklich ansehe, wird es sich vor meinen Augen völlig umstrukturieren.

Dann kann ich nicht sagen, es war vorher hässlich und jetzt ist es schön. Sondern

ich sehe jetzt erst, wie es wirklich aussieht und immer ausgesehen hat.

Wir entwurzeln uns, wenn wir uns von unserer Familie lösen wollen.

Aber durch das wahrhaftige Annehmen lässt sie uns los.



Dann haben wir es geschafft. Denn die Kraft bleibt uns erhalten und will sich von

uns nun wieder neu formen lassen. Wir sind die Herren unserer Herzen und die

Schöpfer unserer Welt.


Alles was wir erschaffen,

ist bereits da und hat schon immer existiert.

Und wir holen es in unser Leben,

weil es unseren Herzen entspricht.



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