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Isabella 2005 . . . . Eine Baum-Meditation . .

Eintrag von Terrageist im Blog Terrageist's blog. Ansichten: 1115

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Stell dir vor, du bist ein Baum.


Schön und frei stehst du auf weitem Feld, oder du stehst in einem

schönen grünen Wald als lebendiger rauschender und schatten-

spendender Teil.


Konzentriere dich auf die Erde unter dir, auf die Erde die dich hält

und dir Nahrung und Liebe gibt.


Du beginnst zu spüren, sie ist recht sumpfig und morastig unter dir.

Du stehst im Schlamm, du stehst im Moor.


Überall steht das Wasser und die Luft ist feucht und moderig.
Nichts bewegt sich außer vielleicht ein paar summenden Fliegen.


Aber jetzt wo du genau hinsiehst, fühlst du, dass deine Wurzeln gar

nicht in diesem Morast, der dich umgibt, verankert sind, sondern sie

gehen viel viel tiefer.

So weit hast du zuvor noch niemals in dich

gespürt, und du merkst, es tut dir wirklich gut.


Deine Wurzeln sind lang und dünn, und unendlich zäh.
Niemals zu zerreißen oder sonst wie zu zerstören.
Das ewige Band, das dich mit
deinem ursprünglichen Sein verbindet.

Und von dort kommt auch deine wahre Nahrung.
Und du erkennst,
alles andere war bisher nur ein Trugschluss.


Jetzt aber siehst du dir den Morast, in dem du stehst, etwas genauer an.

Jetzt wo du weißt, dass deine wahren Verbindungen viel tiefer gehen,

hast du den Mut dazu.


Es sind ungeheilte niemals ausgedrückte oder ausgesprochene Gefühle

Gedanken Wünsche, die dir jetzt bewusst werden.

Uralter Moder, mit dem du dich unbewusst immer identifiziert hattest,

der aber in Wirklichkeit gar nichts mit dir zu tun hat.


Und du spürst ihm nach, denn diese uralten Geschichten sind alle in dir

verankert und treiben ihr Unwesen aus den Tiefen.


Uralte Erinnerungen deiner Großeltern zum Beispiel, deiner Ahnen, all

derer die vor dir waren.

Die Menschheit ganz allgemein.

All das steigt nun bewusst in dir auf.

Und du spürst und siehst nun,

wie so ganz allmählich etwas ins Fließen kommt.


Die alten Geschichten verwandeln sich in Kanäle Flüsse und Bäche,
die mehr und mehr alle in eine Richtung zu fließen beginnen.

Das Wasser zieht sich aus dem Morast und aus dem Moor und Schlamm.

Uralte Gefühle können jetzt erlöst gehen.

Und sie alle fließen als Kraft in ein gemeinsames wunderschönes Meer.

Vielleicht kannst du aber auch einen See wahrnehmen.


Es wird heller und heller, die Vögel beginnen zu singen
alles wird lebendiger.
Und der Boden unter dir wird immer trockener und trockener.


Vorübergehend hast du das Gefühl, als würde nun alles gehen,
und nichts mehr bei dir bleiben,
denn du hattest dich an alles so sehr gewöhnt.

Der Boden wird allmählich wie trockener Sand und du beginnst um deinen

Halt zu fürchten.

Aber genau jetzt erinnerst du dich wieder an deine wahren ganz tiefen

Wurzeln. Sie sind unendlich lang dünn und zäh. Und nichts, aber auch gar

nichts könnte dich wirklich jemals entwurzeln.


Darum hältst du auch durch während du nun in diesem Sand stehst.

Du schaust auf das neu entstandene Meer oder den See und siehst seine

ganze Schönheit und Klarheit. Es ist eine große Kraft in ihm, und du spürst

die Freude in dir aufsteigen.


Diese Freude aber ist die Sonne, und allmählich verdampft die Oberfläche

des Meeres oder des Sees, so wie es schon immer gewesen ist.


Das Wasser steigt auf in die Wolken,
wandert am Himmel entlang und beginnt
sich schließlich in einem unglaublichen nie zuvor dagewesenen Wolkenbruch
zu entladen. Es regnet und regnet und regnet.


Die Erde um dich herum, die zuvor nur Sand gewesen war,
beginnt sich zu öffnen und vollzusaugen.
Sie nimmt alles auf, was sie nur an Regenwasser
bekommen kann.
Und mehr und mehr spürst du ihre Verwandlung in wunder-
bare nahrhafte und haltende Muttererde.


Dein Herz geht auf und du spürst die mütterliche, die elterliche Liebe und

Kraft, die nun beginnen, dich, der du ein Baum bist, von unten her zu er-

nähren.


Jetzt fühlst du allmählich die Kraft der Erde in dir aufsteigen,
durch dein ganzes Wurzelwerk,
das sich nun wunderbar ausbreiten kann,
durch deinen starken schönen Stamm
und hinein in die alles überragende Baumkrone.


Du reckst und streckst dich.
Alles Enge Bedrückende ist nun von dir gewichen.

Und die Kraft der Muttererde in dir
spricht nun durch deine Zweige mit dem Himmel,
und sie sagt ihm und auch dir,

WER DU BIST!




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