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Der Tod / Teil 1

Eintrag von Renate Ritter im Blog Renate Ritter's blog. Ansichten: 1907

Der Tod
Es gibt keinen Tod.
Der Tod ist die Loslösung von der Realitätsebene, auf der wir unser irdisches Leben verbringen. Wir öffnen eine Tür und gehen in eine andere Umgebung.
Diese »Tür« befindet sich im eigenen Bewusstsein. Es gibt keinen anderen Ort, zu dem wir hinüberwechseln. Das so genannte Jenseits ist ein Ort im eigenen Bewusstsein. Im Moment der Loslösung bewegen wir lediglich unseren Standort im Bewusstsein. Wir wenden unsere Aufmerksamkeit in eine andere Richtung. Damit haben wir dann eine andere Art der Wahrnehmung.


Die Zusammenfassung zum Thema Tod, im weiteren Loslösung genannt, beinhaltet folgende Themen:
Teil 1
Werterfüllung oder warum wir das Leben haben
Wir sterben um zu leben.
Vor dem Tod / der Übergang
Zeitpunkt des Todes
Unter welcher Voraussetzung kommen wir an den Punkt, uns loslösen zu wollen?
Wie verwirklicht man seine Wahl zu sterben?
Selbstmord
Im Moment des Sterbens

Teil 2
Der erste Moment nach der Loslösung
Was nach der Loslösung geschieht / der Übergangsbereich
Manche gestorbenen Menschen glauben nicht an ihren Tod
Kontakt mit Verstorbenen
Im Jenseits
Die Selbstprüfung
Die Ruhezone - der Übergang in ein neues Leben


Werterfüllung oder warum wir das Leben haben
Wir sind geistige Wesen, die einen freien Willen haben. Wir haben immer und in jedem Moment die freie Wahl.
Als Akt der Selbstbestimmung wählen wir geboren zu werden. Weil wir mit dieser irdischen Existenz eine Absicht verfolgen. Dazu haben wir uns einen Lebensplan aufgestellt. Unser Leben ist eine Erkundungsfahrt, für die wir uns selbst die Richtung vorgeben, in der wir forschen und Erfahrungen machen wollen.

Erfahrungen sind das, worum es in erster Linie geht im Leben. Über diese Erfahrungen gestalten sich unsere Eigenschaften und Fähigkeiten, unsere Charakteristik. Das ist der Wert, den das Leben hat für uns.
Werterfüllung nennt man die Erfüllung der eigenen Lebensabsicht.

Wir kommen also freiwillig in diese Welt, weil wir als physische Wesen in einer physischen Realität Erfahrungen machen wollen. Und wir gehen absolut freiwillig, wenn wir meinen, unsere Lebensabsicht erfüllt zu haben.


Wir sterben um zu leben
Ist diese Werterfüllung einigermaßen erreicht, wählen wir, die irdische Existenz nicht länger fortzusetzen. Wir streben die Möglichkeit einer weiteren Forschungsreise an, in einem anderen Leben, unter neuen Voraussetzungen. Dafür müssen wir die gegenwärtige Existenz beenden, damit das Leben irgendwie, irgendwo, irgendwann weitergehen kann.
Wir sterben um zu leben.

Wir sprechen vom Trieb zum Überleben, der allen Menschen und Tieren biologisch eingepflanzt sei. Aber der Trieb zu leben bedeutet tatsächlich, dass wir sterben wollen! Nur so kann das Leben weitergehen.

Kein Mensch muss sterben. Jeder Mensch, der aus dem Leben scheidet, hatte die Absicht zu sterben bzw. war er dazu bereit. Auch ein Kind, auch dann, wenn er durch einen scheinbar unerwarteten Unglücksfall, eine Naturkatastrophe oder eine Gewalttat zu Tode kam.
In ein Flugzeug, das abstürzen wird, steigen nur Menschen ein, die - jeder für sich - in ihrem Innersten bereit sind, ihr Leben an diesem Punkt zu beenden und den Tod anzunehmen. Diese Unfallopfer sagen nicht mehr: Ich will leben, leben, leben. Sie empfinden in etwa: Ich will leben oder sterben, wie es gerade kommt...
Wäre ihnen ihre innere Haltung aber bewusst, könnten sie das Flugzeug nicht besteigen.

Die meisten Menschen nähern sich der eigenen Absicht sterben zu wollen aber schrittweise an. Wir bewegen diese Wahl über einen längeren Zeitraum in unserem Gemüt hin und her.


Vor dem Tod / der Übergang
Wir sterben freiwillig und wir bereiten uns vor auf die Loslösung von der physischen Realität. Deshalb durchlaufen wir vor dem Tod eine Zeit des Übergangs. Die kann recht kurz sein, meist aber dauert sie Jahre.
Dieser Übergang vom Bereich des physischen Daseins in den Bereich der nicht-physischen Existenzform erstreckt sich auf die Zeit sowohl vor dem Tod als auch danach.

Das wesentliche Merkmal dieser mentalen Vorbereitung ist die subjektive Empfindung des Nicht-Getrenntseins. Wir empfinden uns zunehmend nicht mehr eingeschlossen und beschränkt auf unseren Körper. Wir sehen uns auch nicht mehr so klar getrennt vom Geist und Körper anderer Menschen, wie das unser Leben lang selbstverständlich so zu sein schien. Wir sehen uns sowie die Menschen um uns herum als ein zusammenhängendes Ganzes.

Das wird von anderen Menschen als Senilität gedeutet.
Der geistige Übergang in den nicht-physischen Bereich ist das, was wir als Senilität oder Alzheimer verstehen.
Der senile Mensch erlebt den Übergang im Wesentlichen vor dem Tod. Dazu blendet er sich immer häufiger und immer länger aus und kehrt immer weniger in die physische Realität zurück. Er nähert sich dem Weitergehen immer mehr, und schließlich blendet er sich völlig aus. Ist er dann gestorben, findet er sich problemlos zurecht im Dasein ohne die Beschränkungen von Raum und Zeit. Er hat sich darauf vorbereitet, er hat sich entsprechend akklimatisiert.

Wenn wir den Menschen in diesem Zustand zuhören würden, statt alles was sie sagen herabzusetzen, könnten wir ziemlich viel über den Tod von ihnen lernen. Aber wir werten ihre Erfahrungen ab, weil sie nicht dem entsprechen, was wir als die Normalität des Lebens verstehen.

Sie erleben ihren Zustand als ein immer weiterführendes wundervolles Abenteuer. Es fällt ihnen schwer, diese Abenteuer zu erklären, da die Leute ihnen ihre Geschichten nicht glauben. Es sind keine Geschichten sondern Erlebnisse.

Würden wir sterbende Menschen nicht so strikt ausgrenzen aus unserem Erfahrungsbereich, dann könnten wir beobachten, wie ein sterbender Mensch sich dem Tod bewusst zuwendet, wie er ihm mit offenen Armen entgegen geht. Es ist nicht so, wie manchmal behauptet wird, dass der bedauernswerte und natürlich unglückliche Sterbende eine Hand braucht, an der er sich festhalten kann im Angesicht des Todes, dass ein Mensch ihm beistehen und Trost geben muss in den doch so schrecklichen letzten Minuten seines Lebens. Das erscheint nur Denjenigen so, die angesichts des Todes selbst vor einem unfassbaren, im Grunde unheimlichen Rätsel stehen.

Aber auch Menschen, die scheinbar unerwartet durch einen Unfall/Gewalttat aus dem Leben scheiden, haben sich zuvor auf dieses Ereignis vorbereitet. Das aber ebenso kurz wie der Tod schnell über sie kam.

Der Übergang in Form von Senilität muss aber nicht sein. Man kann sehr wohl den anstehenden Übergang auch bewusst wahrnehmen, also verstehen, was gerade passiert. Dann weiß man aber auch, dass man seinen Tod beschlossen hat. Wer kann diesen Gedanken aushalten...?


Zeitpunkt des Todes
Es gibt Theorien, wonach der Zeitpunkt unseres Todes vorherbestimmt wäre. Und manche Menschen wollen diesen Tag auch erkennen an bestimmten Zeichen.
Wer einen solchen Tag genannt bekommt und tatsächlich an diesem Tag stirbt, der hat diese Theorie für sich als wahr angenommen. Er wählt dann, an eben diesem Tag tatsächlich zu sterben. Das ist ein Konzept, mit dem wir spielen.

Einen solchen vorherbestimmten Zeitpunkt gibt es aber nicht wirklich. Wir sterben in dem Moment, wo wir in die Möglichkeit einwilligen, jetzt im Moment tatsächlich zu sterben.
Diesen Zeitpunkt können wir uns selbst vorgeben – oder ihn uns vom Arzt nennen lassen - wir können ihn sehr wohl auch wieder verwerfen, was auch oft geschieht in solchen Fällen.

Im Laufe unseres Lebens nähern wir uns viele Male der Wahrscheinlichkeit zu sterben. Wir »sterben« auch viele Male, das heißt, wir werden dann ein anderer Mensch und leben ein anderes Leben. Irgendwann ist diese Fähigkeit zur Änderung aber nicht mehr gegeben bzw. ist die erwünschte Änderung so genereller Natur, dass wir uns auf eine andere Stufe beziehungsweise Realitätsebene begeben müssen, damit das Leben weitergehen kann.
Der Todestag eines Menschen ist nicht vorherbestimmt, auch wenn es Lehren gibt, die genau das Gegenteil erklären und diesen von Geburt an festgesetzten Todestag erkennen wollen.

In dem Augenblick, in dem wir die Loslösung mittels welcher Methode auch immer wählen, sind wir uns momentan dieser Wahl gewahr. Wir wissen im Moment des Todes, dass wir sterben wollen, nicht müssen.
Aber die Wahl der Loslösung ist eine Wahl des Augenblicks. Wir erschaffen also eine Situation, in der wir sowohl weiterleben als auch sterben können, und wählen dann den Tod.


Unter welcher Voraussetzung kommen wir an den Punkt, uns loslösen zu wollen?
Man wählt die Loslösung, wenn man seine Werterfüllung erfüllt hat bzw. sie nicht länger erfüllen kann.
Wir haben eine selbst gewählte Absicht für unser Leben, aber nicht, um Dinge zu tun oder zu besitzen. Wir wollen erforschen, unser Bewusstsein und seine Potentiale erkunden. Wenn das vollbracht ist, leben wir gern und zufrieden noch ein bisschen weiter, so wie man einen angenehmen Feierabend genießt.
Wer aber bestrebt ist, seine Werterfüllung zu erreichen und es nicht tut, löst sich los. Wer also für sich keine Möglichkeit sieht, gewisse Ideen und Pläne zu verwirklichen, wer meint, an eine Grenze gekommen zu sein, der empfindet sein physisches Leben als hinderlich.
Wer als Kind stirbt, möchte meist sein unbeschwertes heiteres Gemüt bewahren, unbelastet von den als beschwerlich empfundenen Belastungen des Erwachsenenlebens.

Natürlich gibt es noch weitere individuelle Beweggründe, sich loslösen zu wollen von der physischen Existenz. Aber wie gesagt, die Loslösung ist immer die freie Wahl des Menschen.


Wie verwirklicht man seine Wahl zu sterben?
Jeder Mensch wählt die Methode seines Ausscheidens aus der physischen Existenz. Das gilt in jedem Fall.
Warum stirbt der eine im Bett und der andere bei einer Massenkatastrophe? Warum fällt der eine einfach tot um und ein anderer quält sich mit Schmerzen bis zum letzten erlösenden Atemzug?
Wir sterben, wie wir gelebt haben. Jeder erfährt das Sterben so wie es seiner persönlichen Art und Weise entspricht, das Leben zu erfahren.
Wer immer alles sofort und ganz und gar will, der wird auch sterben bei vollem Bewusstsein, im Zustand höchster Aktivität. Kurz und schmerzlos.
Wer ein wohlbehütetes Leben gewählt hat, in dem die Eltern oder der Partner für alles sorgten, der wird »sich sterben lassen«, indem ein anderer etwas tut, absichtlich oder zufällig, was den eigenen Tod verursacht.
Wer das Berühmtsein im Leben nicht geschafft hat, der kann es jetzt durch die besonderen Umstände seines Todes vielleicht werden.
Wer ein zurückgezogenes und unauffälliges Leben bevorzugt hat, der wird sich genauso unbemerkt von dieser Welt verabschieden und eventuell dadurch seine Isolation noch einmal ausdrücklich demonstrieren.
Ein Mensch, der in seinem Leben viel Leid und Schmerz hingenommen hat ohne sich je darüber zu beklagen, der wird vielleicht einen sehr leidvollen Sterbevorgang wählen, der niemandem verborgen bleibt und bei dem er einmal laut und deutlich sein Leid zeigen kann.

Manche Menschen wählen einen emotionalen Staudamm, eine Konzentration von Ereignissen, die allesamt als schlimmes Geschehen empfunden werden. Das deshalb, weil sie glauben, dass schneller besser wäre. Heißt, manche Menschen wählen einen »schrecklichen« Tod, um in den Tod hineinzufinden.

Andere haben still für sich beschlossen, nicht mehr leben zu wollen, was sie aber weder vor ihren Angehörigen noch vor sich selbst zugeben können. Sie legen sich eventuell eine schwere Krankheit zu. Es gibt diverse Krankheiten, die fast immer zum Tode führen. Lebenserhaltende Maßnahmen werden dann abgelehnt.

Fürsorgliche und verantwortungsbewusste Menschen - Mütter etwa, aber nicht nur, - die für sich selbst an einen Punkt gelangt sind, an dem es nur auf der nächsten Stufe weitergehen kann, wählen oftmals eine Todesform, bei der sie sich zum Sterben regelrecht zwingen. Sie ringen mit dem Impuls, bleiben zu müssen und der Erkenntnis, gehen zu wollen. Sie kämpfen, für alle deutlich sichtbar, mit dem Tod und zwingen ihn sich durch ein körperliches Desaster letztlich auf.

Manche Menschen forcieren ihr Bewusstsein regelrecht, aus dem Körper zu flüchten. Das geschieht mit Hilfe von Schmerzen. Der Schmerz wird sozusagen bewusst eingesetzt als Befreiung. Menschen, die in früheren Zeiten infolge einer schmerzhaften Krankheit gestorben sind, haben diesen Schmerz erstens nicht lange ertragen müssen und zweitens war der Schmerz – so unverständlich das klingen mag – mit lustvollen Gefühlen verbunden. Weil sie so erleben konnten, wie ihr Bewusstsein den Körper verlässt. Sie erfuhren ganz bewusst die Erlösung.
Wir glauben selbstverständlich, dass wir einem an einer schweren und unheilbaren Krankheit sterbenden Menschen zumindest seine Schmerzen nehmen müssten - als humane Geste sozusagen. Dabei verstehen wir nicht, dass es den Schmerz nicht etwa überflüssigerweise gibt, sondern - wie alles, was den Menschen betrifft - absichtlich und mit einem tieferen Sinn.
Wird kranken Menschen der Schmerz mit Hilfe starker Drogen genommen, dann betäubt man ihnen damit auch ihr Bewusstsein. Sie geraten in einen Dämmerzustand, in dem sie dann über Wochen und Monate und Jahre! bleiben, bis sie endlich doch sterben. Diese Verlängerung des Lebens wird ebenfalls verstanden als Akt der Humanität. Das Leben muss solange erhalten bleiben, wie es irgend geht. Auch wenn diesen Menschen das Leben zur Hölle auf Erden wird, egal, das körperliche Leben muss mit allen heute zur Verfügung stehenden Mitteln und Methoden erhalten werden.
Die Schlussfolgerung aber, einen Kranken an seinen starken Schmerzen leiden zu lassen, ihn auf dese Weise geradezu in den Tod zu treiben, dieser Gedanke scheint heute menschenverachtend zu sein...


Selbstmord
Selbstmord ist dann ein Hilfeschrei, wenn er nicht wirklich vollzogen wurde.
Aber jeder Tod ist ein Selbstmord, da wir den Tod in jedem Fall selbst wählen. Wir erschaffen lediglich eine sprachliche Unterscheidung.

Der Mensch hat sich für sein irdisches Dasein natürlich die Regel aufgestellt, das Leben unbedingt erhalten zu wollen. Und so gesehen ist Selbstmord ein Tabubruch. Nichts scheint deshalb so sehr mit Schuld und Strafe belastet zu sein wie die Selbsttötung.
Es gibt aber keine höhere und nachfolgende Strafe für Selbstmörder, ihre Situation unterscheidet sich durch nichts von der anderer Verstorbener. Sie werden wiedergeboren und lernen, mit den Herausforderungen – den selbst gewählten! – umzugehen. Sie lernen das nicht, weil sie es müssen, sondern weil sie es wollen.

Selbstmord kann ein Zeichen eines persönlichen Versagens sein, wie es heute allgemein verstanden wird. Der Betreffende war nicht imstande, seine Probleme zu lösen. Oftmals ist das auch so. Wer Selbstmord begeht, tut das in aller Regel mit dem Gedanken, unter den gegebenen Bedingungen sein Leben nicht weiterführen zu wollen. Aber letztlich handelt ein Selbstmörder in etwa wie ein Autor, der seinen Roman umschreiben will und dazu einige Kapitel löscht, um mit seiner Geschichte noch einmal von vorn beginnen zu können.

Wir neigen zum Glauben, dass wir andere am Selbstmord hindern können. Aber meist können wir nichts verhindern, was jemand zu tun wählt.
Aber natürlich sollten wir diese Absicht bemerken. Die Betreffenden erleben sehr viel Verwirrung, sind objektiv gequält und erleben Trauma. In Anerkennung dieser Situation kann Hilfe oder Unterstützung deshalb hilfreich sein. Die gewählte Handlung mag das letztlich oftmals nicht verhindern.


Im Moment des Sterbens
Im Moment des Sterbens weiß man, dass man die Loslösung gewählt hat, und zwar bevor es passiert. Man stirbt also mit dem Gewahrsein: Jetzt sterbe ich.
Der Tod überrascht uns nicht, auch wenn die äußeren Umstände des Todes diesen Eindruck erwecken.
Die Trennung vom Körper führt dazu, dass das Körperbewusstsein nicht länger Anweisungen vom subjektiven Bewusstsein bekommt. Es wird aufhören, innerhalb der bestehenden physischen Form zu funktionieren. Es funktioniert noch einige Zeit (Haare und Fingernägel wachsen noch etwas), ohne Koordination des Bewusstseins entsteht aber bald Chaos.
Aber auch ohne physischen Körper ist der Verstorbene nicht sofort weg in einem jenseitigen Nirgendwo. Ob man ein langsames Sterben wählt oder ob man vielleicht erschossen wird oder von einer Klippe stürzt oder in einem Unfall stirbt, man kann die ganze Zeit über präsent sein, bis der Körper zu funktionieren aufhört. Das ist eine Wahl.
Man schaut also seinem Tod von außen zu.

Ein vorübergehendes Schweben und das Sehen des eigenen Körpers ist für sehr viele Menschen beim Loslösen üblich. Es ist eine Wahl, aber keine Regel. Viele Menschen wählen diese Erfahrung. Sie lösen sich vom physischen Körper los und untersuchen vorübergehend ihre Wahl, wie sie sich vom physischen Körperbewussteins losgelöst haben.

Es ist nun ein allgemein angenommener Glaubenssatz, es gäbe im Moment oder unmittelbar nach dem Tod einen Rückblick auf das Leben, so dass sich das eigene Leben abspult vor dem inneren Auge wie ein Film. Wer das so glaubt, der erwartet dann auch, dass der Tod genau so geschieht. Deshalb geschieht er halt auch so. Es ist aber nur ein Glaubenssatz.
Wem aber vor der Loslösung bewusst war, dass er sterben will, der entfernt sich problemlos von seinem Körper.
Glitzerfee und Waagemutig gefällt das.
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