Über das Ende (Fortsetzung)

Wenn man über das Ende spricht, muss man über den SINN sprechen und am Ende (lächel) wäre es egal, ob ich den blog Eintrag mit
"Über das Ende" oder mit
"Über den Sinn" betiteln würde.

Das der SINN der Schöpfung nicht im LEBEN liegt, ist daran zu sehen, dass alles was in Erscheinung tritt, wieder vergeht und dass er sich nicht im Tod findet, ist daran zu erkenne, dass die Schöpfung beständig neu in Erscheinung tritt.
Der SINN ist also weder in dem zu finden, was man das Leben nennt, noch in dem zu finden, was man den Tod nennt.
Um den SINN der Schöpfung zu verstehen, muss man den SINN IN BEIDEM erkennen.
Nur wer den Sinn IN BEIDEM erkennt, versteht es auch, den SINN in BEIDEM zu bewahren.
Da der Mensch aber sich immer nur IN EINEM ZUSTAND erfährt, erkennt er den Sinn nicht.
Jesus drückte das so aus:
(62): "Denen - die meiner Geheimnisse würdig sind - sage ich meine Geheimnisse.
Was deine rechte Hand tun wird, deine linke soll nicht wissen, was sie tut."
(TE)

Das Tao drückt es so aus (meine Übertragung)

(Was bei der Verwirklichung der Lehre zu beachten ist:
der linke und der rechte Ort der Lehre und der Schöpfung)


(31)
Wer nicht aus sich heraus erschaffen kann, der sollte nicht zerstören.
Wer nicht aus sich heraus heilen kann, der sollte nicht verletzen.
Wer nicht aus sich heraus vereinen kann, der sollte nicht trennen.


Das Erschaffene widersetzt sich der Zerstörung.
Dieser Widerstand will geachtet werden, um die Existenz aller Wesen Willen.
Das Erschaffene widersetzt sich der Verletzung.
Dieser Widerstand will geachtet werden, um die Heilung aller Wesen Willen.
Das Erschaffene widersetzt sich der Abtrennung/Einsamkeit.
Dieser Widerstand will geachtet werden, um der Einheit aller Wesen Willen.


Die Schöpfung verweilt nicht dabei zu zerstören, zu verletzen oder zu trennen.
Zu erschaffen, zu heilen und zu vereinen ist das WIRKEN des Einen Geistes in der Schöpfung.

Wer in der Einheit des Einen Geistes ruht,
verweilt am rechten, zu erkennenden Ort des Einen und der Lehre.
Wer in der Einheit mit der Schöpfung ruht,
verweilt am linken, nicht zu erkennenden Ort der Schöpfung und der Lehre.

Für den Geist gilt es die Einheit zu erkennen, daher ist dies der rechte Ort.
Für die Schöpfung gilt es, sich nicht von DEM EINEN GEIST zu trennen,
daher ist sie der unbekannte Ort.

In der Schöpfung erinnert sich der Berufenen an Ihren linken Platz
und achte so, was Ihm widerfährt.
Im Geist erinnert sich der Berufene an seinen rechten Platz
und verwirklicht so, was sich bewährt.

Was die Schöpfung und die Lehre verwirklicht,
trennt und zerstört,
was selbst nur nach Zerstörung strebt, Abtrennung in sich trägt.

Was die Schöpfung und die Lehre heilt,
vereint nur das,
was nicht mehr nach Verletzung strebt, größeren Schmerz noch in sich trägt.

Nichts in der Schöpfung und der Lehre
wird jemals durch die Schöpfung oder Lehre selbst zerstört,
sondern nur,
um etwas anderes NEU zu verwirklichen.

Nichts in der Schöpfung und der Lehre,
wird jemals durch die Schöpfung oder Lehre selbst verletzt,
sondern nur,
um etwas anderes ERNEUT zu heilen.

Nichts in der Schöpfung und der Lehre,
wird durch die Schöpfung oder Lehre
selbst getrennt,
sondern nur, um etwas anderes wieder zu vereinen.


Die Schöpfung ist der linke -dem Menschen unbekannte- Ort des Einen:

Nur um der EINEN SCHÖPFUNG willen,
wird das, was nicht nach Zerstörung strebt,
dort zerstört werden.
Wer so zerstört, der wird am Grabe seiner Tat Trauer halten,
wie auch der Eine Trauer trägt am Tage seiner Tat.

Nur um der Heilung willen,
wird das, was selbst nach Heilung strebt,
dort verletzt werden.
Wer so verletzt, der wird am Grabe seiner Tat Trauer halten,
wie auch der Eine Trauer trägt am Tage seiner Tat.

Nur um der Einheit willen,
wird das, was selbst nach Einheit strebt,
dort getrennt werden.
Wer so die Einheit trennt, der wird am Grabe seiner Tat Trauer halten,
wie auch der Eine Trauer trägt am Tage seiner Tat.


Auf diese Weise vollzieht der EINE seine Schöpfung.

(Auf diese Weise verwirklicht der Berufene seine Lehre)





Die Gesetze, die man kennt, (die Naturgesetze) und die Gesetze, die man nicht kennt, (die Geistigen Gesetze) sorgen GENAU DAFÜR.
DEN SINN IN BEIDEM zu bewahren und so am Ende das Gleichgewicht oder den RAUM oder das HAUS der Schöpfung zu erhalten.

Man kann es auch mit EINEM EINZIGEN KÖRPER vergleichen.
Die Natur erscheint erbarmungslos, aber das ist sie nicht, sie dient dem EINEN und nicht dem EINZELNEN. Da aber die Trennung eine Illusion ist, dient das was geschieht am Ende jeden Einzelnen, auch wenn es nicht wahrgenommen wird...

Bsp Körper, Organe, Zellen
Kein funktionierender Körper richtet sich nach dem Wohlwollen einzelner Zellen aus. Der Körper funktioniert als EINE EINHEIT indem er DEM GANZEN dient. Auf diese Weise werden einzelne Zellen auch „geopfert“ nur dass das den Zellen in einem Körper nichts macht, da sie sich ALS EINHEIT erfahren, definieren und im Körper offenbaren. Z.B. die Leber. Die Leber-Zelle fühlt sich zugleich auch als ORGAN (Leber) daher IST es für sie kein Opfer, sondern nur ein „hindurchschreiten“ durch die Erfahrung ohne individuelle Erfahrung. Für den Menschen ist das anders. Wenn er von der Vernichtung oder dem Tod „bedroht“ wird, fühlt er sich einer „erbarmungslosen“ Natur ausgeliefert.
Die innere Wahrheit des Geschehens ist aber aus dieser Sicht nicht zu erfassen.
(R.S.)


DAS ERKENNEN DER WAHRHEIT liegt dabei WEDER allein im Geist NOCH allein in der Materie begründet...DA BEIDES ein BESTANDTEIL DER EINEN SCHÖPFUNG IST.

Wenn sie also zu euch sagen: Seht, er ist draußen in der Wüste!, so geht nicht hinaus; und wenn sie sagen: Seht, er ist im Haus!, so glaubt es nicht.
Denn wie der Blitz bis zum Westen hin leuchtet, wenn er im Osten aufflammt, so wird es bei der Ankunft des Menschensohnes sein.
Überall wo ein Aas ist, da sammeln sich die Geier.
(Mt 24,26-28)

um das, was hier ursprünglich gemeint ist erkennbar zu machen, muss ich erneut auf das TE zurückgreifen

Dies sind die geheimen Worte, die der lebendige Jesus sagte; Didymos Judas Thomas hat sie aufgeschrieben.

(1): Und er sagte:
"Wer die Bedeutung dieser Worte findet, wird den Tod nicht schmecken."

(2): Jesus sagte:
" Der Suchende soll nicht aufhören zu suchen, bis er findet. Und wenn er findet, wird er in Erschütterung geraten; und (wenn) er erschüttert ist, wird er in Verwunderung geraten, und er wird König über das All werden..."

(3): Jesus sagte: "
...aber wenn jene, die euch zu verführen suchen, zu euch sagen:
"Seht!, das Königreich (der EINEN Erkenntnis) ist (allein) im Himmel (bzw. Geist zu finden), (so) werden euch die Vögel des Himmels (und die Gedanken des Geistes darüber) zuvorkommen.
Sagen sie zu (aber) zu Euch: ,Es ist im Meer (nicht in Eurem Geist, sondern allein in dem, was MEHR ist, als Euer Geist), (so) werden euch die Fische darin (das was in Eurem Geist verborgen liegt) dabei zuvorkommen (es zu erkennen).

Denn das Königreich (der Erkenntnis) ist innerhalb von euch UND außerhalb von euch.

(DAS ERKENNEN DER WAHRHEIT LIEGT NICHT NUR IN DEM, WAS IHR SELBST SEID, SONDERN AUCH IN DEM, WAS IHR NICHT SEID!!)

(Daher)Wenn ihr euch erkennt, dann werdet ihr (auch von dem WAS NICHT IHR SEID) erkannt werden; und ihr werdet daher wissen, daß ihr die Söhne eines lebendigen Vaters seid.
Wenn ihr euch aber nicht erkennt, lebt ihr in Armut, und ihr seid die Armut (denn Euer Mangel die Schöpfung des Geistes UND der Materie (des Himmels UND der Erde) zu verstehen, wird nicht beseitigt sein)."

was also bei Mt (24, 26-28) steht ist daher in etwas so zu übersetzen:

Wenn sie also zu euch sagen:
Seht, die Erkenntnis über den Einen ist draußen in der Wüste (der Leere des Geistes)!, so geht nicht hinaus; und wenn sie sagen: Seht, er ist im Haus(in Eurem Geist)!, so glaubt es nicht.
Denn wie der Blitz bis zum Westen hin leuchtet, obgleich er im Osten aufflammt, so wird es bei der Erkenntnis über des Einen sein, sie wird NICHT AUS DEM KOMMEN, WAS IHR SEID/WO IHR SEID und doch werdet Ihr DEN EINEN in Euch erkennen.
Überall aber wo nur TOTES ist (ILLUSION ist), da sammeln sich auch jene, die nur TOTES zu essen begehren (da sie WEITER nach der Illusion streben).

(Fortsetzung folgt... (Über den Sinn))

Kommentare

Liebe Regina,

ich lese deine Blogs sehr gerne, und verinnerliche sie.

Bin aber mehr der stille Mitleser - you understand :)

Liebe Nachtgrüße, lotus light
 
Liebe lotus-light!
Es freut mich sehr, dass Dir diese Einträge dienen. Ich muss aber zugeben, ohne den Schubs von Walter hätte ich hier vermutlich gar nicht zu schreiben begonnen..
(g*), am Besten Du schickst Ihm Blumen (lach)..

LG
Regina
 

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Regina
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