*** Ruhe ***
Dieses Eselchen war so niedlich. Ganz ruhig graste es vor sich hin. Eigentlich fehlt auf diesem Foto ein Stück vom Ohr. Allerdings nur wenn man die Konventionen ganz genau nimmt. Der Ausdruck, der Blick des Esels ist mir aber viel wichtiger und es ist einfach total niedlich.
Der Eintrag hat den Namen Ruhe. Mir kam der Gedanke beim Anblick des Esels, wie er so ruhig tat was er eben tat, dass mein ganzes Wochenende von einer sehr angenehmen Ruhe erfüllt war. Vom heutigen Sonntag folgen viele Fotos aber zuerst muss zum frühen Freitag Abend springen.
Denn an diesem Abend schmiergelte ich, im Keller, eine sehr alte Holztür ab. Sie ist detailreich verziert, so wie vor langer Zeit noch alles von Menschenhand erschaffene reich verziert und mit viel Detailreichtum und Kreativität erschaffen wurde.
Im Keller gibt es ein Fenster und als ich hinausblickte begann es bereits zu dämmern. Es wurde langsam dunkel aber das Licht in dem Kellerraum erstrahlte in einem warmen, gelb-rötlichen Licht. Die Arbeitsbank an der hinteren Wand, ein Haufen Krempel in der linken Ecke, mitten im Raum auf zwei Holzböcke gelegt die Tür und die ganze Atmosphäre davon zusammen, hatten etwas von einer sehr alten Tischlerwerkstatt. Meditatives abschmirgeln. Es war nun wirklich nichts besonderes was ich da tat, es braucht für das abschmirgeln von alten Türen keine Emotionen und die gab es auch nicht aber dennoch erfüllte mich diese ruhige Arbeit und einen kurzen Moment dachte ich, wie schön das doch ist.
Am Samstag durfte ich einen knapp 60 Jahre alten Trecker fahren. Ziemlich groß, zwei Zylinder, Allrad, ein Frontlader, vier Gänge. Ich fuhr damit, bei herrlichem, warmen Sonnenschein, über die hügeligen, leicht herbstlichen Felder Ostwestfalen-Lippe´s bis in einen kleinen Wald, aus dem ich dicke, vom Sturm umgeworfene Baumstämme und Totholz zog, die zum Teil zu brettern verarbeitet werden sollen. Es war wie in einer Geschichte von Astrid Lindgren.
Jede Zündung des Gefährts ist spürbar und sehr laut. Dennoch war da diese unbeschreibliche Ruhe des Momentes in dieser unfassbar idyllischen Landschaft. Was war ich dankbar für diese Möglichkeit.
Heute aber, wollte ich ein Buch in der freien Natur weiterlesen. Auch heute war herrliches Wetter und ich habe, in den Jahren die ich hier schon Lebe, ein paar Orte entdeckt die für mich einmalig sind und an denen nur sehr selten andere Menschen entlang kommen. Dort wollte ich das Buch weiterlesen.
Ich habe überlegt ob ich einen der Orte fotografieren möchte und entschied mich dagegen. Ich denke ich würde nicht aufnehmen können, was ich an diesem Ort finde. Aber auf dem Weg dorthin gibt es einige schöne Ecken.
Der Eintrag hat den Namen Ruhe. Mir kam der Gedanke beim Anblick des Esels, wie er so ruhig tat was er eben tat, dass mein ganzes Wochenende von einer sehr angenehmen Ruhe erfüllt war. Vom heutigen Sonntag folgen viele Fotos aber zuerst muss zum frühen Freitag Abend springen.
Denn an diesem Abend schmiergelte ich, im Keller, eine sehr alte Holztür ab. Sie ist detailreich verziert, so wie vor langer Zeit noch alles von Menschenhand erschaffene reich verziert und mit viel Detailreichtum und Kreativität erschaffen wurde.
Im Keller gibt es ein Fenster und als ich hinausblickte begann es bereits zu dämmern. Es wurde langsam dunkel aber das Licht in dem Kellerraum erstrahlte in einem warmen, gelb-rötlichen Licht. Die Arbeitsbank an der hinteren Wand, ein Haufen Krempel in der linken Ecke, mitten im Raum auf zwei Holzböcke gelegt die Tür und die ganze Atmosphäre davon zusammen, hatten etwas von einer sehr alten Tischlerwerkstatt. Meditatives abschmirgeln. Es war nun wirklich nichts besonderes was ich da tat, es braucht für das abschmirgeln von alten Türen keine Emotionen und die gab es auch nicht aber dennoch erfüllte mich diese ruhige Arbeit und einen kurzen Moment dachte ich, wie schön das doch ist.
Am Samstag durfte ich einen knapp 60 Jahre alten Trecker fahren. Ziemlich groß, zwei Zylinder, Allrad, ein Frontlader, vier Gänge. Ich fuhr damit, bei herrlichem, warmen Sonnenschein, über die hügeligen, leicht herbstlichen Felder Ostwestfalen-Lippe´s bis in einen kleinen Wald, aus dem ich dicke, vom Sturm umgeworfene Baumstämme und Totholz zog, die zum Teil zu brettern verarbeitet werden sollen. Es war wie in einer Geschichte von Astrid Lindgren.
Jede Zündung des Gefährts ist spürbar und sehr laut. Dennoch war da diese unbeschreibliche Ruhe des Momentes in dieser unfassbar idyllischen Landschaft. Was war ich dankbar für diese Möglichkeit.
Heute aber, wollte ich ein Buch in der freien Natur weiterlesen. Auch heute war herrliches Wetter und ich habe, in den Jahren die ich hier schon Lebe, ein paar Orte entdeckt die für mich einmalig sind und an denen nur sehr selten andere Menschen entlang kommen. Dort wollte ich das Buch weiterlesen.
Ich habe überlegt ob ich einen der Orte fotografieren möchte und entschied mich dagegen. Ich denke ich würde nicht aufnehmen können, was ich an diesem Ort finde. Aber auf dem Weg dorthin gibt es einige schöne Ecken.
Es ist ein wenig bergig, als Vorläufer des Mittelgebirges. Aber in einem österreichischen Forum nicht der Rede wert.
Auf dem Weg fing ich ein bisschen vom späten Sommer oder dem frühen Herbst ein oder dem Übergang.
Ich bin mittlerweile daran gewöhnt, dass Menschen mich ansprechen wenn sie mich beim fotografieren sehen. Meistens geschieht es wenn ich das Telezoom-Objektiv angeschlossen habe, da dies auffällig groß ist. Aber manchmal bleiben Leute auch neben mir stehen und Fragen mich dann, was ich da gerade fotografiert habe. Heute hielt eine Frau neben mir und fragte: "Haben sie gerade die gelben Blätter fotografiert?" "Haargenau!", antwortete ich.
Sie sagte: "Es ist schon seltsam, wie das Licht den Weg genau dorthin findet." "Ja, irgendwie schon."
Als sie weiterging musste ich darüber nachdenken. Ihre Version des Fotos ist fast esoterisch. Ich bin davon ausgegangen, dass das Licht an dieser Stelle, durch die Vegetation, länger scheint als an den anderen Stellen. Darum trocknen die Blätter schneller aus und werden früher gelb. Ich weiß aber nicht ob meine Vermutung richtig ist und ob es sich so abspielt. Nun aber auch das Foto davon.
Sie sagte: "Es ist schon seltsam, wie das Licht den Weg genau dorthin findet." "Ja, irgendwie schon."
Als sie weiterging musste ich darüber nachdenken. Ihre Version des Fotos ist fast esoterisch. Ich bin davon ausgegangen, dass das Licht an dieser Stelle, durch die Vegetation, länger scheint als an den anderen Stellen. Darum trocknen die Blätter schneller aus und werden früher gelb. Ich weiß aber nicht ob meine Vermutung richtig ist und ob es sich so abspielt. Nun aber auch das Foto davon.
Auch eine sehr alte Frau fragte mich heute, ob ich auf einer Weide die Holzstämme fotografiert habe. "Das hätte ich wohl gemacht, wenn ein Vogel drauf gesessen hätte. Ich habe aber da hinten im Gras, ein kleines Kalb, das da liegt und vor sich hin döst fotografiert."
So schöne Farben.
Etwas ist mir heute häufiger geschehen und ich find es irgendwie witzig. Es gab einige Vögel die mich seltsam musterten, zumindest gehe ich davon aus, dass sie dabei mich anschauten. Ich meine nicht Menschen, obwohl die das auch tun. Ich bin mit der Kamera so sehr in meiner eigenen Welt, dass ich manchmal merke, dass Leute mich beim vorbeigehen geradezu anstarren. Manchmal nicke ich Ihnen dann zu oder sage Hallo, manchmal gehe ich aber auch ohne irgendeine Reaktion einfach weiter. Manchmal kommt mir dann der Gedanke, ob ich vielleicht etwas seltsam auf diese Menschen wirke.
Ich weiß es aber nicht, auf jeden Fall ist es mir egal was sie denken könnten. Aus meiner Perspektive finde ich es viel seltsamer, dass sie mich so anstarren.
Bei den Vögeln fand ich es aber witzig, wobei ich mir nicht ganz sicher bin ob sie mich fokussierten.
Bei den Vögeln fand ich es aber witzig, wobei ich mir nicht ganz sicher bin ob sie mich fokussierten.
Der große Brachvogel hat einen Riesenschnabel...
Der Austernfischer auch...
Ein niedlicher Sandregenpfeifer...
Ein Säbelschnäbler, der Name sagt alles...