Möhren, Eier, Kaffeebohnen....

Es ging ihr gar nicht gut. Wie sollte sie damit umgehen? Es einfach umgehen? Sie erzählte es ihrem Vater. Der sagte nicht viel, sondern ging mit ihr in die Küche.
Dort setzte er drei Töpfe mit Wasser auf den Herd. In den ersten warf er ein Bund Möhren, in den zweiten ein paar Eier, in den dritten schüttete er eine Hand voll Kaffeebohnen.

Die Möhren, erst hart und holzig, waren weich geworden. Die Eier, erst zart und zerbrechlich, waren nun fest und widerstandsfähig.
Die Kaffeebohnen hatten sich selbst kaum verändert, aber das Wasser....

"Was bist du?", fragte der Vater seine Tochter. "Eine Möhre, ein Ei oder eine Kaffeebohne?".

Und dann erklärte er ihr, was das alles mit ihrer schweren Situation zu tun hatte. "Der eine wird durch eine schwere Lebensphase weich, wird offen für die Gnade des Lebens, offen auch für andere Menschen. Lernt, gnädiger und barmherziger mit ihnen umzugehen.

Ein anderer wird durch eine schwere Lebensphase krisenfest, lernt Treue und Ausdauer, wird vielleicht sogar einer, der anderen Halt geben kann. Und ein Dritter geht durch solche Phasen scheinbar unbeeinflusst und unerschüttert. Aber: Er verändert seine Umgebung.

Und, was bist DU?



LG
Urajup
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Kommentare

Interessant. Ehrlich!
Ich denke, dass man alles ist. Man wird innen weich und offen, nach aussen wirkt man vielleicht hart oder stark und verändert tut man die Umgebung sowieso wenn man sich mit sich selbst beschäftigt.

Oder doch nicht? Muss mal nachdenken.....;)
 
G
.... dann mach ich mir jetz mal nen Eierkaffee und rühe das ganze mit ner Möhre um :-)

Vielen Dank für die schöne Geschichte!
 
Eine schöne, interesannte Geschichte!

Ich bin durch eine schwere Lebensphase krisenfest. Aber irgendwie trifft alle drei sachen zu.

:)
 

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Urajup
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