Gedanken zu den Evangelien

Die Hochzeit zu Kana als Zeichen

Am dritten Tag fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt und die Mutter Jesu war dabei.
Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen.
Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr.
Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.

Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut!
Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, wie es der Reinigungsvorschrift der Juden entsprach; jeder fasste ungefähr hundert Liter.
Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis zum Rand.
Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist. Sie brachten es ihm.
Er kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wusste nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es. Da ließ er den Bräutigam rufen
und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste zu viel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten.

So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit und seine Jünger glaubten an ihn.
(Das Evangelium nach Johannes, Kapitel 2)

Ich möchte heute maximal den ersten Teil dieser Verkündigung besprechen...
Und ein Schlüsselsatz ist dieser hier

Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.

Es spielt keine Rolle WO jemand sein Heil sucht, doch meist ist dies mit folgender Vorstellung verbunden: the supreme bliss of land
Und weil es damit verbunden ist, ist auch die Vorstellung oder der Wunsch nach einem glücklichen Lehrer damit verbunden.
Aber wenn einer über die Wahrheit Gottes zu sprechen beginnt, dann ist er SEINEN Weg bereits gegangen und nun davon zu SPRECHEN ist etwas ganz anderes.
BEIDES ist mit einem Widerstand verbunden. Im Ersten (den Weg zu gehen) liegt der Widerstand in einem Selbst begründet, im Zweiten in dem, was es bedeutet.

In der buddhistischen Lehre heißt es:
"Wenn Du nach einem sorgenfreien, leichten Leben strebst, dann meide die Lehren Buddhas!

Bei Jesus liest sich das so:
Jesus sagte: "Wer mir nahe ist, ist dem Feuer nahe. Und wer mir fern ist, ist dem Königreich (der Erkenntnis) fern."
(82 Vers des TE)

und Lao Tse läßt folgendes wissen:
"Wer seine männliche Kraft erkennt und dennoch in weiblicher Schwäche verweilt, der ist das Strombett der Welt
(..)
Wer sein Licht erkennt und dennoch im Dunkeln verweilt, der ist das Vorbild der Welt
(..)
Wer seine Ehre erkennt und dennoch in Schande verweilt, der ist das Tal der Welt"
(..)
28 Vers/Übersetzung R.Wilhelm


Das klingt ALLES nicht nach dem "suprime bliss of land" und wer das weiss, der versteht die Antwort von Jesus

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Regina
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