Das Thema der Reinheit ist ein ganz entscheidendes auf dem spirituellen Weg. Schon in der Bibel erfahren wir ... wenn ihr nicht rein werdet, wie die Kinder, könnt ihr das Reich Gottes nicht erfahren ... und daran wird sich nie etwas ändern. Reinheit bezieht sich insbesondere auf die Sexualität, geht aber dennoch noch weiter über diese hinaus.
Sexualität
Sexualität ist eines der schwierigsten Themen und sie zu unterdrücken ist natürlich kontraproduktiv. Unterdrückung ist nichts anderes als der negative Ausschlag des Pendels und es muss die Zeit kommen, wo das Pendel wieder kehrt macht und sich in die Gegenrichtung bewegt. Deshalb ist sehr wichtig hier die Wahrhaftigkeit (= Satya) nicht zu kurz kommen zu lassen.
Das Problem mit der Bewältigung der Sexualität ist, dass es in den meisten Fällen nicht zielführend ist, verallgemeinernde Aussagen zu treffen und das liegt daran, weil sich jeder auf einer unterschiedlichen Entwicklungsstufe befindet. So kommt es, dass der eine Mensch bereits an der Schwelle steht, den Schritt zur Enthaltsamkeit zu praktizieren während es für einen anderen notwendig ist seine Verlangen voll zum Ausdruck zu bringen.
Das alles ändert natürlich nichts daran, dass Sex ab einer gewissen Stufe kontraprodutive Folgen hat ... und insbesondere für viele Männer zum Stolperstein Nummer eins werden kann. Die Natur hat es dabei richtig gut mit uns gemeint
und will uns natürlich zur Reproduktion anregen ... und so ist es eben die Natur, die davon profitiert ... aber die Seele hat dabei eben ihr Nachsehen, wenn die gesammelten Kräfte, die den spirituellen Fortschritt maßgeblich beschleunigen, auf sexuelle Weise vergeudet werden.
Die Mystiker vergleichen diesen Prozess mit einem Fass, welches durch die Praxis der Meditation von oben her mit einer besonderen Kraft gefüllt wird ... aber solange ein Mensch nicht enthaltsam lebt, fließen diese Kräfte nach unten hin wieder weg ... und man verspielt demnach die gewonnen Vorteile wieder. Andererseits ist die Meditation aber auch DAS Mittel, um Schritt für Schritt in diesem Kampf gegen das eigene Ich und die Lust voranzuschreiten.
Lust
Lust ... das ist das was hinter der Sexualität steckt. Damit verbunden ist der Wunsch nach Sinnesbefriedigung und körperlichem Vergnügen. Im Endeffekt ist es eine Ersatzbefriedigung und eine Kopie der göttlichen Extase, die wir leider nicht mehr imstande sind zu erreichen. Die weltliche Vereinigung wird zum Substitut der Vereinigung mit Gott ... und sie ist auf die weltlich-materielle Ebene reduziert.
Menschen die spirituell voranschreiten geben sie mit der Zeit freiwillig auf ... und sie empfinden das daswegen nicht mehr als Verzicht, weil sie die entstehende Leere mit etwas Höher-Wertigerem gefüllt haben ... nämlich mit Erfahrungen göttlicher Extase und Berauschung. Und diese ist von ganz anderer Qualität.
Während wir nach dem Orgasmus erst mal genug haben und "erledigt" sind, können wir von der göttlichen Extase nie genug bekommen ... und es besteht ein ganz enger Zusammenhang mit der Empfänglichkeit. Je empfänglicher und offener wir sind (leeres Gefäß ... demütig und je weniger Ego), desto mehr gießt sich die göttliche Liebe in uns hinein und ist von überwältigender Intensität, die jede einzelne Zelle zum Vibrieren bringt, aber weit über die körperliche Ebene hinausgeht ... und schon in ihren Anfängen ... und Bruchstücken so unglaublich ist ... dass man nur mit großer Ehrfurcht erahnen mag, wie sich das alles noch vervielfachen wird ... weil das Göttliche so unermesslich ist und alles in uns hineingibt ... und gibt und gibt und gibt ... und wir kaum nachkommen uns dafür wieder frei und empfänglich zu machen, wie ein Becher der beinahe ständig voll gefüllt wird.
Das sind eben die Geschenke, auf die wir als Kinder des Göttlichen einen Anspruch haben. Viel zu oft holen wir sie uns aber erst gar nicht ab und laufen stattdessen den Freuden dieser Welt hinterher.
Sexualität
Sexualität ist eines der schwierigsten Themen und sie zu unterdrücken ist natürlich kontraproduktiv. Unterdrückung ist nichts anderes als der negative Ausschlag des Pendels und es muss die Zeit kommen, wo das Pendel wieder kehrt macht und sich in die Gegenrichtung bewegt. Deshalb ist sehr wichtig hier die Wahrhaftigkeit (= Satya) nicht zu kurz kommen zu lassen.
Das Problem mit der Bewältigung der Sexualität ist, dass es in den meisten Fällen nicht zielführend ist, verallgemeinernde Aussagen zu treffen und das liegt daran, weil sich jeder auf einer unterschiedlichen Entwicklungsstufe befindet. So kommt es, dass der eine Mensch bereits an der Schwelle steht, den Schritt zur Enthaltsamkeit zu praktizieren während es für einen anderen notwendig ist seine Verlangen voll zum Ausdruck zu bringen.
Das alles ändert natürlich nichts daran, dass Sex ab einer gewissen Stufe kontraprodutive Folgen hat ... und insbesondere für viele Männer zum Stolperstein Nummer eins werden kann. Die Natur hat es dabei richtig gut mit uns gemeint
Die Mystiker vergleichen diesen Prozess mit einem Fass, welches durch die Praxis der Meditation von oben her mit einer besonderen Kraft gefüllt wird ... aber solange ein Mensch nicht enthaltsam lebt, fließen diese Kräfte nach unten hin wieder weg ... und man verspielt demnach die gewonnen Vorteile wieder. Andererseits ist die Meditation aber auch DAS Mittel, um Schritt für Schritt in diesem Kampf gegen das eigene Ich und die Lust voranzuschreiten.
Lust
Lust ... das ist das was hinter der Sexualität steckt. Damit verbunden ist der Wunsch nach Sinnesbefriedigung und körperlichem Vergnügen. Im Endeffekt ist es eine Ersatzbefriedigung und eine Kopie der göttlichen Extase, die wir leider nicht mehr imstande sind zu erreichen. Die weltliche Vereinigung wird zum Substitut der Vereinigung mit Gott ... und sie ist auf die weltlich-materielle Ebene reduziert.
Menschen die spirituell voranschreiten geben sie mit der Zeit freiwillig auf ... und sie empfinden das daswegen nicht mehr als Verzicht, weil sie die entstehende Leere mit etwas Höher-Wertigerem gefüllt haben ... nämlich mit Erfahrungen göttlicher Extase und Berauschung. Und diese ist von ganz anderer Qualität.
Während wir nach dem Orgasmus erst mal genug haben und "erledigt" sind, können wir von der göttlichen Extase nie genug bekommen ... und es besteht ein ganz enger Zusammenhang mit der Empfänglichkeit. Je empfänglicher und offener wir sind (leeres Gefäß ... demütig und je weniger Ego), desto mehr gießt sich die göttliche Liebe in uns hinein und ist von überwältigender Intensität, die jede einzelne Zelle zum Vibrieren bringt, aber weit über die körperliche Ebene hinausgeht ... und schon in ihren Anfängen ... und Bruchstücken so unglaublich ist ... dass man nur mit großer Ehrfurcht erahnen mag, wie sich das alles noch vervielfachen wird ... weil das Göttliche so unermesslich ist und alles in uns hineingibt ... und gibt und gibt und gibt ... und wir kaum nachkommen uns dafür wieder frei und empfänglich zu machen, wie ein Becher der beinahe ständig voll gefüllt wird.
Das sind eben die Geschenke, auf die wir als Kinder des Göttlichen einen Anspruch haben. Viel zu oft holen wir sie uns aber erst gar nicht ab und laufen stattdessen den Freuden dieser Welt hinterher.