Die vielen Ebenen

  • Autor Autor fckw
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Ich habe bereits erwähnt, dass die vielen Stufen, die ich hier eingeführt habe, nichts grundsätzlich Neues darstellen, sondern einfach eine weitere Verfeinerung der Drei-Welten/Körper/Bewusstseine-Lehre. Und weil das so ist, gelten hier dieselben Regeln wie für die drei Welten/Körper/Bewusstseine zuvor.

1. Auf jeder Stufe gibt es also mindestens ein Bewusstsein und eine entsprechende Welt, die das Bewusstsein wahrnimmt. Der Mensch als ganzes Wesen hat auf jeder Stufe einen eigenständigen Körper - also je nach Betrachtungsweise 7 oder mehr Körper und 7 oder mehr Bewusstseine.

2. Daraus ergibt sich, dass sich die Subjekt-Objekt-Spaltung auch im verfeinerten Modell quer durchs Band zieht, von der untersten bis zur obersten Stufe. Die Subjekt-Objekt-Spaltung verläuft "vertikal" durch die Realität, welche aus lauter "horizontalen" Ebenen aufgebaut ist.

3. Diese horizontalen Ebenen sind, wie bereits für das Drei-Welten-Modell erwähnt, pyramidenartig aufeinander aufbauend. Beim Einschlafen wird die ganze Pyramide nach und nach abgebaut, beim Aufwachen wird sie nach und nach wieder aufgebaut.

4. Während ich vorhin noch behauptete, die äusserst feinstoffliche Ebene wäre beständig, sehen wir, dass diese Aussage noch ungenügend ist, weil sie wichtige Details auslässt. Im verfeinerten Modell erkennen wir, dass nur das reine Gewahrsein beständig ist. Sogar die Bewusstseinsfokussierung als solche ist unbeständig - wenn auch sehr, sehr grundlegend zur Wahrnehmung der Welt. Weil im Tiefschlaf und im Koma auch die Bewusstseinsfokussierung verschwindet (sie ist ja auch nur eine von vielen Stufen), ist der Mensch in diesem Zustand zwar unbewusst, nichtsdestotrotz aber gewahr (ein wichtiger Unterschied!).

5. Aus 4 ergibt sich eine weitere wichtige Erkenntnis: Die Realität auf der tiefsten Ebene wird nie abgebaut und nie aufgebaut. Sie bleibt. Nur weil das so ist, können wir sagen: "Ich war im Tiefschlaf." Würde auch die tiefste Ebene im Tiefschlaf abgebaut werden, so hätte die Realität überhaupt keine Kontinuität, und die Welt nach dem Aufwachen wäre eine vollständige Neuschöpfung ohne jeglichen Zusammenhang zur Welt vor dem Einschlafen, und es wäre sinnlos zu sagen: "Ich habe geschlafen." Denn dieses Ich könnte das Einschlafen gar nicht überdauert haben, da es sich irgendwo aufgelöst haben müsste.

6. Aus 5 ergibt sich darüberhinaus, dass "Ich" tatsächlich auf der allertiefsten aller Ebenen anzusiedeln ist. Das "Ich" ist somit kein blosser Gedanke, keine blosse Identifizierung mit einer Ebene, nicht einfach ein Konglomerat aus verschiedenen Vorstellungen und diversen Körperfaktoren, sondern es ist untrennbar eins mit der allertiefsten Identität des Universums.

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