Die Spuren der Vergangenheit

Alles im Leben hinterlässt...

...Narben die man sieht, Narben die man spürt, Narben die man nur selber sieht, die kein anderer wahrnimmt.

Sie sind eine Erinnerung an das was passiert, an das was man vielleicht geliebt hat, oder was man gehasst hat.
Ohne Sie würden wir vielleicht vergessen, oder vielleicht doch nicht?

Wie oft habe ich mir meine Vergangenheit in die Realität gewünscht.
Wie oft habe ich versucht meine Vergangenheit im hier und jetzt zu leben.

... so oft bin ich gescheitert bei diesem Versuch...

Man kann seine Vergangenheit nicht leben, man kann sie nicht einmal festhalten, man kann nur zusehen wie sie langsam eine Narbe, eine Erinnerung, ein Bild, ein Lied, ein Handschlag wird...

Sie verblasst wie die Farbe einer Blume, die langsam zu welken anfängt.

Und man kann rein gar nichts dagegen tun...

Man muss sie gehen lassen, sonst wird man selbst nicht leben können.
Man wird für immer Gefangener seiner eigenen Vergangenheit sein.

Und das war ich oder bin ich es?

Ich kann es nicht sagen... denn meine Vergangenheit liegt sehr nah an meiner Gegenwart.
Zu nah, um sie loszulassen und doch zu fern um in ihr Leben zu können.

Doch egal was ich mache ich kann nicht mehr zurück.
Es führt mich kein Weg dorthin...
...ich drehe mich nur im Kreis

Wenn ich nicht endlich weitergehe werde ich untergehen... Ich werde zwischen zwei Welten stehen und nicht mehr herausfinden.
Ich werde weder nach vorne, noch zurück können.
Ich werde mich verlieren und all die Erinnerungen die ich besitze...
Ich werde ein Körper sein, ohne Gefühle, ohne Leben, ohne eine Seele...
Nur eine Hülle, die man mit allem Füllen kann, worin man aber nichts von der Person selbst findet.

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Autor
Aliana
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