Quelle
Was ist die Scharia? Wikipedia sagt dazu:
"[...] bezeichnet das islamische Recht [...] Das Gesetz achtet darauf, dass die religiösen Verpflichtungen des Einzelnen gegenüber Gott erfüllt werden und alle Beziehungen des Einzelnen zu seinen Mitmenschen – Vermögensrecht, Familien- und Erbrecht, Strafrecht unter anderem – stets diesem Gesetz entsprechen. [...] Der Mensch hat das islamische Recht mit seinen Bestimmungen und Widersprüchen kritiklos zu akzeptieren."
Leider besteht der Irrglaube vieler Moslems darin, Krieg könnte etwas Heiliges sein (Jihad). Er steht in höchstem Widerspruch zum göttlichen Prinzip der Liebe und des Mitgefühls. Gott kennt nur dieses eine Gesetz, aber der Mensch ist so schwach und schafft viele mehr, weil er offenbar unfähig ist, sich daran zu halten.
Natürlich gab es Zeiten und gibt sie manchmal immer noch, wo die Brutalität der Machthaber gegen die Bevölkerung keine Grenzen kennt und sich eine große Aussichtslosigkeit breit macht. Und sich in diesen schwierigen Zeiten zur Wehr zu setzen entspricht dem Prinzip der Selbstverteidigung. Mit "heilig" hat das aber nicht das Geringste zu tun.
Diese Kriegsverherrlicher, die den Glauben mit dem Schwert verbreiten wollen haben keine Ahnung von wahrer Spiritualität. Sie sind viel eher an weltlichem Ruhm und weltlicher Macht interessiert als daran, Gott wirklich näher zu kommen.
Wikipedia verrät auch mehr über das wahre Scharia:
Scharia sind also nur die Rahmenbedingungen, die das weltliche Miteinander regeln. Der Mensch braucht für die Gottsuche eine solide Basis, denn wie will er sich darauf konzentrieren, wenn es ständig zu weltlichen Streitigkeiten kommt? Das ist also der Sinn von Scharia und weil viele Länder bereits über eine solide Basis verfügen, besteht überhaupt keine Notwendigkeit mehr ihnen eine weitere Basis auf fanatische Art und Weise ... und mit Gewalt aufzusetzen.
Kabir, ein islamischer Sufi-Mystiker sagte über sich selbt, dass er weder Moslem, Hindu oder Christ sei ... und dass eine Religion genauso gut wie jede andere sei. Diese äußeren Masken und Bekenntnisse sind für einen wahren Gottsuchenden irrelevant. Es geht vielmehr daraum, ein wahrer Moslem, ein wahrer Hindu oder ein wahrer Christ zu werden.
Diese ganzen Fanatiker und Kriegsführer wollen sich DAUERHAFT auf der Stufe der Scharia einnisten und es geht ihnen um Rang und Name ... um Macht und materiellen Wohlstand für sich selbst ... und vielleicht noch die kleine Gemeinschaft rund um sich herum. Dabei müsste es aber das Ziel sein, diese Stufe möglichst schnell hinter sich zu lassen und ins Tariqa einzutreten. Hier gilt: "Meins ist deins und deins ist meins!" Leider dürfte es viele Menschen geben die ihre eigene Religion nicht verstehen ... und so können sie einfach von den Machthabern, die unter dem Tarnmantel der Religion ihre Macht absichern, manipuliert werden. Die Machthaber wollen Tariqa aber gar nicht, denn dann müssten sie mit anderen teilen Stattdessen wollen sie vieles für sich alleine und andere möglichst davon ausschließen. Alles Trennende ist aber eine Lüge und ein Verstoß gegen das Göttliche.
Genau aus diesem Grund kam es im Westen zu einer Trennung von Staat und Kirche, weil die Ichsucht des Menschen gewöhnlich größer ist als seine Geistlichkeit. Aus gesamtheitlicher Sicht ist die Gewaltentrennung vielleicht sogar bedauernswert ... denn religiöse Überlegungen scheinen im menschlichen Denken immer weiter in den Hintergrund zu rücken. Andererseits werden den Menschen keine religösen Ketten mehr angelegt und er kann sich aus freiem Willen entscheiden, welche Richtung er gerne einschlagen möchte.