Von den Sadduzäern, die die Auferstehung leugnen, kamen einige zu Jesus und fragten ihn:
Meister, Mose hat uns vorgeschrieben: Wenn ein Mann, der einen Bruder hat, stirbt und eine Frau hinterlässt, ohne Kinder zu haben, dann soll sein Bruder die Frau heiraten und seinem Bruder Nachkommen verschaffen.
Nun lebten einmal sieben Brüder. Der erste nahm sich eine Frau, starb aber kinderlos.
Da nahm sie der zweite,
danach der dritte und ebenso die anderen bis zum siebten; sie alle hinterließen keine Kinder, als sie starben.
Schließlich starb auch die Frau.
Wessen Frau wird sie nun bei der Auferstehung sein? Alle sieben haben sie doch zur Frau gehabt.
Da sagte Jesus zu ihnen: Nur in dieser Welt heiraten die Menschen.
Die aber, die Gott für würdig hält, an jener Welt und an der Auferstehung von den Toten teilzuhaben, werden dann nicht mehr heiraten.
Sie können auch nicht mehr sterben, weil sie den Engeln gleich und durch die Auferstehung zu Söhnen Gottes geworden sind.
Dass aber die Toten auferstehen, hat schon Mose in der Geschichte vom Dornbusch angedeutet, in der er den Herrn den Gott Abrahams, den Gott Isaaks und den Gott Jakobs nennt.
Er ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden; denn für ihn sind alle lebendig.
(Die Aufertehung der Toten, Evangelium nach Lukas, 20,27-20,38)
Das es bei einer Hochzeit nicht um eine Hochzeit geht (was mich zum Bild der Hochzeit von Kana zurückbringt) wird auch in diesem Bild deutlich
(64): Jesus sagte: "Ein Mann hatte Gäste, und als er das Abendessen breitet hatte, schickte er seinen Diener, damit er die Gäste einlade.
Er ging zum ersten; er sagte zu ihm: 'Mein Herr lädt dich ein.' Er sagte: 'Ich habe Geld-Forderungen an Kaufleute. Sie kommen zu mir am Abend, ich werde gehen, ihnen Anweisungen geben. Ich entschuldige mich für das Abendessen.'
Er ging zu einem anderen, er sagte zu ihm: 'Mein Herr hat dich eingeladen.' Er sagte zu ihm: 'Ich habe ein Haus gekauft, und man verlangt nach mir für einen Tag. Ich werde keine Zeit haben.'
Er kam zu einem anderen; er sagte ihm: 'Mein Herr lädt dich ein.' Er sagte zu ihm: 'Mein Freund wird Hochzeit feiern, und ich werde das Festmahl ausrichten. Ich werde nicht kommen können. Ich entschuldige mich.'
Er ging zu einem anderen, er sagte zu ihm: 'Mein Herr lädt dich ein.' Er sagte zu ihm: 'Ich habe ein Dorf. Ich gehe, um die Pacht zu holen. Ich werde nicht kommen können. Ich entschuldige mich.'
Der Diener kam; er sagte zu seinem Herrn: 'Die, die du zum Abendessen eingeladen hast, haben sich entschuldigt.' Der Herr sagte zu seinem Diener: 'Geh hinaus auf die Straßen! Bringe die, die du finden wirst, damit sie am Abendessen teilnehmen! Die Käufer und die Händler werden nicht in die Orte meines Vaters eingehen."
(Thomas Evangelium)
Für das Eintreten in das Bewusstsein dessen, was Gott ist, verwendete Jesus auch folgendes Bild:
(75): Jesus sagte: "Viele stehen an der Tür; die Einzelnen jedoch sind es, die in das Brautgemach eingehen werden."
(Thomas Evangelium)
Im GANZEN 20 Kapitel des Evangelium nach Lukas (das hier aufgezeigte ist ja das 4. Bild dieses Kapitels) geht es in Wahrheit um das Recht und die Berechtigung über Gott zu sprechen bzw. über Gott zu lehren oder die Richtigkeit einen zu hören, der über Gott spricht bzw das Recht von Einem über das zu lehren, was Gott ist.
Um nichts anderes ging es auch bei dieser Hochzeit in Kana. Einer hatte eine Gotteserfahrung und lud die Leute ein, an seiner Erfahrung teil zu haben, da einer, der Gott erfährt IMMER den WUNSCH hat diese zu TEILEN. Das ist ja nicht schlecht.
Es stellt sich für viele aber die Frage nach der Berechtigung und die ist einfach beantwortet.
So etwas wie eine Berechtigung wird nicht gebraucht. Siehe das Bild der vielen die EINE Frau heiraten.
Sie hat JEDEN EINZELNEN zu Ihrem Bräutigam genommen, also ist JEDER Ihr RECHTMÄSSIGER Gatte!
Da sagte Jesus zu ihnen: Nur in dieser Welt heiraten die Menschen.
Da sie sich von Gott getrennt erfahren.
Die aber (..), (die) an der Auferstehung der Toten teilzuhaben, werden dann nicht mehr heiraten.
Tot ist nur einer, der nicht weiß, das er lebt, weil er nicht erkennt, das er der Sohn eines LEBENDIGEN Gottes ist und GOTT IN IHM IST.
Sie können auch nicht mehr sterben, weil sie(..) durch die Auferstehung (Bewusstwerdung) zu Söhnen Gottes geworden sind.
Dass aber die Toten (IMMER) auferstehen, hat schon Mose in der Geschichte vom Dornbusch angedeutet, in der er den Herrn den Gott Abrahams, den Gott Isaaks und den Gott Jakobs nennt.
Er ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden; denn für ihn sind alle (seine Söhne) lebendig.
Was war also in Kana?
Eine Gotteserfahrung ist EINE Sache, das was man aus dieser Erfahrung MITBRINGT, bewusst machen kann, eine gänzlich andere.
Das erscheint nur seltsam, der Punkt ist aber, das man dabei die Wahrheit IST, wo aber etwas IST gibt es keine räumlich oder zeitliche Beschreibung davon.
ALLES was jemals über Gott gesagt oder geschrieben wurde gleicht RÄUCHERWERK, darum ist es auch RÄUCHERWERK, dass die Könige dem Kind bringen.
ES SIND KÖNIGE, sie haben GROSSES gesehen und vollbracht, doch alles, was sie diesem Kind von Gott geben können ist eine HILFE das WORT zu finden, mit dem das NICHT BESCHREIBBARE beschrieben werden kann.
(auf das Gold komme ich ein anderes Mal (lächel))
Die Frage ist also niemals eine der Berechtigung sondern IMMER eine des NUTZENS!
Und das bringt mich zum nächsten Bild: dem WEIN. So ist die Lehre nicht nur wie Räucherwerk, sondern auch wie Wein, sie BERAUSCHT das Bewusstsein.
Der Erzähler verwandelt das Wasser des Lebens zu Wein, aber erst wenn der Hörer den berauschenden Wein wieder zum WASSER DES LEBENS verwandeln kann, ist er am Ziel der Lehre angelangt.
So wie einer der nicht mehr heiraten muss, ist er dann einer, der sich nicht mehr berauschen muss.
Jesus HILFT also dem, der sein Gotteserfahrung schildert, indem er Ihm den besseren Wein schickt, die Bilder so klarer und lebendiger werden und die Gäste erfreuter reagieren, weil sie das Erleben des Erzählers plötzlich besser in sich selbst erfühlen und erkennen....
Schönen Sonntag noch!