Die Antwort von Jesus

(ad die Hochzeit zu Kana)
ich habe das Problem einmal in folgende Geschichte verpackt:
Deine Zeit ist noch nicht gekommen...

Ich liebte es am Strand zu laufen und wilde Spiele zu spielen
Mein Pferd, so wild und ungestüm wie ich.
Und die Leute klagen: „Wann endet Ihr wildes Spiel?
Nicht nimmt sie Rücksicht auf unsere Gräben und Zäune, wenn sie und Ihr Pferd dahinstürmen..
Sie pflügt das Feld um, das gerade gesät wurde und knickt den Halm mit der wertvollen Frucht!
Nicht hält sie Ihr Pferd, wenn wir Ihr entgegenkommen!
Nicht zügelt sie es, wenn wir Ihren Weg kreuzen!“

Mein Vater lacht: „Ihre Zeit ist noch nicht gekommen...“

Ich gehe still zu Ihm um zu fragen:
„Vater ich weiß nicht, ob ich das Brot hier essen soll!
Kannst Du mir einen Rat geben?“

Er legt zwei Scheiben Brot auf den Tisch.
Das eine alt, hart und grau. Es duftet nicht mehr.
Das andere frisch und knusprig, es duftet sehr.
„Welches Brot wirst Du essen meine Tochter?“

Ich lache: „Das duftende!“

„Und was geschieht? Hast Du nun eine Antwort auf Deine Frage gefunden?“

Ich hatte die FRAGE VERGESSEN!

„Das Brot kann mir Antwort geben, ob ich das Brot essen soll?“

Ja. Das duftende Brot kann Dir keine Antwort geben, denn Du wirst es immer essen wollen..
Das alte Brot kann Dir Antwort geben, da Du es nicht sogleich essen möchtest.
Finde heraus wann Du das alte Brot essen willst...

„Wenn ich den ganzen Tag faste, wird das alte Brot duftend und mit jeden Tag erscheint es duftender mir...“

„Warum?“

„Es ist der Hunger, der Hunger nach Brot..“

„Was ist der Hunger?“

„Er ist wie jede Emotion. In seiner Energie kann ich Ihn nicht von Zorn oder Freude oder Liebe unterscheiden..“

„Was ist hinter der Emotion?“

„Das Selbst.“

„Was ist hinter dem Selbst?“

„Das was war, bevor ich wurde, das Ungeteilte, das SEIN.“

„Was willst Du tun?“

„Ich weiß es nicht..“

„Deine Zeit ist noch nicht gekommen...
Nicht willst Du Dein Pferd zügeln, wenn es laufen möchte. Du sagst: Es soll FREI sein!
Ich liebe es, wenn es frei ist, darum soll es laufen!
Deine Zeit ist noch nicht gekommen...“


Ich gehe still zu Ihm um zu fragen:
„Vater ich weiß nicht, ob ich das Pferd zügeln soll!
Kannst Du mir einen Rat geben?“

Er geht mit mir aus dem Tempel und zeigt mir zwei seiner Tiere.
Das eine wild und ungestüm. Es schnaubt bei unserem Anblick und läuft davon, das andere wiehert freundlich und sucht die Hand meines Vaters.
„Das eine, wild und ungestüm.
Das andere: Reitpferd schon im Leibe der Mutter.
Welches Pferd willst Du reiten, meine Tochter?“

Ich lache: „Das Dich liebende!“

„Und was geschieht? Hast Du nun eine Antwort auf Deine Frage gefunden?“

Ich hatte die FRAGE VERGESSEN!

„Das Pferd, geboren mich zu lieben schon im Mutterleibe, kann Dir die Antwort nicht geben, da Du es sogleich reiten kannst!
Finde heraus wann Du das andere Pferd reiten willst und Du wirst die Antwort kennen...

„Ich bin nun viele Tage nicht geritten, und habe mich von Deinem und von meinem Reittier ferngehalten. Viele Tage saß ich dort draußen und beobachtete das wilde Pferd. Und mit jedem Tag erschien es mir geheimnisvoller...“

„Warum?“

„Es kommt nicht zu mir, wenn ich es rufe, es folgt einem anderen Ruf.
Es nimmt nicht die Gerste, die ich Ihm biete, es folgt seinem eigenen Hunger. Es begehrt nicht meinen Schutz. Es begehrt nicht meine Nahrung. Es begehrt nicht meine Hand.
Nichts ist es, das ich Ihm geben kann...“

„Wem folgt es?“

„Nur sich selbst. Seinem Zorn oder seiner Freude oder seiner Liebe..“

„Was ist hinter der Emotion?“

„Der Geist des Selbst.“

„Was ist hinter diesem?“

„Das was war, bevor es wurde, das Ungeteilte, das SEIN.“

„Was willst Du tun?“

„Ich weiß es nicht..“

„Deine Zeit ist noch nicht gekommen....“
Nicht willst Du das Pferd zähmen, das laufen möchte. Du sagst: Es soll FREI sein!
Ich liebe es, wenn es frei ist, darum soll es laufen.
Deine Zeit ist noch nicht gekommen...“




Ich gehe still zu Ihm um zu fragen:
„Vater ich weiß nicht, ob ich das Wort der Menschen achten soll!
Kannst Du mir einen Rat geben?“

Er geht mit mir aus dem Tempel und zeigt mir sein Land.
Der eine Mensch, wild und ungestüm in seinen Gedanken, Worten und Taten. Er scheut den Anblick des Vaters und läuft davon, ein anderer ruft einen freundlichen Gruß und sucht seine Hand.

„Der eine, wild und ungestüm.
Der andere diente mir schon in seines Mutters Leibe.
Welchem Wort willst Du Dich öffnen? Dem, der dort von dannen lief oder diesem, der nun vor mir kniet, meine Tochter?“

Ich lache: „Dem, der Dich liebt!“

„Und was geschieht? Hast Du nun eine Antwort auf Deine Frage gefunden?“

Ich hatte die FRAGE VERGESSEN!

„Der Mensch, geboren mich zu lieben schon im Mutterleibe, kann Dir die Antwort nicht geben, da Du in mir bist und er in mir ist.
Finde heraus wann Du das Wort des anderen achten willst...“

„Ich bin nun viele Tage unter diesen gewesen, Vater und habe mich von Deinem und von meinem Willen ferngehalten. Viele Tage saß ich unter Ihnen und beobachtete Ihr wildes Treiben.
Mit jedem Tag erschien es mir schwieriger dies zu tun...“

„Warum?“

„Sie kommen nicht zu Dir, wenn Du sie rufst, sie folgen einem anderen. Sie nehmen nicht das Brot das Du Ihnen bietest, sie begehren nicht Deine Hut, obgleich Du sie behütest, sie begehren nicht Deine Hand, obgleich Du Ihre Hand hältst, sie begehren nicht Dein Wort, obgleich Du zu Ihnen sprichst. Sie sehen nicht Deine Liebe, obgleich Du sie liebst. Sie erkennen Dich nicht, obgleich Du vor Ihnen stehst. Alles ist es, was sie von Dir nehmen und nichts ist es, was sie in Deine Hand zurücklegen.“

„Wem folgen Sie?“

„Dem Schmerz der Welt..“

„Was ist hinter diesem Schmerz?“

„Das was sie verloren haben.“

„Was ist hinter diesem?“

„Das was war, bevor sie hinausgetreten sind aus Dir in diese Welt, das Ungeteilte, das was sie SIND.“

„Wie wirst Du Dich entscheiden?“

„Ich weiß es nicht..“

„Deine Zeit ist noch nicht gekommen....“
Nicht willst Du Ihren Schmerz teilen, wenn er sich zeigt, nicht Ihm entgegentreten.
Du sagst: Mögen sie FREI sein!
Ich liebe es, wenn sie frei sind, darum sollen sie fortlaufen.
Deine Zeit ist noch nicht gekommen...“


Ich gehe still zu Ihm um zu fragen:
„Vater ich weiß nicht, ob ich der Bewegung folgen soll, oder der Ruhe!
Kannst Du mir einen Rat geben?“

Er geht mit mir in den Tempel und zeigt mir seine Priester.
„Wem dienen sie? Der Bewegung oder der Ruhe?“

„Der eine richtet das Brot für die Götter, schlägt den Gong, spricht Deine Worte.
Der andere isst Dein Brot, ist im Innersten erschüttert, durch das was Du bist, hört Deine Worte.

Der erste dient der Bewegung, der zweite seinem Selbst.
Der erste dient der Welt, der andere Dir“

„Wem willst Du folgen meine Tochter?“

Ich lache: „Keinem!“

„Und was geschieht? Hast Du nun eine Antwort auf Deine Frage gefunden?“

Ich hatte die FRAGE VERGESSEN!

„Der, der mein Brot ist, im Innersten erschüttert wird, durch das was ich bin und meine Worte hört, kann Dir die Antwort nicht geben.
Finde heraus welche Bewegung es ist, dem der andere folgt dort wirst Du Deine Antwort finden...“

„Ich habe nun viele Tage sein Brot gegessen, den Gong gefühlt, der von Ihm geschlagen wurde, das Wort gehört, das von Ihm gesprochen wurde und mit jeden Tag erschien es mir schmerzvoller.“

„Warum?“

„Das Brot, das von Ihm gereicht wird, ist nicht Dein Brot, daher kann es den Hunger der Menschen, die zu Ihm kommen, nicht stillen. Der Gong, den er anschlägt, ist nicht das, was DU BIST, daher kann es die Menschen, die zu Ihm kommen, um erschüttert zu werden, nicht im Innersten erschüttern.
Das Wort das er spricht ist nicht DEIN WORT, daher kann es die Menschen, die zu Ihm kommen um bewegt zu werden, nicht zu Dir rufen. Es nimmt nicht den Hunger, die Sehnsucht, die Angst
Die Menschen begehren Deinen Schutz, doch dieser kann sie nicht schützen.
Sie begehren Deine Hut, doch dieser kann sie nicht hüten.
Sie begehren DAS WAS DU BIST, doch dieser kann es Ihnen nicht geben.
Nichts kann Ihnen durch diesen gegeben werden.
Sie kommen mit leeren Händen und wenn sie gehen sind Ihre Hände erneut geleert.“

„Wem gehorcht dieser?“

„Seiner Vorstellung, seiner Emotion. Seiner Angst oder seiner Freude oder seiner Liebe zu Dir..“

„Was ist hinter dieser Emotion?“

„Er SELBST!“

„Was ist hinter Ihm?“

„Das was er war, bevor er hinausgetreten ist in diese Welt, das Ungeteilte, das was DU BIST.“

„Wie wirst Du Dich entscheiden?“

„Ich weiß es nicht..“

„Deine Zeit ist noch nicht gekommen....“
Nicht willst Du ein Teil von Ihm sein. Du sagst: Es soll FREI sein!
Ich liebe es, wenn es frei ist, darum soll er bis ans Ende seiner Tage der Bewegung folgen.
Deine Zeit ist noch nicht gekommen...“

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Regina
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