Devas

Deva ist eine Bezeichnung für feinstoffliche Wesen, die in glücklichen Umständen leben, von Naturgeistern bis zu den höchsten Göttern.
Die Welt der Naturgeister ist eng mit der physischen Welt verbunden, da sind etwa die Wesen der vier Elemente, wie sie u.a. von Paracelsus dargestellt wurden: Gnome (Erde), Undinen (Wasser), Salamander (Feuer), Sylphen (Luft). Im Buddhismus ist von der Welt der vier Götterkönige die Rede, Regenten jener Welt. In vielen, wenn nicht in allen alten Kulturen waren diese Wesen bekannt, überall gibt es viele Überlieferungen etwa über Zwerge und Feen, Götter der Meere, der Winde usw. Darüber sind noch etliche erdferne Sphären mit zahllosen Göttern oder Himmelswesen dargestellt.
Mittlerweile hat sich die Ansicht durchgesetzt, dass dies alles nur Fantasie war, wobei Geister, Götter, Tempel und Gebräuche nur dazu dienten, irgendwie die Welt zu erklären, zum Vorteil der Herrschenden und Priester. Als hätte die Menschheit endlich zu der höchsten Wahrheit gefunden, dass es außerhalb der gewöhnlichen Sinneswahrnehmung überhaupt nichts gibt. Nur ein kaltes Weltall, das zufällig durch einen Urknall entstanden ist, wo sich dann hier zufällig durch chemische Verbindungen das Leben entwickelt hat.
Das glaube ich nicht. Hinter oder innerhalb der groben Natur gibt es eine feine Natur und der Geist des Menschen ist kein Produkt des Gehirns, sondern Teil dieser geistigen Welt, davon bin ich aus guten Gründen überzeugt. Auf der Basis eines physikalischen Weltbildes verschließt man sich vor Erfahrungen mit der geistigen Welt, indem man ihr mit Vorurteil und Skeptizimus begegnet. Alte Erzählungen werden als bloße Dichtung gedeutet, wie etwa solche Einleitungen buddistischer Lehrreden:
"Da nun begab sich in vorgeschrittener Nacht eine Devatā, mit ihrer herrlichen Schönheit den ganzen Jetahain erhellend, dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem sie den Erhabenen ehrfurchtsvoll begrüßt hatte, trat sie zur Seite. Zur Seite stehend sprach dann die Devatā zu dem Erhabenen: ...." (Samyutta)
Wahrscheinlich hat es seit Anbeginn der Menschheit Begegnungen mit Devas gegeben, Darstellungen gibt es in Höhlenmalereien die 40000 Jahre alt sind und bis heute gibt es den mindestens ebenso alten Schamanismus. Im Lauf der Zeit hat sich wohl die Fähigkeit zu solcher Wahrnehmung zurückgebildet - Devolution statt Evolution. Vielleicht ist z.B. ein ägyptischer Pharao tatsächlich ein Gott gewesen, der hier als Mensch geboren wurde. Allmählich ist dann alles zu einem bloßen äußeren Kult geworden und schließlich sind die alten Reiche untergegangen. Wir bestaunen ihre großen technischen und künsterischen Leistungen, aber über ihr Bewusstsein wissen wir nichts. Wenn man denkt, dass sie nur verträumten Vorstellungen gehuldigt haben, kann man nichts von ihnen lernen.
Der Buddha empfiehlt die Betrachtung über die Devas: Menschen mit Einsicht und Tugend sind nach dem Zerfall des Körpers in einer himmlischen Welt erschienen, ist solche Einsicht und solche Tugend auch in mir anzutreffen?

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vimutti
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