Das fahle Licht der Sonne

  • Autor Autor ThePassenger
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Ein Morgen wie er einst ganz normal war, die Sonne scheint und doch ist es kalt, sie wirft ihr fahles Licht auf den Bürgersteig und die Umgebung, es regnet nicht und es müsste sonst "schönes Wetter" genannt werden und doch ist etwas anders....

Eine postapokalyptische Athmosphäre, keine Menschen auf den Strassen und das am Samstag-Morgen, Totenstille wohin man auch sieht und hört, die Sonne wirft ihr fahles Licht und doch keinerlei Schatten anderer Menschen zu sehen. Die Strassen seltsam ruhig auch kaum Autos unterwegs, lange her, dass man es so erlebt hatte, die sehr wenigen Menschen vollgepackt mit Taschen und Einkaufswagen, wie in einem Krieg.

Ich höre Vögel singen und der Himmel ist klar, keine Flugzeuge, keine Nebeldecke wie sie sonst üblich geworden ist, die Natur scheint die Auszeit zu nutzen um sich zu regenerieren. Und doch ist es mir kälter als sonst, aber die Kälte ist im "Inneren" in mir, mein Herz blutet und weint, es fühlt sich einsam. Tränen gibt es derzeit viele bei mir und sie wollen nicht trocknen.

Kaum einen klaren Gedanken fassen zu können, ist selbst für mich ungewohnt und an Kreativität ist nurmehr nicht zu denken. Versuche mich zu "fangen" dem fahlen Licht der Sonne zu sagen, dass es bald wieder zweibeinige Schatten werfen kann und doch: ich glaube nicht daran.

Ich glaube an kaum noch etwas, bin wie gelähmt, kann hier nicht mal im Zukunfts-Thread mitschreiben, weil ich nicht mehr an eine Zukunft glaube. Ich versuche den Depressionen zu trotzen, Hoffnungen zu haben, wo keine mehr sind, ich fühle mich innerlich einsam, Gespräche mit Menschen auch auf den Strassen beim Einkaufen, ich bin ein Rudeltier, kein Einzelgänger.

Die Sonne blickt von oben auf diesen Planeten herunter und wirft ihr fahles Licht, doch zeigt es nur die Leere, eine Welt ohne Menschen, leere Strassen, keine Motorengeräusche, es wirkt alles verlassen, postapokalyptisch eben.

Ablenkung die mich am Leben erhält ist jetzt schwer verfügbar, ich brauche diese Ablenkung um nicht draufzugehen, bis jetzt ging es auch gut, ich darf nicht zuviel nachdenken, habe zuviel "durch", meine Nerven liessen mich vor kurzem im Stich.

Ich sah heute in die Sonnne und es tut gar nicht mehr weh, normal scheue ich das Sonnenlicht, doch nun wo sie kalt herunterstrahlt und grell ist, scheine ich das nur noch rudimentär wahrzunehmen, Helligkeit tut nicht mehr weh.

"Sodele, wenn du mich "mitnehmen" willst, dann heisse ich dich willkommen" gehen wir auf die Reise, ja?

Szenenwechsel: Sitze daheim am Laptop mit extrem lauter Musik im Kopfhöhrer, auf dass sie meine Gedanken übertönen möge.
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