1. Teil hier: https://www.esoterikforum.at/ubs/its-san-francisco-babe.9086/.
San Francisco – nächster Tag
Bis weit in den Nachmittag des Montages, dem 21. Januar hatte ich geschlafen.
War ich wohl doch mehr erschöpft gewesen, als gedacht. Nun denn – nach dem langen Schalf fühlte ich mich erfrischt und entspannt.
Als ich erwachte, lief die riesige Klimaanlage unter dem Fenster immer noch auf Hochtouren, es war ordentlich warm geworden im abgedunkelten Zimmer, schon fast einen Tick zu warm.
Genüsslich streckte ich mich nochmals im bequemen Bett, lauschte dabei dem Brausen des Verkehrslärms, der durch die Spalten des nicht-bündigen Fensterrahmens ins Zimmer drang.
Gähnend und beiläufig schaute ich auf die Uhr - und nach dem ersten Erschrecken über die im Schlafen verlorene Zeit dachte ich, was soll’s, Urlaubs-Modus, stand auf, schaltete das Tablet an, und schaute mit Tante Googles Hilfe, wo ich hier in der Nähe etwas zu essen für mich kaufen könne.
Nach einer angenehmen Dusche (mit einer für mich extrem unüblichen Handhabung, ebenso der Haartrockner) machte ich mich auf den Weg.
Ich wanderte durch die schmalen Vorstadtsträsschen des Marina Districts, liess mich im warmen Sonnenschein dahinlaufend einfach treiben und fand ein sehr besonntes StrassenCafe, welches mir auf Anhieb gefiel.
So betrat ich den gut besuchten Coffee Shop, schaute erstmal beim Bestellvorgang zu und stellte mich dann in die Wartereihe. Nach meiner Kaffeebestellung fragte mich die junge Lady an der Kasse nach meinen Namen, welcher dann ausgerufen wurde, als mein Special Latte fertig war.
Das war meine 1. Bestellung mit diesem System, 2 Tage später, in Las Vegas, war ich froh um mein Wissen.
Es gab auch noch ein süsses Stückchen zum leckeren Kaffee und als ein Platz am sonnigen Schaufenster frei wurde, war meine Zufriedenheit komplett hergestellt. Genuss pur. (schnurrr)
Später bummelte ich durch die schachbrettartig angelegten Strassen, bewunderte u.a. die hohen Bordsteine und bunten Frühlingsblüher, knipste mit Ah und Oh die zarten Januarblüten.
Nach dem Kauf eines gekühlten Fertigsalates und paar Keksen für mein Mittagmahl im nahegelegenen Supermarkt trottete ich allmählich wieder zurück ins Hotel.
Nach dem Essen – übrigens schmeckte der Salat penetrant nach dem in den US üblichen gechlorten Wasser brrr – einmal und nie weider - begab ich mich wieder auf die Piste und ab ging's in Richtung der Veranstaltungsstätte des morgigen Abends, dem „Palace Of Fine Arts".
Das Laufen tat gut und ich war überrascht, wie vorstädtlich diese Gegend doch war. Hübsche kleine Häuser, zum Teil sehr stilvoll eingerichtete Vorgärten, mir total unbekannte Gewächse und Blumen, es roch so fein.
Die Sonne schien von einem klaren Januar-Blau-Himmel und ich schwitzte sogar bisschen beim Gehen, im Schatten waren die Temperaturen allerdings nicht so angenehm, da war ich wieder froh um meine Jacke.
Vom extra deswegen gebuchten Hotel aus waren es nur knapp 5 Minuten zu laufen, dann stand ich auch schon vor dem ansprechenden Gebäudekomplex, der an einem kleinen Teich lag, in dem sich auch bunte Fische in allen Grössen befanden und einige mir unbekannte Wasservögel umherschwammen, teilweise sich auch füttern liessen.
Alles so friedlich.
Der Sonnenschein hatte viele Menschen zum Flanieren hervor gelockt, jung und alt, vertraten sich an diesem sonnigen Montagnachmittag die Beine rund um den Teich oder posierten für ihre Liebsten und Familie in die Kamera.
Auffällig die enorme Menge der Hochzeitsfotografen, sie traten sich beim Fotografieren der überaus unterschiedlich ausstaffierten Bräute und Brautpaare fast auf die Füsse.
Der „Palace Of Fine Arts“ ist aber auch eine fantastisch-schöne „Location“!
Auch hier konnte ich einige grossartige Fotos machen, bis ich, durch das milchige Licht der Nachmittagssonne ermahnt, weiter die Strasse hinunter ging, mit dem Strand als Ziel.
Ganz glücklich, zufrieden und erfüllt von dem Gesehenen, den freundlichen Menschen, der Farbenfülle und unterschiedlichen Gerüchen.
Der Weg führte mich am Jachthafen bei Ebbe vorbei durch einen kleinen Park, in dem sich einige Familien zum Picknicken getroffen hatten. Und dann – während ich gemütlich dahin ging - öffnete sich nach dem Wäldchen plötzlich zur linken Hand der Blick auf die so berühmte „Golden Gate Bridge".
Bämm.
Da lag sie, nein - sie ragte majestätisch aus dem Meer, in Verbindung mit dem Festland links und rechts von ihr. Getaucht in weichem leicht goldigen nachmittäglichen Januarsonnenlicht, deutlich rot - und um einiges grösser – schon aus der Entfernung vom Strand aus zu erkennen - als ich erwartet hatte.
Netterweise fuhr dann noch eines der riesigen hochbeladenen Containerschiffe drunter durch, das machte die Dimensionen der Grössenverhältnisse gleich nochmals sichtbarer.
Ich stand oben auf dem Strandweg, umgeben von freundlichen Menschen, sitzend, stehend, genauso staunend wie ich, und war kurz völlig überwältig. Berührt, auch demütig in diesem Moment.
Das milchige Licht der sinkenden Sonne zusammen mit einem kühler werdenden Wind zeigte mir die Zeit an, so entschied ich mich, über die Stufen hinab an den Wassersaum zu gehen. Dort angekommen, zog ich die Schuhe aus und tastet mich barfüssig vorsichtig an das kräftig anbrandende und gischtige Meereswasser heran. Uii. Kaltes Wasser.
Langsam ging ich in die Hocke, berührte vorsichtig das sanft anfliessende Meer, begrüsste den Ozean respektvoll.
Laufen und freies Spielen mit den immer wieder weit über den Sandstrand hinauf rollenden Gischtstreifen war angesagt! Welch ein Vergnügen – und ich teilte es auch mit anderen jubelnden und lauthals lachenden Menschen.
Nach diversen Wellenjagden (wer da wohl wen gejagt hatte) blieb ich atemlos auf dem nassen Sand stehen, liess ich meine Blicke langsam ringsum schweifen: viele Schiffe auf dem Meer, Boote, Jachten, Kähne, Containerschiffe, reger Verkehr, oh ja.
Und da, rechter Hand, recht weg, inmitten des Stromes, sah ich ein Insel - ach ja - das ist ja Alcatraz.!
Während dieser Erlebnissequenz kam ich mir vor wie im Film, als wäre meine Realität ein bisschen verrutscht.
Und wieder - ich konnte es kaum fassen – tatsächlich – wirklich wahr - ich hatte es geschafft - ich war in San Francisco UND am Strand UND die Sonne schien warm UND kein Nebel weit und breit – UND die Golden Gate Bridge zeigte sich in ihrer ganzen Grösse und roten Pracht.
Das berührte mich mit einem Mal sehr heftig und ich konnte meine Tränen kaum zurückhalten.
DIE Erinnerung.
Mama hatte mit mir zusammen oft „Die Strassen von San Francisco" angeschaut und war von den Einblicken in die Landschaft, der ganzen hellen Stadt, der Vegetation, dem Ozean, den steilen Strassen, dem Meer und speziell natürlich von der riesigen Brücke sehr begeistert.
Und so sagte sie zu mir (ich war da um die 14 J.) „eines Tages fliegen wir zusammen nach San Francisco, fahren über die „Golden Gate Bridge", machen kreuz & quer Visitare und schauen uns die Stadt an.“
Es hat zu keinem Zeitpunkt meiner Kindheit oder im späteren Erwachsenenleben je einen Zeitpunkt gegeben, an der so eine Reise Platz gehabt hatte.
So bin ich viele Jahrzehnte alt geworden, um diese Reise selbst, allein, ohne die Begleitung von Mama zu machen.
Ich war sehr traurig in diesem Moment. Sie hatte es nicht geschafft. Nicht in diesem Leben.
Spontan nahm ich mein Natel, tippte auf Video und filmte die „Golden Gate Bridge“ im warmen Licht des Abends vom 21. Januar 2019, begleitet vom lauten Rauschen der am Strand aufrollenden Brandung des Meeres und lachenden Kinderstimmen im Hintergrund.
Mit emotional-versagender Stimme sprach ich ins Telefon:
„Ich bin hier Mama".
San Francisco – nächster Tag
Bis weit in den Nachmittag des Montages, dem 21. Januar hatte ich geschlafen.
War ich wohl doch mehr erschöpft gewesen, als gedacht. Nun denn – nach dem langen Schalf fühlte ich mich erfrischt und entspannt.
Als ich erwachte, lief die riesige Klimaanlage unter dem Fenster immer noch auf Hochtouren, es war ordentlich warm geworden im abgedunkelten Zimmer, schon fast einen Tick zu warm.
Genüsslich streckte ich mich nochmals im bequemen Bett, lauschte dabei dem Brausen des Verkehrslärms, der durch die Spalten des nicht-bündigen Fensterrahmens ins Zimmer drang.
Gähnend und beiläufig schaute ich auf die Uhr - und nach dem ersten Erschrecken über die im Schlafen verlorene Zeit dachte ich, was soll’s, Urlaubs-Modus, stand auf, schaltete das Tablet an, und schaute mit Tante Googles Hilfe, wo ich hier in der Nähe etwas zu essen für mich kaufen könne.
Nach einer angenehmen Dusche (mit einer für mich extrem unüblichen Handhabung, ebenso der Haartrockner) machte ich mich auf den Weg.
Ich wanderte durch die schmalen Vorstadtsträsschen des Marina Districts, liess mich im warmen Sonnenschein dahinlaufend einfach treiben und fand ein sehr besonntes StrassenCafe, welches mir auf Anhieb gefiel.
So betrat ich den gut besuchten Coffee Shop, schaute erstmal beim Bestellvorgang zu und stellte mich dann in die Wartereihe. Nach meiner Kaffeebestellung fragte mich die junge Lady an der Kasse nach meinen Namen, welcher dann ausgerufen wurde, als mein Special Latte fertig war.
Das war meine 1. Bestellung mit diesem System, 2 Tage später, in Las Vegas, war ich froh um mein Wissen.
Es gab auch noch ein süsses Stückchen zum leckeren Kaffee und als ein Platz am sonnigen Schaufenster frei wurde, war meine Zufriedenheit komplett hergestellt. Genuss pur. (schnurrr)
Später bummelte ich durch die schachbrettartig angelegten Strassen, bewunderte u.a. die hohen Bordsteine und bunten Frühlingsblüher, knipste mit Ah und Oh die zarten Januarblüten.
Nach dem Kauf eines gekühlten Fertigsalates und paar Keksen für mein Mittagmahl im nahegelegenen Supermarkt trottete ich allmählich wieder zurück ins Hotel.
Nach dem Essen – übrigens schmeckte der Salat penetrant nach dem in den US üblichen gechlorten Wasser brrr – einmal und nie weider - begab ich mich wieder auf die Piste und ab ging's in Richtung der Veranstaltungsstätte des morgigen Abends, dem „Palace Of Fine Arts".
Das Laufen tat gut und ich war überrascht, wie vorstädtlich diese Gegend doch war. Hübsche kleine Häuser, zum Teil sehr stilvoll eingerichtete Vorgärten, mir total unbekannte Gewächse und Blumen, es roch so fein.
Die Sonne schien von einem klaren Januar-Blau-Himmel und ich schwitzte sogar bisschen beim Gehen, im Schatten waren die Temperaturen allerdings nicht so angenehm, da war ich wieder froh um meine Jacke.
Vom extra deswegen gebuchten Hotel aus waren es nur knapp 5 Minuten zu laufen, dann stand ich auch schon vor dem ansprechenden Gebäudekomplex, der an einem kleinen Teich lag, in dem sich auch bunte Fische in allen Grössen befanden und einige mir unbekannte Wasservögel umherschwammen, teilweise sich auch füttern liessen.
Alles so friedlich.
Der Sonnenschein hatte viele Menschen zum Flanieren hervor gelockt, jung und alt, vertraten sich an diesem sonnigen Montagnachmittag die Beine rund um den Teich oder posierten für ihre Liebsten und Familie in die Kamera.
Auffällig die enorme Menge der Hochzeitsfotografen, sie traten sich beim Fotografieren der überaus unterschiedlich ausstaffierten Bräute und Brautpaare fast auf die Füsse.
Der „Palace Of Fine Arts“ ist aber auch eine fantastisch-schöne „Location“!
Auch hier konnte ich einige grossartige Fotos machen, bis ich, durch das milchige Licht der Nachmittagssonne ermahnt, weiter die Strasse hinunter ging, mit dem Strand als Ziel.
Ganz glücklich, zufrieden und erfüllt von dem Gesehenen, den freundlichen Menschen, der Farbenfülle und unterschiedlichen Gerüchen.
Der Weg führte mich am Jachthafen bei Ebbe vorbei durch einen kleinen Park, in dem sich einige Familien zum Picknicken getroffen hatten. Und dann – während ich gemütlich dahin ging - öffnete sich nach dem Wäldchen plötzlich zur linken Hand der Blick auf die so berühmte „Golden Gate Bridge".
Bämm.
Da lag sie, nein - sie ragte majestätisch aus dem Meer, in Verbindung mit dem Festland links und rechts von ihr. Getaucht in weichem leicht goldigen nachmittäglichen Januarsonnenlicht, deutlich rot - und um einiges grösser – schon aus der Entfernung vom Strand aus zu erkennen - als ich erwartet hatte.
Netterweise fuhr dann noch eines der riesigen hochbeladenen Containerschiffe drunter durch, das machte die Dimensionen der Grössenverhältnisse gleich nochmals sichtbarer.
Ich stand oben auf dem Strandweg, umgeben von freundlichen Menschen, sitzend, stehend, genauso staunend wie ich, und war kurz völlig überwältig. Berührt, auch demütig in diesem Moment.
Das milchige Licht der sinkenden Sonne zusammen mit einem kühler werdenden Wind zeigte mir die Zeit an, so entschied ich mich, über die Stufen hinab an den Wassersaum zu gehen. Dort angekommen, zog ich die Schuhe aus und tastet mich barfüssig vorsichtig an das kräftig anbrandende und gischtige Meereswasser heran. Uii. Kaltes Wasser.
Langsam ging ich in die Hocke, berührte vorsichtig das sanft anfliessende Meer, begrüsste den Ozean respektvoll.
Laufen und freies Spielen mit den immer wieder weit über den Sandstrand hinauf rollenden Gischtstreifen war angesagt! Welch ein Vergnügen – und ich teilte es auch mit anderen jubelnden und lauthals lachenden Menschen.
Nach diversen Wellenjagden (wer da wohl wen gejagt hatte) blieb ich atemlos auf dem nassen Sand stehen, liess ich meine Blicke langsam ringsum schweifen: viele Schiffe auf dem Meer, Boote, Jachten, Kähne, Containerschiffe, reger Verkehr, oh ja.
Und da, rechter Hand, recht weg, inmitten des Stromes, sah ich ein Insel - ach ja - das ist ja Alcatraz.!
Während dieser Erlebnissequenz kam ich mir vor wie im Film, als wäre meine Realität ein bisschen verrutscht.
Und wieder - ich konnte es kaum fassen – tatsächlich – wirklich wahr - ich hatte es geschafft - ich war in San Francisco UND am Strand UND die Sonne schien warm UND kein Nebel weit und breit – UND die Golden Gate Bridge zeigte sich in ihrer ganzen Grösse und roten Pracht.
Das berührte mich mit einem Mal sehr heftig und ich konnte meine Tränen kaum zurückhalten.
DIE Erinnerung.
Mama hatte mit mir zusammen oft „Die Strassen von San Francisco" angeschaut und war von den Einblicken in die Landschaft, der ganzen hellen Stadt, der Vegetation, dem Ozean, den steilen Strassen, dem Meer und speziell natürlich von der riesigen Brücke sehr begeistert.
Und so sagte sie zu mir (ich war da um die 14 J.) „eines Tages fliegen wir zusammen nach San Francisco, fahren über die „Golden Gate Bridge", machen kreuz & quer Visitare und schauen uns die Stadt an.“
Es hat zu keinem Zeitpunkt meiner Kindheit oder im späteren Erwachsenenleben je einen Zeitpunkt gegeben, an der so eine Reise Platz gehabt hatte.
So bin ich viele Jahrzehnte alt geworden, um diese Reise selbst, allein, ohne die Begleitung von Mama zu machen.
Ich war sehr traurig in diesem Moment. Sie hatte es nicht geschafft. Nicht in diesem Leben.
Spontan nahm ich mein Natel, tippte auf Video und filmte die „Golden Gate Bridge“ im warmen Licht des Abends vom 21. Januar 2019, begleitet vom lauten Rauschen der am Strand aufrollenden Brandung des Meeres und lachenden Kinderstimmen im Hintergrund.
Mit emotional-versagender Stimme sprach ich ins Telefon:
„Ich bin hier Mama".