Fluechtlinge sind auch die Daheimgebliebenen.
Nur sind sie noch nicht oertlich gefluechtet.
Tag fuer Tag angekotzt vom laermenden Wecker, der sie, hilfsweise fuer den peitscheschwingenden Chef, um 06:15 Uhr aus dem Bett bringe, Dinge zu tun, die kein normaler Morgenmuffel um diese Zeit taete.
Bereit fuer, wie jeden Werktag,
wieder eine lange Tagesphase, zu tun, was zu tun nicht gewollt ist,
um jenes beraederte Blech, das einen zum Arbeitsplatze bringe, finanzieren zu koennen.
"Wenn ich koennte, wuerde ich meine Arbeit hinschmeissen",
haeufig geaeussert, von Personen aus (in mehrfachem Sinne) unterschiedlichen Schichten -
daraus spricht der potentielle Fluechtling. Der, kreativst,
tausend Gruende findet, warum er halt doch Morgen und die naechsten 30 Jahre zu seinem Chef, den er hasst, und (zu) seiner Arbeit fahre.