zuordnung der elemente und himmelsrichtungen

raeven

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hallo,

ich dreh' grad komplett am rad... und zwar versuche ich zu verstehen, warum es verschiedene zuordnungen der elemente zu den himmelsrichtungen gibt...

1.
norden, luft
osten, feuer
süden, erde
westen, wasser

2.
norden, luft
osten, feuer
süden, wasser
westen, erde

3.
norden, erde
osten, luft
süden, feuer
westen, wasser

ich blicke überhaupt nicht mehr durch... warum gibt es verschiedene zuordnungen? ist die eine zuordnung die der alten völker, z.b. den kelten, wo norden mit wintersonnenwende ist, frühling mit frühjahr-tag-u. nachtgleiche, osten etc. das ist ja alles noch logisch...
doch warum ordnen die einen das und das element der und der himmelsrichtung zu etc.? was sind die bewegründe, hintergründe etc.??? ich bin dankbar über jeden hinweis und freue mich auf diskussion...
dankeschön :)
raeven
 
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ChrisTina

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Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
hi raeven,

ich kann dir auf deine konkrete fragen zwar keine antworten geben - mit der zuordnung der elemente zu den himmelsrichtungen hab ich mich noch nie wirklich beschäftigt.

was sind die bewegründe, hintergründe etc.???

meiner meinung nach - weil sie es so gelernt haben - von ihrem lehrer oder ihrer lehrerin - und nicht nach links und rechts geschaut haben, obs andere anders machen. die unterschiede entstehen so wie bei der stillen post.

ich weiß nicht, ob dich das tröstet - aber ich habe bisher keine *lehre* gefunden, die in mehreren büchern gleich beschrieben ist - oder von unterschiedlichen lehrern gleich weiter gegeben wird.

sei es reiki, oder nummerologie, oder auch steinheilkunde, und mittlereweile bin sogar ich drauf gekommen, dass es auch auf die astrologie zutrifft. Ich halte es für mich so, dass ich mir die jeweils unterschiedlichen wege anschaue und/oder ausprobiere - und mich dann für (m)einen entscheide.

sorry, dass ich keine zielführenderen antworten auf deine spezielle frage habe - ich kann mir vorstellen, dass es dir so geht wie mir damals, als ich das 3. steinebuch kaufte, wo wieder was anderes drin stand wie in den ersten beiden.

nimms nicht all zu tragisch - alles, was je ein mensch erdacht hat - ist eine willkürliche zuordnung - und in seinem jeweiligen weltbild stimmig - meine überzeugung - sieh es einfach als herausforderung dein eigenes weltbild zu zeichnen.

:schaukel:
 
W

Wolpertinger

Guest
kann bei jedem Volk verschieden sein, da zu berücksichtigen sind:
die jeweilige Geschichte des Volkes, Kultur, geographische Lage, Klima, usw.
mögl. weise wird ein Stamm im afrikan. Busch der Himmelsrichtung / Element etwas anderes zuordnen als z.B. früher die Kelten.
Hinweise finden sich auch in den Märchen u. Sagen der verschiedenen Völker.

z.B. bei den Chinesen heißt es zwar auch 5 Elemente, sind aber eher
5 Wandlungsphasen:
Mitte - Erde - Gelb
Osten - Holz - Grün
Süden - Feuer - rot
Westen - Metall( Gold) - weiß
Norden - Wasser - schwarz

wurzelt also jeweils in der Kultur/ Weltanschauung.
 

vloryahn

Sehr aktives Mitglied
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Also zur historischen Entwicklung kann ich so viel beitragen:
Die Elemente sind klarerweise als Ordnungsprinzip entstanden, um die verschiedenen Naturphänomene einzuordnen und ihnen so den Schrecken des Unbekannten etwas zu nehmen.
In der heute bekannten Form dürfte die Einteilung auf einen alten Griechen namens Empedokles zurückgehen, der darin den Ursprung aller Dinge zu erkennen glaubte. Diese System wurde dann von der Alchymie ebenfalls übernommen (ab dem 15.Jh dort allerdings in die 3 Elemente: Sulfur/Mercurius/Sal geändert) und erhielt so Einzug in die bis heute überlieferten Geheimlehren des Westens.

Nun, wenn man schon ein Ordnungsschema hat, wendet man das natürlich auch mit Freude an und so mussten früher oder später auch die Himmelsrichtungen d'ran glauben!
Das heute vor allem verbreitete System ist dein Punkt 3.
Das würde ich darauf zurückführen, dass dieses das vom Golden Dawn angewandte System war und dieses ja so gut wie jede heute praktizierte Form der Magie beeinflusst hat. Der G.D. führt diese Zuordnung natürlich auch auf Naturphänomene zurück, nämlich die Winde: Der Ostwind habe besonderen Anteil an der "Natur der Luft"; der warme Südwind bringt das Wesen des Feuers mit sich; der Westwind bringt Feuchtigkeit und Regen; der Nordwind sei "so kalt und trocken wie die Erde"

Ich wittere aber auch einen Bezug zum Sonnenzyklus:

Wobei folgende Assoziationen wirken:
Sonnenaufgang (Osten)/Luft: neuer und damit noch "ungeformter" Tag/ungeformter Raum; Bewegung
Sonnenhöchststand (Süden)/Feuer: Hitze; totale Schwingung; archetypische Energie; ungelenke Ausdehnung; Helligkeit
Sonnenuntergang (Westen)/Wasser: Stille; Dunkelheit, ohne ganz finster zu sein; Unbewusstes
keine Sonne (Norden)/Erde: das ungenutze Potential; Dunkelheit;

In der esoterischen Freimaurerei und anderen älteren Eineihungssystemen gab es eine Art "Aufnahmeritual" zur Reinigung, die sog. "Reise/Fahrt durch die 4 Elemente": Dabei begann man bei der Erde (symbolisch: unterirdisch, aber alle Keime in sich traged) und stieg über Luft und Wasser zum Feuer auf.
Nachdem es sich hier um Solarkulte handelt(e), kann ich die Zuordnung von Norden-Erde (hier steht die Sonne ja nie --> Unwissenheit) und Süden-Feuer (Sonne erreicht den höchsten Stand) auch in diesen Systemen nachvollziehen...

----------

Natürlich sind das alles Assoziationen, und die wird jeder für sich allein finden müssen. Im Laufe der magischen Entwicklung wird jeder Magier früher oder später dazu aufgefordert, seine eigene Assoziationskette aufzustellen, in diesem Zusammenhang: das gelernte System der Elemente/Himmelsrichtungszuordnungen zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Daher ist es sehr gut möglich, dass verschiedene Autoren verschiedene Zuordnungen präsentieren, da ein gutes magisches Buch ja immer die Vorstellung des eigenen Systems ist - heute wird allerdings mehr abgeschrieben;-)
Andere Möglichkeit, die bereits angesprochen wurde: Andere Kulturen - andere Assoziationen..


.vloryahn.
 
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Bergisch Gladbach
Osten: (Erde/Physish/Mental)

Gott YHWH die Verdichtung deswegen ist der Altar der Kirche Richtung Osten ausgerichtet. Das ist auch das vorherrschende Prinzip in dem die Sonne aufgeht. Das Elektromagnetische/ vierpolige(Negativ Aktiv: Aufbauend Negativ Passiv: Zersetzend Positiv Aktiv: Belebend Positiv Passiv: Auflösend) Zusammenhalten der Elemente in der Verdichtung/Materie (im körper alles Feste Physische)

Westen: (Luft/Formlos/Astral)

Gott Liebe die Ewigkeit. Die Seele der Gegenpart der Verdichtung von dem wir in die Materie Gekommen sind. Das Vermittelnde Zwischen Wasser und Feuer/ das Neutrale/ (im Körper die Mitte)

Norden: (Feuer/Positiver Pol (+)/Männlich)

Das Auswirbelnde/Ausdehnende/Thermische Positive Elektrische (Fluid Im Körper das nach oben steigende Aktive von der Brust Aufwärts)

Süden: (Wasser/Negativer Pol (-) Weiblich)

Das Einwirbelnde/Zusammenziehende/Erkaltende Negative (Fluid Im Körper das nach unten sinkende Passive von der Brust Abwärts)

Alternativ

Westen: (Feuer/Linke Hirnhälfte Positiv/Männlich/Rechte Körperhälfte Elektrisch)

Osten: (Wasser/Rechte Hirnhälfte Negativ/Weiblich/Linke Körperhälfte Magnetisch)

Süden: (Erde/das Verdichtete/Die Männlich Auswirbelnden Chakren: Anahata ,Manipura, Swadhisthana,Muladhara)

Norden: (Luft/das Formlose/Sahasrara Chakra/Die Einwirbelnden Chakren: Anahata, Vishuddha, Ajna, Sahasrara)

Hoffentlich hilft das weiter es gibt verschiedene Zuordnungen der Elemente zu den Himmelsrichtungen Interessant sind auch die Zuordnungen des Indianischen "MedizinRad" die aber auch sehr unterschiedlich sind...:zauberer1
 
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