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Wolf im Schnee

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Wobinich, 12. April 2018.

  1. Wobinich

    Wobinich Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. April 2018
    Beiträge:
    1
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    Hallo zusammen,

    normalerweise bin ich mir immer recht sicher, welche Bedeutung Symbole in meinen Träumen haben. Jedoch habe ich noch nie von einem Wolf geträumt. Ich versuche mal zu beschreiben wie der Traum war. ich habe bereits einiges zum Thema Wolf im Traum gelesen, jedoch traf davon nichts so wirklich zu :(
    Traum:
    Ich bin einen Pfad entlang spaziert der nach oben geht. Zu meiner linken befand sich eine Art Senke mit angrenzendem Waldstück. Der Boden war sanft mit Schnee bedeckt, an manchen Stellen war noch der felsige Untergrund zu sehen. Ich blickte in die Senke und sah einen wunderschönen weißgrauen Wolf darin.
    Er blickte zu mir und ich hatte keinerlei Angst, vermutlich auch weil er ein gutes Stück weg war. Das Fell wirkte flauschig und lang. Ich blieb stehen um den Wolf zu beobachten. Nach einer Zeit stieg der Wolf aus der verschneiten Senke , blickte nochmals zu mir und hüpfte mit einem Satz aus meiner Wahrnehmung.
    Ich bin im Grunde ein Fan jeglicher Form des Lebens und gehe meistens unvoreingenommen ran.

    Zu meiner Person:

    Ich bin 27 Jahre und habe schon einige Schicksalschläge erlebt. Meine Lebenssituation ist für mich hinnehmbar, aber nicht das was ich eigentlich möchte. Ich bin ein kreativer und aufgeschlossener Mensch, der am liebsten nichts anderes machen möchte außer Farbe in die Welt tragen. Ich habe in letzter Zeit vermehrt das Gefühl, bestimmte Ereignisse doch nicht ganz abgeschlossen und so weggesteckt zu haben wie ich es dachte. Andereseits bin ich in den letzten zwei Monaten komplett faul gewesen, was mich stimmungsmäßig runterzieht. Zwischenmenschlich funktioniert alles bei mir. Ich spreche Konflikte direkt an und habe auch nicht das Gefühl, dass mir dort etwas fehlen würde.

    Ich hoffe, dass es einigermaßen verständlich ist und freue mich jetzt schon auf Interpretationen

    Liebe Grüße
    Wobinich
     
  2. *Eva*

    *Eva* Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. März 2018
    Beiträge:
    27.338
    Ort:
    Niederösterreich
    Vielleicht eine Aufforderung an dich, ebenfalls aus der Senke zu springen (deine Faulheit, die ich eher als Energiemangel sehe). Der Wolf ist ein starkes, kraftvolles und kommunikatives Tier und mit dem schönen Fell, das du gesehen hast, ein gesundes. Ich denke, du darfst dich mit ihm identifizieren.
     
  3. Renate Ritter

    Renate Ritter Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2018
    Beiträge:
    1.412
    Hallo Wobinich,
    ein schöner Traum. Um ihn zu deuten, muss ich aber mal ein bisschen weiter ausholen.

    Der Wolf als Symbol hat tatsächlich verschiedene Bedeutungen, je nach Zusammenhang. In deinem Fall steht er wohl für deine Instinktnatur.
    Als Symbol ist er hier ein so genannter Kulturfolger. Heißt, er gehört natürlich nicht zur „Rasse“ der Menschen dazu, aber er nähert sich ihr ein wenig an. Er möchte – als Symbol! – die Menschheit verstehen, ein wenig von ihr lernen, vielleicht ein wenig in ihrem Revier (Schafe, Hühner usw.) jagen, aber keinesfalls seine instinktive Verbundenheit mit der Natur hergeben. Das ist der Punkt!

    Es gibt nun Menschen, die ihr Leben ebenfalls in etwa diesem Sinne verstehen. Sie sind auch mehr Kulturfolger und wollen sich nicht allzu stark durchzivilisieren lassen. Wenn du den Vergleich verstehst...

    Der Weg aufwärts ist dein Lebensweg. Aufwärts ist symbolisch im Sinne von Erkenntnis erwerben zu verstehen.
    Der Wolf, der dir gefällt und den du tatsächlich nicht fürchten musst, ist nun einfach ein Bild für dich, das die Natur oder die Besonderheit deiner Seele zeigt. Nachdem du ihn in Ruhe betrachten konntest, verschwindet er aus deinem Blickfeld. Er hat sich dir nur mal gezeigt.

    Die Senke, in der er liegt, ist so was wie die Tiefe deines Unterbewusstseins. Dort liegt noch etwas Schnee.
    Wenn man das Leben als Zeitraum eines Jahres versteht – und so ist es zu verstehen - dann beginnt im Moment der Geburt der Frühlingsanfang. Frühling, Sommer und Herbst kannst du wahrscheinlich selbst den Zeiten eines regulären Lebens zuordnen.
    Der Winter als die Zeit, in der die Natur ruht, entspricht der Zeit des Todes nach bzw. vor einer irdischen Existenz.

    In deinem Unterbewusstsein ist noch ein wenig vom Winter zu sehen. Heißt, deine instinktive Verbundenheit mit deinem geistig-seelischen Ursprung ist noch „jungfräulich“ unbelastet.

    Womit wir bei der Schilderung deines realen Lebens sind. Dazu hätte ich auch was.
    Mit 27 Jahren stehst du an einer Lebenswende. Das erste Drittel des Lebens ist vorbei, wo sämtliche Entscheidungen mehr aus dem Bauch heraus getroffen wurden. Ausbildung, Berufswahl, Partnerwahl, Familie gründen – alles ergibt sich mehr oder weniger unbewusst, irgendwie von selbst. Ist schon erstaunlich, man trifft ja ganz grundsätzliche Entscheidungen für das weitere Leben.

    Im Alter von 27 – 30 Jahren wacht man in einigen Dingen auf, blickt sich erschrocken um und stellt fest, dass hier dieses und da jenes so gar nicht das ist, was man eigentlich will. Und reißt das Ruder herum...

    Diesen psychischen Vorgängen geht eine Zeit voraus, in der sozusagen gar nichts passiert, wo man psychisch vor sich hinzudämmern scheint (ist immer der Fall vor größeren Lebenswendungen). Und das hast du beschrieben. Musst dir also keine Sorgen machen wegen ein bisschen faul sein.
    Aber so wie du über dich selbst schreibst, bist du ein bewusster und auch selbstkritischer Mensch.
    lG Renate
     
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  4. Black_Wolf

    Black_Wolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2017
    Beiträge:
    964
    *sarkastisch lach* was soll er denn von der Menschheit lernen?

    @Wobinich
    Vielleicht will WOLF, daß Du seinem Pfad folgst. Ich würde das mal prüfen...

    Black Wolf
     
    *Eva* gefällt das.
  5. Renate Ritter

    Renate Ritter Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2018
    Beiträge:
    1.412
    Der Wolf als das Tier Wolf, wie er in der Natur lebt, lernt natürlich nichts. Wie auch? Der Hund als domestizierter Wolf schon...

    Der Wolf als Traumsymbol steht für die Verbindung „ursprüngliche Instinktnatur mit jahrtausendelanger Zivilisierung“.

    Es gibt nun durchaus viele Menschen – und du zählst da wohl auch dazu (?) – die sowohl die eine Seite als auch die andere irgendwie bewahren und pflegen wollen innerhalb ihrer Psyche.
    lG RR
     
  6. Black_Wolf

    Black_Wolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2017
    Beiträge:
    964
    Werbung:
    Nein.

    Irgend wer muß das mal in Büchern fixiert haben...
    Aus dem hohlen Bauch heraus sehe ich das etwas anders, Wenn der Wolf ein Symbol ist, dann für Kraft, Ausdauer, Wildheit, Tapferkeit und Todesmut, Opferbereitschaft, Liebe, Intelligenz, Pflichterfüllung(!), Hingabe, Treue,,, Aber ganz bestimmt net für Verbindung zur Zivilisation...
    Die ist das unbedingte Gegenteil von dem, was ich mit einem Wolf verbinde, egal ob lebend oder im Traum...

    Black Wolf
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. April 2018
  7. *Eva*

    *Eva* Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. März 2018
    Beiträge:
    27.338
    Ort:
    Niederösterreich
    Na, dass der Wolf als Tier nichts lernt...?
     
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  8. Renate Ritter

    Renate Ritter Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2018
    Beiträge:
    1.412
    Wenn der Wolf ein Symbol ist, dann ist er das für einen Menschen in seinem Traum. Und dieser Mensch bleibt auch dann ein Mensch, wenn er in und mit dem Wolf seine Instinktnatur gesehen hat.
    Also verbindet dieses Symbol die Instinktnatur mit der Zivilisierung.

    Von ihrer Instinktnatur sind viele Menschen abgeschnitten. Sie wissen wenig davon und fürchten sich im Grunde davor. So wie Menschen sich allgemein vor den Wölfen fürchten.

    Du verstehst deine Natur, die ich mal nicht mit einem Begriff begrenzen will, in etwa so, wie die Naturvölker den Wolf voller Achtung sehen.
    lG RR
     
  9. Holztiger

    Holztiger Guest

    Überdenke dies nochmal, über das eine Haar in der Suppe hinwegsehend...

    Es gäbe heute keinen Hund an der Seite eines Menschen, wenn es nie einen Wolf gegeben hätte, der an der Seite der Menschen gejagt hat. Wie derlei Verbindungen zustandegekommen sind, ist eine andere Geschichte. Man möchte meinen, daß hier nur der Mensch die Fäden gezogen hat, aber es gab sehr wohl junge als auch ältere Wölfe, die von selbst die Nähe zum Menschen gesucht haben. Dieses Geschichte, Wolf and Man...ist sehr alt xD
     
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  10. Black_Wolf

    Black_Wolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2017
    Beiträge:
    964
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    Ich weiß... Belegt sind 36.000 Jahre. Mein Gefühl sagt, über eine halbe Million Jahre. Damals war Homo spec. noch ein halbes Tier.
    Als der Mensch "zivilisiert" wurde, zerbrach diese Gemeinschaft. Deshalb schmeckt mir diese Deutung nicht so recht...

    Black Wolf
     
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