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„Wer oder was sind die Transporteure der Seele?“

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Teigabid, 15. Juni 2021.

  1. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Wenn es nicht so abstrakt wäre, wie es ist,
    fast neigt man dazu die Behauptung aufzustellen,
    auf die Frage „Wer oder was sind die Transporteure der Seele?“,
    das sind sowohl die Liebe als auch der Hass.
    (=> Die Nähe einer anderen Person beim Sterben.)

    Zu beachten sind sie in ihrer Wertigkeit der Gesellschaftsbildung,
    da unterscheiden sie sich in ihrem Fruchtstand wie eine Aprikose und eine Walnuss.
    Außen weich und innen hart, oder außen hart und innen weich.


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    Es ist nur so, beide Wege segnen früher oder später das Zeitliche.
    Weiters findet kein Transport statt, sondern etwas wie eine Übertragung,
    wie wir es bei unseren Programmen und Apps auf dem PC gewohnt sind.
    Was jedoch geschieht, so oder anders, ist eine Spezialisierung ...


    ... und ein :)

    -
     
  2. Samana Johann

    Samana Johann Sehr aktives Mitglied

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    21. August 2019
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    Guter Haushälter. Verlangen (Liebe, Haß) ißt Träger, Ursache, für Aufkommen, und Unwissenheit, ißt Träger Ursache für Verlangen. Was immer bedingt aufkommt, ißt Gegenstand des Vergehens, nicht beständig, leidhaft, nicht wahrlich würdig dafür einzustehen. Und wie genauer kommt solch eigen angenommenes auf? Die Edle Wahrheit über die Ursache von Leiden (Dukkha Samudayo Ariya Sacca)
     
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  3. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Dein Werken ist mir nicht ganz unbekannt, ehrwürdiger Samana.
    Das grenzenlose Ende im Auge haben ist wahrlich ein nobler Gedanke.
    Aber eins nach dem anderen, „Was kommt davor?“

    In diesem Vorfeld gibt es Extremwerte, die können nicht gegensätzlicher sein.

    Zwei davon habe ich angeführt, die sich der Geselligkeit von zwei oder mehreren Beteiligten bedienen,
    und nun könnte man darauf hinweisen das angenehme Verhalten muss das Richtige sein.

    Jedoch legt man weniger Wert darauf sofort zum effektiven Ende zu gelangen, was die Seele betrifft, dann kommt man nicht umhin, der feste und unverrückbare Standort der Seele im Jenseits ergibt sich aus dem jeweiligen Emotionsverhalten. Wenn es die Lösung am Ende sein soll – gleich und sofort – dann sind es jedoch nicht die weiterführenden Befindlichkeiten in extremer Position (Grundlage der Evolution), sondern die Nachlässigkeiten in der Durchführung, die sofort alles stoppen. Wie sie durch Vernachlässigungen im aktiven Handeln zu erzielen sind.

    Werden mir solche Situationen offensichtlich, dann sage ich immer gerne: „Es gibt ein Jenseits für den Menschen, aber nicht wegen der Religionen, sondern trotzdem.“
    Oder, wenn Du es so sehen möchtest, Erkenntnis aus der Praxis, keine Lehre.


    … und ein :D

    -
     
  4. Samana Johann

    Samana Johann Sehr aktives Mitglied

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    1.752
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    Kampuchea, Aural
    Hier nun annehmend, daß der gute Haushälter im Speziellen auf rechte Spreche eingehen mag:

    Nicht ist es so, daß angenehmes Empfinden, rechtes stets verpack, und demnach (mag einer es nehmen wie er vermag) haben Ungebundene andere Art der Spreche. Jetzt, wie auch von jemandem empfunden, ergriffen, verstanden, ist soll Spreche stets von den drei Wurzeln, Begehren, Ablehnung und Unwissenheit frei, hat auch nie eine Grinsen oder Weinen an Schluß. Weder zum Entzeiweien, noch Sozialisieren, doch für Ent-täuschung und Unabhängigkeit abgesehen, nicht zum Zwecke des Unterhalts:

    [1] "In dem Fall, in dem der Tathagata von den Worten weiß, daß sie unstimmig, unwahr, unnützlich (oder: nicht in Verbindung mit dem Ziel), nicht gewinnend und unannehmbar für andere sind, spricht er sie nicht.

    [2] "In dem Fall von Worten, von denen der Tathagata weiß, daß sie stimmig, wahr, unnützlich, nicht gewinnend und unannehmbar für andere sind, spricht er sie nicht.

    [3] "In dem Fall von Worten, von denen der Tathagata weiß, daß sie stimmig, wahr, nützlich aber nicht gewinnend und unannehmbar für andere sind, hat er einen Sinn für den passenden Zeitpunkt, sie zu sprechen.

    [4] "In dem Fall von Worten, von denen der Tathagata weiß, daß sie unstimmig, unwahr, unnützlich, jedoch gewinnend und annehmbar für andere sind, spricht er sie nicht.

    [5] "In dem Fall von Worten, von denen der Tathagata weiß, daß sie stimmig, wahr, unnützlich, jedoch gewinnend und annehmbar für andere sind, spricht er sie nicht.

    [6] "In dem Fall von Worten, von denen der Tathagata weiß, daß sie stimmig, wahr, nützlich wie gewinnend und annehmbar sind, hat er einen Sinn für den passenden Zeitpunkt, sie zu sprechen. Warum ist das? Weil der Tathagata Mitgefühl für lebende Wesen hat."

    MN 58
    Jene Lehrrede, "nebenbei", enthält auch die rechte Aufwartung gegenüber Übelwollen und Provokation, wenn dazu abgesehen.
     
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  5. Samana Johann

    Samana Johann Sehr aktives Mitglied

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    Kampuchea, Aural
    Und nun, mit der Ersten Edlen Wahrheit deutlich konfrontiert, ihr passende Aufmerksamkeit schenkend, wird das Pema Sutta: Liebe, den guten Haushälter vielleicht höheren Zugang zu Lösung erteilen vermögen.

    „Bhikkhus, diese vier Dinge sind geboren. Welche vier? Liebe, geboren aus Liebe. Haß, geboren aus Liebe. Liebe, geboren aus Haß. Haß, geboren aus Haß.

    „Und wie ist...Liebe...

     
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  6. heugelischeEnte

    heugelischeEnte Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Teigabid,

    Wenn wir den unwillkürlichen psychologischen Aggregaten
    ein Ende bereiten würden, sagen wir mal anhand der Vorstellung und Kraft einer göttlichen Mutter, wenn wir das so und jetzt wirklich praktizieren,

    sodann würden wir uns von den absoluten Kräften anderer befreien, und innerhalb der Zeitdilatationen der heiligen Geister zu Gunsten unserer legitimen Bedürfnissen auferstehen.

    Das Licht scheint zwar auch für das Unwillkürliche, dort wo Ethik noch in der Schwebe ist zwischen Habitus und Brachman.

    Doch eine neue Zeit war gekommen unter den Gläubigen, die der Auferstehung der Gesundheit, des Mentalen und des Reiches des Willens plus Bewusstsein.

    Gewissen und Illusion zerstören Hass.

    Amen & Quaxi Modus.
     
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  7. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Gefährlich ist es den Leu zu wecken,
    verderblich ist des Tigers Zahn,
    doch das schrecklichste Delirium
    ist er Mensch in seinem Formulirium.

    (vom deutschen Dichter JWG geklaut und am Ende verbessert)


    (7): Jesus sagte:

    "Selig ist der Löwe, dieser, den der Mensch fressen wird.
    Und der Löwe wird Mensch (werden).
    Und verabscheuungswürdig ist der Mensch, dieser, den der Löwe fressen wird.
    Und der Löwe wird Mensch werden."

    (Apostel Thomas)


    Damals ist die Vorstellung der Veränderungskraft über den Rahmen der Art weit hinaus gegangen.
    Und willst Du es nicht Evolution nennen, dann sage „Kreatives Design“ dazu, oder so …


    ... und ein :whistle:

    -
     
  8. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Die Geburt am Anfang und das Sterben am Ende.
    Wenn beide im Einzelnen nicht mehr vorhanden sind,
    dann bleibt nur noch der jeweilige Bestandteil in der gesamten Art,
    mit einem ewiglichen Charakter.

    Verdammt ist lediglich derjenige,
    wer nicht rechtzeitig aktiv daran teilgenommen hat,
    und darauf hoffen will eine 2. Chance zu bekommen.
    Vielleicht gar eine 3. oder 4. Gelegenheit erwarten möchte …


    … und ein :)

    -
     
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  9. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Bei allem Respekt, eine solche Forderung ist in einem Diskussions-Forum wahrlich ein Ding der Unmöglichkeit ...

    ... und ein :sneaky:

    -
     
  10. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Darum soll es hier nicht gehen. Um das Vermeiden in der Sache selbst. Sondern was passiert jeweils bei Liebe und Hass? Da wird man sagen die Liebe fördert den engen Kontakt miteinander und den Nachkommen in der Familie und der Sippe, so wird auch in der entscheidenden Phase beim Tod wie automatisch dieses Nahverhältnis eines Sterbenden und zumindest eines Lebenden weiter aufrechterhalten. Dieses Prinzip verfolgen in gewisser Weise auch Religionsgemeinschaften. Etwa in Klöstern als Nonnen und Mönche.

    Mit anderen Vorzeichen verhält es sich so ähnlich beim Hass, sei es beim einzelnen Mörder und seinem Opfer, oder wenn im Krieg Soldaten auf Soldaten treffen. Wobei im Kampf eingeschränkt werden muss, der eigene Kamerad ist da oft viel näher als der gefährlichste Feind auf der anderen Seite.

    Jeweils gelangt der Sterbende seelisch zu seinem nächsten lebenden Menschen. Wenn ein solcher praktisch vorhanden sein sollte.
    Freilich, es gibt da auch noch so etwas wie einen seelischen Ersatz für die Seele eines Sterbenden. Aber dabei wird die Basis der helfenden Seele zur Verfügung gestellt,
    das bedeutet die neu übertragene Seele wird dadurch einen geringeren Rang einnehmen. Das ist der Unterschied. Darum kann ich mich nicht mit der Theorie der Re-Inkarnation anfreunden. Es stimmt schon, die Ähnlichkeit wäre vorhanden, aber es ist beileibe nicht das Selbe.

    Darum bevorzuge ich die Bezeichnung Jenseits – und nicht Re-Inkarnation …


    … und ein :oops:

    -
     
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