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Was wird aus dem Arbeitsmarkt?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Wortdoktor, 1. Dezember 2020.

  1. Wortdoktor

    Wortdoktor Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2013
    Beiträge:
    1.978
    Ort:
    Nahe Wiesbaden
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    Wohin bringt uns unser System?

    Der Arbeitsmarkt gerät immer mehr in die Krise. Die Corona-Pandemie verschärft die Lage am Arbeitsmarkt. Tausende Betriebe und Firmen sind von der Existenz bedroht. Ein beängstigendes Szenario, stellt man fest, wie unsicher die Lage in Deutschland wirklich ist. Tausende Arbeitsplätze stehen auf der Kippe, und so fragt man sich, wohin führt uns das Jahr 2021. Wenn man so will, kann man sagen, dass wir in Deutschland mit der Corona-Pandemie einen "moderaten Weg" gewählt haben. Man kann sicherlich nicht alles vermeiden, was man gerne vermeiden würde.


    Dass der Arbeitsmarkt bisweilen schwer zu leiden hatte, ist ja schon vor der Corona-Pandemie bekannt gewesen. Die vielen Betriebe, die ihre Arbeiter nun mehr mit Kurzarbeit und Home-Office an der Stange versuchen zu halten. Der Arbeitsmarkt wirkt auf mich sehr marode und instabil. Die Situation spitzt sich durch die Corona-Krise immer mehr zu: Stellenstreichungen, Betriebliche Insolvenzen. Wohin bringt uns das System im Jahr 2021? Ich persönlich gebe die Hoffnung nicht geschlagen. Ich glaube ja, dass die Impfung uns nicht dezimieren soll. Die Impfung kann den Anstieg vermeiden und uns die Normalität wieder zurück vermitteln.

    Die Vielen Stellenstreichungen machen es kompliziert, wohin die Spreu sich vom Weizen trennt. Viele Arbeitgeber sehen wohl die Zukunft als "ungewiss" und "fragwürdig" an. Das schönste wäre natürlich, wenn nach dem Zerfall des weltlichen Kontrollsystems ein System nachkommen würde, dass uns allen weiterhilft. Den Hartz 4 Menschen, den Reichen,den Arbeitslosen. Damit wir alle unsere Rente sicher haben und nicht mehr uns so sehr in unserer Existenz bedroht fühlen.

    Aber wie soll das gelingen? Bei dem maroden Wirtschaftssystem anno 2020. Ich kann es nicht begreifen, wie man durch Lockdown-Verlängerung die kaputte Wirtschaft noch weiter in den Ruin treibt. Mir persönlich liegt sehr die Veranstaltungsbranche im Magen. Was machen die Schausteller mit ihrem Berufsverbot? Keine Kirmes, Kein Weihnachtsmarkt sind nur die ärgsten Einnahmequellenverluste. Und auch die Veranstaltungsbranche an sich hat es ja nicht gerade leicht.

    Ich las neulich eine Überschrift. Darauf stand "Es gibt ein Morgen nach Corona". Das war zu tiefsten Corona Zeitpunkten. Das stimmte mich hoffnungsvoll. Das Zitat kam von Söder meine ich, dem strengen Bayrischen Ministerpräsidenten. Das gab mir Hoffnung, daran zu glauben, dass nach DIESEM System ein neues System kommt. Das nur noch nicht spruchreif ist. Ich habe das Gefühl, als wenn Europa stärker ist als der Zerfall. Ich wünsche uns allen, dass wir 2021 mehr Glück und Freude haben dürfen als in den vergangenen Zeiten.

    Ich glaube, dass 2021 der Einstieg in das neue System kommt. Und nach der Impfung die Beschränkungen auch nach und nach wieder zurück gefahren werden. Das ist mein Glaube, an den ich glaube selbst. Ich gehe davon aus, dass sich das Blatt wenden wird und wir auch weiter machen können MIT der Veranstaltungsbranche. Ich habe die Hoffnung, dass das klappt. Es wäre angesichts der Weltlage schade, wenn das nicht wieder aufgenommen werden könnte. Meine Hoffnunge beruhen auf das Lösen der Probleme im Bewussten Bereich.

    Sodass wir alle uns mit AHA-Regeln und Moral aus der Krise wieder hervor kämpfen. Ich halte mich sehr konsequent daran, weil ich dazu beitragen will, dass es ein Morgen nach der Corona-Krise geben kann. Da ich mich sehr auf diese Zeit freue. Ich stecke sehr viel Hoffnung und Erwartung in diese Morgenlandzeit, nach dem Virus. Dann wird für viele das Alte vielleicht nicht mehr da sein, aber die Hoffnung wird überleben. Und das macht mich zuversichtlich, dass wir alle ein aufstrebendes Wirtschaftliches Jahr 2021 erleben könn(t)en.

    (C) Wortdoktor 01.12.2020
     
  2. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    22.931
    Ich halte für möglich, dass die kommenden wirtschaftlichen Probleme schlimmer sein werden als Corona selbst.

    Corona:
    Ich glaube, dass das gesundheitliche Problem relativ schnell, also innerhalb der nächsten 6 bis 24 Monate, nahezu irrelevant sein wird. Die nächsten Monate bis April/Mai werden bestimmt noch mal heftig bzw. ist es das ja schon. Aber dann kommt zum einen das wärmere Wetter, das ja offensichtlich hilfreich ist, und Impfstoffe werden dann irgendwann auch in der Breite verfügbar sein. Insofern würde ich mich wundern, wenn Corona in einem Jahr noch ähnliche Schlagzeilen machen sollte wie in 2020.

    Wirtschaft:

    Wir in Deutschland und Österreich können da vermutlich noch vergleichsweise froh sein, denn durch die Maßnahmen der Regierungen wurden viele Firmen am Leben erhalten und es gingen bedeutend weniger Arbeitsplätze verloren als z.B. in den USA. Aber: Es gab schon vor Corona sehr viele Firmen die sich nur noch über Kredite finanzieren konnten die wegen Nullzins so billig sind. In den Medien werden solche Firmen oft Zombie-Firmen genannt und die Lockdowns haben natürlich noch mehr vormals wirtschaftliche Firmen zu Zombie-Firmen gemacht. Da die bisher alle nicht Insolvenz anmelden mussten kommt das noch, und dann werden wahrscheinlich auch deutlich mehr Menschen arbeitslos.

    Finanzsystem:
    Kreditausfälle durch Insolvenzen könnten Banken in Schwierigkeiten bringen. Da das Bankensystem extrem vernetzt ist, weil die natürlich auch untereinander verschuldet sind, könnten wir dann wieder in eine Finanzkrise rutschen - wie 2008, aber viel schlimmer. Staaten müssten dann wieder Banken retten und die EZB muss alle retten. Die EZB wiederum hat nicht viele verschiedene Instrumente sondern letztlich nur eine "Gelddruckmaschine". Und die hat sie all die Jahre schon sehr extrem benutzt. Bisher gab es nur noch keine echte Inflation, bzw. nicht im Gesamtmarkt, weil das Geld im System hängt und noch nicht richtig nachfragewirksam wurde. Sobald das aber passiert (Lohn-Preis-Spirale) geht es los.

    Ein solches Szenario hätte natürlich dann auch deutlichen Einfluss auf die Realwirtschaft und damit auf das Thema Arbeitsplätze. Wie extrem es wird kann man nicht wirklich absehen. Viel Grund zu Optimismus sehe ich allerdings nicht, wobei es zuerst mal zu einer deutlichen Erholung kommen könnte sobald die Corona-Maßnahmen wegen Impfstoffe zurückgedreht werden können. Es ist denkbar oder sogar wahrscheinlich, dass es zu einem kurzen Boom kommt. Denn viele Menschen haben in den letzten Monaten ja auch (gezwungenermaßen) Geld gespart und holen dann vielleicht einiges nach.


    Ein interessantes Thema ist: Wie wird Corona die Wirtschaft verändern? Ein simples Beispiel: Die letzten Monate sind selbst Menschen online gegangen, haben z.B. bei Amazon eingekauft oder sich insgesamt mit Online-Banking usw. befasst die das vorher nicht getan haben. Es kann sein, dass dieser Shift zu "Online" anhaltend ist und langfristig durchaus mehr verändert als man jetzt noch annehmen würde.
     
  3. N8blu_

    N8blu_ Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Februar 2018
    Beiträge:
    9.744
    ...wir bekommen eine andere Normalität,
    lese und höre ich jedenfalls in der letzten Zeit oft​
     
  4. brazos

    brazos Sehr aktives Mitglied

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    das ist richtig.
    Was mich nur verwundert, es sollte ja das Gesetz von Angebot und Nachfrage auch gelten bei den Löhnen und Gehältern.
    Die Spitäler und Intensivstationen sind voll. Das Personal überfordert.
    Eigentlich sollten jetzt alle Krankenschwestern, Pfleger, Spitalsärzte und auch das Laborpersonal, MTAs, Chemiker, Virologen, Impfstoffforscher sehr gefragt sein.
    Eigentlich sollten die jetzt alle jetzt nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage mehr Geld kriegen.
    Kriegen sie aber nicht.
    Ist das nicht pervers?
     
  5. Luca.S

    Luca.S Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    7.219
    Eigentlich bekommen viele schon lange keine gerechten löhne.
    Warum? Weil sie es sich gefallen lassen und geizig sind.
    WEer gibt denn noch Geld für die Gewerkschaft aus?
    Die 20 Euronen pro Monat, kann auch mehr oder weniger sein, je nach Gehalt, werden nicht investiert.
    Aber nur starke Gewerkschaften können Forderungen durchsetzen.
    Solange Arbeitnehmer sich ausnutzen lassen und wie im Märchen darauf hoffen, dass ihr Arbeitgeber eines Tages von selber auf die Idee kommt, angemessene Löhne und Gehälter zu zahlen, wird aus diesen Träumereien nichts werden.
    Und gerade im Pflegebereich gibt es da teilweise Zustände, die, meiner Meinung nach, gesetzeswidrig sind.
    Aber solange keiner den Ar*ch hochkriegt und das anprangert, wird sich da nichts ändern.

    Gruß

    Luca
     
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  6. petrov

    petrov Sehr aktives Mitglied

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    Und die Gewerkschaften ? Totenstille.!
     
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  7. Marcellina

    Marcellina Guest

    das meine ich seit Langem, habe bereits während des ersten Lockdowns erwähnt, einmal als Reflexion der astrologischen Konstellationen aktuelle Zeitqualität betreffend und zum zweiten aus schlichten pragmatisch-vernünftigen Überlegungen anhand der Lage.
    Ich würde meinen, das kriegen wir schon...wir werden kleinere Brötchen backen und sich langsam erholen. Ja, aber alle anderen wichtigen Projekte, die anstehen, wie Umweltfragen z.B. werden zunächst gebremst. Wie lange?
     
  8. brazos

    brazos Sehr aktives Mitglied

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    Ja ich.
    Weil ich halt finde, dass es ein Gegengewicht geben sollte. Gegen die Macht der Arbeitgeber.
     
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