Von einem Kater gerettet

Cindyyy

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im traum stand ich im badezimmer vor dem badezimmerspiegel, aber mein spiegelbild war verkehrt rum, denn ich sah mich im spiegel nicht von vorne, sondern von hinten, mein spiegelbild hatte mir quasi den rücken zugekehrt (wie in einem horrorfilm, wie ich finde). daraufhin wollte ich das bad wieder verlassen, ging aber nicht, denn die türklinke fehlte und die tür war auch nicht mehr aus holz, sondern aus dickem, dunklen und undurchsichtigem glas. als ich anfing, zu verzweifeln, erschien neben mir ein kater (er kam mir irgendwie mächtig vor) und die tür war plötzlich offen und ich konnte nach draußen gehen, wobei ich im traum aber nicht im flur stand, sondern direkt draußen, im freien. dort lag ein freundlicher, hübscher, und braunhaariger kater, zu dem ging ich hin, bedankte mich und kuschelte mit ihm. ich weiß aber nicht mehr, ob es derselbe kater war, der mich aus dem badezimmer befreite.
ich hab bezüglich der traumsymbole bereits recherchiert und für katzen viele, unterschiedliche deutungen gefunden, aber nix für kater. zu umgekehrten spiegelbildern hab ich gar nichts gefunden.
 
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erschien neben mir ein kater (er kam mir irgendwie mächtig vor) ... dort lag ein freundlicher, hübscher, und braunhaariger kater, zu dem ging ich hin, bedankte mich und kuschelte mit ihm.
Hallo Cindy, ein besonderer Traum, ein schöner Traum ...

Es macht einen wesentlichen Unterschied, ob eine Frau von einer Katze träumt oder ob es ausdrücklich ein Kater sein soll. Der Kater symbolisiert den Schmusekater, wie deine Traumhandlung das dann noch zeigt.

Was immer nun geschieht im Traum, was man macht oder was andere so machen – alles bezieht sich auf die eigene Person, auf das eigene Denken und Fühlen und Wollen und oftmals auf das heimliche Wollen.

Sich selbst sieht man – außer im Spiegel – nie von hinten. Was hinter uns ist, das geschieht sprichwörtlich hinter unserem Rücken.
Wenn du dich nun von hinten siehst im Spiegel, dann meint das deine dir komplett verborgenen Gedanken und Gefühle, mit denen du dir etwas wünschst oder vorstellst, was dann, wenn du wieder die bist, die man von vorn sieht, keinesfalls wahr sein kann.

Ich weiß nun nicht mal, ob du Single bist oder in einer Beziehung lebst, dein Traum aber zeigt, dass du dir sozusagen hinter deinem eigenen Rücken eine körperliche, vertrauensvolle, intime Begegnung mit einem männlichen „Wesen“ wünschst.

Im Bad richtet man sich selbst her, so wie man im Außen auftreten will, wie man gesehen werden will. Und darin, in diesem selbst gemachten Bild von dir bist du eingesperrt.
Du hast dich selbst eingesperrt in bestimmte Vorstellungen von deiner Person. Und in diesen Vorstellungen kommt so was wie ein Schmusekater nicht vor.

Im Traum kann er erscheinen, und damit kannst du raus aus deinem Selbstbild. Ganz raus, ganz nach draußen, denn ein Haus ist ja auch noch ein in sich geschlossenes Gebilde.

Und draußen in der Freiheit machst du das, was du in deinem realen Leben – noch – hinter deinem Rücken verborgen hältst ... kuscheln mit einem hübschen Kater.

Ich sollte noch erwähnen, dass der Traum keinerlei Erotik enthält. Es geht nur um vertrauensvolle Nähe.
 
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